Beiträge von Kathie

    (Wusstet ihr, dass ca. 20 Jahre nach der Spanischen Grippe, ehemals Infizierte mehr als doppelt so häufig an Demenz litten? Auch bei Covid-19 ist die Zahl nach einem Jahr erhöht. Was in 20 Jahren ist? Es wird keinen interessieren. Damals gab es den 2. Weltkrieg, in 20 Jahren Klimakatastrophe oder ein anderes Problem. Die meisten Menschen können nur ein Problem beachten. Z. Z. geht es nur um Energie. Alles andere selbst der Krieg in der Ukraine wird ausgeblendet. Und was nicht in der Zeitung steht, existiert sowieso nicht. Waldsterben, Amazonas, beides war noch nie so von der Vernichtung bedroht wie heute. Aber wen interessiert es? Du selbst hast hier vor kurzem geschrieben, dass es sie nicht mehr gibt. Stimmt nicht, aber wer weiß das?)

    Also: Der Krieg in der Ukraine wird ausgeblendet? Aha?!? Also ich empfinde es eher so, dass es das alles beherrschende Thema ist momentan. Sämtliche Medien sind voll davon, in der Tagesschau kommt es täglich als erster Beitrag, weltweit beschäftigen sich Politiker damit.

    Das mit der Spanischen Grippe wusste ich nicht, aber selbst wenn, dann kann man das ja nicht ändern. Bei Covid19 ist teilweise die Gedächtnisleistung beeinträchtigt, aber ich habe schon Berichte gelesen, dass sich das wieder bessert nach einer Weile. Was da in 20 Jahren ist, weiß man natürlich nicht, aber erstens glaube ich schon, dass es dann noch Leute interessiert und zweitens kann man auch dieses Problem momentan nicht ändern, außer Ansteckungen zu vermeiden und Impfstoffe zu entwickeln, was ja beides geschehen ist.


    Unsere AKWs sind nicht ungeprüft und sie können Strom liefern, der sonst definitiv fehlen wird. Ich finde die Entscheidung richtig. Ich finde, man hätte viel früher antizipieren sollen, was für Energieprobleme auf uns zukommen werden diesen Winter, aber nun ist es eben so gekommen und man muss versuchen, irgendwie durch den Winter zu kommen ohne große Blackouts, und das ist zumindest ein Beitrag dazu.

    Natürlich kann man es noch verbessern, geht mir auch so, aber ich bin dennoch erstaunt, wie viele ganz gewöhnliche Dinge jetzt als Tipp propagiert werden.

    Für dich gewöhnlich, für andere eben nicht, und das meint s3g4 vielleicht mit so einem Tenor hier.

    Ich habe ehrlich gesagt vorher nicht wirklich drauf geachtet, ob Lichter an oder aus waren, gebe ich ganz ehrlich zu, und auch beim Duschen habe ich nicht auf die Zeit geachtet. Deshalb ist das für mich schon eine Veränderung, aber ich denke, besser jetzt als gar nicht, oder? ;-)

    Bei Männern im Grundschullehramt ist nun aber so, dass man den Großteil seiner Arbeitszeit mit Kindern oder auch alleine bei Korrekturen und Vorbereitungen verbringt.

    Ich meine damit, oftmals merkt man wahrscheinlich gar nicht, dass außer einem fast nur Frauen an der Schule arbeiten.


    An unserer Schule gibt es immer auch ein paar Männer. Amtsmeister, Lehrer, Erzieher (Hort), Vorleser... Die stechen nicht heraus, die laufen einfach normal mit, obwohl sie ca. 1:9 in der Unterzahl sind.

    Wenn überhaupt, genießen sie zu Beginn manchmal einen "Männerbonus". Elter freuen sich über männliche Lehrer, sie sind durch Körpergröße und tiefe Stimme teilweise präsenter im ersten Erscheinungsbild, einige Kinder, vorwiegend Jungs, akzeptieren sie eher auf Anhieb als Respektsperson. Aber im Endeffekt relativiert sich das alles und eine Klasse kann gut geführt oder total aus dem Ruder sein, ganz egal, welches Geschlecht die Lehrperson hat. Da kommt es schon auf ganz Anderes an.

    Das Problem derzeit sehe ich darin, dass die Selbsttests sehr spät anschlagen, aber natürlich ist das immer noch besser als nichts. Ich habe absolut kein Problem damit, mich regelmäßig zu teste und tue das auch. Stört mich weniger als Masken. Und bevor jetzt wieder eine Diskussion entbrennt: Ich darf zugeben, dass mich Masken teilweise stören, und bin deshalb trotzdem kein Maskengegner.

    Zu diesem Puppenexperiment fällt mir eine Geschichte ein. Ich erzählte ja bereits, dass wir jahrelang in Asien gelebt haben und so habe ich meiner Tochter eine asiatisch aussehende Puppe gekauft. In Deutschland übrigens, denn in Asien (möchte das Land nicht nennen, um nicht zu sehr privat zu werden) gab es zu der Zeit tatsächlich nur kaukasisch aussehende Puppen zu kaufen. Als sie das erste Mal mit ihrer asiatisch aussehenden Puppe in den Kindergarten ging, sagte sofort eine (asiatische) Erzieherin zu ihr: "That's a creepy looking doll." Ich war perplex.

