Beiträge von Schokozwerg

    Macht das hier jemand oder möchtest du nur Leute, die gerne hätten, dass andre Masken tragen, ins schlechte Licht rücken?

    Tatsächlich dürfen sich 2-3 Leute in dem Thread hier (habe gerade mal nachgesehen) wahrscheinlich angesprochen fühlen, das ist mir letztendlich ziemlich wurscht.


    Ich bezog mich allerdings eher auf gestrige Gespräche im LZ, wo unsere zwei "militanten Maskenträgerinnen" sich darüber aufregten, dass andere es seltsam finden, dass die Heizung bei denen schon läuft. "Das ist doch wohl meine Sache, ob ich 20 Grad zu kalt finde." Herrlich. Mir hat beim Beobachten nur das Popcorn gefehlt und ich war froh, dass man mein Grinsen hinter der FFP2 nicht sehen konnte. Manchmal sind die Dinger dann doch ganz praktisch.

    Die Raumtemperatur trägt maßgeblich zur Behaglichkeit bei. Und die Temperatur liegt da bei jedem anders. Ich find 19°C völlig in Ordnung, für andere sind 22°C zu kalt. Ich kann denen nicht aufdiktieren, wann sie sich wohl fühlen sollen und der Staat kann das auch nicht.

    Neue Gasheizung bringt schon ein bisschen was. Die Solarthermie habe ich jetzt bei einigen gesehen und wir haben auch mal nachgemessen. Die bringen im Winter nur sehr wenig zur Heizlast bei. Die bringen am meisten in den Übergangszeiten bzw. im Sommer fürs Brauchwasser.

    Ich bin mit dir zu 90% d'accord. Beid er Solarthermie erhoffe ich mir in den Übergangszeiten etwas Unterstützung (deswegen auch Röhrenkollektoren, keine FK) und halt die Reduktion auf 0 für's Warmwasser im Sommer. Derzeit läuft das separat über Gas, was mich gewaltig ärgert. Aber ich bin mal gespannt, wann die BAFA sich endlich dazu herablässt, den Antrag überhaupt mal zu sichten. :D


    Natürlich kann man es niemanden diktieren, da gebe ich Dir Recht und ich persönlich halte es auch so, dass ich froh bin, wenn jeder wenigstens versucht, etwas mitzudenken.


    Ich finde es aber schon erstaunlich, dass teilweise Leute, die sich darüber aufregen , dass andere Menschen die Masken als unangenehm empfinden und diese dieswegen nicht tragen (und sonst das Wort "unsozial" dann sehr schnell in den Raum stellen, denn schließlich ginge es ja um einen geminschaftlichen Versuch, dass Virus einzudämmen und Schwächere zu schützen), bei der eigenen Behaglichkeit dann doch wieder keine Abstriche machen wollen. Energie NICHT sparen ist schließlich derzeit auch ziemlich unsozial. Das ist für mich ein durchaus seltsamer Widerspruch. Ich denke, man muss sich dann schon fragen, warum es einem zu weit geht, nen Pulli zu tragen, anstatt die Heizung etwas abzudrehen.

    Ich kann das Gejammer bei 19 Grad daheim echt nicht so ganz nachvollziehen. Es ist halt nicht muckelig warm, aber mit Decke/Pulli und dicken Socken geht das doch. Wenn wir schon bei 19 Grad rumjankern, dann sehe ich schwarz, was die Einsparungen im Winter betrifft, wenn es nicht nur mal ein paar Tage, sondern vielleicht dauerhaft richtig kalt ist. Die Russen lachen sich schlapp.


