Beiträge von Kathie

    Es ist immer wieder witzig wie sich alle von Bayern auf der Nase rumtanzen lassen. Dabei wäre die Lösung doch unendlich einfach. Alle machen zum gleichen Termin wie BY und BW Ferien. Das wäre dann natürlich ein Jahr Chaos, aber dann würden alle rotieren. Aber gut Lösungen dürfen in Deutschland nicht weh tun.

    Es ist immer wieder witzig, wie sich alle über die bayerischen Ferientermine aufregen.


    Mir persönlich ist es egal, wann ich Ferien habe, aber ein rollierendes System finde ich Kacke. Ich würde auch den Juni / Juli als Sommerferien nehmen, aber dann bitte immer, sodass die Schuljahre verlässlich sind und sich nicht dauernd was verschiebt. Und ich wette, die Leute, die sich hier aufregen hätten das eigentlich auch gerne, und regen sich eigentlich gar nicht darüber auf, dass Bayern den letzten Termin geblockt hat, sondern dass sie rollieren müssen. Ja mei, dann setzt halt die Ferien einfach fest. Soe wie dieses Jahr bleibt es immer, mit allen Vor- und Nachteilen. Schupps, Problem gelöst.


    Aber es ist natürlich besser, aich über Bayern aufzuregen, ich weiß...

    Die Eltern wollten ihrem Kind die Abschlussfahrt ermöglichen und hofften bestimmt, dass sich die Halsschmerzen bessern (was ja bei Halsschmerzen tatsächlich auch oft der Fall ist).

    Warum kein Integrationshelfer mitfuhr, wird zu klären sein, ebenso, warum die Lehrer keinen Arzt riefen. Wir hören die Geschichte hier aus Elternsicht und kennen nur die eine Seite.

    Dass der Vorfall absolut tragisch ist, bleibt unbestritten. Die Familie, die mit ihrer offensichtlichen Fehlentscheidung wird leben müssen, tut mir unglaublich leid, ebenso wie die Lehrkräfte.

    In der Arbeitsphase kamen dann als Sternchenaufgabe dran, 13-8=, sodass die Kinder dort 13-10+2= 5 rechnen sollten. Das hatten viele nicht verstanden und ich wollte es einmal für alle erklären. Dabei haben sie schon so schlecht zugehört, dass ich bis 2 Minuten in die Pause hinein erklären musste. Aber hängen geblieben ist es bestimmt trotzdem nicht. Bin echtschon verzweifelt 😭 Was kann man denn falsch machen, damit die Kibder einem so nicht zuhören wollen?

    Sternchenaufgaben sind für Gute, Schnelle, ja?

    Dass du sie einmal für die ganze Klasse erklären willst, auch für die Schwachen, die damit dann sowieso überfordert sind, könnte zur Unruhe beigetragen haben. Mach in Zukunft vielleicht wirklich absolut selbsterklärende Sternchenaufgaben, sodass beim Bearbeiten dieser absolut kein Gesprächs- bzw. Fragebedarf entsteht.

    Und mit einem "danke" versehen wird das von zwei anderen Hardlinern, von denen es vorher zumindest einer noch in Ordnung fand, dass jemand, der symptomlos und nur noch leicht positiv mit Maske in die Schule geht, von den Kollegen angegangen wird. Verrückt.

    Wunderte mich auch sehr, dass jemand, der dem symptomlosen Kollegen mit Maske eine "deutliche Ansage" gemacht hat, es plötzlich gut findest, wenn du symptomatisch mit Maske in die Schule gehst.


    Ich persönlich fände das nicht gut, aber immerhin ist es fair, dass du mit offenen Karten spielst und Maske trägst. (Hätte man denn komplett wegbleiben können, wenn man mit dir nicht in einem Raum hätte sein wollen? Wohl eher nicht, oder?)

    Um Ruhe in eine erste Klasse zu bringen, mache ich persönlich es so ähnlich wie Zauberwald mit ihrer Ampel.