    Aber eigentlich klar, wenn alle Puppen weiß sind, kennt man nur das. Auch die meisten Barbies sind ja blond. Da müsste viel mehr Diversität rein, und das passiert mittlerweile ja auch, man kann nur hoffen, dass solche Experimente wie oben verlinkt, oder solche Puppen-Vorfälle wie von uns erlebt, irgendwann anders ablaufen.

    Gerade deshalb finde ich es übrigens sehr positiv, dass die neue Arielle dunkelhäutig ist.


    Wenn ich höre, wie begeistert meine türkischen Schulkinder oft von der Tatsache sind, dass der Nikolaus aus der heutigen Türkei kam, dann kann ich mir schon vorstellen, dass sie einen Lehrer aus ihrem Heimatland mehr als Vorbild nehmen würden als eine deutsche Lehrerin.

    Insofern, wenn die Sprache beherrscht wird und "der Rest passt", spricht absolut nichts dagegen! Eher dafür!

    Ein guter Mix macht es aus. Auch Grundchullehrer, männliche, sind für die Jungen der Klasse ein Vorbild. Ich würde mir ein Kollegium wünschen, das aus Frauen, Männern, Menschen ohne und Menschen mit Migrationshintergrund besteht, sodass jedes Kind ein Vorbild haben kann, das genau seinen Bedürfnissen entspricht.

    Einige männliche Grundschullehrer grenzen sich in ihrem Handeln von Grundschullehrerinnen ab, indem sie beispielsweise keine Handpuppen einsetzen, eine lockere Sprache benutzen („easy-peasy-lemon-squeezy“), im Sportunterricht mit Fußball spielen oder die Parallelkollegin den Tanz einüben lassen. Das könnte dann einen typischen männlichen Grundschullehrer kennzeichnen, dass er sich in seinem Handeln von seinen Kolleginnen abgrenzt.

    Gibt auch genug Grundschullehrerinnen, die keine Handpuppe einsetzen, eine lockere Sprache benutzen und Fußball spielen können. Klischees sind hier im Thread ja zuhauf vertreten, erschreckend.

    Lehrkräfte mit Migrationshintergrund sind immer eine Bereicherung. Der "Rest" muss natürlich auch stimmen.

    Den ersten Satz finde ich auch zu pauschal, aber der zweite Satz relativiert es dann ja wieder.

    "Lehrkräfte mit Migrationshintergrund können eine Bereicherung sein" oder "... sind oft eine Bereicherung" würde ich sofort unterschreiben.


    Meine Kinder hatten schon eine Deutschlehrerin mit türkischem Migrationshintergrund, das hat keinen in der Elternschaft groß interessiert, weil sie eben fließend Deutsch sprach. Und so sollte es ja auch sein.

    Das sind alles ganz witzige Spiele und einige davon kannte ich auch noch nicht, aber gerade zur Teambildung eignen sich doch Spiele mit Verlierern oder Ausscheiden eher weniger.


    Ich hätte noch diese Vorschläge, die den Gruppenzusammenhalt im besten Fall stärken (und ansonsten einfach nur Spaß machen):


    Tornado

    Eigentlich auch ein Kennenlernspiel. Man bildet einen Stuhlkreis, alle sitzen. Ein Kind steht in der Mitte und sagt zum Beispiel "Ich mag Pizza". Alle, die Pizza mögen, stehen auf und suchen sich einen neuen Platz. Bei "Tornado" wechseln alle Kinder ihren Platz.


    Schlange

    Das ist im Prinzip eine Polonaise, bei der die Kinder sich am Vordermann festhalten und nur der Erste die Augen offen hat (wer blinzeln will, darf natürlich). Der Erste führt die Polonaise an, Ziel ist es, dass die Schlange nicht abreißt.


    Dann so leise Stilleübungen wie zum Beispiel eine Glocke möglichst leise weitergeben oder gegenseitige Rückenmassage ("Pizza backen")

    Imho ist es doch so, dass wenn ein Testzentrum ein Test macht, bekommst Du gar keine Rechnung sondern die Teststelle rechnet direkt mit dem Bund ab. Wenn der Arzt im Rahmen einer Behandlung einen Test macht, gibt es eine Rechnung und die Beihilfe zahlt. Wahrscheinlich gab es da Unklarheiten. Ich würde mal vermuten, dass letztere Möglichkeit für den Arzt mehr Geld bringt...

    An unseren Teststellen muss man bei Terminvereinbarung ankreuzen, ob man Symptome hat oder nicht. Bei Symptomen muss man dann "gesetzlich versichert" oder "privat versichert" ankreuzen, und wenn man privat versichert ist, muss man bezahlen und bekommt eine Rechnung, um sie bei der Versicherung und Beihilfe einzureichen.


    Tests ohne Symptome werden, wenn man einen positiven Selbst- oder Schnelltest hat, übernommen - vom Bund (?) - also bekommt man keine Rechnung.


    Tests ohne Symptome und ohne anderen Grund wie einem positiven Selbsttest müssen selbst bezahlt werden.


    So die Lage hier. Es ist echt so überraschend, dass das überall ein bisschen anders ist!

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