    Hier sind es nachts ~ 2°C und tagsüber ~ 12 °C bis 16°C. Alles machbar. Heizung bleibt bei uns (mit 3jährigem Kind) den ganzen September noch aus, haben wir aber immer so gehandhabt. Ziel war es immer, 5-6 Monate lang die Heizung nicht zu nutzen. Unser Haus ist alt und mittelgut gedämmt (deswegen haben wir keine WP, Investitionskosten sind zu hoch, erst recht bei den Strompreisen). Das Thema Heizung stößt mir sowieso sauer auf. Wir hoffen, dass wir mit der neuen Gasheizung plus Solarthermie (Röhrenkollektoren) durchaus spürbar noch was einsparen können, insbesondere Warmwasser läuft dann endlich nicht mehr über Gas. Nachdem bei meinem Mann in der Schule gerade die neue (!) Pelletheizung ausgebrannt ist, ahbe ich jegliche Überlegungen in der Hinsicht verworfen, auch in Anbetracht der Tatsache, wie teuer Pellets nun sind, dass wir alles umbauen müssten und dass es bei uns ind er Gegend mittlerweile echte Lieferprobleme gibt.


    Ansonsten: Kürzer duschen, Lichtschalter nicht vergessen/weniger Licht an), abschaltbare Mehrfachstecker usw. Autos bleiben so oft es geht stehen (z.B. kein Elterntaxi zur Kita, wir gehen zu Fuß oder der Kurze und ich fahren jeweils mit dem Rad.). Außerdem haben wir rund 8 Raummeter selbst gefällt, gespalten und gestapelt. Ich bin gespannt.

    Ich Frage mich immer, was dann mit den ganzen Sek I Leuten passiert, die aufgrund einer Beförderungsstelle mit damit verbundener Zusatzaufgabe (die durchaus auch zeitintensiv sein kann), A13 bekommen? Ich käme mir etwas verarscht vor, wenn ich, so wie mein Mann, das ganze Prüfungsverfahren durchlaufen bin, eventuell sogar die Schule für die Beförderung wechseln musste und nun meine ganzen ehemaligen A12-Kollegen die gleiche Kohle bekommen, ohne irgendwas dafür an Mehrleistung zu erbringen.

    Nicht die Maskuline, sondern die generische ist im Plural für gemischte Gruppen normal. Man hat es im Deutschen schwerer, wenn man formulieren möchte, dass es sich um eine rein männliche oder diverse Personengruppe handelt als bei rein weiblichen Gruppen.

    Freunde kann gemischt, rein männlich, rein divers oder auch rein weiblich (dann das Geschlecht nicht relevant) sein. Freundinnen sind immer alle weiblich.

    Das Ersatzwort "Kumpels" (oder auch "Jungs") gibt es ja heutzutage nicht umsonst. "Ich bin mit ein paar Freunden weg." kann GANZ anders interpretiert werden als "Ich bin mit ein paar Kumpels weg."

    Äh, ne, wer redet von "schnell" und "überall"? Wir diskutieren doch gerade darüber.

    Die Vehemenz und Schnelligkeit, mit der das Thema in den Medien (inbesondere zunächst im ÖR), an den Unis und den Schulen durchgedrückt wird, ist schon erstaunlich. Das hat nichts mit einer natürlichen Sprachentwicklung zu tun, sondern ist ein gezielter Versuch, Sprache umzustrukturieren und dem "ungebildeten Volk" beizubringen, wie es gefälligst zu sprechen/schreiben hat. Das ist an und für sich höchst zweifelhaft und unsympathisch. Diese Art von seltsamer moralischer Erziehung seitens der Politik ist mir persönlich jedenfalls too much.

    Ich kann nur staunen, wie absichtlich über offensichtliche Grammatikverstöße hinweggesehen wird, nur damit Gendern jetzt bitte schnell überall durchgesetzt wird. Normalerweise hätte man in dem Satz "Du darfst alle deine Freund:innen einladen." aka "Du darfst alle deine Freund und Freundinnen einladen." einen fetten Gr-Fehler angestrichen, da ganz offensichtlich die männliche Pluralform (Freunde) fehlt. Was für ein hanebüchener Unsinn, das nun als gängig und normal zu betrachten. Schlimmer wird es nur noch bei Arzt:in oder wahlweise Ärzt:in.


    Von mir aus soll man gendern, I couldn't care less. Aber wenn man es tut, dann bitte, ohne unsere Sprache noch komplizierter zu machen bzw. sogar zu verhunzen. Ein englisches "they" gibt es bei uns in dem Sinne nunmal nicht, aber was hält einen davon ab, die Wörter einfach gleichberechtigt nebeneinander oder abwechselnd zu verwenden? Was bringt es zu schreiben "Suche Arzt:in.", wenn es richtiger hieße: "Suche Arzt/Ärztin."?


