Beiträge von Kathie

    und ja, die die ohne Maske rumlaufen sind natürlich für solche Dinge verantwortlich

    Das ist jetzt etwas sehr vereinfacht ausgedrückt, schließlich könnte man durchgehend FFP2 Maske tragen und hätte dann einen ziemlich guten, wenn nicht gar sehr guten, Eigenschutz.

    Ebenso vereinfacht fand ich ein paar Seiten zuvor die Aussage, Unvorsichtige würden sich z.T. viermal anstecken und Vorsichtige gar nicht. In meinem Umfeld habe ich nämlich nicht beobachtet, dass sich Unvorsichtige häufiger angesteckt hätten, wir waren vielmehr oft überrascht, dass es gerade sehr vorsichtige Leute dann doch getroffen hat und "Partymäuse" weiterhin jedes Wochenende in Clubs / Bars / Innenräumen maskenlos unterwegs sind und sich nicht infiziert haben. Anekdotisch, ich weiß.


    Bezüglich der hier angesprochenen "Lehrer-Bubble" muss ich ganz wertfrei sagen, ich empfinde es momentan auch so, dass außerhalb dieses Forums die Menschen lockerer geworden sind, hier im Thread aber nicht.


    Der Japan-Tag ist mir von den Bildern her auch viel zu voll, aber private Treffen mit durchaus vielen Leuten oder Restaurantbesuche (beides am liebsten draußen), Sportveranstaltungen etc. machen wir derzeit ohne Masken. Kann und wird sich im Herbst sicher wieder ändern. Bis dahin genieße ich die Leichtigkeit und tanke Kraft für Kommendes.

    Etwas mehr Geld für die L mag für den einen oder anderen Kollegen ja motivierend sein - WIRKLICH? - löst aber nicht die alltäglichen Probleme in den Schulen.

    Von A12 auf A 13 sind es laut dieser Quelle 600€ Unterschied (also bei gleicher Besoldungsstufe), das ist jetzt nicht gerade nur "etwas" mehr Geld, sondern schon eine ganze Stange mehr.


    Immer kommt das Argument, Geld würde die Probleme an den Schulen nicht lösen, aber darum geht es doch gar nicht.

    Das Gymnasialgehalt A13 oder A14 verringert auch nicht eure Korrekturzeiten, löst also nicht eure Probleme.


    Gehalt / Besoldung ist die eine Sache - Probleme an Schulformen die andere. Für mich sind das zwei verschiedene Paar Stiefel.

    "Wollt ihr mehr Geld oder kleinere Klassen" kann deshalb eigentlich keine ernsthafte Frage sein.

    Natürlich will man AUCH kleinere Klassen und bessere Bedingungen an den Schulen. Deshalb aber auf höhere Besoldung verzichten? Das ähnelt ja sinngemäß der Problematik, dass man, wenn man ein schön eingerichtetes Klassenzimmer / spannende Versuchsreihen / neue Instrumente haben will, sie sich manchmal selbst kauft; und dann wird man hier im Forum des Öfteren schief angeredet, man sei quasi doof und selbst Schuld, wenn man sein Privatvermögen für den Unterricht ausgibt.

    Dennoch kommt immer wieder die Frage: Wollt ihr Sek1 (und oft Grundschul-)kollegen nun mehr Geld, oder kleinere Klassen? Als sei das ein entweder/oder. Verzichtet auf Geld, und ihr bekommt bessere Arbeitsbedingungen. Also ich weiß ja nicht...

    Wenn man es ablehnt, der Ukraine Waffen zu liefern, obwohl diese welche anfordern, dann untersagt man einem Staat den letzten Rest an Eigenverantwortung und Selbstverteidigung.

    Und wenn man fordert, Russland Zugeständnisse zu machen, die Gebietsabtretungen beinhalten, dann sollte man bereit sein, dasselbe für sich akzeptieren zu können.

    Gefordert wurde das (zumindest von mir) nirgends, ich vermutete lediglich, dass ein derzeitiger Waffenstillstand wohl Zugeständnisse von beiden Seiten brauchen wird. Vermutete!


    Ich bin auch nicht gegen Waffenlieferungen, sondern war zwiegespalten was schwere Waffen angeht, was übrigens auch andere hier schrieben. Nämlich, dass beide Versionen, liefern oder nicht liefern, Bauchschmerzen bereiten.

    Ich finde es gut, dass man sich momentan genau überlegt, welche Waffen man liefern kann. D.h.: Ich bin nicht gegen Waffenlieferungen.

    Merkste selbst, den Unterschied, oder?


