Bin ich der einzige, der einen Widerspruch zwischen diesen beiden Aussagen sieht?
Ja, du und ein paar Querdenker.
Bin ich der einzige, der einen Widerspruch zwischen diesen beiden Aussagen sieht?
Ja, du und ein paar Querdenker.
Niedersachsen: Oktober oder November. Wahrscheinlich direkt nach den Herbstferien
In Niedersachsen sind die Vorgaben des RKI defintiv nicht verbindlich. Die Gesundheitsämter unterstehen in der Regel den Ländern. Letztlich müsste das Bundesland die Vorgaben des RKI als verbindlich erklären. Das ist aber nicht Sinn der Sache. Es geht ja gerade darum, vor Ort auf den Fall zugeschnitten entscheiden zu können. Das RKI gibt nur Richtlinien aus. Vor Ort entscheidet dann Amtsarzt aufgrund der konkreten Situation. Zu mindestens in der Theorie.
Ich bin kein Rechtsanwalt und kann nicht beurteilen, ob die Seite schulbuchkopie.de das richtig darstellt. Jedoch kann man im Impressum erfahren, dass hinter der Seite der Verein Bildungsmedien steht. Der ist wiederum ein Zusammenschluss der meisten großen Schulbuchverlage wie Cornelsen, Finken, Klett etc. Und da bin ich dann misstrauisch, was die Objektivität der Seite schulbuchkopie.de angeht.
In Niedersachsen gibt es eine Vorgabe der Landesregierung. Habe gerade keine Lust zu googeln. Kann mir gut vorstellen, dass es das auch in anderen Bundesländern gibt. Teilweise vertritt das Land auch eine andere Auffassung als die Verlage. Beispielsweise beim zeigen privat gekaufter DVDs im Unterricht.
Bei dem Einscannen von Büchern sind sie aber der gleichen Meinung wie die Verlage.
Folglich: Für die Nutzung im Beruf nicht erlaubt. Allerdings, wie soll das jemand rausfinden? Solange ich das Material auf meinen Speichermedien speichere, kann da niemand rumschnüffeln. Ich halte da nur mit Link geteilte Ordner auf Clouddiensten für gefährlich. Da könnte jemand den Link leaken und man hats nicht mehr unter Kontrolle.
Wenn ich morgen meinen Nachbarn vergifte, wer soll das rausfinden?
Es geht doch nicht darum, ob man dich erwischt. Die Frage hier im Forum kann nur sein, was erlaubt ist. Was man dann privat macht, steht auf einem anderen Blatt.
Das ist doch keine sinnvolle Maßnahme. Jemand, der nicht mit Corona infiziert ist, kann doch überhaupt niemanden anstecken. Wenn die Regeln so sind, dann lieber Maskenpflicht auch im Klassenraum als das Risiko von Quarantäne.
Die Idee grundsätzlich rigoros zu sein, finde ich sehr gut. Lieber einzelne scharfe Maßnahmen alles am Ende Maßnahmen für alle.
Erschreckend finde ich, wenn man sich vorstellt wie weit wir ohne Alpha und Delta wären. Wenn es uns als Menschheit gelungen wäre, die Infektionszahlen niedrig zu halten, hätten sich die beiden Mutationen vielleicht gar nicht gebildet. Oder wenn wir die Reisen vernünftig verhinderter hätten. Wie viele Ausbrüche hatten wir schon durch Mallorca-Urlauber?
Bei 60% Erstimpfungen wären wir jetzt im Sommer mehr oder minder safe. Da würde es nur noch um den Winter gehen. Klar kann niemand sagen, was wäre wenn. Aber Fakt ist, dass hohe Infektionszahlen auch hohe Chancen auf eine Fluchtmutation bieten. Gleichzeitig hätten durch eine restriktivere Urlaubs- oder auch Fußballpolitik viel verhindern können. Jetzt leiden alle unter dem Verhalten einiger weniger.
Ich habe auch 90% digital. Ich habe auch von Anfang an digital gearbeitet. Wie bereits geschrieben ist das digitalisieren von Schulbüchern in der Regel nicht möglich. Deswegen kaufe ich Ebooks und habe noch eine kleine Anzahl alter Werke aufbewahrt. Die sind natürlich nicht digital.
Der große Vorteil ist doch nicht die Menge, die ich verarbeiten kann. Ich kann ohne etwas mitzuschleppen sowohl von der Schule als auch von zu Hause auf meine Unterlagen zugreifen und ggf. schnell etwas ausdrucken. Ich muss mich nicht durch Ordner wühlen. Wenn ich meine Dateien vernünftig sortiert habe, reichen 2 - 3 Wörter und ich finde das Material, das ich suche. In Sachunterricht traf man sich früher in der Schule und hat dann erstmal aus Büchern und Ordnern das Material rauskopiert. Heute starte ich der Schule den Druckauftrag und der Klassensatz liegt fertig bereit. Ich drucke ihn auch erst dann aus, wenn ich ihn brauche. Die Blätter für die nächsten Stunden liegen in der Cloud. Meine Kollegin schleppt ständig einen Ordner mit den vorbereiteten Kopien mit. Ich mein Ipad.