    Ich habe mich von Bezeichnungen wie "Lehrer" oder "Bürger" noch NIE ausgeschlossen gefühlt und kann das null nachvollziehen. Kenne tatsächlich auch niemanden, den oder die das jemals gejuckt hätte. Ich kenne auch keinen Mann, der regelmäßig traurig aus der Wäsche schaut, wenn wiedermal von "die gesuchte Person.." die Rede ist, und es allen klar ist, dass ein Mann gesucht wird.

    War bei mir letztes mal nicht so. Da war ich auch symptomatisch, hatte nen positiven Test vorliegen und müsste dennoch selbst zahlen.


    Na, mal sehen, was da kommt.

    Entweder etwas gegessen/getrunken, was die Selbsttestergebnisse verfälscht hat oder eben falsch negativer PCR.

    Ich hatte vor etwa drei Monaten auch mal so eine Situation. Nachdem ich mich leicht erkältet gefühlt habe Selbsttest gemacht, der positiv war. Nachdem das PCR-Ergebnis erst nach vier Tagen kam, habe ich in der Zwischenzeit mehrere weitere Selbsttests (täglich einen) gemacht gehabt und nachdem beim ersten der Positivstreifen sehr dünn war auch noch einmal nachgelesen, welche Lebensmittel oder Medikamente falsch positive Testergebnisse ergeben können, damit ich diese nicht vor dem Test einnehme. Am Ende hatte ich einen negativen PCR aber vier oder fünf postitive Selbsttest (den ersten negativen Selbsttest hatte ich an dem Tag, an dem das PCR-Ergebnis kam). Meine Hausärztin meinte damals, dass der PCR eben auch mal falsch negativ sein könne, ich insofern sicherheitshalber die volle Quarantänezeit zuhause bleiben sollte und nachdem meine Selbsttests dann ja auch wieder negativ waren, nach der Woche dann wieder arbeiten gehen könne.

    Wir (Kind nun auch) und ich sind glücklicherweise (haha) so grippig unterwegs, dass ich diese Woche eh krankgeschrieben bin. Sonst müsste ich ohne Nachweis theoretisch wieder hin.


    Dennoch bin schwer angenervt von dieser Sache, Mal ganz abgesehen davon, dass ich den PCR wohl wiedermal selbst zahlen muss.

    Ansonsten mal den Hausarzt nach einer Erklärung fragen. Das ist schon sehr unwahrscheinlich, dass mehrere Schnelltest falsch positiv sind. Vielleicht hast du auch was gegessen oder getrunken, dass zu einem positiven Schnelltest führt.

    Das habe ich tatsächlich auch überlegt, aber da ich die Tests am Samstag und am Sonntag (Freitag wusste ich nicht mehr genau) jeweils morgens vor dem Frühstückund lange nach dem ersten Zähneputzen (ca. 1,5 Stunden her) gemacht hatte, könnte das ja eigentlich nicht sein.

    Update, und jetzt bin ich nur noch wütend: PCR Test negativ.


    Wie kann das sein? Ich habe sechs Schnelltests gemacht, zwei am Freitag und zwei am Samstag, zwei am Sonntag, vier gute Tests und wirklich gewissenhaft durchgeführt von zwei versch. Herstellern, sowohl Nase (3x)- als auch Rachen (1x), sind also falsch positiv. Es waren zwei negative dabei.


    Dafür sage ich dann gleich zwei "Once in a Lifetime"-Feiern ab, enttäusche mein Kind maßlos, weil es nicht zu Oma und Opa kann und telefoniere herum und warne alle Leute, die ich getroffen habe? Melde mich in der Schule als Coronafall, fahre ewig in der Gegend rum zum Hausarzt (alter Wohnort, hier nimmt keiner neue Patienten an) und zahle den blöden PCR jetzt wieder selbst?:autsch::autsch::autsch::autsch::autsch::sauer:


    PS: Der Witz ist: Jetzt bin ich eh krankgeschrieben, da ich mittlerweile schon grippig unterwegs bin. Komme mir dennoch wahnsinnig bescheuert vor.

