Hm? Mir ist ein einziger ehemaliger Kommilitone bekannt, der die Skills hat, bei diesen UN zu arbeiten. Unter den Kollegen ist kein einziger. Es ist immer wieder interessant, mit wem sich Kollegen vergleichen.
Also ich hätte selber in der freien Wirtschaft berufsbegleitend studieren können und hätte anschließend eine entsprechende Position bekommen. Das Angebot lag auf dem Tisch. Ich kenne jemanden, der bei google arbeitet und auch andere Personen, die bei internationalen Konzernen recht weit oben arbeiten. Zu mindestens finanziell alle deutlich besser gestellt als ich. Selbst ein guter Freund als "einfacher" Ingenieur hat mit Bonus fast das doppelt im ersten Jahr bekommen. Momentan ist er nur noch knapp über mir. Rezession halt. Ein anderer Freund wurde angesprochen, von der Wirtschaft zu BBS zu wechseln. Er ist "nur" Meister. Nicht studiert. Er hätte nur noch rund 1/3 bekommen. Ich meine 1800 hätte er bekommen.
Ich kenne aber auch im Schuldienst viele, die das Zeug hätten, in der Wirtschaft erfolgreich zu sein. Warum gehen wir davon aus, dass die meisten Lehrer nichts drauf haben? Klar, für die Mutter mit drei Schwangerschaften und Babypause ist es schwierig in der freien Wirtschaft Karriere zu machen. Für viele andere aber nicht. Und wollen wir nicht gerade die guten Leute an die Schulen locken? Oder reicht es uns, die Leute zu bekommen, die es in der Wirtschaft nicht schaffen würden?
Gleiches Problem bei Schulleitungen. Viele gute Leute machen den Job nicht, weil er nicht attraktiv genug ist. Dann gibt es entweder vakante Stellen oder es macht jemand, der keine Lust mehr auf Unterricht hat und selber nicht klar kommt.