Auch nicht, ist aber schon näher dran als Mekong.
Tipp: Es ist kein großer Fluss.
Auch nicht, ist aber schon näher dran als Mekong.
Tipp: Es ist kein großer Fluss.
Um das klar zu stellen: Ich will nicht mit Schülerinnen alleine auf Klassenfahrt fahren. Wo hast du das denn her? Ich finde auch nicht jede Ungleichbehandlung ungerecht, sondern Ungleichbehandlung allein aufgrund des Geschlechts. Ebenso jeden Generalverdacht, so begründet er sein mag. Da muss man dann abwägen, was schwerer wiegt: die Ungerechtigkeit oder der Schutz der Kinder.
Und ist diese Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts im Grundschullehramt stärker als in anderen Lehrämtern? Inwiefern? Außer dem Generalverdacht kam ja nichts. Und das Problem hat man ja wohl in anderen Schularten auch, wenn nicht sogar stärker.
Also ich würde jedem Mann raten Grundschullehramt zu studieren, wenn er das gerne will. So wie ich jeder Frau raten würde, Automechanikerin zu werden, wenn sie das gerne will. Weil es nämlich vorwiegend darum geht, etwas zu arbeiten, das einem Spaß macht und einem liegt, ganz egal, ob es eine Frauen- oder Männerdomäne ist.
Als Lehrer, jetzt nicht Pfarrer oder Hausmeister? An jeder Schule? In jedem Kollegium? Mehrere Männer? Wo, bitte, lebst du in Bayern?
Ja, als Lehrer. Ich lebe in München.
Ich verstehe den Vergleich mit farbigen Menschen und den Sitzplätzen im Bus nicht. Merkwürdiges Beispiel.
Zu Bedenken geben möchte ich, dass es hier um Grundschule geht. Und die meisten Vorwürfe bezüglich sexueller Übergriffe kommen doch wohl eher von älteren Schülerinnen. Und wenn es einen trifft (ungerechtfertigte Vorwürfe, meine ich), dann ist das doch egal, ob man der einzige Mann an einer Schulart oder oder nicht. Also auch dieses Argument verstehe ich nicht ganz.
Und noch etwas: Es gibt in jedem Grundschulkollegium, das ich kenne, Männer. An jeder Schule, an der ich bis jetzt war, aber auch an den Grundschulen meiner Kinder und Verwandten gab es jeweils Männer. Soooo exotisch ist das also nicht mal mehr.
Anderer Kontinent.
Belastung im Job, die man von außen vielleicht nicht so sieht:
- man ist der einzige Erwachsene /Verantwortliche in der Klasse und muss durchgehend präsent sein und ständig viele kleine Entscheidungen treffen, oftmals ohne dass man die Möglichkeit hat, sich kurz mit einem anderen Erwachsenen darüber auszutauschen.
- ist man kurzzeitig unwirsch oder ungerecht, leiden kleine Kinder darunter und das kann einen im Nachhinein auch nachmittags noch belasten
- man sieht Kinder, denen man gerne mehr helfen würde als möglich und muss damit klarkommen
- man ist teilweise sehr fremdbestimmt: durch den Lehrplan, den Stundenplan, die festen Ferienzeiten, die Unmöglichkeit, außerhalb der Ferienzeiten frei zu nehmen etc pp
- mal einen Tag langsamer machen geht quasi nicht
- man wird ggf. regelmäßig beurteilt: von der Schulleitung jährlich (in Bayern)
- man liest in den Medien nicht unbedingt Nettes über seinen eigenen Berufsstand
Wenn du meinst, damit umgehen zu können, dann trau dich! Ich finde es einen sehr schönen Beruf und ich denke, jeder andere Beruf bringt auch so seine Belastungen mit sich. Und noch eins: 25 ist nicht alt. Davon würde ich nichts abhängig machen. 25 ist auch kaum älter als 19, das magst du jetzt noch nicht so empfinden, aber glaub mir ruhig. ![]()
Ich warte auch schon ungeduldig auf ein Weltreisebild von Herrn Quak.
Zuhause langweile ich mich eigentlich nie ![]()
Ja genau, mit langweilig meinte ich auch nicht, dass ich am Pult sitze und Däumchen drehe, falls du das so interpretierst hast, Zauberwald. Sondern dass es einfach nicht wahnsinnig spannend oder auch erfüllend ist, jahrelang immer und immer wieder die "Beweise für Nomen" oder das Prinzip der Tauschaufgabe zu erklären und zu wiederholen, natürlich ist man durchgehend beschäftigt, aber es kann ja trotzdem stellenweise langweilig sein.
