Beiträge von Tom123

    Der Schulträger wird es anschaffen können. Ihr werdet dann die Geräte im Rahmen eures Medienentwicklungsplan und eurer curricularen Vorgaben einsetzen (müssen). Teilweise gibt es natürlich Vorgaben in den Rahmenlehrplänen. Andererseits gestaltest du deinen Unterricht eigenverantwortlich. Irgendwo dazwischen ist der Einsatz der Geräte.

    Weder Schulträger noch Land können dich natürlich verpflichten ein privates Gerät anzuschaffen. Wenn die Nutzung solche Geräte durch die Lehrkraft im Rahmen neuer Medien im Unterricht vorgesehen ist, müssen die Geräte durch das Land oder den Schulträger angeschafft werden.

    Das ist aber in der Grundschule nicht erlaubt und führt im Zweifelsfall dazu, dass eine Person über 100 Kinder in der Sporthalle betreut.

    Grundsätzlich ist es Niedersachsen auch nicht erlaubt. 100 Kinder mit einer Person in der Sporthalle sind aber auch nicht erlaubt. Letztlich sind schon zwei Klassen, die von einer Lehrkraft beaufsichtigt werden, auch nur unter bestimmten Umständen erlaubt. Am Ende muss die Person auch in der Lage sein die Aufsicht zu führen. Im Zweifel heißt es dann doch, dass Unterricht nicht stattfindet. Das ist Dank Lehrermangel in Niedersachsen inzwischen keine Seltenheit mehr.

    Klar stehen bei uns da auch Namen, aber alle wissen, die Kinder werden nur beaufsichtigt.

    Solange die Kinder beaufsichtigt sind, ist doch alles klar. Die wenigsten Eltern werden überhaupt mitbekommen, dass statt Unterricht Beaufsichtigung stattfindet. Wirklich treffen würde es erst, wenn Unterricht ausfällt und Kinder nach Hause geschickt werden. Aber ich habe das die Hoffnung aufgegeben. Die Mehrheit der Lehrkräfte ist mit der Situation zufrieden und freut sich, dass es Ihnen so gut geht. Im Einzelhandel verdienen die Leute ja viel weniger ...

    Klar, passieren kann alles. In Niedersachsen komme ich mit dem Auto im Winter eigentlich immer gut durch. Gute Winterreifen, gutes Auto und ein bisschen Wissen. Wenn es in Bayern die Berge hoch und runter geht, ist das sicherlich was anderes.

    Aber ich denke, dass das auch die Fälle sind, wo jeder sofort versteht, dass man nicht kommt. Wenn Straßen nicht passierbar sind, sind es halt auch nicht. Aber das werden in der Regel Einzelfälle sein.

    Das ist krass. Sowohl, dass ihr nicht eure ganzen Abminderungen für die Schulleitung ausgeben müsst (wovon andere profitieren dürften) als auch, dass es möglich ist, überhaupt nicht mehr zu unterrichten. Da verliert man doch das richtige Augenmaß für die Belange der Lehrkräfte

    Eine Schulleitung, die ihren Job gut macht, ist damit mehr als ausgelastet. Da machen 3 Stunden, die man irgendwo reinquetscht auch keinen Mehrwert. Ich hätte kein Problem damit, wenn die Schulleitung z.B. nur im Notfall unterrichtet und sonst nur die Leitung wahrnimmt. Die haben ja in der Regel viele Jahre als Lehrkraft gearbeitet.

    Ok, dann wurde mein erster beitrag falsch verstanden bzw ich habe schlecht geschrieben.

    Die schulnah Wohnenden kommen halt als erste an. Insofern werden nur sie herangezogen.

    Ich würde vermuten, dass es andersrum ist. Wer weit weg wohnt, fährt früh los, da die Person bei der aktuellen Witterung nicht weiß, wie lange sie braucht. Kommt die Person dann einigermaßen gut durch, ist sie als erstes da. Ich wohne verhältnismäßig nahe an der Schule, bin aber oft einer der letzten (sofern keine Notwendigkeit besteht früher da zu sein). Wenn es glatt ist, habe ich teilweise schon Kollegen, die schon vor Ort sind bevor ich überhaupt losfahre.

    Ich wette eine Pausenaufsicht, dass keiner von euch jemals im Schulort übernachten würde, um morgens als erster da zu sein.

    Die meisten werden so wohnen oder ausgestattet sein, dass sie auch bei Glatteis in die Schule kommen können. Ich habe aber eine Kollegin, die damals immer gependelt ist und dann tatsächlich auch schon mal eine Nacht bei einer anderen Kollegin übernachtet hat. Wann kommst Du zur Pausenaufsicht?

