Vanille-Mohn
Beiträge von Kathie
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Okay, das war zu leicht. Nächstes Mal, falls ich nochmal drankomme, wird es herausfordernder.
Conni, los gehts!
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Wenn man irgendwo schon war, erkennt man die Bilder zumindest vom Flair her ja meist ganz gut und kann eingrenzen. Sukhothai dann? Da war ich nicht, aber es müsste "das andere" sein.

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Uiuiui. Jetzt wird es aber wild.
Nicht jedes Kind ist gleich, das hat nicht immer was damit zu tun, ob es "erziehungstechnisch rund läuft" oder nicht.
Bleiben wir beim Beispiel eines sechsjähriges Kindes. Es kann einen Schulvormittag durchhalten, aber an einer Schule, die es nicht kennt, wo es keine Freunde hat und nicht weiß, wo zum Beispiel die Toiletten sind, und mit Mama oder Papa in "Rufweite", wird sich das Kind mit Sicherheit nicht stundenlang komplett ruhig verhalten, sondern auch mal Aufmerksamkeit brauchen.
Und nicht jede Klassenkonstellation ist gleich.
Ich bleibe bei meiner Aussage von vorhin, es ist eine Notlösung, die mit manchen Kindern und in manchen Klassen einfacher klappt als in anderen, und es sollte halt immer nur die absolute Notlösung sein.
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Thailand, Ayutthaya? War mein allererster Gedanke jedenfalls.
Oder vielleicht auch Kambodscha.
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Dito, meine Schüler haben sich da meist sehr gefreut und die Kids gleich unter ihre Fittiche genommen.
Das ist bei größeren Schüler*innen mit Sicherheit so. Meine eigenen Kinder fanden es in der Mittelstufe auch mal ganz toll, als die Lehrerinnen ihre Kinder dabei hatten.
Unterrichtet man aber Erstklässler oder auch Förderschüler, die selbst viel und konstante Aufmerksamkeit brauchen, nimmt da keiner die eigenen Kinder unter die Fittiche, sondern man muss halt darauf hoffen, dass die eigenen Kinder sich ruhig beschäftigen, keine große Aufmerksamkeit brauchen und die Klasse nicht durcheinanderbringen. Ich will sagen: es ist sicher möglich, in Ausnahmefällen sein Kind mitzunehmen, wenn die Umstände es gar nicht anders zulassen. Es ist aber nicht optimal und auch bestimmt nicht immer ein Selbstläufer.
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Ich würde nach den eigenen persönlichen Vorlieben gehen. Was magst du? Wie geführt muss bzw. frei darf eine Stunde sein, damit du dich damit wohl (und sicher) fühlst?
Buchstabeneinführungen laufen ja meist nach einem sehr ähnlichen Schema ab, da könntest du weit im Voraus drauf hinarbeiten und dann hättest du weniger Unsicherheit.
Erzählen am roten Faden kann man auch üben, ist aber von den Ergebnissen her sicherlich unberechenbarer. Das gleiche gilt für Bilderbücher, je nachdem was du dann damit machen möchtest (alternatives Ende ausdenken, Brief an die Hauptperson schreiben - wahrscheinlich noch zu schwierig! - nacherzählen lassen, Bilder wieder in die erzählte Reihenfolge bringen, da gibt es ja 100 Möglichkeiten).
Ich würde also erstmal schauen, was mir selbst am meisten liegt, und dann schauen, was in drei Monaten mit der Klasse ansteht. Das würde ich als Entscheidungsgrundlage nehmen.
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Wir feiern in der Schule die christlichen Feste, weil sie Teil der Kultur hier sind. In der Weihnachtszeit fällt man draußen ja auch quasi von einem Weihnachtsmarkt in den anderen und die Vorweihnachtszeit bestimmt einfach den ganzen Dezember. Jüdische und muslimische Feste sind unterrepräsentiert, weil ein Großteil der Bevölkerung eben christliche Feste feiert und das auch Tradition hat. Soweit jetzt mal die Rahmenbedingungen. Das mag im Wandel sein, gerade auch in Gegenden mit einer sehr großen muslimischen Einwohnerzahl.
