Beiträge von Tom123

    Stellt sich die Frage überhaupt? Ich gucke eher, welche Fortbildungen mich interessieren. Wenn das termlich ok ist, mache ich sie. Wenn nicht, dann fällt es halt aus. Ich hatte letztens eine, die über mehrere Nachmittage jeweils 15:00 bis 18:00 Uhr ging. Obwohl mich das Thema interessierte, war mir das zu viel. Wäre das eine Tagesveranstaltung innerhalb der Schulzeit gewesen hätte ich teilgenommen. Die Mehrheit der Sachen liegen allerdings tatsächlich Nachmittags. Nur dann in der Regel nur ein Nachmittag oder in den Ferien.

    Solche Kommentare sind genau das, was mich an diesem Thread teilweise etwas stört.

    Warum? Es ist doch keiner persönlich angesprochen? Und inhaltlich hat Susaenne doch vollkommen recht. Wir haben seit Beginn der Pandemie das Problem, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die wider jeglicher Vernunft sich pauschal gegen alle Maßnahmen stellen. Warum sollen wir sie nicht als dumm bezeichnen? Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße.

    Warum?

    Verstehe ich auch nicht. Ist bestimmt voll witzig auf Klassenfahrt, wenn dann Corona ausbricht. Ich war in den Osterferien privat auf einer Sportfahrt. Da sind auch mehrere TN wegen Corona nach Hause geschickt worden. Ein riesiges Theater. Das möchte ich mir dienstlich nicht antun. Alleine die Diskussionen mit Eltern, ob der Test den ausreicht und Corona wäre nur eine Erkältung ... Dann hatten wir auch einen Verein, wo sich fast alle trotz täglichem Test und Maskenpflicht infiziert hatten. Privat ist das alles ok. Da ist es die frei Entscheidung von jedem einzelnen. Schulisch ist das eine ganz andere Hausnummer.

    Das große Problem ist in vielen Bundesländern ja eigentlich auch ein anderes. Die Mehrarbeit und Mehrverantwortung als SL steht in keinem Verhältnis zur Entlastung und Steigerung des Gehaltes. In Nds. haben die SL an Grundschulen früher teilweise A12 Zulage bekommen und die Lehrkräfte A12. Inzwischen bekommen sie A13. Aber unserer Förderschullehrkäfte erhalten auch A13. An der Sek 1 erhalten für die Fachkonferenzleitung manchmal auch schon A13. Da passen die Relationen nicht.

    Tom123

    Es reicht ja schon, wenn Dir durch Online Betrug das Konto leer geräumt wird. Bis zur Klärung der Schuldfrage und ob Du gegenüber der Bank einen Erstattungsanspruch hast, ist die Fahrt gelaufen bzw. nicht gelaufen. Die Klärung der Frage, wer dann gegenüber den Eltern haftet wird wahrscheinlich in einem nie endenden Rechtsstreit geklärt. Nein Danke! Wenn Schule möchte, dass ich als Lehrkraft so etwas durchführe, dann muss sie auch den erforderlichen Rahmen zur Verfügung stellen. Sonst muss ich leider sagen "geht nicht".

    Ich finde es auch vollkommen in Ordnung, wenn man es nicht macht. Aber man muss auch fairerweise sagen, dass einem nicht einfach durch online-Betrug das Konto leer geräumt wird. Wenn ich fremde Gelder verwalte, sollte ich schon über die Kompetenz verfügen, dass sicher zu gestalten. Notfalls wird das Konto halt offline geführt. Oder man setzt einfach das Tageslimit entsprechend niedrig an.

    Gleiches Problem hast du aber auch, wenn du Geld für den nächsten Ausflug einsammelst und dir jemand auf dem Hinweg die Brieftasche klaut.

    Letztlich muss jeder selber wissen, ob er das Risiko eingehen möchte. Ich habe volles Verständnis für jeden, der das nicht machen möchte. Aber es kam teilweise so rüber als ob es total falsch wäre oder man schon mit einem Bein im Gefängnis ist. Wenn man selber bereit ist, die entsprechenden Risiken zu tragen, war das Verfahren für mich früher ok. Über das Schulkonto, was bei uns jetzt Pflicht ist, ist es natürlich besser.

