Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

  • Den Eindruck habe ich hier auch. Scheint ein Nord-Süd-Gefälle zu sein!

    Report aus dem Ruhrgebiet: Bei jedem Einkauf wieder ärgere ich mich darüber, dass die große Mehrheit der Ommas und Oppas (oder Senioren Ü60) die Maske - wenn überhaupt - unterm Kinn trägt, während man selbst bei 30°C mit FFP2 rumrennt.

  • *Klischee auspack* Abstand halten liegt den Nordlichtern halt im Blut. Das ist deren normales Verhalten. ;)

    Mir sind sie im Supermarkt oft zu nah, obwohl ich nur zu Unzeiten gehe … ach ja, das ist hier zwischen 19-21 Uhr, wenn „normale“ Leute (einschließlich Eltern der Kinder) in Bullerbü am Abendbrotstisch sitzen oder Feierabend gemacht haben,

    wenn nur wenige einkaufen und man um 15 min vor Ladenschluss (z.T. 20 Uhr) noch schnell durch die halbgeöffnete Tür huscht.


    Aber was für mich Gewimmel ist, ist den Südstaatlern womöglich gähnende Leere.

  • Ich habe einen ganz tiefen Husten, belle die ganze Nacht. Die ganze Brust tut weh, ich spucke Schleim, mir geht es bescheiden und meine Beine schmerzen. Ich finde es nicht harmlos und bei vielen im Umfeld ist es auch nicht harmlos.

    Gute Besserung

    Das hatte ich mal vor vielen Jahren von einer Bronchitis. Ist scheiße, geht aber wieder weg.

  • Das ist ein wenig kurz gedacht. Die Hoffnung ist ja, dass eine Maskenpflicht generell zu niedrigeren Inzidenzen führt. Ich muss ja nicht nur für eine Maskenpflicht sein, weil ich mich persönlich schützen möchte. Ich bin für eine Maskenpflicht, weil ich sie für gesamtgesellschaftlich sinnvoll halte.

    Wieso geht man dann nicht mit gutem Beispiel voran und trägt grundsätzlich eine Maske in Innenräumen? Wenn die anderen keine Maske tragen, dann trägt man selbst auch keine weil? Das ist einfach Augenwischerei. Für den Ruf nach einem "starken Staat", der jedem Bürger vorschreibt, was er/sie zu tun hat, ist ein hier nicht mehr aktiver User angegangen und ausgelacht worden. Jetzt soll das auf einmal normal sein?

  • Ich trage FFP2-Maske und kenne weitere Angehörige der Risikogruppe denen man das wie mir nicht direkt ansieht und die ebenfalls FFP2-Maske tragen.

    Ich trage auch FFP 2 Maske, auch im Freien (bei größeren Menschenansammlungen, auch wenn ich diese Personen kenne), in der Schule, beim Einkaufen.

    Teilweise werde ich aber auch komisch angeschaut, wenn ich im Freien noch ne Maske trage. Ist mir aber auch egal. Es ist meine Gesundheit!

  • Wieso geht man dann nicht mit gutem Beispiel voran und trägt grundsätzlich eine Maske in Innenräumen? Wenn die anderen keine Maske tragen, dann trägt man selbst auch keine weil? Das ist einfach Augenwischerei. Für den Ruf nach einem "starken Staat", der jedem Bürger vorschreibt, was er/sie zu tun hat, ist ein hier nicht mehr aktiver User angegangen und ausgelacht worden. Jetzt soll das auf einmal normal sein?

    Ich gehe auch mit gutem Beispiel voran. Keine Angst. Ich denke, dass ich deutlich öfters eine Maske trage als der Durchschnitt. Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass ich nach meiner letzten Infektion erstmal weniger getragen habe, da ich auf eine Immunität gehofft habe. Aber letztlich macht es auch gesamtgesellschaftlich keinen Unterschied, was ich mache. Ich wäre auch durchaus für eine Vermögenssteuer. Deswegen überweise ich aber trotzdem dem Staat nicht jedes Jahr eine freiwillige Spende. Der Unterschied ist einmal die gesellschaftliche Sicht und einmal die individuelle. Die Maske trage ich momentan, wenn ich der Meinung bin, dass ich mich oder andere gefährde. Gesamtgesellschaftlich wäre trotzdem aus meiner Sicht eine Pflicht sinnvoll. Weil es halt auch genug Menschen gibt, die aus Prinzip keine tragen oder die Situation gar nicht einschätzen können/wollen.