    Du hast also nichts "angesprochen, was ich nicht aushalten kann", aber du verdrehst ganz bewusst Worte, und das kann ich absolut nicht leiden.

    Mit dieser eben zitierten Aussage implizierst du im Übrigen schon wieder etwas, das nicht den Tatsachen entspricht.

    Ich weiß ja nicht, auf wen du dich beziehst, aber das habe ich alles nicht gesagt.

    Langsam verliere ich aber die Lust, hier zu schreiben.


    Wenn man also aktuell einen NATO-Beitritt der Ukraine nicht als realistisch ansieht, wenn man anmerkt, dass ein Waffenstillstand vermutlich Zugeständnisse brauchen wird, wenn man anzweifelt, Putin würde in der jetzigen Situation den Krieg einfach so beenden, dann ist man in deinen Augen quasi jemand, der "Putin einen netten Kerl findet" und der "die DDR als Sowjetsatellit okay findet"???

    Diese hanebüchene Behauptung und Unterstellung verbitte ich mir. Damit bin ich raus aus diesem Thema. Die Worte im Mund herumdrehen lasse ich mir nicht weiter.

    Nein, ich meine, dass andere Länder die geben, aber eben in beide Richtungen.

    Das ist nicht mein "Wunsch", aber einfach das, was ich mir derzeit vorstellen könnte, wie es eine Art Waffenstillstand und längere Ruhe geben könnte.

    Ich arbeite seit Jahren Teilzeit (immer ca. 75%) und arbeite aber auch nur in etwa 75%, von der Zeit her. Ich mache keinem die Preise kaputt ;-), dann wäre die Teilzeit ja irgendwie auch sinnlos.


    Ich brauche die Zeit für meine Kinder, bzw. mittlerweile gar nicht mal mehr so, aber da ich familienpolitisch derzeit noch weniger als 24 Wochenstunden beantragen darf, tue ich das und gönne es mir, bis die Kinder alle 18 sind und ich sowieso aufstocken muss. Warum auch nicht. Wenn man es sich leisten will, weniger zu arbeiten (und dann halt auch weniger Geld zu haben), wieso auch nicht? Das bedeutet nicht, dass mir mein Beruf nicht gefällt - alles andere als das!

    Es gibt ja auch viele Ärzte in Teilzeit, oder Polizisten, alles haben wir in unserem Bekanntenkreis dabei. Teilzeit machen ja nicht nur Lehrer. Teilzeit wird auch aus verschiedensten Gründen gemacht. Aber irgendwie sehen Vollzeitlehrer es nicht so gern, wenn Teilzeit gemacht wird.

    Wenn die Ukraine den Donbass hergeben soll, um Putin zu befriedigen, muß sie aber auc hetwas dafür bekommen, nämlich die Nato-Mitgliedschaft und die Stationierung von Nato-Truppen inkl. Atomrakete, um Putin davon abzuhalten in wenigen Jahren weiterzumachen.

    Das wird, denke ich, nicht passieren, die NATO nimmt kein Land auf, dass sich aktuell im Krieg befindet oder Grenzkonflikte hat.

    Und noch mehr Atomwaffen, noch dazu in instabilen Gebieten, braucht es bitte auch nicht.


    Ich könnte mir eher vorstellen, die Ostukraine wird nach langem Stellungskrieg dann doch russisch und es wird auch irgendwelche Sicherheitsgarantien geben - allerdings für beide Seiten. Sodass Russland nicht weiter vormarschiert, aber die Ukraine auch die verlorenen Gebiete nicht wieder zurückerobert. Anders kann ich mir einen Waffenstillstand ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Was meiner Ansicht nach sicher nicht passieren wird, ist, dass Putin plötzlich einsieht, einen Fehler gemacht zu haben, und seine Truppen komplett zurückzieht.

    Nachtrag: Wobei ich soeben auf Tagesschau.de las, dass Selenskyi sagte, Russland solle sich zurückziehen auf den Stand von vor dem 24. Februar, dann sei man zu Verhandlungen bereit. Da gehörte die Krim ja bereits zu Russland.

    Vielleicht, und Kathie klammert sich hier wahrscheinlich wieder an einen Wunschtraum, wären Verhandlungen unter dieser Prämisse dann doch eher möglich als dass man Russland auch zwingt, die Krim wieder zurück zu geben?


    Ich mach jetzt was für die Schule. Das sind Dinge, die ich wenigstens beeinflussen kann. Und dann Wochenende ;-).

    Letztendlich stehen noch zwei unüberbrückbare Verhandlungspositionen gegenüber.

    Ich schreibe jetzt auch mal, was ich denke.