    PS: Tom123 siehe Antwort hier. Warum sollte man sich als Beamter in ein solches Konstrukt der unsauberen Trennung von Privatvermögen und dienstlichen Geldern begeben?

    Bei Konten mit fremder Rechnung wird das Geld in der Regel an den wirtschaftlich begünstigten Ausgezahlt. Auch bei einer Pfändung ist es eigentlich außen vor, wenn Du nachweisen kannst, dass das nicht dein Geld ist.

    Grundsätzlich bin ich bei dir. Aber wenn warum auch immer nicht möglich ist ein Schulkonto zu nutzen, ist es als Alternative jetzt nicht so schlimm. Da passieren viele andere Dinge, die deutlich kritischer sehe. Beispielsweise das Führen der Klassenkasse durch die Lehrkraft, unsaubere Abrechnungen von Ausflügen, etc.. Ich sehe es beispielsweise immer wieder das Ausgaben für Kinder, die nicht dabei waren (krank wurden etc.), auf alle umgelegt werden. Das ist aber so einfach nicht möglich.

    Ich finde das durchaus auch weiterhin bedenkenswert. Zwar ist es möglich, offene Treuhandkonten einzurichten und diese durch "Treuhand" zu kennzeichnen, der Bank gegenüber ist dann aber auch Name und Anschrift des Auftraggebers anzugeben. Welche natürliche Person hast du denn der Bank als Treuegeber angegeben? Würde es sich wiederum um ein verdecktes Treuhandkonto handeln, so wärst du als Privatperson der Bank gegenüber voll haftbar.

    Ich glaube, dass du mit deiner Argumentation weit über das Ziel hinausschießt. Es ist vollkommen ausreichend das Konto mit dem Hinweis "fremde Rechnung" und der Angabe des wirtschaftlich Begünstigten zu versehen. Du brauchst kein klassisches Anderkonto.

    Letztlich geht es ja vor allem darum, dass wenn dir etwas zustößt die Gelder eindeutig als fremde Gelder zu identifizieren sind. Beim klassischen Anderkonto sind ja auch andere Aspekte wichtig. Beispielsweise, dass der Besitzer sie zu bilanzieren hat, auch wenn er keinen Zugriff darauf hat. Teilweise werden auch Einschränkungen vereinbart, welche Ausgaben möglich sind oder nicht.

    Natürlich ist ein Schulkonto die bessere Lösung. Aber das andere ist jetzt auch nicht der Weltuntergang. Und solange die Schulbehörde es zulässt, würde ich es auch nicht so kritisch sehen.

    Natürlich, ich wollte nochmal ein Beispiel nennen, dass es langsam doch sehr viele sind.

    Warum sprichst du jetzt von Schule? Soweit ich weiß ist das hier der allgemeine Corona-Thread.

    Ich dachte es wäre ein Lehrerforum. Aber was sagt uns das Beispiel? Wir wissen alle über die aktuelle Situation, wir wissen alle, dass es draußen viel weniger problematisch ist als drin. Wir wissen alle, dass verschiedene Bereiche unterschiedlich gehandhabt werde. In Behörden und Landtagen gibt es teilweise Luftfilter und in vielen Schulen nicht.

    Einfach nur einen Satz hier rein zu hauen, bringt uns doch nicht weiter. Dann wäre schon gut zu schreiben, was du uns damit sagen willst.

    Dieses Wochenende sind 90.000 Festivalbesucher dem Coronavirus bei Rock am Ring entgegen gegangen.

    Was willst du uns damit sagen? Das ist doch draußen. Ist aus meiner Sicht nicht wirklich mit Schule vergleichbar. Zumal jedem, der da hinfährt das Risiko einer Infektion bewusst ist und er frei entscheidet. Das ist sicherlich nicht mit Schule vergleichbar ...

    Mir wäre nicht im Traum eingefallen, das Geld für Klassenfahrten irgendwo hin anders als aufs Schulkonto überweisen zu lassen. So richtig verstehe ich das Problem auch nicht - jede Schule hat doch wohl ein Konto (!?), also wieso sollte man Geld privat einsammeln oder extra Klassenkonten eröffnen oder andere komplizierte Lösungen suchen?

