Beiträge von Tom123

    Aha, auf Basis deines diffusen ‚Mir ist’s so lieber‘-Gefühls müssen dann 30 andere Leute eine Maske tragen, weil (s. vorheriger Post) sie dich ja ohnehin nicht so stört und dann - ich überspitze - soll man sich mal nicht so haben?

    Du zeigst mit deinem Post, dass du das grundlegende Probleme nicht verstanden hast. Es geht darum, dass es deutlich sicherer ist, wenn alle eine Maske tragen. Es hilfst nichts, wenn ich im Straßenverkehr angemessen fahre aber alle anderen rasen. Dann erwischt mich trotzdem irgendjemand.

    Und nun müssen wir als Gesellschaft entscheiden was wir wollen. Und dafür haben wir gewisse ethische und juristische Prinzipien entwickelt. Das GG, christliche Wertevorstellungen etc..

    Deswegen regen sich Menschen auf, wenn die Olympiade in Peking ist, wenn Putin die Ukraine besetzt, usw.. Die Frage ist halt immer, was setzt sich durch. Unsere Wertvorstellungen oder halt wirtschaftliche oder politische Interesse. Oder halt die Wertvorstellung anderer.

    Aber die massenhafte Zwangsdurchseuchung, die momentan stattfindet, ist sicherlich moralisch schwierig.

    Im Nachhinein hätte locker auch ne 4,0 erreicht. "Eigener Anspruch", alles nur blabla, bezahlt am Ende nämlich keine Rechnung. Und in Thüringen gibt es ja jetzt A13 für alle, ergo A14 für keinen...:D

    Es gab Zeiten, da brauchte man für eine Stelle an der Grundschule 1,X. Und mit 3,X war es schon schwierig überhaupt eine Stelle zu bekommen.

    Ich auch. Und die ursächlichen Zusammenhänge sind auch noch nicht geklärt, aber man kann es ja mal rausposaunen, so als 'Naturwissenschaftlerin'. Des Populismus' wegen.

    Das ist doch totaler Blödsinn. Wir haben eine Unbekannte Krankheit und stellen Vermutungen an. Und diese Vermutungen werden auf Basis von Beobachtungen und Daten angestellt ist. Populismus ist, wenn User schreiben, dass Omikron ja nur eine Grippe ist. Warum? Weil das den wissenschaftlichen Daten widerspricht.

    Wir können ja schlecht 5 Jahre abwarten und dann sagen: Jetzt wissen wir ganz sicher, was Corona wie oft für Folgen hat.

    Man sollte vor allem die Arbeitsbelastung während des Referendariats nicht unterschätzen. Offiziell arbeitest du Vollzeit aber das wird schnell Vollzeit plus X. Natürlich kann man nebenbei noch einen kleinen Nebenjob oder anderes machen. Aber man ist oft über jede freie Minute froh. Vielleicht sollte man auch einfach über einen kleinen Kredit nachdenken. Nach dem Referendariat wird man ja in der aktuellen Situation mit einer Festanstellung rechnen können. Da sind 2-3k Schulden kein Problem.

    Ich kenne lediglich eine Person, die nach 4 Wochen noch schlapp war, ü60, doppelt geimpft, noch nicht geboostert. Was sagen uns diese persönlichen Erfahrungen noch mal?

    Covid ist kein Schnupfen, darauf weist ja schon der Name hin. Aber die Schlappheit nach einer Virusinfektion ist halt auch keine außergewöhnliche Sache.

    Wir reden doch noch Schlappheit nach einer Virusinfektion. Wir reden davon, dass es immer noch Menschen gibt, deren Verlauf so schwer ist, dass sie auf einer Intensivstation landen. Wir reden davon, dass es Menschen gibt, die langfristig zu kämpfen haben oder schlimmer.

    Es geht darum, dass Omikron als Erkältung oder leichte Erkrankung verkauft wird. Das für Kinder keine Gefahr besteht. Man kann sicherlich darüber streiten, wie viele Kinder / Lehrer / Eltern es betrifft. Aber Fakt ist, dass es zahlreiche (im Sinne von keine Einzelfälle) Beispiele gibt.

    Gibt's eigentlich aktuelle Infos bzgl. Lockerungen und Co.? Entwicklungen in den Krankenhäusern? Liest hier noch irgendwer die Blogs der Wissenschaftler, seit Antimon weg ist?