  • Ich wäre auch durchaus für eine Vermögenssteuer. Deswegen überweise ich aber trotzdem dem Staat nicht jedes Jahr eine freiwillige Spende.

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. ;)

    Aber gut zu wissen, dass du offenbar Millionär bist.


    Zitat von Tom 123

    Der Unterschied ist einmal die gesellschaftliche Sicht und einmal die individuelle. Die Maske trage ich momentan, wenn ich der Meinung bin, dass ich mich oder andere gefährde. Gesamtgesellschaftlich wäre trotzdem aus meiner Sicht eine Pflicht sinnvoll. Weil es halt auch genug Menschen gibt, die aus Prinzip keine tragen oder die Situation gar nicht einschätzen können/wollen.

    Inwiefern meinst du, die Situation grundsätzlich besser einschätzen zu können, als andere Menschen? Warum ist deine Deutung die richtige? Merkste, gell?

    Wer für eine gernerelle Maskenpflicht in Innenräumen ist, muss bereits jetzt in Innenräumen konsequent Maske tragen. Sonst ist das nur dummes Gelaber und der, weit verbreitete, Ruf nach einem starken Führer, der die Regeln vorgibt. Das ist unmündig. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. ;)

    Aber gut zu wissen, dass du offenbar Millionär bist.


    Inwiefern meinst du, die Situation grundsätzlich besser einschätzen zu können, als andere Menschen? Warum ist deine Deutung die richtige? Merkste, gell?

    Wer für eine gernerelle Maskenpflicht in Innenräumen ist, muss bereits jetzt in Innenräumen konsequent Maske tragen. Sonst ist das nur dummes Gelaber und der, weit verbreitete, Ruf nach einem starken Führer, der die Regeln vorgibt. Das ist unmündig. Nicht mehr und nicht weniger.

    Danke. Ich habe vorher mal angemerkt, dass ich das Moralapostel-Gelaber bzgl. Masken tragen, Solidarität, Maskenpflicht etc. für absolut daneben halte, wenn man selbst die Maske nicht konsequent trägt, nur weil's mal unangenehm warm oder sonstwiewas wird. Für mich wirkt das wie inkonsequentes Gequatsche, mehr Schein als Sein. Meine Kollegin und Freundin ist für die Maskenpflicht und trägt in Räumen immer ihre Maske. Vorbildlich konsequent. Ich gehe die Sache zwar anders an (ich trage abhängig von Raumgröße, Belüftung, Anzahl der Personen etc. Maske oder eben nicht), kann das aber 100%ig respektieren und finde das völlig okay.


    Alles andere ist letztendlich nur selbstgerechtes Virtue Signaling und damit kann ich wenig anfangen. Wer eine Maskenpflicht will, damit er/sie die Entscheidung nicht mehr selbst fallen muss bzw. weil er/sie will, dass andere Menschen zur "Solidarität" gezwungen werden, muss meines Erachtens nach dann auch so vorbildlich handeln, und zwar ohne Zwang.

  • Inwiefern meinst du, die Situation grundsätzlich besser einschätzen zu können, als andere Menschen? Warum ist deine Deutung die richtige? Merkste, gell?

    Denk doch mal nach. Das ist doch gerade das Argument für eine generelle Maskenpflicht. Solange es freiwillig ist, entscheide ich, wann ich es für sinnvoll erachte. Das für dazu, dass einige immer, einige teilweise und einige nie eine Maske tragen. Deswegen ist es sinnvoll, dass man von oben mit Experten überlegt, in welchen Situationen eine Maske angemessen ist.