    Das mag ja für dich verwunderlich sein. Hier im Norden bricht halt schneller mal das große Chaos bei Schnee und Eis aus ^^. Sowohl zu meiner eigenen Schulzeit als auch zu meiner Zeit als Lehrkraft ist schon diverse Male der Unterricht aufgrund "extremer Wetterlage" im Winter ausgefallen.

    Wir sind hier auch auf dem Land und Mitten im Chaos. Trotzdem haben die Geschäfte auf und die meisten sind auch ganz normal auf der Arbeit. Die meisten Schulen haben gute Regelungen, damit nicht alle kommen müssen. Aber auch im Norden können es Lehrkräfte zur Schule schaffen. Es ist Winter. Da ist mal Eisregen und Glatteis normal.

    Ich meine mit meiner Frage eine Extremsituation: Also wenn der deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgibt, die gewisse Risiken und Gefahren bei Autofahrten voraussagt.

    Kann eine Lehrkraft dann gewzungen werden, sich dem Risiko aussetzen zu müssen?

    Wenn alle anderen auch nicht arbeiten, ist es auch für eine Lehrkraft nicht zumutbar. Wenn also Behörden, Ärzte, Industrie etc. nicht öffnen, musst du als Lehrkraft auch nicht. Solange aber 90% der Menschen ganz normal zu Arbeit gehen, wirst Du kaum argumentieren können, dass Du es nicht kannst.

    Sonderfälle wären, wenn dein Dorf durch eine Lawine von der Außenwelt abgeschnitten wäre oder so. Aber Glatteis ist in Winter nicht unerwartet. Du musst dir vorher überlegen, wie du deinen Job erledigen kannst. Vielleicht kannst du einfach bei einer Kollegin vor Ort übernachten.

    Und nun?

    Möglichkeiten:

    Die Lehrkraft sucht sich eine Wohnung in der Nähe der Schule oder geht für die eine Nacht in ein Hotel. Letzteres habe ich wegen einer Unwetterwarnung und eines entfernten Arzttermines auch schon gemacht.

    Die Lehrkraft nimmt sich ein Taxi.

    Sinnvollere Möglichkeiten:

    Die Lehrkraft fragt im Kollegium, ob jemand anderes die Betreuung übernehmen kann. Ggf. im Tausch gegen andere Stunden.

    Die Lehrkraft erläutert der SL das Problem und fragt, ob es eventuell eine andere Möglichkeit gibt.

    Formal hat die Lehrkraft die Aufgabe ihren Arbeitsweg sicherzustellen. Alle anderen arbeiten morgen auch. In einem guten Kollegium findet man aber letztlich immer eine Möglichkeit.

    Grundsätzlich kann auch die Situation auftreten, dass die SL durch andere vorrangige Dienstaufgaben so belastet ist, dass sie die Stunden nicht geben kann. Auch das wäre rechtlich zulässig.
    Ob das konkret der Fall ist, kann man natürlich nur im Einzelfall entscheiden. Eine mögliche Konstellation wäre ein Ausfall anderer Mitglieder der SL, die die Schulleitung kompensieren muss.

    Das nützt halt nur nix, wenn man selber drin wohnt.

    Es geht darum aber aus der Statistik sinnvolle Folgerungen zu ziehen. Dazu gehört auch, dass man sich überlegt, wo die Unterschiede herkommen. Nach dem BIP sind wir z.B. auf Platz 3, nach dem Pro-Kopf-Einkommen nicht mal in den Top 10. Was ist denn nun? Letztlich würde 90% der Weltbevölkerung gerne unseren Wohlstand haben. Da würde ich schon sagen, dass wir reich sind.

    Dann rechne einfach mal die Inflation auf dein letztes Industrie-Gehalt. Ich habe das spaßenshalber mal für mich gemacht. Bei mir liegt ein Faktor von ca. 1,8 dazwischen (Annahme. 2,5% Inflation und 24 Jahre). Und jetzt schau auf den Gehaltszettel.
    D.h. ich müßte das 1,8-fache im Vergleich zu vor 24 Jahren bekommen nur um den Lebensstandard zu halten. Da ist noch keine Entwicklungsperspektive dabei..

    Das bedeutet, dass der Reallohn abnimmt. Hat aber erstmal nur indirekt mit Reichtum zu tun. Wenn ich es richtig sehe, hatten wir auch in den 2010er genug Jahre, in denen der Reallohn zugenommen hat. Aber ich bin durchaus bei dir, dass wir einen negativen Ausblick haben. Alleine weil wir 100 Jahre lang andere Ländern ausgebeutet haben und diese nun uns voraus sind. Wie z.B. China. Aber das hat alles nichts mit dem aktuellen Zustand zu tun. Wenn Musk aber morgen keine Einnahmen mehr hätte, wäre er trotzdem noch reich.