    Naja, ich hoffe ja, dass wenn du hier schreibst, du dich auch auf den entsprechenden Seiten informierst und nicht nur irgendwelche persönliche Meinung postet. Das würde ich deutlich schlimmer finden als beispielsweise grammatikalische Fehler. Informationen zu den geplanten Lockerungen findest du auf so ziemlich aktuellen News-Plattform. Die Lage in den Krankenhäusern wird auch täglich veröffentlicht. Und wissenschaftliche Beiträge sollte ich lesen, bevor ich Mutmaßungen über die Gefahr durch Omikron anstelle.

    Dann wurde gesagt, die Beihilfe zahlt nicht 50% meines Beitrages, sondern 50% meiner Krankheitskosten. (= Variante anderer User)

    Das ist auch richtig. Danach wird es falsch. Die Beihilfe zahlt 50% deiner Krankheitskosten. Um die anderen 50% abzudecken. Schließt du eine Versicherung ab. Die kostet 200% und bezahlt ebenfalls 50% deiner Kosten.

    Nun sagt die Beihilfe wir zahlen in Zukunft 70%. Also musst du nicht mehr 50% sondern nur noch 30% absichern. Die Versicherung muss also 40% weniger leisten entsprechend sinkt der Beitrag auch erstmal um 40%. Bei einer Rechnung über 1000 € haben sie dir vorher 500 € erstattet und jetzt nur noch 300 €.

    Ein kleines Aber ist dabei noch, dass dein Beitrag in der Regel auch Zusatzleistungen enthält, die die PKV schon jetzt zu 100% übernimmt bzw. wo die Beihilfe sowieso kein Zuschuss bezahlt. Bei diesen Tarifkomponenten bleibt der Beitrag natürlich gleich.

    Dazu fällt ab 60 Jahren der 10% Altersrückstellungsaufschlag weg und ab 67? Jahren wird das angesparte Geld genutzt um die Beiträge möglichst stabil zu halten.

    Ja, natürlich, aber was ist schlimmer, ein paar Tage "Erkältung" oder die gesamte Schulzeit mit Masken verbringen zu müssen neben allen anderen Maßnahmen ...

    Ich kann den Kram echt nicht mehr hören. Wir haben mehrere Kinder, wo das bei weitem mehr als eine Erkältung oder eine Grippe war. Und wir haben auch ein Kind mit Krankenhausaufenthalt (Ich weiß nicht ob intensiv aber auf jeden Fall nah dran) inklusive Langzeitbeeinträchtigungen. Auch Omikron ist keine Grippe und ist vor allem keine Erkältung. Außerdem wissen wir noch immer ganz viele Dinge über Langzeitschäden etc. nicht. Ich akzeptiere, dass es Menschen gibt, die sagen, dass das Risiko zum Leben dazu gehört. Es sind letztlich nur wenige Kinder mit schwereren Verläufen und nur wenige Angehörige, die sich anstecken und eventuell sterben. Auch Autofahren, Alkohol, Zigaretten, ... haben Konsequenzen. Da muss jeder wissen, was ihn ein Menschenleben wert ist. Aber hört endlich auf mit diesem Erkältung scheiß. Sagt klar und deutlich: Wenn wir es durchlaufen lassen, haben wir die und die Konsequenzen und das ist für uns akzeptabel.

    Ich dann also davon ausgehen, dass, wenn ich bspw. 200€ zahle, ich davon dann die prozentuale Differenz abziehen darf, in der sich die Beihilfe geändert hat? Sprich, Veränderung von 50% auf 70% = 20%, somit müsste ich von den 200 nur noch 80% (100-20) zahlen?, also 160?

    Wieso auf 80%? Bisher zahlt deine Versicherung 50% deiner Kosten. Dafür zahlst du 200 €. Dann muss sie nur noch 30% Prozent bezahlen. Dafür wären es dann um die 120 €. Das kommt natürlich so nicht hin, da du ja verschiedene Komponenten in deinem Vertrag hast. Dann bist du wieder doch bei 150 €.

    Was aber auch noch wegfällt ist mit 60 Jahren die 10% Altersrückstellung. Außerdem sollen dadurch Beitragserhöhungen ab 65 Jahren reduziert werden.

    Das kann ja eigentlich nicht. Die Versicherung kann ja schlechte einrechnen, ob und wann du Kinder bekommst und wann du in Pension geht. Normalerweise wird der Tarif dann entsprechend angepasst und du zahlst entsprechend weniger. Zu mindestens hat man mir es damals so erklärt.

