Beiträge von Kathie
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Huhu!
Ist hier jemand Gymnasiallehrer in Niedersachsen oder kennt sich da aus? Folgende Frage tat sich bei uns im Bekanntenkreis auf:
Zählt ein freiwilliger Wehrdienst oder eine Ausbildung bei der Bundeswehr unter Punkt 1a? Also ich meine: Kann ein Jugendlicher, der den schulischen Teil der Fachhochschulreife am Gymnasium erworben hat, den praktischen Teil bei der Bundeswehr machen? Weder die Schule noch das Schulamt noch das Arbeitsamt wissen das. Im Netz habe ich das unten Zitierte gefunden, bringt mich aber nicht wirklich weiter.
Zitat
den schulischen Teil der Fachhochschulreife an einem Beruflichen Gymnasium oder an einer gymnasialen Oberstufe erworben hat unda)
den Berufsschulabschluss erworben sowie eine Berufsausbildung in einem Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder dem Seearbeitsgesetz erfolgreich abgeschlossen hat oder
b)
eine mindestens zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule erfolgreich besucht hat.
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Gibt es in deinen Fächern die Möglichkeit, die Stunden alle ähnlich aufzubauen, nach einer Art Gerüst? Also abgesehen von den Highlights und Showstunden, der ganz normale Alltag. In Geschichte zum Beispiel - keine Ahnung, ob das Sinn macht, ich unterrichte ja nicht am Gymnasium - aber Einstieg IMMER mit einem Bild, Einordnung IMMER auf einen Zeitstrahl, dann IMMER ein Lesetext aus dem Geschichtsbuch dazu, dann IMMER Gruppenarbeit (Besprechung der Inhalte -> kurze Präsentation der notierten Ergebnisse. Sowas in der Art. Dann brauchst du dir nicht über jede einzelne Stunde soviele Gedanken machen.
Wenn das für deine Fächer und Schulform völliger Quatsch ist, vergiss es gleich wieder

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Ich vermute dann, Lehramtsstudent ist Firelilly. Aber eigentlich schweife ich total vom Thema ab! Sorry!
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Hmmm. Lehramtsstudent ist auch derselbe?
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Und spätestens nach der Unizeit neue Freundschaften schließen halte ich für schwierig.
Ich finde, es gibt da zwei Bereiche, in denen man nach der Unizeit neue Kontakte knüpft und wo sich dann Freundschaften entwickeln können: die Arbeit und Eltern der Freunde der eigenen jungen Kinder. Abgesehen davon halte ich es auch für schwierig.
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ach, elternschreck! das war der geilste name! bitte nicht zu altersmilde werden! erschreck weiter helikoptereltern!
Warum wissen immer alle, welcher User einen Nicknamewechsel hatte? Ich bin da immer völlig ahnungslos.
Alles Gute jedenfalls und viel Spaß mit dem Hund! Für ein Unterthema "Haustiere" im Offtopic-Bereich könntest du eigentlich bleiben.
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WillG s Abschied aus dem Forum ist ein echter Verlust. So viel Wissen im Bereich Personalrat haben wir hier nicht mehr. Und auch deinen Humor habe ich geschätzt. Schade, dass der Abschied so plötzlich ist, ich wäre gerne mit dir vernetzt geblieben, da ich nicht mit so vielen Leuten außerhalb meiner Schule Kontakt habe, die auch in einem Personalrat in Bayern sind.
Also, falls Du hier noch irgendwie mitliest, melde dich gerne noch per PN bei mir.
Ich hoffe mal, nicht das Thema und Gespräch hier war der Anstoß, sonst würde ich mich schlecht fühlen... Vielleicht kommst du ja auch zurück, WillG?
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Griechenland nein, südlich von Deutschland ja
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Jaaaaa
das hab ich auch gesehen, Gluten Detection Dogs oder Celiac Service Dogs. Kosten um die 20000€, aber sind bestimmt eine richtig gute Sache, besonders für Kinder.Ach und noch was: Dass es diese Petition gibt Petition glutenfrei zeigt eben auch nochmal, was alles noch im Argen liegt.
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Nein, Europa.
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Ich frage mich da tatsächlich, ob wir hier in einer Blase leben. Ich wohne eher ländlich. Wir haben hier 7 Krankenhäuser vor Ort und in den Nachbarorten. Alle eher klein. Ich habe alle einmal gegoogelt und alle bieten laut Homepage glutenfreie Ernährung an.
