Beiträge von Schokozwerg

    den habe ich jetzt schon zigmal durchgelesen und kann deine Interpretation da nicht drin wiederfinden.


    Es würde mich aber nicht wundern, wenn man es dann so auslegen würde, auch wenn es sich ursprünglich um zwei völlig unterschiedliche Verfahren handelt. Zumal die Definition bei einer Beförderung ("andere Dienststelle") ja gar nicht greift, man bleibt unter Umständen ja genau da, wo man bereits ist.


    Mal abwarten, anscheinend wird der Fall derzeit geprüft. :D

    Nachdem das lange nicht vorkam, habe ich mal wieder das große Glück in einem recht schwachen Grundkurs eine Dreifachstunde zu unterrichten und das war es dann für die Woche mit dem Kurs. Finde ich sehr bescheiden, ich fand die Doppelstunde in dem Kurs schon immer zu lang, das heißt in der Dreifachstunde werde ich spürbar weniger schaffen als in einer Doppel- plus einer weiteren Einzelstunde.


    Kommen an eurer Schule Dreifachstunden vor? Wie findet ihr das?

    Kann ich soo gut nachvollziehen, bei mir sind ab und an zwei Doppelstunden (also 4 Stunden hintereinander) dabei. Eigentlich kann man die zweite Hälfte getrost knicken. Der jetzig davon betroffene Kurs ist bedeutend langsamer als der Parallelkurs mit "normaler" Stundenverteilung. Und es sitzen immer nur 5-8 Leute da. Es ziiiiieht sich, egal was man veranstaltet.

    Nee, muss man nicht jährlich stellen. Er hat keine Funktionsstelle sondern hat so einen Aufgabenbereich übernommen.


    Ich bin gespannt. Das wäre der absolute Hammer-Glücksgriff, sowohl finanziell als auch von den Zeiten her. Die Brücke hat uns Familie echt Nerven gekostet, finanzielle Einbußen gebracht und frisst Zeit ohne Ende. Noch weitere sechs Jahre so waren echt nicht toll.

    Hallo zusammen!


    Eine etwas seltsame Versetzungsangelegenheit: Vor 5 Jahren stellte mein Mann an seiner alten Schule einen Versetzungsantrag, dieser wurde abgelehnt. Im gleichen Jahr nahm er eine Beförderungsstelle an einer anderen Schule an. Er war dort bis vor einem Jahr sehr glücklich


    Aufgrund der Verdopplung der Fahrzeit wegen der A45 Brücke hat er nun wieder einen Versetzungsantrag gestellt, 5 Jahre später. Seine SL ist in heller Aufregung. Kann es sein, dass Sie ihn freigeben muss, weil er innerhalb der 5 Jahres-Frist den Versetzungsantrag wiederholt hat, auch wenn er mittlerweile aufgrund einer Beförderung an einer anderen Schule ist?


    Wäre für Erhellung dankbar.


    LG!

    Innerhalb der letzten vier Wochen haben drei mir bekannte/befreundete verbeamtete Lehrer den Job hingeschmissen und machen jetzt etwas anderes (kirchliche Jugendarbeit, bei der Frau in der Firma mitarbeiten, eigenen Laden aufgemacht).


    Fächerkombis Reli/Deutsch, Mathe/Sport, Sport/Politik.


    Ich bewundere deren Mut mit Mitte 30/Mitte 40 alles hinzuschmeißen.

    Ganz schlechter Vergleich: Das Eine ist eine Regel (Ich kenne keine Schule ohne 30er Geschwindigkeitsbegrenzung) die von allen einzuhalten ist. Offensichtlich schon seit langer Zeit etabliert und aufgrund der unmittelbaren 8!) Gefahr sehr nachvollziehbar: Fährt man zu schnell gegen ein Kind, ist die Wahrscheinlichkeit für schlimmste Folgen sehr groß und für jeden mit 3 Gehirnzellen nachvollziehbar. Das Kind hat in dem Fall auch nur wenig Chancen sich selbst zu schützen, außer durch vorsichtiges Überqueren der Straßen.


    Das Masketragen entbehrt nun jeglicher Regel und galt nur für eine verhältnismäßig kurze Zeit. Die Umittelbarkeit der Folgen ist nicht gegeben wie bei einem Unfall. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich (vorrausgesetzt ich bin vernünftig und bliebe daheim, wenn ich offensichtlich krank bin) jemanden anstecke und dieser auf der Intensivstation landet, ist statistisch gesehen äußerst gering. Zumal der mir wildfremde Mensch sich gerne selbst schützen darf. Es gibt Impfungen, Nasensprays, Masken usw.