Ja, so ist das bei uns eigentlich immer. Man hat die Klasse zwei Jahre lang, entweder 1-2 oder 3-4.
Über die Gründe wundere ich mich teilweise. Mich hält der Beruf garantiert nicht jung, ich sehe nach jedem Schultag aus, als sei ich um fünf Jahre gealtert ;-).
Ich mache es tatsächlich wegen der Kinder gerne, es ist schön, so intensiv mit ihnen zu arbeiten, sie kennen zu lernen, sie in ihrer Entwicklung und in ihrem Lernen zu begleiten (wobei das im Anfangsunterricht auch recht repetitiv und teilweise langweilig sein kann, finde ich, es ist ja alle zwei Jahre immer das gleiche und nicht wirklich spannend vom Inhalt her). Kollegium - ist Glückssache. Geld will ich verdienen, ja, aber das würde ich ja auch in anderen Berufen. Ich mag auch das Planen des Unterrichts und das Zeugnisschreiben, muss ich sagen, weil die Schreibtischarbeit eine schöne Abwechslung ist. Leises, ungestörtes, fokussiertes Arbeiten.
Die meisten Krankenschwestern in Krankenhäusern arbeiten ihre Stunden sowieso am Stück.
Ist mir schon klar, wurde aber von der TE als kleinere Stadt genannt, wo sie hinziehen will, weil ihr München zu groß ist.
Ich würde es mir übrigens so einfach wie möglich machen, das heißt ich würde NICHT pendeln, wenn es nicht sein muss. Den Plan, in München eine Arbeitsstelle zu haben und täglich aus Augsburg zu pendeln (Nürnberg-München noch viel schlimmer, lasst das!) finde ich nicht gut. Das Ref wird stressig, warum will man zwei Stunden täglich im Zug oder auf der Straße verbringen, nur um in einer kleineren Stadt zu wohnen? Zieht nach München oder Frankfurt oder Aschaffenburg, aber zieht so nah wie möglich zur Arbeitsstelle oder zur Refstelle, sodass ihr euch den Stress des Pendelns spart. Wie ihr das macht, dass eure beiden Stellen am gleichen Ort sind, müsst ihr halt schauen, was da taktisch klug ist. Vielleicht nimmt dein Partner die Stelle an, wo deine Chancen auf einen Refplatz am höchsten sind?
Aber nochmal: Was bringt eine nette Kleinstadt wie Augsburg, wenn ihr dort nie seid, weil ihr dauernd auf der Straße unterwegs sein beim pendeln?
Ich komme nicht aus Bayern, kann mich aber daran erinnern, dass das Ref in Bayern an 3 unterschiedlichen Einsatzorten stattfand. Keine Ahnung, ob das immer noch so ist. Ich fand das immer extrem nervig und die bayrischen Refs haben mir wirklich leid getan. Sie mussten in den zwei Jahren mehrfach umziehen oder eben lange Strecken pendeln, weil die Wohnungssuche ja auch nicht immer funktionert und/oder man eben familiär eingebunden ist und man nicht einfach mal nebenbei umziehen kann. Der einzige Trost war, dass es ja begrenzt ist auf 2 Jahre.
Das stimmt für Grundschulen nicht. Man wird einem Seminar zugewiesen und hat eine Seminarschule, wo man an zwei Tagen die Woche ist, es sei denn, man macht mit dem Seminar Unterrichtsmitschauen und besucht die Schulen von den Mit-Reffis. Und man hat seine Stammschule, an der man drei Tage die Woche unterrichtet. Das bleibt für die zwei Jahre gleich. Keiner muss während dem Referendariat dreimal umziehen.
Hier hält sich auch weiterhin hartnäckig das Gerücht, dass Grundschullehrkräfte nach dem Ref erstmal ins Münchner Umland geschickt werden. Was da wirklich dran ist, kann ich nicht einschätzen, aber die Grundlage für dieses Gerücht ist halt, dass es im Münchner Umland wohl eine besonders hohe Dichte an Grundschulen gibt, quasi auf jedem Kaff eine, während das wohl in Franken nicht so ist. Auch diese Aussage müsste man wohl verifzieren.