    Der dreimalige Gong ist mein Ruhesignal, danach sind die Arme verschränkt und alle sitzen zuhörbereit am Platz. Ich habe eine Verhaltensleiter. Wenn das klappt, kommt der Name des Kindes nach oben. Wer am Ende vom Tag oben ist, bekommt einen Strich, bei 10 Strichen gibt es eine mini Belohnung (Sticker oder so).

    Man kann auch nach unten abrutschen.


    Die Kinder, die erst gar nicht merken, dass sie noch laut sind, sehen es quasi visualisiert vor sich, wenn ich an der Verhaltensleiter stehe und nach und nach Kinder hoch schiebe. In der Regel passen sie ihr Verhalten dann auch immer öfter an, da sie auch nach oben möchten.


    Mich nervt so ein System ja immer ziemlich schnell, aber das Gute ist, dass es auch an Bedeutung verliert, wenn die Klasse dann mal besser ruhig arbeiten kann. Irgendwann schleicht sich das dann von selber wieder aus. Ich denke dann selbst nicht mehr dran, ständig beim Gongen zur Verhaltensleiter zu gehen, weil es ja schneller leise wird, und die Kinder merken das auch nicht, weil sie ja in der Regel eigentlich lernen wollen und nicht warten.

    Leider nicht wirklich außer dem altbekannten Spiel "Die Stadt schläft", auch bekannt als "Daumendrücken". Ich erkläre es kurz für eventuelle Neue:

    Die Kinder legen auf das Kommando "Die Stadt schläft" ihren Kopf auf ihren Tisch und schließen die Augen. Sie strecken einen Arm vor und heben den Daumen. Vier Kinder schleichen herum und jeder drückt bei einem "schlafenden" Kind den Daumen runter. Dann stellen sie´ch die vier Kinder vorne auf, ich sage "Die Stadt erwacht" und die Kinder, bei denen gedrückt wurde, stellen sich hinter das Kind, von dem sie vermuten, dass es bei ihnen gedrückt hat. Stimmt das, sind sie in der nächsten Runde dran, stimmt es nicht, ist das andere Kind nochmal dran.


    Ich hatte mal eine Klasse, die wollte immer das Spiel "Toter Fisch" spielen, das ist extrem simpel. Keine Ahnung, ob sie das selbst erfunden haben, oder ob das ein bekanntes Spiel ist. Alle liegen am Boden, ohne sich zu bewegen, wie ein toter Fisch. Wen ich beim Bewegen erwische, der scheidet aus und muss sich wieder auf seinen Platz setzen.


    Eine schöne Stille- und Achtsamkeitsübung ist auch, gemeinsam ein Mandala auf den Boden zu legen, ohne sich zu besprechen. Man legt Materialien (Stifte, Bauklötze, Rechenplättchen etc) bereit und die Kinder sitzen im Kreis. Ohne zu sprechen kommt ein Kind nach dem anderen dran, eine Sache in den Kreis zu legen. Sie sollen, wenn möglich, ein schönes Muster oder Mandala gestalten.

    Ich habe es in der Woche vor den Ferien auch nur knapp überlebt, dass ich die fragliche Klasse nicht auf der Bildungsreise habe begleiten können. Die waren ernsthaft der Meinung, ich könne ja "blau machen" (wäre sicher auch gar nicht aufgefallen) und einfach so nach Brüssel fahren. Sie hätten in einem der Zimmer der Frauen noch ein freies Bett.

    Wie süß ^^

    Im Kreis leise sitzen ist ja eine der schwierigeren Herausforderungen für die Kinder. Man sitzt ungemütlich, ist von links und rechts abgelenkt, hat ein Gegenüber, dem man Blicke zuwerfen kann und soll sich dabei auch noch leise und konzentriert verhalten.

    Um das einzuüben würde ich mit einer extrem kurzen Zeit anfangen: Die Kinder schleichen sich leise in den Kreis (leise wie die Katzen auf der Jagd oder so), dann sitzen sie dort und vielleicht macht ihr ein Stillespiel (z.B. Glocke rumgeben, die nicht klingeln darf). Dann schleichen sie sich zurück auf ihren Platz, und wenn das geschafft ist, gibt es einen Stern an die Tafel als Zeichen. Bei 10 Sternen spielt ihr im Kreis einmal Flüsterpost oder sowas. Dann könnt ihr es langsam steigern und irgendwann klappt dann vielleicht auch das Erzählen und Zuhören besser.