    Das Risiko sich mit teils schwerwiegenden Krankheiten in der Öffentlichkeit anzustecken gab es immer schon, diese Tatsache hat sich durch Corona nicht wesentlich verändert.

    Es gibt immer noch Gruppen, die eines besonderen Schutz vor Corona bedürfen. Neuerdings zähle ich auch wieder dazu, da bewertet man die aktuelle Lage ganz schnell anders.

    Absolut verständlich, kann ich nachvollziehen. Dennoch kann man nicht einfordern, dass die Mehrheit Rücksicht auf ihnen unbekannte Leute nimmt, jeder trägt für sich (und seine Familie/Freunde) Verantwortung, nicht aber für wildfremde Menschen.


    ich glaube kaum, dass state_of_Trance das Masketragen verweigern würde, wenn er im direkten Umfeld einen Freund hätte, der ihn explizit darum bitten würde, weil es aus nachvollziehbaren Gründen seine Gesundheit gefährdet. Eine Freundin von mir unterzieht sich einer Chemotherapie, natürlich trägt JEDE Person in ihrem Umfeld Maske.


    Aber der mir wildfremde Mensch, der im Supermarkt vor mir steht, interessiert mich weitaus weniger. Das ist nicht nur im Zusammenhang mit Corona und den Masken so, sondern das geht den allermeisten Menschen in allen möglichen Zusammenhängen ähnlich und ist auch ganz normal und nicht moralisch verkommen. Niemand kann (und die meisten wollen es auch nicht) in jedweder HInsicht ständig auf jeden und alles Rücksicht nehmen. Das kann keine ernstgemeinte Erwartungshaltung an eine Gesellschaft sein. Bis zu einem gewissen Grade, sicherlich, aber darüber hinaus eher nicht.

    Ich denke, das ständige Moralisieren und diese doch etwas anmaßende Haltung, dass sich jeder nach dem jeweils eigenen Empfinden von ANgst vor einer Ansteckung etc. zu richten hat, ist nicht mehr angemessen und entbehrt zunehmend jedweder (gesetzlicher) Grundlage.


    Ich verstehe es aber ebenfalls nicht, wie man sich immernoch über Leute aufregen kann, die Maske tragen. Von mir aus können die Menschen sich die Masken antackern und damit in die Sauna gehen. Warum sollte mich das stören? Ich mag es teilweise seltsam finden, aber es ist mir letztendlich einfach vollkommen wurscht. Ich selbst trage manchmal noch Maske, z.B. wenn ich in einem kleinen Klassenraum mit 31 hustenden und rotzenden Volldeppen sitze. (Ja, jemand, der deutlich krank in die Schule geht ist für mich ein Volldepp.)-


    Umgekehrt erwarte ich von Maskenträgern aber auch, dass sie ich ebenso in Ruhe lassen.

    Frau J., Bekannte meiner Mutter, ü80, hatte im dez corona und hat seitdem keine Energie und keinen Antrieb.

    So ist das halt, der eine so, der andere so. Wie bei den meisten fieseren Viruserkrankungen. Ich werde mich generell nicht drum reißen, es nochmal zu bekommen.


    Mittwoch war ich allerdings die einzige Person mit Maske in der Schule. Bin fies erkältet und negativ, musste aber leider hin. Da würde ich schon schräg angeschaut. :D


    Ich denke auch, die Einstellung zu Corona ist wenigstens teilweise altersbedingt. Die ~ Ü50 Generation hier ist ja recht lautstark unterwegs. Ich kenne tatsächlich jemanden, der sich wegen Corona noch große Gedanken macht.

    Ich könnte jetzt anfangen Erfahrungsberichte zusammen zu kopieren von denjenigen, die mutmasslich gemeint sind mit sie hielten Corona "nur für eine Erkältung". Es ist ja hier kaum noch jemand übrig, der es nicht mindestens 1 x hatte und praktisch niemand von den Betroffenen hat jemals geschrieben, dass er oder sie "nur mit einer Erkältung" im Bett gelegen habe. Ich mag eigentlich keine Absolutismen (niemand, jemals, ...), das ist so spätpubertärer Schülersprech ("das haben wir noch niiiiie gemacht!!!"), aber mir fällt wirklich niemand ein, der was von ner Erkältung schrieb, die er oder sie gehabt habe. Ich war 3 Tage lang am Arsch, um es mal ganz direkt auszudrücken. Ich kann nun aber nicht schreiben, dass ich soundsolange nach der akuten Infektion noch ganz schrecklich krank gewesen sei, wenn es halt nicht so war. Mich hat es das erste und bisher einzige Mal mit Omikron und nach 3maliger Impfung erwischt, worüber ich froh bin weil vor allem diejenigen meiner Bekannten, die es ganz zu Beginn der Pandemie niedergestreckt hat, erheblich kränker waren als ich. Anderer Virustyp, keine Impfung. Auch das sind nun einfach Tatsachen. Erfahrungsberichte über Long-Covid, falls man sowas sucht und es einem irgendwas bringt, gibt es doch zu Hauf bei Tante Google.