    Ich sehe es leider ziemlich ähnlich, es müsste verhandelt werden für irgendeine Form von Frieden oder Waffenstillstand. Die Lieferung von immer mehr Waffen mag ja Gründe haben, aber wie stellt man sich denn eigentlich ganz konkret das Kriegsende vor? Dass Putin dann in zwei, drei Monaten sagt: Okay, ich sehe ein, es war ein Fehler, und wir ziehen uns nun einfach zurück und geben auch die Krim wieder der Ukraine zurück? Das passiert doch sicher nicht.

    Was ist denn aus dem Gedanken geworden, den man zu Kriegsbeginn öfters las - nämlich dass Putin irgendeine Form der Gesichtswahrung brauchen wird?


    Mir ist etwas mulmig beim Gedanken an den 9. Mai und was dann da verkündet werden könnte.


    Und die Kriegsfolgen, ja, die werden wir noch sehr lange spüren. Meine eigenen Kinder tun mir leid, was für Sorgen die heutige Jugend nun hat - erst Corona, jetzt die Kriegsangst, das ist doch alles Kacke. Ich kann es manchmal gar nicht glauben, dass unsere heile, sichere Welt plötzlich so aus den Fugen geraten ist. Natürlich werden jetzt wieder Leute schreiben, du lebtest in einer Blase, das alles war abzusehen, aber ehrlich gesagt lebten ganz viele von uns in dieser schönen Blase, dass man sich keine Sorgen um Krieg machen musste.

    Immer dieses Argument mit dem "schwach erscheinen". Dass Scholz besonnen reagiert finde ich sehr gut und stehe damit nicht alleine da. Und dass man sehr, sehr genau überlegt, welche Waffen man liefert und welche Unterstützung man geben kann, finde ich auch gut.

    Säbelrasseln gibt es genug. Es müssen sich nicht alle hochschaukeln, auch nicht rhetorisch.

    Ich habe es am Ende gelöscht, weil ich hastig und spontan noch schnell geantwortet habe, auch ohne deine Links zu lesen. Wir hatten heute Nachmittag etwas vor und ich war vorher immer nur ganz kurz hier. Hab kurz geantwortet, dann während des Wohnung-Aufräumens überlegt, dann bin ich nochmal kurz ins Forum um zu löschen. Das war alles nicht so geschickt.


    Siehst du aber, du meinst auch, aktuell bestünde das Lissabon-Problem nicht. Sehe ich aktuell genauso. Daher mein "Quatsch".


    Ich bin ehrlich gesagt schon zwiegespalten, was unsere Waffenlieferungen angeht.

    Einerseits muss man etwas tun, andererseits muss man verhindern, dass sich der Krieg ausweitet. Nun sagen einige, Waffenlieferungen täten genau das, nämlich eine Ausweitung verhindern; andere sagen, Putin sieht uns dann evtl. als Kriegspartei. Da ist die Regierung ja ähnlich gespalten, es ist einfach extrem schwierig.


    Und bezüglich der Antwort auf den offenen Brief, ich möchte es jetzt bitte nicht auf einen Atomkrieg ankommen lassen und ich finde, dass alles getan werden muss, dass es dazu nicht kommt. Ähnlich sprechen ja zum Glück auch Biden und Scholz, Stoltenberg und viele andere.


    Ich finde, es sollte auf jeden Fall neben Waffenlieferungen weiterhin viel Wert auf Verhandlungen gelegt werden, immer und immer wieder, denn anders wird es wohl keinen Frieden geben.

    Ich hatte meinen Beitrag eigentlich absichtlich gelöscht, weil ich sehr schnell, aus dem Gefühl heraus und spontan geantwortet hatte.

    Schade, dass man es dann zitiert. Wär nett, man könnte das jetzt lassen.

    Ja, das weiß ich. Ich hatte mich aber einige Wochen zuvor bei meinen eigenen positiven Kindern, komplett ohne Abstand in der Wohnung, nicht infiziert. Deshalb nahm ich an, derzeit geschützt zu sein und mich in der Schule auch nicht zu infizieren, und bin nach Ablauf der Inkubationszeit eine Woche lang von FFP2 auf medizinische Masken umgestiegen, weil es sich dadurch doch leichter spricht - und schwupps - Corona. ;-) So kanns gehen...


    Ich war mir des Unterschieds FFP2 / medizinische Maske schon bewusst, ich glaube ihr wisst alle, dass ich bis dahin immer FFP2 getragen hatte und zwar durchgehend, also auch kein Frühstück ohne Maske, kein Trinken im Klassenraum etc. Deshalb habe ich es auch oben extra erwähnt, mit welcher Maskenart ich mich infiziert habe.

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