    Schreiben / malen vom Wochenende statt erzählen mache ich auch gerne. Wenn man das am Schuljahresbeginn anfängt und immer ins gleiche Heft schreibt, hat man am Ende eine Art Tagebuch, wo man auch noch die Entwicklung gut sehen kann.

    Tatsächlich stört mich die Wortwahl grade, ja. So wie es dich offenbar stört, dass ich kein Fan von Abschlussfeiern bin.

    Das stört mich gar nicht, es ist mir egal, ob du persönlich hingehst oder nicht, zumal ich denke, dass es bei euch sowieso ein bisschen anders läuft als hier. Ich hab einfach nur ganz allgemein meine Meinung geschrieben.

    Es sind keiner Kinder sondern junge Erwachsene, zum Zeitpunkt der Zeugnisübergabe mindestens 18, die meisten 19 oder 20 Jahre alt. Die Klassenlehrpersonen sind alle anwesend, der Anlass wird gebührend gefeiert. Es ist mir ehrlich gesagt wurscht, wer sich an dieser Feier was genau denkt und ich bin mir sicher, dass ich einigen aus ganz anderen Gründen in Erinnerung bleibe. Ich selber kann mich übrigens nicht mal mehr an die eigentliche Zeugnisübergabe erinnern, geschweigedenn welche Lehrpersonen da anwesend waren oder auch nicht. Das Leben fängt danach erst richtig an, dieses Zeugnis ebnet nur den Weg für den nächsten Ausbildungsabschnitt. "Geschafft" ist damit noch lange nichts.

    Ich weiß sehr gut, wie alt die bei ihrem Abschluss sind, und glaubst du wirklich, dass man sich an dem Wort jetzt aufhängen muss? Glaubst du, es ist ihnen weniger wichtig, wenn sie keine Kinder / Jugendlichen, sondern junge Erwachsene sind? Ich glaube das nicht.

    Ich erinnere mich an meinen Abschluss und habe es zuletzt erst bei meinen eigenen Kindern und deren Freunden auch aus Elternsicht mitbekommen, was da wem wichtig ist und dass die kleinen Gestern (u.a.: wer ist anwesend) schon registriert werden und viel Freude bereiten können.


    Müsst ihr natürlich alle selbst wissen, aber ich denke halt so.

    Ich finde es schon angemessen und richtig, dass die Lehrkräfte, die die Kinder durch ihre Schulzeit begleitet haben, bei der festlichen Zeugnisverleihung anwesend sind.


    Das Argument, es sei einem selbst nicht wichtig, man hätte ja jedes Jahr solche Abschlüsse und einem selbst wäre ein gemeinsames Eisessen als Abschluss wichtiger, kann ich verstehen, finde es aber viel zu kurz gedacht.

    Mir persönlich ist zum Beispiel ein erster Schultag auch nicht wichtig, ich hab das schon gefühlt 20mal durch (stimmt nicht...), es ist für die Eltern und Kinder ein aufregender Tag, aber nicht für die Lehrer, zumindest lange nicht im dem Ausmaß. Dennoch geben wir uns alle Mühe, den Tag jedes Jahr besonders zu gestalten. Denn wir haben es zwar schon oft erlebt, jedes Kind erlebt es aber genau einmal.


    So ist es doch mit der Zeugnisverleihung auch. Die Kinder / Jugendlichen werden sich ihr Leben lang an diesen Tag erinnern. Und man weiß nicht, ob es ihnen wichtig ist, dass die Lehrkräfte im Publikum sitzen. Vielen bestimmt schon. Es werden es auch nicht alle nach außen zeigen, aber hinterher wird man dann doch sagen "Hast du gesehen, Frau Müller war auch da!"