    Abgesehen davon wird der Thread hier durch nichts und niemanden "gekapert". Der Thread ist seit gut 3 Jahren ein einziges Sammelsurium an Zickereien, hysterischen Ausbrüchen, zwischendurch sogar mal wieder nützlichen Informationen und einigermassen friedfertigem Meinungs- und Gedankenaustausch und alles wieder von vorne. Dieser Thread hat schon lange kein eigentliches Thema mehr, wenn er denn überhaupt jemals eines hatte. Es geht halt irgendwie um Corona und manchmal auch nicht. Aber doch ja, das gehört auch dazu, dass sich in mehr oder weniger regelmässigen Abständen jemand empört, man bliebe hier nicht beim Thema. Was auch immer das eben sein soll. Ich wüsste übrigens immer noch, ohne nachzuschauen, was sinngemäss mein erster Beitrag in diesem Thread war. Ich meine mich auch ans Datum zu erinnern, das müsste etwa der 28. Januar 2020 gewesen sein, um den Dreh rum wurde die Basler Fasnacht abgesagt. Jetzt schicke ich diesen Beitrag ab und dann schaue ich nach, ob mein Hirn noch richtig funktioniert :)

    Bzgl. "Erkältung": ich war einen Tag ziemlich platt, wie beim gängigen Virusinfekt halt, danach habe ich die damaligen drei Wochen Isolation (würde einfach nicht negativ) genutzt, um den Gartenteich zu pimpen. War in meinem Fall tatsächlich das, was ich als Erkältung bezeichnen würde, hat nur deutlich länger gedauert.

    Nur mal als 1 Beispiel: Das LG Cottbus hatte 2015 einen damals 20-jährigen Angeklagten unter Anwendung des §105 Abs. 3 Satz 2 JGG zu einer Einheitsjugendstrafe von über 13 Jahren verurteilt (Mord und gefährliche Körperverletzung). Dagegen hatte der Angeklagte Revision eingelegt, die letztlich vom BGH aber mit Urteil vom 22.06.2016 (Az. 5 StR 524/15) verworfen wurde. Der BGH hatte dabei festgestellt, dass das Landgericht vollkommen rechtsfehlerfrei nach Abwägung der Umstände von der besonderen Schwere der Schuld ausgehen durfte.

    ich finde es schon fragwürdig, warum ein 20jähriger nach Jugendstrafrecht verurteilt werden kann. Ich weiß, dass es zwischen 18 und 21 Jahren eine Übergangsphase gibt, aber ich habe da sehr wenig Verständnis für. Das ist eben kein Kind/Jugendlicher mehr.

    Dann musst du eigentlich keine Übertragung mehr beantragen, da würde ich es einfach nur anmelden.

    Danke!!!


    Und wie darf ich folgende Passage verstehen:

    Du kannst also Einfluss auf den Stundenplan nehmen.

    Heißt das, man dürfte meinem Mann keinen absoluten Mistplan mehr unterjubeln? Ist das rechtlich verankert? Ich Google mir gerade einen Wolf..

    Wie alt ist dein Kind, denn seit einiger Zeit gibt es keine Übertragung mehr, da wird einfach 13 Wochen vorher angemeldet. Beurlaubung ist in der Regel 6 Monate vorher und starr an Schuljahre gebunden zu beantragen,

    Elternzeitanträge gibt es übrigens rein formal gar nicht, weil man Elternzeit eben nicht beantragt, sondern nur anmeldet!

    2019 geboren, wird im März 4 Jahre alt.

    Entschuldigt bitte, dass ich hier so reinplatze, ich stehe leider etwas auf dem Schlauch:


    Gibt es einen rechtlichen Unterschied zwischen Elternzeit ohne Bezüge (also nach den 12+2 Monaten) und familienpolitischer Beurlaubung ohne Bezüge?


    Beides muss vom Dienstherr genehmigt werden und kann aufgrund zwingender dienstlicher Belange abgelehnt werden, korrekt?