    Wie kommst du darauf, dass ich meine die Situation grundsätzlich besser einschätzen zu können? Das habe ich nie geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass es auch Menschen gibt, die aus Prinzip keine Maske tragen oder die Situation nicht einschätzen können/wollen. Meine Eltern sind ein paar Jahre älter und im Pflegeheim. Sie können nicht einschätzen, wann eine Maske sinnvoll ist. Wir haben Menschen, die die Maske nur über den Mund tragen. Hier wurde auch schon einige zweifelhafte Quellen angegeben. 50% der Leute wird sicherlich sinnvoll entscheiden können, wann eine Maske sinnvoll ist. Aber einige lehnen sie auch komplett und andere haben sich nicht informiert. Das ist normal. Ich habe auch kaum Ahnung von Bio-Gemüse. Deswegen braucht man ja auch eine Vorgabe von oben. Letztlich hilft es mir auch nur begrenzt, wenn ich in der Schule permanent eine Maske trage, alle anderen aber nicht ...

  • Masken tragen, Solidarität, Maskenpflicht etc. für absolut daneben halte, wenn man selbst die Maske nicht konsequent trägt, nur weil's mal unangenehm warm oder sonstwiewas wird.

    Es wäre super, wenn du mich nicht falsch zitieren würdest. Ich hatte dir erklärt, warum ich in den letzten Wochen eine Maske für nicht notwendig gehalten habe. Da ging es nicht um unangenehmen warm. Es ging darum, dass man nach einer akuten Infektion erstmal relativ gut geschützt ist. Das ist ein Fakt.

  • Denk doch mal nach.

    Back at you. ;)


    Es geht um eine Maskenpflicht in allen (!) Innenräumen. Dazu musst du nicht nachdenken. Innenraum => Maske. Das ist ganz einfach und für jeden, der eine Maskenpflicht fordert, problemlos umsetzbar. Wie kommst du auf die Idee, dass sich da Experten zusammensetzen und nach 2,5 Jahren noch mal irgendetwas anderes bestimmen, als wir schon hatten?


    Zitat von Tom123

    Ich hatte dir erklärt, warum ich in den letzten Wochen eine Maske für nicht notwendig gehalten habe. Da ging es nicht um unangenehmen warm. Es ging darum, dass man nach einer akuten Infektion erstmal relativ gut geschützt ist. Das ist ein Fakt.

    Also brauchst du doch jemanden, der für dich bestimmt, dass du grundsätzlich und überall in Innenräumen eine Maske zu tragen hast, weil du Ausreden suchst und es von dir selbst aus nicht schaffst?

  • Bei uns müssen ab sofort die Zeugnisse in unseren Postfächern in der Schule gelagert werden, damit sie jederzeit jemand anderes ausgeben kann, morgen nachmittags nur noch Notbetreuung im Hort, UNterricht nur bis 4. bzw. 5. Stunde, zuviele positive.

  • Back at you. ;)


    Es geht um eine Maskenpflicht in allen (!) Innenräumen. Dazu musst du nicht nachdenken. Innenraum => Maske. Das ist ganz einfach und für jeden, der eine Maskenpflicht fordert, problemlos umsetzbar. Wie kommst du auf die Idee, dass sich da Experten zusammensetzen und nach 2,5 Jahren noch mal irgendetwas anderes bestimmen, als wir schon hatten?

    Ich glaube das Gespräch macht keinen Sinn. Du ignorierst leider den Kern meiner Aussage. Aber ich versuche es noch mal: Solange keine Maskenpflicht ist, entscheidet jeder individuell (Ja, auch Maskenbefürworter dürfen dann selber entscheiden). Daher braucht es einen gemeinsamen Konsens. Das muss übrigens nicht zwingend eine Pflicht in jedem Innenraum sein. Im Privaten finde ich das vollkommen übertrieben.

    Warum nur jeder Maskenbefürwortet deswegen immer eine Maske tragen muss, verstehe ich nicht. Warum darf man nicht für Maskenpflicht sein und trotzdem die aktuellen Freiheiten ausnutzen? Warum muss nach einer Infektion wo ich ziemlich immun bin mit einer Maske rumlaufen nur um ein Vorbild zu sein? Ist eine komische Vorstellung für mich.