Was ich aber schon glaube, ist das es in vielen Fällen dann in der Praxis nicht läuft. Das die Küche es nicht richtig umsetzt, falsches Essen verteilt wird oder es zu Kreuzkontamination. Das ist natürlich ein generelles Problem bei Krankenhäusern, das vieles nicht so läuft.Diverse Facebookgruppen sind natürlich immer eine seriöse Quelle. Vor allem schreiben dort die Fälle, wo es nicht lief. Ich bin jedes Jahr in mehreren verschiedenen Jugendherbergen. Oft im Team des Veranstalters. Ich habe es in den letzten 5 Jahren nicht erlebt, dass es da Probleme gab sofern Ernährungsgewohnheiten rechtzeitig angemeldet wurden. Davor hatten wir mal einen Fall, wo ein Vater das eigene Essen für das Kind mitgebracht hat.
Ich glaube nicht, dass du in einer Blase lebst. Ich glaube dir, dass die Krankenhäuser es auf ihrer Website haben und auch diverse Restaurants in deiner Gegend. Aber wie du im nächsten Satz selbst sagt, ob es dann klappt oder nicht ist eben die Frage. Und die Erfahrung, die ich mache, ist, dass es eben oft in der Theorie klappen sollte, es aber in der Praxis nicht reibungslos läuft.
Und zu den Facebookgruppen, ja, ich finde sie tatsächlich eine gute Quelle. Es gibt sie für viele Städte, es gibt sie deutschlandweit, und es vernetzt Betroffene. Man erfährt einiges, bekommt viele Einkaufs- und Restauranttipps (Es schreiben da also nicht nur Leute, wenn was nicht lief!) und eben auch Warnungen.
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Es gibt bei uns vor Ort auch eine Grundschule, die aufgrund des hohen Anteils an Moslems kein Schweinefleisch anbietet. Da gibt es dann die Currywurst nur als Geflügelvariante. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halte. Irgendwo gehören bestimmte Gerichte auch zu unserer Kultur und jetzt einfach zu sagen: "Wir bieten kein Schweinefleisch mehr an." kommt auch komisch an. Immerhin gibt es da auch noch einen Anteil deutscher Schüler. Meines Wissens machen die auch keine Weihnachtsfeiern. Ist dann schon schwierig.
Es gibt übrigens auch andere Menschen, die kein Schweinefleisch essen: Jesiden, Juden und so weiter.
Ich fände es gut, wenn es einfach generell weniger Fleisch gäbe. Warum eine Grundschule ein vegetarisches UND zwei Fleischgerichte pro Tag anbieten muss, frage ich mich schon. Und warum es unbedingt Schweinefleisch sein muss, wenn ein Großteil der Schüler das nicht essen darf, frage ich mich auch. Da ist es doch einfacher und deshalb sinnvoller, wenn alle eine Geflügelcurrywurst essen. Sehe das Problem hier nicht.
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Die Frage ist immer: Ist es für Betroffene sicher? Ich war gerade in einem Hotel, das mit glutenfreien Frühstücksoptionen geworben hat. Es gab zwar eine glutenfreie Ecke, aber das Brot war nicht abgepackt und zu den Toastern hatte jeder Zugriff. Ich habe gesehen, dass glutenhaltiges Brot dort getoastet wurde. Insofern fiel das für mich dann raus. Auch wenn Butter, Joghurt, Marmeladen etc am Buffet offen herumstehen ist es für Zöliakiekranke nicht sicher, sobald Krümel reinkommen. Oder Leute nehmen sich mit der Zange ein paar Gurkenscheiben und benutzen dann dieselbe Zange mal kurz, um ihr Croissant auf dem Teller geradezurücken. Schon ist die Zange kontaminiert und Gurke zu nehmen wird zum Risiko. Ich frage meist und sie bringen mir dann was Frisches aus der Küche, also es gibt natürlich Möglichkeiten, aber man muss einfach immer auf der Hut sein.