    Deutschland auf Platz 15. Denke nicht, dass wir besonders reich sind.

    Beim Durchschnitt sind wir auf Platz 9. Also durchaus TopTen. Es zeigt, dass das Vermögen bei uns nicht gut verteilt ist.

    Dann muss man bei solchen Vergleichen natürlich auch immer ein Dinge bedenken. Wir haben wenig Immobilieneigentum. Das ist in den letzten Jahren wertvoller geworden. Aber das steht auch im Text. Hast Du wahrscheinlich vergessen zu erwähnen.

    Letztlich sind wir in den Top 10 bei 200 Ländern. Da würde ich schon sagen, dass wir reich sind. Aber das ist natürlich relativ.

    Man kann es drehen, wie man es will, wir werden in den nächsten Jahren vor Trump kuschen müssen! Die Ukraine haben wir dazu auch noch für längere Zeit finanziell am Hals, während unsere Wirtschaft weiter erodiert und unsere Schulden immens sind.8)

    Warum müssen wir vor Trump kuschen? Wenn wir Glück haben, hat sich das Problem in 2-3 Jahren erledigt.

    Warum haben wir die Ukraine finanziell am Hals?

    Wieso sind unsere Schulden immens? Ich würde sagen, dass wir eher im Mittelfeld sind. Es klar es gibt Länder, die besser dastehen. Aber im fairen Vergleich stehen wir doch eher gut da.

    Das die wirtschaftliche Entwicklung für die Industrieländer unter Berücksichtigung der geopolitischen Lage und der Konkurrenz aus China und co schwierig ist, ist für mich auch eine Tatsache.

    Bei unserem Fußballverein gab es doch auch. Das ist doch letztlich eine sehr subjektive Entscheidung. Bei uns gab es auch Fotos auf der Homepage. Letztlich muss jeder selbst wissen, was er möchte und was nicht. Ein besonderes Gefährdungspotential würde ich nicht sehen. Trotzdem kann ich jeden verstehen, der das nicht möchte...

    Das Mitbringen der Kinder ist doch immer nur eine Notlösung. In der Regel können Kinder bei Schulausfall bei Freunden oder Verwandten untergebracht werden oder ein Elternteil ist zu Hause oder sie verbringen den Vormittag bei einem Schulfreund oder es gibt zumindestens in Niedersachsen auch immer eine Notbetreuung. Wenn das alles nicht klappt, ist das Mitbringen zur Schule eine weitere Möglichkeit. Und wenn aus welchen Gründen auch immer keine Lösung funktioniert, muss halt ein Elternteil Zuhause bleiben. Aber das sollte in den meisten Fällen nicht notwendig/möglich sein, da es andere Möglichkeiten gibt.

    Der hat schon längst stattgefunden, auch wenn die USA noch (!) NATO-Mitglied ist. Und man muss auch nicht glauben, dass der Transatlantische Geist von den Demokraten wiedererweckt werden würde. Die Harris war daran auch nicht mehr so wirklich interessiert, mal abgesehen davon, dass ich es spüre, dass Trump sich eine dritte Amtszeit "zurechtbasteln" wird.

    Ich glaube, dass das gerade sehr viel wenn und aber ist. Fakt ist, dass es nicht im Interesse der Amerika ist, wenn Russland seinen Einfluss über Europa ausweitet. Mal davon abgesehen, dass zu mindestens Frankreich und England sich in diesem Fall auch nuklear wehren könnten.

    Der Militärhistoriker Sönke Neitzel kommt gegenwärtig zu einer anderen Beurteilung.8)

    Naja, ich denke, dass der Sommer vorbei ist und wir immer noch nicht von Russland angegriffen wurden. So Recht hat er also nicht.

    Vielleicht magst Du einmal verlinken, woraus Du dich beziehst. Grundsätzlich hat Herr Neitzel in seiner Kritik Recht und seine Aussagen auch als Weckruf an die Politik charakterisiert. Meines Wissen spricht er auch über regionale Konflikte, die von Russland ausgehen können. Von einem direkten Angriff auf die NATO habe ich nichts gelesen. Da sind auch die Kräfteverhältnisse dann andere.

    Mal davon abgesehen ist die Prämisse, dass die USA zugucken würden, auch nicht sicher. Losgelöst vom Trumpel gibt es in den USA durchaus eine wirtschaftliche und kulturelle Verbundenheit zu Europa. Wenn Russland wirklich einen NATO-Staat angreifen und die USA nicht eingreifen, wäre das auch für die USA einen radikaler Paradigmenwechsel. Das muss man sicherlich mit bedenken, aber es ist keineswegs die wahrscheinliche Option. Immerhin stehen auch in Europa fast 100.000 amerikanische Soldaten.

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