    Die Elternzeit ab dem 3. Lebensjahr hat 13 Wochen Vorlaufzeit (Anmeldung) und die familienpolitische Beurlaubung muss hat...?

    Sowohl in Elternzeit als auch in familienpolitischer Beurlaubung kann man sich mit ca. 75% selbst vertreten, richtig?


    Mein Problem ist folgendes: Ich hab u.U. vielleicht verpennt, meine Elternzeit auf die Zeit nach dem 3. Geburtstag meines Kindes zu übertragen. Ich meine, ich hätte das damals schon auf dem Elternzeitantrag angekreuzt, aber das ist tatsächlich das einzige Dokument, dass ich NICHT in Kopie vorliegen habe und in Arnsberg geht niemand ans Telefon. :( Oder ist mein Anrecht auf Elternzeit damit gar nicht sofort verfallen?


    Jetzt überlege ich, ob familienpolitischer Urlaub eine Alternative wäre, da ich das jährliche Vorhersagen des kommenden Jahres (Anmeldung von TZ ein Jahr vorher) zu diesem Zeitpunkt sehr schwierig finde.


    Und eine total blöde Frage: Wenn ich eine familienpolitische Beurlaubung (oder auch Elternzeit) für mein > 3-jähriges Kind beantrage, kann diese abgelehnt werden, mit der Begründung, dass mein Kind 45 Std. (also Vollzeit) in der Kita betreut werden kann (andere Blockungen konnte ich gar nicht buchen)?


    Ich weiß, viele Fragen, aber vielleicht hat ja jemand ausreichend Ahnung und hilft mir auf die Sprünge. Die Seiten der BezReg etc. halfen mir da nur sehr bedingt weiter.


    Danke!

    Hallo zusammen,


    ich bin zweifache Mutter, Kinder sind 10 und 7, und arbeite 19 Wochenstunden LA Gym bei 23,5 Wochenstunden volle Stelle in Niedersachsen. (Englisch/ Musik) Ich arbeite jede Woche deutlich mehr als 40 Wochenstunden und habe so gut wie keine Freizeit. Seit den Weihnachtsferien habe ich KAs/ Lernkontrollen und Klausuren von 5 Lerngruppen abgearbeitet. Seit heute sitze ich an den Grundkurs-Klausuren Englisch. In diesem Grundkurs habe ich zum Glück nur 14 SuS. Dennoch sitze ich immens lange über den Korrekturen der Oberstufenklausuren, sicher auch, weil mir die Routine fehlt und ich wieder und wieder die ganzen Bewertungslisten für inhaltliche und sprachliche Leistung durcharbeite und auch viel Zeit damit verbringe, im Kopf zu formulieren, wie die Leistung eines Schülers nun pro Aufgabe einzuschätzen ist. Ich finde es geistig sehr herausfordernd, zumal die Pflichtlektüren für den Grundkurs sehr anspruchsvoll sind. Wer auch in Niedersachsen unterwegs ist, kann sicher was zu "Fatima the Biloquist..." sagen...über diese Thematik habe ich die Klausur geschrieben und jetzt zum Kern meines Aufschreis: Ich habe heute für die extrem fehlerhafte Klausur einer 12.-Klässlerin, in welcher sich über sechs Seiten nicht ein annähernd sprachlich richtiger Satz befand, 5 - ja, ihr habt richtig gehört - 5 Stunden für die Korrektur gebraucht. Wir schreiben hinter die Fehler entsprechende Verbesserungen. Allein sich durch die Klausur durchzukämpfen und alle Fehler auszuweisen/ zu korrigieren, dauerte ewig - parallel dazu bin ich nicht in der Lage, den Inhalt gleichzeitig zu bewerten und musste wieder und wieder lesen. Am Ende würde ich 03P (max. 04P) geben. 5 Stunden meiner Lebenszeit sind verplempert, ohne, dass es betreffender Schülerin nützen wird - von mir selbst ganz zu schweigen... Das ist ein extremes Beispiel, aber insbesondere bei meiner Fächerkombi frage ich mich, wie lange ich das noch ertrage, dass ich völlig unverhältnismäßig lang korrigieren muss, ohne, dass es irgendeinen Sinn hat, außer lupenrein transparent zu machen, wie schwach eine Arbeit ist... In meiner Wahrnehmung werden es immer mehr so derart furchtbare Klausuren, teils aufgrund extremer Fehlerhäufung oder auch aufgrund eines völlig inakzeptablen Schriftbildes, dass es mir psychisch immer unzumutbarer scheint, mich damit so aufhalten zu müssen. Wie geht ihr damit mental und gegebenenfalls pragmatisch um? Bin für jeglichen Support dankbar!