Sollte man in der Schule muslimische, jüdische und andere Feste feiern, die Frage kommt, finde ich, auch aufs Schülerklientel an. Hat man eine Klasse, in der viele Schüler*innen muslimisch sind, und wünschen sie sich zum Zuckerfest eine gemeinsame Feier (ich hatte schon Schüler, die brachten an dem Tag für die ganze Klasse kleine Süßigkeitenbeutelchen mit), dann spricht meiner Meinung nach gar nichts dagegen, aber sehr viel dafür. Hat man kein einziges muslimisches Kind in der Klasse, wäre es in meinen Augen Unsinn, ein Zuckerfest zu feiern. Wohl aber kann man den Tag als Anlass nehmen, im Ethik- bzw. Religionsunterricht das Zuckerfest zu thematisieren. Als jemand, der lange Zeit in Asien gelebt hat, kann ich nur sagen, dass wir damals die dortigen Feiertage mitgefeiert haben. Ich würde es aber komisch finden, hier in meiner Klasse ein chinesisches Neujahrsfest auszurichten, weil es nicht "mein" Fest ist. Hätte ich chinesische Schüler, könnte man besprechen, ob man zu Chinese New Year eine Unterrichtsstunde hernimmt und gemeinsam feiert. Das gilt in meinen Augen für alle religiösen Feste, die den Schülern wichtig sind. Eine Klassenfeier ermöglichen, wenn gewünscht, und ansonsten einfach in der Theorie darüber lernen. Steht ja auch im Lehrplan.
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Kennen die Kartoffelsalatliebhaber hier eigentlich Erdäpfelkäse? Besser gesagt: "Erdapfikas"?
Das ist soooo lecker!
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Der BLLV Oberbayern schreibt auf Instagram auf genau diese Frage als Antwort, wichtig sei nur der Widerspruch. Von daher gehe ich davon aus, dass das Datum egal ist. Hoffe es jedenfalls. Ich habe das aktuelle Datum angegeben und hatte mir kurz Sorgen gemacht, ob das falsch war.
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Das sehen in der Großstadt die muslimischen Eltern anders. Bei uns gibt es das nicht.
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich kenne einige muslimische Familien, die in der Vorweihnachtszeit die Traditionen mitmachen, die haben sogar einen kleinen Weihnachtsbaum oder schenken ihren Kindern an Heiligabend etwas.
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Dass die einen von Kartoffelsalat traurig werden finde ich ebenso interessant wie die Verletzlichkeit durch fremde Plätzchen. Und gleichzeitig werden Vorträge gehalten zu Gemeinsamkeiten von Religionen... Menschen sind sonderbare Wesen. Nur kommt man ja leider ohne sie auch nicht aus.
Was esst ihr eigentlich an Silvester?
Silvester gibt es nur akzeptable zwei Optionen. Fondue oder Raclette. Wir essen Raclette.
..... Und das mit den zwei Optionen war natürlich ein Scherz.
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Das Essen klingt gut, aber ja die Personenzahlen finde ich auch krass.
Die Personenzahl würde mich absolut fertigmachen
Danach bräuchte ich eine Woche Ruhe. -
Was einige hier zu stören scheint, ist doch eher, die verbale Aggression mit der bestimmte Speisen, wie Kartoffelsalat, abgelehnt werden.
Ich lese hier die ganze Zeit mit und mache mir so meine Gedanken. In dem anderen Thread, ob Weihnachten noch zeitgemäß sei, schriebst du, Zauberwald, schon leicht abwertend (zumindest empfand ich es so) darüber, dass es (zu) viele Geschenke gibt und zum Essen (nur) Würstchen und Kartoffelsalat.
Ich selbst würde am Heiligabend auch keinen Kartoffelsalat essen wollen, einfach weil wir ihn unter dem Jahr ziemlich oft essen und ich kein so großer Fan davon bin. Ich verstehe aber schon, warum andere ihn an Heiligabend gern essen: entweder aufgepeppt als etwas Besonderes, oder ganz normal als recht schnelles, einfaches Gericht, das alle mögen, und um sich nicht so sehr zu stressen. Beide Seiten haben doch ihre Daseinsberechtigung.
Kurzer Ausblick: Kartoffelsalat machen wir mit Zwiebeln in warmer Brühe, wo dann Essig und Öl und die noch warmen, geschnittenen Kartoffeln reinkommen, das ist jetzt nicht suuuuperschnell hergestellt, ist aber definitiv nichts Kompliziertes.
