Es ist gibt doch klare Vorgaben. Keiner muss eine Maske tragen, aber jeder darf.
Wenn sich jemand an dem Tragen oder Nichttragen einer Maske stört, dann ist das ein Armutszeugnis.
Ich störe mich nicht am Nichttragen einer Maske. Ich möchte nur nicht, dass jemand ohne Maske auch meine Wünsche respektiert und Abstand hält. Wenn jemand mit Erkältung in die Schule kommt, würde ich auch Abstand halten. Wenn ich sehe, dass Kollege y nach dem Stuhlgang sich nicht die Hände wäscht, schüttle ich ihm auch nicht Hand. Auf der einen Seiten fordert man die Freiheit der eigenen Entscheidung, auf der anderen Seite möchte man aber die anderen nicht respektieren.
Einfaches Beispiel: Als bei uns die Zahlen hoch gegangen sind, waren viele in der Pause nicht mehr im engen und kleinem Lehrerzimmer. Ich saß mit zwei Kolleginnen zum Frühstücken in meiner Klasse. Lehrkraft X kommt ohne Maske rein und stürmt mit einer Frage auf uns zu. Ich bitte die Lehrkraft entweder eine Maske aufzusitzen oder nachher wiederzukommen, wenn wir mit dem Frühstück wiederkommen. Lehrkraft regt sich auf, weil wir "Angst vor einem Schnupfen" haben. Wir haben alleine zwei Kolleginnen mit hohem Risiko für einem schweren Verlauf. Warum kann man darauf nicht einfach Rücksicht nehmen?