    Unmöglich, dass es immer noch Konstellationen gibt, wo man in den völlig unnötigen PCR-Test gezwungen wird und die Testzentren immer noch miserable Nasenkitzeltests durchführen.


    Warum nicht endlich der österreichische Weg? Wer krank ist, bleibt zuhause, wer sich gut fühlt, arbeitet und geht raus!

    Was ich fast schlimmer finde ist die Tatsache, dass ~ jeder zweite dieser Tests eine Infektion gar nicht erkennt und die Leute sich dann (dumm/uninformiert, wie viele halt sind) in Sicherheit wiegen. Bei so einer besch.... Quote kann ich mir das ganze Theater auch schenken. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich wäre richtig platt mit Symptomen usw. und müsste dann so eine blöde Odyssee durch X Testzentren machen (z.B. als Personal im Altenheim oder so), ich würde mich bedanken.

    Ich bin nur noch genervt. Freitag hab ich mich getestet, weil wir am Wochenende auf zwei Feiern eingeladen waren. Zufallsbefund: positiv. Konnte es kaum glauben, Auto schon gepackt.


    Seitdem vier (!) positive Selbsttests, ich brauche für Quarantäne und LAD aber was Offizielles vom Testzentrum.


    Jetzt der Knaller: Heute drei Testzentren angefahren, alle offiziellen Tests waren negativ, obwohl ich explizit darum gebeten habe, nicht nur vorne am Nasenloch zu kitzeln. Zwei Stunden auf dem Radl herumfahren und warten für die Katz, plus verschwendetes Geld. Auf Nachfrage bekam ich die Tests jeweils gezeigt: Der beste (!) Test hat eine Sensitivität von 50 % über alle Viruslasten, also totaler Müll und wesentlich schlechter als meine privaten. Ich bin stinksauer.


    Jetzt fahre ich zum Arzt für einen PCR, damit ich dann hoffentlich was nachweisen kann. Hab mittlerweile auch leichte Symptome (Schnupfen und bin etwas platt). Ich könnte schreien und wünschte, ich könnte wie sonst auch mit dem Schnupfen etwas müde einfach zur Schule gehen und meinen Kram erledigen anstatt so einen lächerlichen Heckmeck durchlaufen zu müssen.

    Vielen Dank, ich werde mich mal an den Dezernenten wenden.

    Hat irgendwer hier schon Erfahrungen damit gemacht und einen Schulformwechsel "genehmigt" bekommen?

    Ja. Allerdings ist die Chance ohne den Trick mit der 35 km Regelung gleich null, erst Recht, wenn man an einer Gesamtschule arbeitet. Da muss dann schon Glück mit im Spiel sein.

    Ich meine sogar (hier im Forum?) mal gelesen zu haben, dass wir nicht mal verpflichtet seien, der Schule (also dem Sekretariat) unsere privaten Telefonnummern zu geben.

    Das wäre natürlich super. Wir haben immer mal wieder etwas penetrantere SuS, aber diese Dame ist schon sehr ... nachdrücklich. Angeblich aufgrund der Gesundheit geht es nur via Telefonat (schreibt mir aber ständig Mails und wollte sich eigentlich ja nachmittags mit mir am der Schule treffen). Sie zieht echt alle Register.

    Kollegin fragen, wo sie diese Info her hat. Anschließend die Schulleitung fragen (die das viellecht "angeordnet" hat), wo man die rechtliche Grundlage dafür finen kann... Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, dass man dich dazu verpflichten kann, egal welches Bundesland.

    Schön geschehen, sie sagte, es sei ein Beschluss während der Coronazeit gewesen. Leider habe ich bei den oft dreistündigen VKs ab und an die Aufmerksamkeitsspanne einer Amöbe gehabt und finde dazu nichts.


    Ich hoffe, ich komme aus der Nummer raus, ohne groß bei der SL auftreten zu müssen. Ich fliege derzeit sehr gern unterm Radar und mache einfach nur meinen Job....

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