Ich bin ja in München und aus Erfahrung gesprochen stimmt das schon. Ganz viele Grundschullehrkräfte kamen in den letzten 15 Jahren nach dem Ref nach München (Stadt) und brauchten dann Jahre, bis sie wieder zurück in der Heimat waren. da waren auch verheiratete Lehrkräfte dabei.
Letztes Jahr war das erste Jahr, wo München Stadt "voll" war, also wo nach dem Ref einige Lehrkräfte aus München wegversetzt wurden. Das war vorher noch nie der Fall gewesen. Wer in München im ref war, konnte bis jetzt IMMER bleiben und es kamen viele von außerhalb, auch wenn sie nicht wollten.
Momentan ist es doch so (zumindest bei mir) dass man in den Ferien weniger arbeitet (nichts nichts, aber auch keine 8 Stunden am Tag) und während gewisser Schulwochen absolute Spitzen drin hat, wo man täglich weit mehr als 8 Stunden arbeitet und auch an den Wochenenden viel. In der Grundschule sind das die Wochen mit den Lernentwicklungsgesprächen, die Zeugniszeit, und dann so Wochen wie die Schuleinschreibungswoche oder auch der Schulbeginn. Schullandheim, Wochen mit Fortbildungen und Elternabenden, Elternsprechtage... Naja, so Wochen eben.
So. Wird man nun verpflichtet, täglich 8 Stunden in Präsenz an der Schule zu sein, dann funktioniert das in normalen Wochen sicher ganz gut. An den Wochen, in denen diese Spitzen auftreten, funktioniert es nicht mehr. Dann möchte ich bitte Überstunden aufschreiben und diese dann auch nehmen dürfen. Ebenso, wie wenn ich am Wochenende doch was arbeite, möchte ich es als Überstunden gewertet haben. Einfach so mal mehr machen funktioniert dann halt nicht mehr.
Wenn mein Arbeitsplatz an der Schule ist, dann würde ich auch alles Material dort vorfinden wollen, Rotstifte, Buntpapier, Laminierfolien etc pp. Wenn mein Computer an der Schule nicht funktioniert, kann ich ihn nicht benutzen. Nachdem ich dann ja aber die 8 Stunden an der Schule gearbeitet habe, mache ich daheim am privaten PC nichts mehr.
Ich denke, die Qualität der Unterrichtsvorbereitung würde leiden, die Attraktivität des Berufs ebenso, und ob es umsetzbar ist, dass jeder Lehrer einen Arbeitsplatz an der Schule bekommt, wo er in Ruhe und ungestört auf einem ergonomischen Stuhl arbeiten kann, bezweifle ich auch. Mir persönlich würde die Mittagspause sehr fehlen, ich bin nach 6 Stunden Unterricht mit Zweitklässlern sowas von erschöpft, dass ich meistens erst gegen 17 oder 18 Uhr wieder effektiv weiterarbeiten kann. Das ist halt mein persönliches Problem dann, alles andere oben genannte ist aber allgemeingültig, denke ich.
Wann gehen norddeutsche Familien dann Skifahren?
Weihnachten und Ostern natürlich. Weihnachten ist guter Schnee, Ostern ist es schon schön warm, an Fasching ist es immer extrem voll. Also nicht so dramatisch. ![]()
Danke, jetzt habe ich es verstanden! ![]()
Wie sieht das eigentlich bei Beamten aus, wenn sie die Beförderung zurückgeben? Die Pension bemißt sich ja nur anhand der letzten 3 Dienstjahre. Wenn da jemand eine Beförderung zurückgibt, fallen damit die Jahre bzw. Jahrzehnte, die man ein höheres Amt bekleidet hat, bei der Pensionsberechnung ja dann auch komplett unter den Tisch, oder?
Entschuldige, aber kannst du das mal kurz erklären?Ich dachte, das war früher so, aber mittlerweile bamäße sich die Pension auf den Durchschnitt des erarbeiteten Gehalts (einfach gesagt). Liege ich da falsch?
Ich warte zwar auf den Aufschrei des Entsetztens, der jetzt sicher gleich kommt "Wie kann man das bloß nicht wissen!!!", möchte aber dennoch gern eine Antwort und stelle somit mein Unwissen zur Schau.
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