    Ich habe es tatsächlich noch erlebt, dass Geld über "Privatkonten" mit dem Vermerk fremden Rechnung Schule XY eingesammelt wurde. Der Vorteil war halt, dass du direkten Zugriff darauf hast. Du hast sofort die Geldeingänge sehen und Überweisungen entsprechend ausführen. Nun muss alles über die SL laufen. Wenn man ein pauschales Programm bucht ist wahrscheinlich weniger schwierig. Aber wir haben auch Fahrten, wo wir die Baustein individuell planen. Wegen Corona bietet die JH bei unsere nächsten Fahrt gar keine Pauschalprogramme an. Wir buchen also alles einzeln und überweisen es auch einzeln.

    Natürlich finde ich es über das Schulkonto auch besser und sinnvoller. So abwegig war der "alte" Weg aber auch nicht. Da hast du halt am Ende nur die kompletten Unterlagen beim Chef abgegeben.

    Und natürlich können wir auch gerne deine Art und Weise hier beurteilen, wie du andernorts im Forum unterwegs bist und daraus Verallgemeinerungen ableiten, wie du sie bei State Of Trance als sachlich bezeichnest, versehen mit einem freundlichen Tip, wie du in Zukunft schreiben könntest. Müsste dann ja passen.

    Ich habe Kris24 bisher als meist sachlich wahrgenommen. Du bist erst 14 Tage aktiv und ich habe den einen oder anderen Post von Dir eher als unsachlich wahrgenommen. Vielleicht solltest Du dich erstmal etwas zurückhalten bevor du so pauschal Leute kritisierst, die hier seid Jahren aktiv sind?

    Wenn es um rechtliche Dinge geht, dann kann sich ein minderjähriger Schüler auch nicht ohne Erklärung der Eltern beurlauben lassen …

    Ich wundere mich, dass Du das mehrfach betonst. Geht es vielleicht doch darum, dass Du die Entscheidung generell nicht gut findest? Ob die Erklärung der Eltern vorliegt oder nicht, ist für dich doch nicht relevant. Darum hat sich der Klassenlehrer zu kümmern. Vielleicht hat er bei den Eltern angerufen? Oder hat eine Vereinbarung mit den Eltern, dass der Schüler demnächst wegen XY noch einmal fehlen wird?

    Ich würde den Kollegen nett zu Seite nehmen und ihm sagen, dass Du Verständnis für ihn hast und seine Autorität nicht angreifen wolltest, aber die Art und Weise seiner Kritik nicht angemessen war.

    Es gibt doch die Möglichkeit, user, die man nicht lesen mag, zu blockieren.

    Klar, ich habe mich ja auch nicht beschwert. Ich finde es im Forum auch nicht so schlimm. Das sind ja keine Menschen, mit denen ich arbeiten muss oder die ein Einfluss auf mein Leben haben. Aber die Art und Weise wie man kommuniziert hat sich geändert.

    Grundsätzlich wurde hier vieles Richtiges geschrieben. Was ich aber auch finde, dass hier teilweise Kritik von Usern geübt wird, die ich selber teilweise als destruktiv und unhöflich empfinde. Ich glaube ein großes Problem ist die unterschiedliche Selbstwahrnehmung. Die letzten Jahre haben einfach dazu geführt, dass die Menschen eher weiter auseinander gegangen sind. Ich vermute, dass es vorher auch schon so war, man es aber eher ignoriert hat. Wir haben eine Person, die schon immer durch eine besondere Weltanschauung aufgefallen ist. Früher hat man das ignoriert. Im Gegenteil war es sogar manchmal recht witzig mit der Person darüber zu sprechen. Da kamen interessante Vorstellungen auf.

    Heutzutage ärgert man sich, weil die Person mal wieder Blödsinn über Masken oder Impfungen erzählt und am Ende uns alle gefährdet, weil die Person mal 45 Minuten lang Maskenpause macht und natürlich auch das Lüften vergisst.