Von daher ist es schön, wenn Jugendherbergen glutenfreies Brot anbieten. Ich hoffe für betroffene Kinder, dass auch auf alles andere geachtet wird. Laut den Erfahrungen in diversen Facebookgruppen ist das auf Klassenfahrten leider eher nicht der Fall. Auch in Krankenhäusern ist es immer noch schwierig. Ich lese oft Hilferufe "Bin Im Krankenhaus, kann mir jemand glutenfreies Essen vorbeibringen, die haben hier nichts für mich und meine Familie ist weit weg", das ist schon richtig Mist.
Und ganz ehrlich, Tom123 , du hast theoretisches Wissen, aber was mich an deinen Beiträgen tatsächlich stört, ist, dass du so tust, als wüsstest du es besser als Menschen, die so leben müssen und diese Erfahrung am eigenen Leib machen. Zum Beispiel wenn ich schreibe, es nervt, dass das mit der Allergenliste lasch gehandhabt wird und von dir als Antwort kommt, es würde ja nicht lasch gehandhabt werden, es gäbe ja Kontrollen. Also wenn ich bei drei Ständen vorbeigehe und frage, und keiner hat so eine Liste, dann wird das lasch gehandhabt. Von den Standbesitzern.
Bei Jugendherbergen ist es möglich, selbst Sachen mitzubringen. Das spricht man vorher ab.
Selbst in Hotels habe ich das schon erlebt, dass man z. B. für das Frühstück eigenes Zeug mitbringt. Manchmal wird man überrascht und das Hotel bietet Alternativen. Dass es abgewiesen wird, habe ich noch nicht erlebt, aber ich reise auch sehr wenigBrot nehme ich mir immer selbst mit, und die Erfahrung letzte Woche hat mir wieder gezeigt, dass das auch gut so ist.
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Dann mach ich weiter. Ist vielleicht zu leicht. Wer schonmal da war, wirds kennen.
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Da gibt es halt keine Alternativen.
Bestes Beispiel Weihnachtsmarkt: Da stehen oft irgendwelche (studentische) Hilfskräfte. Dann haben sie oft auch nur einen Glühwein. Wenn ich irgendwo ins Restaurant gehe, würde ich erwarten, dass man mir eine Alternative anbietet. Aber letztlich muss es jedes Restaurant selbst wissen.Aber du verstehst meinen Punkt auch nicht: Beispiel Weihnachtsmarkt. Wenn die Allergene deklariert werden müssen - und das tun sie - dann ist es einfach richtig frustrierend, dass das so lasch gehandhabt wird. Ich erwarte nicht, dass man mir am Weihnachtsmarkt ein extra Getränk macht, ich will einfach nur wissen, was in dem Topf drin ist. Und ich will nicht für jeden Glühwein in ein fancy Restaurant gehen, mich da zehn Minuten erklären und dann geht es am Ende doch teilweise schief, wie Palim auch sagt. Ich will vielleicht einfach mal am Weihnachtsmarkt auf eine Allergenliste schauen und dann entscheiden, ob ich den Glühwein trinke oder nicht. Scheint aber oft ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, Gesetzeslage hin oder her...
ZitatFür viele Lokale (z B. das traditionelle italienische Restaurant) ist es bislang nicht rentabel, glutenfreie Optionen bereitzuhalten, da sich bislang nur ein geringer Teil der Bevölkerung glutenfrei ernährt. Am höchsten ist die Wahrscheinlichkeit in Lokalen mit einer Lifestyle-Ausrichtung, auch wenn dann das Risiko erhöht ist, dass "glutenfrei" schnell mit "vegan" und "Matcha Latte" asoziiert wird, was zuvor kritisiert wurde.
Das stimmt, und es ist so ein zweischneidiges Schwert! Denn die ganzen Lifestyle-Leute, die gern mal ein bisschen glutenfrei essen, erhöhen natürlich den Bedarf und das führt dazu, dass mehr dieser Produkte angeboten werden, in Läden etc. Andererseits sind das dann auch die, die in Restaurants zum Beispiel einen Riesenhype um ihr glutenfreies Essen machen, aber beim Nachttisch dann eben doch "sündigen", weil das glutenhaltige Tiramisu ja so lecker aussieht, was dazu führt, dass man als Zöliakiekranke irgendwann nicht mehr ernst genommen wird. Wegen ihnen wird "glutenfrei" mit "Agavendicksaft" gleichgesetzt, was vor einigen Seiten ja dieses gespräch hier ausgelöst hat. Also einerseits gut. Aber eben auch sehr nervig.
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