Wir essen immer etwas Besonderes am Heiligabend, jeder trägt etwas bei. Die einen machen die Beilagen, die anderen die Nachspeisen. Das Fleisch macht die Familie, bei der wir feiern. Das klappt gut und bei uns gibt es viele, viele Geschenke. Wir mögen das Aussuchen, das sich Gedanken machen, und wir zelebrieren das Auspacken dann auch so richtig. Am 1. und 2. Feiertag ist bei uns Weihnachten vorbei, da gibt es nichts Besonderes zum Essen und wir sind einfach ganz gemütlich daheim, gehen spazieren, lesen...Das könnte man auch "traurig" finden, ich finde es richtig gut!!!
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Oh ja! Magst du ein neues Foto einstellen?
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Die Frage ist, ob das eigentlich alles noch zeitgemäß ist. Wer liest an Weihnachten seinen Kindern die Weihnachtsgeschichte vor? Die meisten essen hier Wienerle mit Kartoffelsalat ( warum bloß) an Heilig Abend und verteilen Massen an Geschenken.
Ich habe nur bis hierhin gelesen, ich habe das Gefühl, du hast die Nase voll von Weihnachten. Was bedeutet eigentlich "zeitgemäß"? War Weihnachten vor 80 Jahren besser, als es weniger Geschenke, weniger Konsum gab? Und warum? War es wirklich besinnlicher, oder ist das auch nur eine Verklärung der damaligen Zeit?
Ich denke schon, dass die meisten Kinder die Weihnachtsgeschichte kennen. Adventskalender, Adventskranz, Wichteltür etc gibt es in ganz vielen Familien. Und ja, es gibt viele Geschenke, aber das ist doch nicht per se schlecht? Ich wüsste auch nicht, was gegen Wienerle am Heiligabend spräche (wobei ich tatsächlich keine Familie kenne, bei der es das gibt), wenn es den Stress rausnimmt und alle dadurch entspannter sind.
ich liebe den Vorweihnachtszauber in der Schule. Den Tag in Dunkelheit bei Kerzenschein beginnen, sich mehr Zeit zum Vorlesen nehmen, mit den Kindern ein Geschenk basteln... schön! Natürlich ist es auch mega stressig und ich bin auch jedes jahr ziemlich am Limit und absolut ferienreif, aber auf Weihnachten verzichten? Nee.
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Vielleicht kann mir jemand anderes weiterhelfen, wie viele Stunden minimal zu unterrichten sind, wenn man nicht unterhälftig arbeiten möchte (Grundschule Bayern)? Ich weiß nicht, ob das Arbeitszeitkonto hier mitgerechnet werden muss...
Dankeschön!
Hm. Regulär sind 28 Stunden. Unterhälftig wäre alles unter 14, oder?
Gibt es das Arbeitszeitkonto nächstes Jahr noch für deine Altersgruppe? Ich weiß, dass es verkürzt wurde, bin mir unsicher, ob es nächstes Jahr ganz wegfällt? Also für meine Altersgruppe weiß ich das natürlich schon

Wegen der Altersvorsorge und Unabhängigkeit, ich sehe das prinzipiell auch so, dass man da als Frau drauf schauen sollte. Jedoch bei so kleinen Kindern finde ich, kann man auch mal zwei, drei Jahre sehr stark reduzieren. Das wird am Ende nicht sooo extrem ins Gewicht fallen und man gewinnt dadurch zeit mit den Kindern und hält sich einiges an Stress vom hals.
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Zwei Fragen an die Runde.
Wenn du deinen Unterricht vorbereitest/planst…
…was sind deine Wünsche, Idealvorstellungen, Visionen, Hoffnungen? Was möchtest du erreichen?
… was hingegen, sind Verpflichtungen/Verantwortlichkeiten, die du erfüllen musst?Ich antworte generell gerne auf konkrete Fragestellungen, aber nicht, wenn ich das Gefühl habe, jemand muss eine Arbeit über ein gewisses Thema schreiben und braucht Input. So kommt es mir leider vor. Was die Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten sind, weiß eigentlich jede Lehrkraft und dürfte sich bei keinem großartig unterscheiden, daher wundert mich die Frage doch sehr.
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Ja! Dann bist du dran.
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