    Bei meinem Sohn kam eine ehemalige Klassenlehrerin, die schon zwei Jahre nicht mehr an der Schule war, zur Zeugnisverleihung. Die Kinder und Eltern haben sich wirklich sehr gefreut.

    Ich finde nicht, dass die Lehrer dafür zahlen sollten.

    Ich finde aber schon, dass sie sich generell sehen lassen sollten, wenn sie mit dem Jahrgang was zu tun hatten. 5 von 40 ist schon arg wenig!!! Natürlich hat man als Lehrer jedes Jahr das gleiche, aber für die Schüler ist es eine einmalige Sache und da ist das Abifest doch einer der wichtigsten Momente der Schulzeit.

    Ich finde es schön, dass es so vielen ermöglicht wird oder wurde!


    Meinen Kindern hat es, denke ich, nicht geschadet, sie haben den Tag mit Papa, Oma, Onkel etc gut verbracht und nachmittags war ich dann ja da. Es ist für mich selbst schwieriger gewesen als für sie.


    @ CDL: In dem Jahrgang jemand anderen als Erstklasslehrerin einzusetzen ist an kleineren Grundschulen ganz oft nicht möglich. Eine Notlösung für den einen Tag zu finden, bestimmt eher schon.

    Das sehe ich auch so, die Eltern nehmen sich ja an diesem aufregenden Tag oft frei und wollen dann natürlich die Lehrerin des Kindes sehen und keine Vertretung - und deshalb habe ich mich damals auch nicht groß "gewehrt", dennoch hängt es mir irgendwie nach, dass ich selbst für meine Kinder diesen Meilenstein nicht miterleben konnte.

    Ich hatte gedacht, dass Kamala Harris in den 4 letzten Jahren quasi ein bisschen "aufgebaut" wird, um dann Bidens Nachfolgerin zu werden, aber das war irgendwie nie Thema. Ich las, dass sie in den USA unbeliebt sei. In den internationalen Nachrichten war sie selten präsent, oder trügt mich da meine Erinnerung?


    Biden einfach so auszutauschen, wenn er nicht will, ist wohl gar nicht so einfach. Ich bin gespannt.

    Zu dem Thema kann ich noch beitragen, dass bei uns mein Mann jahrelang das Bringen in den Kindergarten bzw. auch das Fertigmachen der Grundschulkinder in der Früh übernehmen musste (und konnte, da er Gleitzeit hat und erst um 9 beginnen musste, während ich um 7.45 im Klassenzimmer stehen musste, keine Sekunde später, und daher die Wohnung weit vor meinen Kindern verlassen musste).


    Des Weiteren sollte man auch mal bedenken, dass man als Lehrer*in an sich nicht einfach mal so frei nehmen kann. Ich habe es schon oft geschrieben, ich habe die Einschulung meiner Kinder verpasst, weil ich in diesen Jahren stets selbst eine erste Klasse hatte. Sowas vergisst man nicht. Ich finde es nach wie vor schade und es wurmt mich.

    Auch zu den morgendlichen Adventsfeiern konnte ich nie kommen, beinahe alle anderen Eltern konnten sich da jeweils problemlos frei nehmen oder eben ihren Arbeitsbeginn verschieben.


    Also ja, Ferien sind praktisch und nachmittags / abends freie Zeiteinteilung ist praktisch, aber es gibt durchaus auch Nachteile.

    Ich habe beim Bäcker auch noch keinen Chinesen getroffen.


    Es wurde moniert, warum nicht mehr Ukrainer Schutz in Polen suchen. Nun - Polnisch wird nicht allgemein als Fremdsprache in der Ukraine gelehrt. Deutsch durchaus. Dass viele Deutsche nicht Französisch sprechen, obwohl das am Gymnasium als zweite Fremdsprache gelehrt wird, ist ja kein Beweis dafür, dass kein Unterricht stattfindet.

    Zu 1: Ich treffe beim Bäcker regelmäßig Chinesen und Menschen sonstiger Herkunft. Und nun?


    Zu 2: Wo wurde das denn moniert?

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