Wechselunterricht + Notbetreuung benötigt mehr Personal, da ja neben der Wechsel-Gruppe auch (je Jahrgang) eine Notbetreuungsgruppe besetzt sein muss, also täglich 4x5 Stunden zusätzlich.
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Ach, und solltest du noch irgendjemanden kennen mit Bachelor und so ziemlich egal welchem Fach: Wir brauchen noch eine Vertretungskraft. Die über 90 Personen auf der Liste des Ministeriums haben wir durch - nada. Aus persönlicher Kenntnis wissen wir auch, dass die Liste wie immer nicht aktuell war, dieses Mal standen Menschen darauf, die seit 3 Jahren etwas anderes machen.
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Wenn eure Situation vorher schon Mist war, ist sie natürlich auch beim Wechselunterricht Mist. Da brauchen wir nicht drüber streiten. Aber dann hast du die Probleme ja auch im normalen Schulbetrieb.
Was ich aber meinte ist, dass bei normalen Umständen Szenario B nicht mehr Lehrkrafte verbraucht eher im Gegenteil. Erstens fällt alles andere weg. Schwimmbegleitungen, AGs, Betreuungsgruppen, DaZ, sonderpädagogische Grundversorgung, ... Dann hast du im Szenario B grundsätzlich weniger Stunden als im normalen Unterricht. Bei Bedarf konnte man das sogar weiter reduzieren. Wir hatten Schulen mit immer nur 2 Tagen Präsenz. Eine Nachbarschule hatte sogar zeitweise nur 1 Tag pro Woche, weil sie mehrere Quarantänefälle bei Lehrkräften hatten. Und letztlich gab es ja sogar zusätzliches Personal bzw. Gelder für zusätzliches Personal bekommen.
Damit will nur sagen, dass Szenario B durchaus weniger Stunden kostet.
Eure Probleme sind natürlich trotzdem blöd.