Beiträge von Tom123

    Moin,

    gute Besserung Roswitha. Mich hat es auch erwischt. Im Gegensatz zu den aktuellen Kollegen aus dem Bekanntenkreis aber wohl eher milder Verlauf. Habe aber auch etwas als Risikopatient genommen.

    Ich würde es auf jeden Fall als Arbeitsunfall melden. Mehr als nein sagen können sie nicht. Gerade bei Corona weißt du nie, was da noch eventuell hinterherkommt.

    Gruß

    Tom

    Ich finde es im Prinzip ok, dass sie den Bonus nicht bekommt, wenn der eigentlich für 2021 gedacht ist und sie dort nicht gearbeitet hat. Die stichtagsregelung ist aber wirklich Schwachsinn.

    Fairer wäre es sicherlich gewesen auszurechnen, wie viele Tage in 2021 jeweils in der Schule gearbeitet wurde und dann entsprechend anteilig auszuzahlen. Allerdings wäre der Aufwand dafür sicherlich zu hoch und am profitieren jetzt noch viele die 2021 in Elternzeit waren. Kann man sich sicherlich nicht beschweren.

    Ich denke, dass liegt zu 70% an einem selber. Ich glaube rechnerisch ist man bei 43 h bei Vollzeit und Ferienausgleich. Da werden die meisten in unserem Kollegium auch sein. Wir achten aber auch bei unseren Entscheidungen darauf, uns nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Wir haben aber auch Kollegen, die deutlich mehr Arbeiten und wir haben leider auch Kollegen, die meinen mit ihrer Anwesenheit in der Schule ihre Dienstpflicht erfüllt ist. Letztlich hat man als Lehrkraft sehr viele Freiheiten.

    Da führt es nahezu unweigerlich hin. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

    Das Schlimme ist, dass sich auch da Experten nicht sicher sind. Ein Virus, das beispielsweise die ersten zehn Tage keine Symptome zeigt und dafür super ansteckend ist und nach 10 Tagen eine schwere Krankheit verursacht, könnte sich auch gut verbreiten. Drosten oder Cisek sagten mal, dass wir hoffen, dass das Virus immer milder wird. Dafür gibt es aber keine Garantien.

    Es zerrt an uns...und dann alles gefühlt nur wegen Schnüpfchen.

    Sorry, aber ich kann das nicht mehr lesen. Corona ist nicht ein Schnupfen und auch nicht gefühlt wie ein Schnupfen. Du kannst Krebs haben und dich topfit fühlen trotzdem bist du schwer krank. Ein Bekannter hatte gerade einen Herzinfarkt und sagt auch, dass er sich fit fühlt. Auch er ist nicht.

    Vor Corona natürlich. Da war es bei uns im Kollegium eigentlich völlig normal, dass man mit Erkältungssymptomen zum Dienst erscheint. Und mein Dienstherr war äußerst dankbar, da wir chronisch unterversorgt sind/waren. Meine Kollegen übrigens auch, denn so viel ordentlich Mehrarbeit weg. Da wurde man eher schief angeschaut, wenn man mit einem Schnupfen nicht arbeiten kam.

    Ich rede nicht von Schnupfen sondern von Grippe. Ich wäre mir nicht sicher, dass dein Dienstherr es gut findet, wenn du mit Grippe in die Schule und Kollegen und Schüler ansteckst.

    Ja, früher habe ich mit Grippesymptomen gearbeitet. Und das ohne Maske.

    Das war damals eigentlich normal.

    Frage ist natürlich was früher war. Aber auch das finde ich nicht ok. Du gefährdest dich, deine Kollegen und die dir anvertrauten Kinder. Dazu noch die Frage, was dein Dienstherr dazu sagt. Wahrscheinlich wird es in den meisten Ländern eine Vorgabe geben, dass du nicht krank zum Unterricht erscheinen darfst.

    Die sind infiziert, könnten aber vermutlich locker arbeiten gehen. ;)

    Kris hat ja schon das Wichtigste geantwortet. Sicherlich werden aber auch nicht alle von Ihnen arbeiten können. Selbst wenn sie nur grippeähnliche Symptome hätten. Und selbst wenn sie keine Hoch-Risiko-Patienten versorgen müssen. Sollen sie dann die anderen Mitarbeiter auch gleich anstecken? Ist es für dich ok, wenn deine Kollege mit Corona neben dir arbeiten? Fährst du auch mit einer Grippe in die Schule?

    Aber mal ernsthaft Tom, was wünschst du dir denn? Es werden sich so oder so alle anstecken, man kann es nur noch weiter verlangsamen.

    Naja, ich glaube nicht, dass sich alle jetzt anstecken müssen. Gerade beim WDR gesehen. Von 10.000 Mitarbeitern an der Uniklinik sind 750 wegen Corona zu Hause. Feuerwehr Köln muss auf 20% der Leute verzichten. Wir stellst du dir das vor?

    Eine spätere Infektion hat immer Vorteile. Bessere Impfsstoffe, bessere Behandlungsmethoden, Medikamente, Verständnis für die Krankheit ...

    Ich finde es egoistisch, wenn jemand Ü60 sagt ich lass mich nicht impfen und das ganze Land verharrt im Lockdown...das scheint ja der Grund von unserem Herrn Lauterbach zu sein...Unsere Impfquote bei dem Ü60 jährigen lässt solche Lockerungen, die in anderen Ländern durchaus möglich sind, bei uns nicht zu, sagt er zumindest.

    Da bin ich bei dir. Leider trifft Covid nicht nur ü60 Impfverweigerer. Und selbst wenn müssen die auch behandelt und versorgt werden. Oder bekommt wer nicht geimpft ist, kein Bett auf der Intensivstation? Und dann analog Raucher, Dicke, Sportmuffel, ... Das würde viele Probleme lösen.