  • Es ist so heiß im Klassenzimmer, dass ich das trotz Durchzug nicht schaffe. Ich bin schweißgebadet und das ist auch bei den jungen Kolleginnen so.

    Ich bezog mich auf Aussagen wie beispielsweise (!) die obige. Es gab hier noch zahlreiche andere Aussagen, die alle letztendlich darauf hinauslaufen, dass man sich ohne Maske derzeit (verständlicherweise) wohler fühlt.


    Aber selbst wenn du derzeit aus was auch immer für Gründen keine Maske trägst (und mir ist es egal, ob der Hausarzt dir sagt,eine Reinfektion sei derzeit nicht wirklich wahrscheinlich), finde ich es lustig, ständig die Maskenpflicht einzufordern. Brauchst du allen Ernstes ein Gesetz, das dir sagt, wie du dich zu verhalten hast, um deine eigenen Ansprüche in Bezug auf Solidarität usw.zu erfüllen?


    Wenn du die Maske nicht nicht trägst, weil du dich ohne Maske wohler fühlst, warum ziehst du sie nicht auf? Wenn die Maske dich nicht stört, dann trag sie doch. Denn schließlich ist es deiner vielfach postulierten Meinung nach doch ziemlich unsolidarisch, die Maske nicht zu tragen,nur weil man selbst gut geschützt ist, andere somit aber nicht schützt? Rhetorische Frage, die Antwort sollte dir klar sein.


    Von daher: Viel Gerede, wenig Vorbild.

  • Ich bin inzwischen deutlich nicht mehr alleine, seit den 12 positiven Kindern Dienstag, haben viel mehr Kollegen wieder Masken auf (FFP2) und auch viele Schüler gleich welche eingefordert und ob ihrs gut findet oder nicht, in der 6. Klasse, die Montag mit beteiligt war an den Bundesjugendspielen und seit Mitte der Woche auch der eine Kollege positiv ist, herrscht wieder Maskenpflicht, da hat die Kollegin (Klassenlehrerin) nicht lange gefackelt.

  • Aber selbst wenn du derzeit aus was auch immer für Gründen keine Maske trägst (und mir ist es egal, ob der Hausarzt dir sagt,eine Reinfektion sei derzeit nicht wirklich wahrscheinlich), finde ich es lustig, ständig die Maskenpflicht einzufordern. Brauchst du allen Ernstes ein Gesetz, das dir sagt, wie du dich zu verhalten hast, um deine eigenen Ansprüche in Bezug auf Solidarität usw.zu erfüllen?

    Die Aussage war aber nicht von mir. Daher kann ich schlecht dazu etwas sagen, warum andere keine Maske tragen.


    Noch mal: Ich brauche keine Maskenpflicht um mich zu beschützen. Für mich ist relevant, was mein direktes Umfeld macht. Aber ich halte es für gesamtgesellschaftlich sinnvoll, eine Maskenpflicht zu machen.

  • Warum nur jeder Maskenbefürwortet deswegen immer eine Maske tragen muss, verstehe ich nicht. Warum darf man nicht für Maskenpflicht sein und trotzdem die aktuellen Freiheiten ausnutzen? Warum muss nach einer Infektion wo ich ziemlich immun bin mit einer Maske rumlaufen nur um ein Vorbild zu sein? Ist eine komische Vorstellung für mich.

    Ist das ernst gemeint?


    Wer ständig moralisch hohe Ansprüche formuliert und anderen, die ganz offen zugeben, dass sie es nicht als ihre Aufgabe betrachten, jede wildfremde Person um sie herum zu schützen und deswegen keine Maske mehr tragen, unterstellt, dass sie unsolidarisch usw. seien, sollte sich nicht wundern, wenn die Erwartungen an das eigene Verhalten dann auch dementsprechend sind. Man muss sich schön an den eigenen Ansprüchen messen lassen.


    Wenn jemand ständig erzählt, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung gesetzlich verankert werden muss, dann aber auf der Bahn im freien Abschnitt mit 200 km/h daherdüst, darfst sich über skeptische Kommentare nicht wundern. Kann er sich nicht selbst beherrschen/regulieren? Er weiß doch offensichtlich, dass 200 Mist ist.

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