Denkst du, es wird eine Zeit kommen, in der der Großteil der Weltbevölkerung gegen Corona geimpft ist?
Und falls ja, wann?
Wir haben jetzt etwas über 40 % doppelt geimpfte. Ich denke wir können relativ sicher sein, dass wir in 2 Monaten bei über 60 % liegen. Alleine wenn wir davon ausgehen, dass sich jeder Erstgeimpfte auch die zweite Dosis holt. Alleine das würde bedeuteten, dass sich die relevante Gruppe der Ungeimpften um ein gutes Drittel reduziert. Wahrscheinlich werden wir sogar mehr schaffen. Vielleicht 70 %.
Die Impfstoffhersteller produzieren doch noch bei voller Auslastung Impfstoffe. Glaubst du nicht, dass sie diese auch verkaufen werden und diese verimpft werden? Natürlich werden wir weltweit keine Herdenimmunität erreichen. Aber von den produzierten Impfstoffen wird der größte Teil sicherlich auch genutzt werden. Viele Länder warten noch auf Impfstoff für medizinisches Personal. Getreu dem Motto "Ich zuerst" ging ja bisher ein großer Teil an die Europäer. Wenn man den Zahlen glaubt, hat beispielsweise der Iran momentan eine Impfquote von 1%. Damit sind noch nicht mal die Ärzte und Pfleger alle geimpft. Was passiert, wenn sich in so einem Land eine Mutante ausbreitet, haben wir in Indien gesehen.
Wir haben das gleiche Problem mit dem Lehrerzimmer. Es ist kleiner als jeder Klassenraum und vor allem es passen alle nicht Mitarbeiter auf einmal rein. Spannend wäre, ob es nicht irgendwelche Vorgaben zur Größe von Pausenräumen gibt. So nach dem jede Person braucht XY qm.
Spannend wäre die Frage, um wieviel kürzer der Thread ohne Lindberg und co wäre? Ich meine manche Themen haben wir doch gefühlt schon 10x diskutiert.
Nein! Denn Laleona schrieb:
Und solch eine Anweisung oder Empfehlung (GAR KEINE Konferenzen u. ä. in Präsenz) gab es hier in NDS definitiv nicht - eben nur diese auf's Notwendige beschränken. Das ist doch wohl ein Unterschied, oder nicht?
Aber nun habe ich keine Lust mehr, mich hier zu rechtfertigen. Thema beendet. Zurück zum Ausgangsthema.
In Niedersachsen ist erstmal die Vorgabe vom Szenario und damit in der Regel von der Inzidenz abhängig. Spätestens ab Szenario B sollen Videokonferenzen bevorzugt werden.
Weiterhin ist auch die Vorgabe Präsenzveranstaltungen auf das Notwendige zu beschränken eine Anweisung. Das heißt nämlich übersetzt, wenn es nicht notwendig soll auf Präsenzveranstaltungen verzichtet werden. Das mag in anderen Bundesländern strenger geregelt sein aber es keineswegs so, dass wir uns hier alle fröhlich in Präsenz treffen sollen/dürfen. Wenn etwas passiert, hat am Ende meist die SL die "Arschkarte". Dann heißt es nämlich, musst man das wirklich so machen und wurden alle Regeln eingehalten.
Ja, aber wenn kein Land die Reißleine zieht und den Ausstieg aus den Maßnahmen immer wieder aufschiebt, kommen wir da nie heraus.
Ist das denn so schwer zu verstehen? Du musst doch mal studiert haben.
Wenn jetzt alle Länder mit nur teilweise geimpfter Bevölkerung lockern, gibt es viele Infektionen. Je mehr Infektionen desto größer die Gefahr, dass sich eine Variante entwickelt gegen die wir aktuell nicht mehr impfen können.
Deswegen ist es im Interesse aller, dass wir erstmal eine hohe Impfrate weltweit erzeugen und dann die Maßnahmen aufheben. Auf Dauer wird es Impfstoffe auch für Kinder und Jugendliche geben. Bald wird man auch die Mrd. von Menschen impfen können, die momentan außen vor sind. Was ist wenn ein Brite eine mögliche neue Variante im Urlaub in die dritte Welt mitbringt. In Länder, die nicht so weit sind wie wir?