    Im meinem Umfeld kenne ich niemanden mit long covid und auch kein einziges Kind mit schwerem Verlauf.

    Dafür aber viele mit Gripplein..Schnüpfchen, Erkältung...

    Dann solltest du dich glücklich schätzen. Ich denke, dass du damit eine Ausnahme bist. Wir haben Kinder mit schweren Verlauf. Wir haben ein Kind mit Long-Covid. Ich kenne im Bekanntenkreis eine Familie, die komplett 4-12 Wochen auf der Intensiv war und wo es bei Zweien wirklich knapp war. Die wurden damals in die Uni-Klinik verlegt und haben dort experimentelle Antikörper bekommen. Ich kenne Lehrkräfte von anderen Schulen, die einen deutlich schlimmeren Verlauf als Grippe haben.

    Vor allem - und das ist fast das schlimmste- du siehst und weißt nicht, was an Long Covid noch auf uns zu kommt. Ich habe mal eine Studie aus den USA gelesen, wo man bei 20% der Kindern mit einem symptomfreien oder extrem milden Verlauf trotzdem Schäden an Organen, Lunge, Blutbahnen, etc. festgestellt hat. Vielleicht haben wir Glück und das heilt alles. Oder wir machen uns zu viele Sorgen. Aber ich würde für mein Kind nicht das Risiko eingehen wollen. Hier gerade auf web.de gelesen. Sicherlich nicht beste Quelle. Aber wieder ein Hinweis auf Langzeitfolgen:

    https://web.de/magazine/news/…umpfen-36671276

    Hoffen wir, dass unsere momentane Durchseuchungspolitik nicht noch ein schlimmes Ende nimmt.

    Nur weil ich mein altes Leben wiederhaben möchte, bin ich noch lange nicht naiv.

    Genauso wenig wie ich psychologische Hilfe benötige, weil mich die Maske stört.

    Nein, du bist naiv, wenn du glaubst, dass man einfach sagen kann, so jetzt machen wir so weiter als ob es Corona nicht gegeben hat. Wir wollen alle unser altes Leben zurück.

    Mich stört die Maske auch. Aber wir haben nun mal eine besondere Situation. Dadurch schütze ich mich und meine Mitmenschen. Mich stören auch einige Verkehrsregeln. Trotzdem halte mich daran.

    Niemand hat sich vorher um die Grippetoten " gekümmert". Das war in den Medien kaum präsent und trotzdem waren es nicht wenige.

    Gott sei Dank haben wir jetzt die Impfung, die uns mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vor schweren Verläufen schützt, dazu kommt noch, dass Omikron wohl milder verläuft.

    Wenn wir jetzt nicht lockern können wann dann.

    Bei den meisten Infizierten zeigt sich Corona als Gripplein..wenn ich meine Kinder anschaue ..ein Schnüpfchen.

    Gefährlich vor allem für Alte und Kranke... und wenn die sich dann nicht impfen lassen. unverständlich

    Dein Beitrag ist an so vielen Stellen falsch. Hast du mal alleine die Anzahl der Corona-Toten mit den Grippetoten verglichen? Und das trotz massiven Maßnahmen. Wie viele Leute haben nach einer milden Grippe Langzeitfolgen? Wie viele nach Corona? Und auch eine Impfung mit Booster verhindert wahrscheinlich einen schweren Verlauf nur zu 60-80%.

    Danke, ich kann das gar nicht soviel liken wie ich möchte! Ich sehe das ganz genauso wie du. So langsam muss Normalität einkehren!

    Vielleicht muss man auch einfach mal merken, dass sich die Welt weiterdreht und es kein zurück mehr gibt. Manche wird besser aber manchmal wird auch etwas schlechter. Wir werden die nächsten Jahre mit Corona leben müssen. Und dabei versuchen es in den Griff zu bekommen. Wir können es auch einfach laufen lassen. Aber auch dann müssen wir mit den Konsequenzen leben. Was machen wir mit den Kliniken? Woher kriegen wir Mitarbeiter in Kliniken und Pflegeheimen, die darauf Bock haben? Wie viele Tote alte Menschen sind ok? Was ist mit Langzeitfolgen?

    Einfach nur zu fordern, dass man sein altes Leben zurück will, ist naiv. Ich möchte zurück in die Zeit bevor Putin die Ukraine überfallen hat. Wird auch nicht klappen.

    Insofern ist das, was ich für manipulatives Verhalten einiger Forenteilnehmer*innen gehalten habe, wahrscheinlich nicht mal manipulativ gemeint, sondern die Auswirkungen von Angst, die krankhafte Züge angenommen hat.

    Deine Argumentation ist genau die Methodik der Querdenker. Keine Sachargumente aber dem Gegenüber Manipulation unterstellen.

    Dann bleib doch mal bei den Fakten:

    Wo werden hier bezüglich Corona oder Ukrainekrise falsche Informationen rausgehauen? Und wo sind die Belege, dass das falsche Informationen sind?

    Trancedance, hier hast du deine Antwort, wie es weitergeht: Lehrer-Corona-Ganzkörperkondom. So kann man noch besser im eigenen Saft schwimmen.

    Es gibt genug Optionen. Fangen wir mal mit Raumfiltern an. Warum gibt es in der Politik, in der Verwaltung Raumfilter und nicht an Schulen? Warum orientieren sich Hygienekonzepte nicht an Empfehlungen von Virologen und Hygieniker? Warum sind da so viele Widersprüche? Warum wird im Einzelhandel und in der Gastronomie Geld ausgeben, um Veranstaltungen sicher zu machen aber nicht an Schulen? ...

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