    Klar habe ich ein schlechtes Gewissen den Kollegen gegenüber, aber noch schlechter ist mein Gewissen, wenn ich die ungeimpften Kinder gefährde, nur weil ich als Dreifachgeimpfte alles weiter machen kann, obwohl mein Kind positiv ist.

    Das ist doch ganz einfach. Die Länder haben gar kein echtes Interesse daran eine Durchseuchung der Schüler zu verhindern. Das sieht man an die riesigen Inzidenzen bei Kindern und trotzdem macht man nichts. Entsprechend gibt es auch keinen Grund Leute zu Hause zu lassen. Geplante Durchseuchung.

    Wir haben mindestens 3 Kollegen, die kein Smartphone besitzen und mindestens 5, die keinen Fernseher besitzen.

    Ich schreibe das mal extra, weil manche der Meinung sind, es sei eine Bürgerpflicht, beides zu besitzen.

    Nein aber ein Beamter mit A12 aufwärts sollte das Problem eigenverantwortlich lösen können. Notfalls wird man mit einem Anruf beim zuständigen GA sicherlich klären können, wie weiter vorzugehen ist.

    Ich habe (leider) festgestellt, dass der Mehrwert der PKV bei Fachärzten immens war. In einer größeren Nachbarstadt habe ich innerhalb von 14 Tagen ein Termin zum MRT bekommen. Kollegin, die gesetzlich versichert ist, hat kurz vorher bei der gleichen Praxis 6 Monate warten müssen. Ich kenne inzwischen 3 Fachärzte bei uns, die "Selbstzahlersprechstunden" anbieten. Sprich nur PKV oder du musst es selber bezahlen. Ein Elternteil von mir ist Pflegebedürftig und in der GKV. Da merkt man erst wie schwierig es teilweise ist an Termine zu kommen. Gleiches bei Krankengymnastik oder ähnliches. Pflegebedürftige in der GKV müssen betteln und bekommen dann 6 Termine. In der PKV bekomme ich auf Zuruf schon 10.

    Das ist natürlich alles nicht schön.

    Bei der ganzen Rechnerei sollte auch bedenken, wie sich die Kosten der gesetzlichen KV entwickeln. Was heute gilt, muss in 10 Jahren nicht mehr gelten. Außerdem gibt es ja auch Bestrebungen, die PKV komplett abzuschaffen. Wer weiß, was in 10 oder 20 Jahre ist. Auch wenn Du dir deine Zusatzwünsche über extra Versicherungen abdecken möchtest, muss du das mitrechnen.

    Aus meiner Sicht würde ich mich immer für die Verbeamtung und in der Regel auch für die PKV entscheiden.

    Die unnötige Verlängerung von Maßnahmen bzw. überhaupt das verhängen von Maßnahmen (zumindest derer, die verhängt wurden) wurde durch die Politik vorgenommen, nicht durch die bösen Ungeimpften. Und was die Maßnahmen überhaupt angeht so ist keineswegs sicher, was davon tatsächlich notwendig und wirksam war.

    Ob die Maßnahmen unnötig sind, wird sicherlich unterschiedliche wahrgenommen. Letztlich werden die Maßnahmen ergriffen um gefährdete Menschen aber auch die Gesellschaft als Ganzes zu schützen. Wenn ich einen Schlaganfall habe, die Krankenhäuser aber mit Covid belastet sind, habe ich auch ein Problem. Sowohl den Infektionsdruck als auch die Belastung des Gesundheitssystem können wir durch die Impfung reduzieren. Entsprechend sorgen die Ungeimpften dafür, dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um die Gesellschaft zu schützen. Ist doch nicht so schwer.

    Glaubst du das wirklich?

    Ich fände es extrem unhöflich anderen Menschen gegenüber, eine schlechter Rechtschreibung zu verwenden als es mir in der Schule möglich ist.

    In der Schule habe ich den Anspruch das Elternbriefe, Arbeitsblätter und Tafelanschriebe ohne Fehler sind. Deswegen steht ein Duden auf meinem Schreibtisch und bevor ein Elternbrief rausgeht, liest die Deutschlehrerin ihn zur Sicherheit noch mal.

    Im Forum ist mir der Inhalt wichtiger als die Rechtschreibung. Natürlich versuche ich meine Beiträge möglichst fehlerfrei zu machen. Aber letztlich stört es mich nicht, wenn da mal grammatikalische oder sonstige Fehler drin sind.

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