Beiträge von Kathie

    Die Ausgangslage ist jetzt trotzdem anders.

    Ich denke so: Eine Anpassung der Impfstoffe wird Wochen oder Monate dauern. Wenn man jetzt auf seinen Booster verzichtet, ist man wochen-, vielleicht monatelang schlecht geschützt, und das bei diesem Inzidenzen. Wenn man ihn jetzt nimmt, und sich herausstellt, dass Impfstoffe angepasst werden müssen, wird man sich dann eben in drei, vier Monaten mit dem angepassten Impfstoff impfen lassen.

    Bei mir sind es dreißig längliche Platten à 50 Plättchen (oder sechzig quadratische à 25 Plättchen, je nachdem wie man es sieht). Ich habe jetzt extra nochmal nachgezählt!


    Das wäre ja witzig, wenn du einfach 300 Plättchen mehr bekommen hättest! :dollar: Quasi ein Superschnäppchen für dich!!! Würd ich dir total gönnen, du hast das Thema ja gestartet. :rose:

    Ich bin eher ängstlich. Daher trage ich FFP2 Maske und bin mittlerweile dreimal geimpft. Ich meide Veranstaltungen in Innenräumen und derzeit auch in Außenbereichen.


    Was ich tatsächlich bewusst NICHT mache, ist, rhetorische Fragen zu stellen, im Sinne von "Was ist, wenn eine tödlichere Variante kommt, gegen die die Impfstoffe überhaupt nicht mehr wirken?". Weil das nichts bringt.

    Es hilft nicht, und ja, ich nenne das Panik verbreiten, was du tust.

    Problematisch finde ich, dass das Ganze im Innenraum stattfindet wo 2G gilt (für Erwachsene, nehme ich mal an, sonst dürften die ungeimpften Schüler ja gar nicht mit), und es heißt. dass die Klasse "weitgehend" unter sind ist. Was bedeutet denn "weitgehend"? Sind in diesem Innenraum noch andere Klassen?

    Auch das Argument mit dem unnötigen Verstopfen der öffentlichen Verkehrsmittel finde ich wichtig.


    Ich würde diesen Ausflug lassen.

    Mach doch eine Alternative. Einen Winterspaziergang durch euren Ort (vielleicht eine Art Schnitzeljagd?) und danach ein gemütliches "Kino" im Klassenzimmer mit einem schönen Weihnachtsfilm.

    Dann haben die Schüler einen Ersatz und es ist viel risikoärmer.

    Das ist halt immer das Problem an diesem Thread.

    Es ist ja wahrlich alles schlimm genug.

    Aber wenn dann Leute aufschreien: "Hoffentlich kommt nicht bald eine Variante, ansteckend wie die Windpocken und tödlicher als Ebola", dann kann ich dazu nur sagen, diese Panikmache nervt mich über alle Maßen.

    An dieser Stelle waren wir schonmal. Vor ca. 500 oder 1000 Seiten. Auch da gab es auf der eine Seite extreme Weltuntergangsszenarien und auf der anderen Seite diejenigen, die vorsichtig sind und sich auch der Lage bewusst sind, die aber keine Notwenigkeit darin sehen, sich ständig das Schlimmste auszumalen.


    Übrigens weiß man überhaupt nicht, ob die Impfstoffe nicht doch wirken, zumindest teilweise (Drosten ging gestern, meine ich, schon davon aus) oder ob die Variante überhaupt schwerere Krankheitsverläufe macht. Vielleicht sollten wir das erstmal abwarten.


    Ich finde, es wäre nun Zeit für abgesagte Großveranstaltungen, eine Impfpflicht und zumindest einen teilweisen Lockdown, um wenigstens annähernd okay - von gut kann man ja nicht mehr reden - durch den Winter zu kommen. Mittlerweile sehen das aber so viele Experten ähnlich, dass ich da keine Zweifel habe. Das wird kommen.

    Interessant bei der sparsamen Nachfrage der Grippeschutzimpfung in den Jahren zuvor ist, dass nie jemand als Impfverweigerer betitelt wurde. Ohne Impfpflicht macht der Begriff ja auch keinen Sinn. Man hätte einen Vogel gezeigt bekommen, wenn man andere so beschimpft hätte.

    Der Vergleich hinkt auch insofern, als dass selbst in Jahren mit extrem vielen Grippekranken Deutschland nicht in den Lockdown ging, Intensivstationen nicht überlastet waren (zumindest nicht komplett sachsen- und bayernweit), Schulen in der Regel offen blieben, Restaurantbesitzer nicht um ihre Existenz bangen mussten, etc pp.


    Jetzt befinden wir uns in einer weltweiten Pandemie, der Ausweg heißt Impfung.

    Natürlich werden dann diejenigen, die die Impfung nicht nehmen, als Impfverweigerer bezeichnet. Oder als Impfgegner, Impfkritiker, welches Wort hättest du denn gern? Empfindest du das tatsächlich als Beschimpfung? Ich finde es nur treffend.

    Jemand, der die Impfung verweigert, ablehnt oder nicht möchte, obwohl sie der Weg aus einer Notlage ist, die uns alle betrifft, handelt egoistisch und muss zumindest damit klarkommen, dass er Impfverweigerer/Impfgegner o.ä. genannt wird, nachdem er ja einer ist. Sonst hätte er sich ja impfen lassen.

    Erstens, ich hoffe, ich spiele das Spiel richtig.


    Zweitens, ich kann das Video nicht so schön einfügen wie ihr... Irgendwas mache ich anders.

    Was ich mich so ein bisschen frage:

    Meine Kinder (Jugendlichen) sind ja nun schon im Juli fertig geimpft gewesen. Irgendwann in den nächsten Wochen würde ja an sich eine Boosterimpfung anstehen. So im Januar wären 6 Monate rum, vielleicht würde ich noch bis Februar warten, aber generell wäre eine Auffrischung an sich ja nicht verkehrt.

    Überall steht jedoch, dass die Auffrischimpfung nur für Personen ab 18 Jahren ist.


    Wieso das denn?

    Impfstoffknappheit? Keiner denkt daran, dass Jugendliche, die früh geimpft wurden, das jetzt schon "brauchen"? Der Impfschutz hält bei Jugendlichen länger?


    Ich meine, versteht mich nicht falsch, ich sehe es absolut ein, dass erst die Älteren dran kommen. Und ich bin, was eine Boosterimpfung für die Kinder angeht, auch relativ entspannt. Aber ich wundere mich schon etwas über das "ab 18", wo der Impfstoff doch schon im Sommer ab 12 freigegeben war.

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