    Ich habe zwei Korrekturfächer, arbeite 75% und kann das so unterschreiben, ich bin ebenfalls sehr genau und unterstreiche eigentlich jeden "Pups". Aber:


    1. Ich mache so gut wie keine Positivkorrektur mehr (Lösungen/richtige Antworten/korrigierte Version) aufschreiben, da ich sonst teilweise die ganze Klausur quasi von vorne schreiben würde. Für so einen Stuss habe ich keine Zeit, zumal das niemand liest.


    Mit der Zeit kommt mehr Routine rein, falls dich das etwas tröstet. Ich habe pro Durchgang immer 70-90 Deutschklausure da liegen und es ist ein Alptraum, aus den genau von dir genannten Gründen: Oft kaum leserlich ("Runenschrift"), rudimentär erkennbare Satzstrukturen etc. Daraus folgt für mich:


    2. Ich interpretiere nicht mehr und lese Sätze nicht mehr x-mal, um vielleicht doch noch einen Sinn zu entnehmen und einen Inhaltspunkt zu vergeben. Was nicht verständlich verschriftlich wird, wird nicht verstanden.


    3. Sätze, die inhaltlich und grammatisch so dermaßen inkohärent sind, dass ich nicht mehr weiß, wo ich mit der Korrektur beginnen soll und wie ich alle Korrekturzeichen auf dem halbseitigen (!) Rand unterbringen soll, unterschlängel ich komplett und schreibe eine Zusammenfassung der vorkommenden Fehler aus, R-Fehler markiere ich zudem separat.


    4. Ich mache regulär Gebrauch von APO-GOS §13/APO-BK §8 und werte Arbeiten mit zu häufigen Verstößen gegen die sprachliche Richtigkeit und daraus resultierenden Problemen bei der Leserlichkeit um eine Notenstufe ab. Auf die Art und Weise kann an nach und nach aussieben. Diese Vorgehen ist durch unsere hausinternen Leistungsbewetungskonzepte ebenfalls gedeckt.


    Fünf Stunden sind exzessiv. Ich leide schon an meinen 40-50 Minuten pro Klausur (Ich unterrichte fast nur Oberstufe, Fachabitur und Abitur). Kürz das, das erwartet niemand.


    Mein neuster Rekord: 4,5 Seiten, 297 Fehler.

    Ich habe nichts dagegen mit behinderten Menschen zu arbeiten, wir haben drei körperlich Schwerbehinderte Kollegen (2 x blind, einmal Rollstuhlfahrer).


    Ich habe 100%ig etwas dagegen, AM geistig/psychisch behinderten Menschen zu arbeiten und Verantwortung für diesen zu übernehmen. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, weil ich weiß, dass ich dafür nicht geeignet bin. Mir fehlt dafür sowohl die Geduld, als auch die ideelle Grundlage (ich halte nichts von Inklusion, wie sie derzeit stattfindet) und auch jegliche Grundlage.


    Wer das menschenverachtend findet, ist ganz schön ideologisch verbohrt

    Ich glaube nicht, dass dir das jemand hier unterstellen würde. Es ging nicht um diese Position, die sicherlich nachvollziehbar ist, sondern es ging um spezielle, inzwischen nicht grundlos gelöschte Aussagen und Formulierungen in einzelnen Beiträgen.

    Anscheinend reichte es ja schon, eine Abordnung an eine Förderschule als "Zumutung" zu beschreiben. Genau das ist es jedoch meiner Ansicht nach, wenn die Person sich aus guten Gründen gegen das Förderschullehramt entschieden hat. Siehe hier:

    Doch ist es.


    Du kannst sagen: "Man kann es mir nicht zutrauen." Dann geht es um deine nicht vorhandene Qualifikation.

    Aber zu sagen "Man kann es mir nicht zumuten" - da schiebst du die Verantwortung dann auf die Situation in der Schule, auf die Rahmenbedingungen, auf die Kindern. Du willst nicht mit den Kindern arbeiten. Und das ist schon etwas Ausgrenzung und behindertenfeindlich.

    Finde ich absolut daneben. Es ist nicht behindertenfeindlich (oder menschenfeindlich), wenn ma nicht mit behinderten Menschen arbeiten möchte. Un dich rede hier nicht davon, dass man mit ihnen zusammen im Büro sitzt und seinem Job nachgeht, sondern dass man für diese behinderten Menschen Verantwortung trägt. Will ich nicht.

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