Wir müssen uns jetzt etwas einschränken. Wenn wir eine Variante bekommen gegen die die Impfungen nicht wirken, fangen wir fast von vorne an. Und das in einer Situation wo große der Weltbevölkerung noch vollkommen ungeimpft ist. Wer so etwas unterstützt ist entweder uninformiert, dumm oder egoistisch.
Deine eine erste Aussage war ja, dass es keine Vorgaben gibt. Das ist halt nicht richtig. Sondern es gibt die Aussage, dass man sich auf notwendige Maßnahmen beschränken soll.
Ich denke damit ist es doch geklärt.
Solch' eine Anweisung gab es hier m. E. nicht. Wir hatten auch die Jahreszensurenkonferenzen letzte Woche in Präsenz.
Noch mal für dich. Das war deine Aussage. Ich habe dir widersprochen und gesagt, dass es sehr wohl für Niedersachsen die Anweisung gibt sich auf notwendige Präsenzveranstaltungen zu beschränken. Das bedeutet nicht, dass eure Veranstaltung nicht ok ist. Darum ging es nicht.
Ein Sommerfest zählt wohl kaum zu "Besprechungen und Konferenzen der schulischen Gremien", oder?
EDIT: Ich kenne übrigens keine Schule, in der gerade keine Veranstaltungen im Sinne von SuS-Verabschiedungen und Sommerfesten des Kollegiums stattfinden.
Wenn du die Schule zum Sommerfest einlädt, ist das rechtlich eine Schulveranstaltung. Damit gilt der RHP und die entsprechenden Rundverfügungen. Das heißt, dass du das Kohortenprinzip zwingend einhalten musst.
Ich kenne übriges Schulen, die aufgrund von Corona Veranstaltungen ausfallen lassen haben oder anders konzipiert haben. Hilft uns allerdings in der Diskussion auch nicht weiter.
Letztlich ist es so, dass keineswegs in Niedersachsen an Schulen wieder alles erlaubt ist. Im Gegensatz zu privaten Veranstaltungen gibt es für Schulen noch einige Vorgaben.
Habe jetzt nochmal für NDS nachgeschaut. In unserem Rahmenhygieneplan (Stand 31.05.21) steht für das "Szenario A": "Besprechungen und Konferenzen der schulischen Gremien sind zulässig, sollen jedoch auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dies gilt auch für Elternsprechtage etc. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten."
Also, alles ok, denke ich.
Also eine Sommerfest gehört für dich zu notwendigen Dingen? Was ist denn dann nicht notwendig?
Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde es ok solche Veranstaltungen momentan zu machen. Aber die Vorgaben sind durchaus dort strenger. Man darf auch nicht vergessen, dass momentan die Zahlen wieder stark steigen. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis es wieder kritisch wird.
Eine Impfpflicht sollte es aus meiner Sicht geben, wenn sonst ein großer gesamtgesellschaftlicher Schaden droht. Das ist bei Corona aus meiner Sicht der Fall. Deswegen wäre auch für eine Impfpflicht. Das kann man auch indirekt machen. Ohne Impfung gibt es halt bestimmte Dinge nur mit negativen professionellen Schnelltest vom Arzt. Und der natürlich kostenpflichtig.
Bei einer Infektionsquote von unter 5% gesamtgesellschaftlich bislang sehe ich keine Grundlage dafür, jemandem eine unmittelbare Gefährdung zu unterstellen.
Da können wir mal damit anfangen, dass du die Infektionsquote nicht kennst. Es gibt sicherlich eine nicht zu kleine Dunkelziffer. Da sollten wir locker über 5% kommen. Das nächste Argument ist die Aussage von Dr. Drosten?. Entweder man infiziert sich in den nächsten Jahren oder man lässt sich impfen. Wahrscheinlich wird also die Kollegin sich in den nächsten 2-5 Jahren mit Corona infizieren und dann ggf. ihre Kollegen anstecken aber zu mindestens in Gefahr bringen. Insbesondere, wenn ihr Großfamilie auch nicht geimpft ist, steigt die Gefahr doch rapide an.
Nur noch einmal zur Info: Die Masern-Impfpflicht gilt nur für Lehrkräfte, die nach 1970 geboren wurden, und für Lehrkräfte an Schulen mit über 50% volljährigen SuS gilt sie in NRW nicht sowie in NDS generell für BBS-Lehrkräfte nicht (da hier davon ausgegangen wird, dass mehr als die Hälfte unserer SuS volljährig ist). Wie die Regelung in anderen BL ist, kann ich allerdings nicht sagen.
Aber das ändert doch rein gar nichts daran, dass es schon eine Impfpflicht für Masern gibt. Vielleicht hast du ja Glück und auch bei Corona lässt man die Berufsschullehrer außen vor. Hilft nur bei der Diskussion nichts.
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