    Das ist sicherlich bei vielen im Forum nicht der Fall. Aber man ist gefühlt ständig in irgendwelchen Diskussionen verwickelt oder muss sich mit irgendwelchen "Idioten" rumschlagen, die Blödsinn erzählen. Ich denke, dass verändert die Menschen.

    Das wird die andere Seite natürlich genauso sehen. Wenn man Ihnen ständig erklärt, dass Masken wichtig sind, Corona keine Grippe ist oder die Impfungen uns helfen. Aus ihrer Sicht ist das halt alles falsch und die anderen haben es nur noch nicht verstanden.

    Und diese permanenten Konflikte sorgen dafür, dass man auch bei anderen Themen ganz anders miteinander umgeht. So zu mindestens meine Theorie...

    Ja, deine Zusammenhänge sind andere, aber warum kann man den A12-Kolleg:innen Ratschläge erteilen, dass sie doch wussten, was auf sie zukommt, das aber für sich selbst mit nicht sehen?

    Das sind ja zwei verschiedene Dinge. Ich kann mich für eine Führungsaufgabe entscheiden, obwohl ich weiß, dass die Besoldung nicht angemessen ist. Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll darauf hinzuweisen, dass zu schlecht bezahlt wird.

    Das Problem an der Sache merken wir gerade in Nds. Es gibt viel zu viele offene Rektorenstellen an den Grundschulen. Wenn sie besetzt werden, gibt es oft nur eine Bewerbung. Oft jemand der es macht, weil er es sowieso macht. Sinnvoll wäre, wenn die Stelle so attraktiv wären, dass sich 10 Leute darauf bewerben. Dann könnte man die besten nehmen. Inzwischen habe ich leider schon erlebt, dass Leute SL wurden, die im echten Lehrerleben nicht mehr zurecht gekommen sind. Sozusagen wegbefördert.

    Ich weise nur kurz darauf hin, dass viele Lehrkräfte tatsächlich glauben, die von z.B. Sparkassen angebotenen "Klassenkonten" wären Treuhandkonten. Das könnte die Umfrage hier etwas verzerren ;)

    Wir haben bei uns tatsächlich Konten mit dem Vermerk auf fremde Rechnung / Klassenkonto geführt. Das waren natürlich keine klassischen Treuhandkonten waren aber relativ sicher.

    Gibt's bei euch solche Plakate? Habe ich hier tatäschlich noch nicht gesehen. Ich kenne mich mit dem Lehrplan für die Grundschulen nicht aus, aber im am Gymnasium ist Werbung eher ein Thema für den Deutschunterricht der Jg. 7/8. Das heißt natürlich nicht, dass Jüngere entsprechende Plakate zwangsläufig wörtlich nehmen - aber die Chance ist größer als bei den älteren Kindern und Jugendlichen.

    Ja. Ich dachte bisher, dass es bei allen Schulen so ist. Schwarzes Brett fängt es ja schon an. Dann machen wir Ernährungsführerschein und solche Dinge. Da gibt es dann auch regelmäßig Plakate. Von verschiedenen AG zum Beispiel. Lesen haben wir auch schon öfters Plakate gehabt. Laufwettbewerb und Mädchenfußball fallen mir direkt ein. Kunstschule und unser örtliches Museum haben wir auch fast durchgehend die aktuellen Plakate hängen. Im Trakt für die 10. Klassen an der Realschule hing lange Zeit eine Plakat für Kondome. Am Gymnasium ist bei uns noch schlimmer.

    Wir achten natürlich darauf, was wir aufhängen. In der Regel keine kommerziellen Anbieter und im Einklang mit den Vorgaben der Landesregierung. Wir haben aber auch Aktionen von der Landesschulbehörde, die mit Plakaten unterstützt werden. Schulkinowochen etc..

    Aber eure Kinder werden doch auch von kleinauf im Alltag mit Werbung konfrontiert? Die haben doch sicherlich auch bereits ihr eigenes Taschengeld. Letztlich muss ich doch nur vor die Tür gehen und werde bombardiert. Oder im Fernsehen, Internet, etc.. Da muss ich doch gelernt haben, eine Werbung richtig einzuordnen. Ich habe mal kurz gegoogelt. Anscheinend ist auch bei euch ein Thema im Sachunterricht der Grundschule.

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