Beiträge von Tom123

    @Susannae: Wenn die BZ die Bildungssenatorin wörtlich zitiert, dann scheint das ja schon ziemlich klar sein. Das noch der formelle Beschluss fehlt, ist klar. Aber deine Kritik ist da schon etwas übertrieben. Wenn Frau Merkel sagt, die Bundesregierung wird das und das beschließen, dann stellt es ja auch keiner in Frage. Oder ist in Berlin so ein Chaos in der Politik?

    Sorry, aber BZ Artikel lese ich nicht mal, was da steht ist meist das Gegenteil von der Wahrheit, also nein, die Abendschau als verlässliche Quelle meldet noch keinen Beschluss und die Gewerkschaft hat es genauso mitgeteilt.

    Ist der Tagesspiegel besser?

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/zwei-wo…r/26048316.html

    Letztlich ist es ja ein Zitat.

    Anscheinend ist aber die Einstellung grundsätzlich anders. Freunde waren jetzt in Berlin im Urlaub und waren erschreckt, wie wenig die Abstands- und Maskenpflicht umgesetzt wird. Gerade in der S-Bahn scheint es ja doch immer wieder Verweigere geben. Bei uns ist es in der Regel so, dass die Menschen zwar meckern aber Leute ohne Maske sieht man eigentlich kaum in den Supermärkten etc.

    In manchen Ländern gab es dabei eine Maskenpflicht, in anderen nicht. Wirklich... Es ist eine absolut lausige Korrelation.

    Gibt es Länder ohne Maskenpflicht, in denen es gut lief?

    Ich habe das Gefühl, dass alle die Länder, die relativ gut mit der Pandemie klar kommen, frühzeitig auf Masken und Abstand (und andere Dinge) gesetzt haben. Gab auch gerade einen schönen Artikel bei n-tv:

    https://www.n-tv.de/politik/politi…le21939849.html

    Genau so, ich glaube auch immer noch nicht, dass sie kommen wird, auch wenn die Gewerkschaften sicher Druck machen werden. Und vor allem wird ja auch nur überlegt eine rechtliche Grundlage zu schaffen, damit Schulleiter sie beschließen können, eine allgemeine Maskenpflicht ist gar nicht im Gespräch.

    Das klingt hier schon ziemlich beschlossen:

    https://www.bz-berlin.de/berlin/jetzt-k…erliner-schulen

    Ich vermute, dass das Modell aus Niedersachsen (und anderen Bundesländern) am Ende in den meisten Bundesländern gelten wird. Die Einschränkungen mit den Schulleitungen ist bei uns übrigens so, dass die Schulleitung prüfen soll, ob der Mindestabstand eingehalten werden kann. Wenn in einer Schule aufgrund der baulichen Situation die Abstände eingehalten werden können, muss es keine Maskenpflicht geben. Wenn die Abstände aber nicht eingehalten werden können, soll es die Maskenpflicht geben. Wenn ich es richtig verstehe, hat die SL dann auch nicht die Möglichkeit zu sagen, dass sie trotzdem verzichtet.

    Du hast einfach wirklich überhaupt keine Ahnung von (natur)wissenschaftlicher Methodik. Das ist nicht" aggressiv" sondern eine blosse Feststellung dessen was aus jedem einzelnen Deiner Beiträge offensichtlich wird. Man kann mit Dir auf der Sachebene gar nicht diskutieren weil Du von dieser viel zu weit weg bist.

    Das war zwar nicht auf mich bezogen, aber vielleicht solltest du dich da auch etwas zurückhalten. Es gibt Menschen, die sich tagtäglich mit den Fragen beschäftigen. Vielleicht sollten wir denen das überlassen. Oder anders gesagt:

    Drostens Vorwurf: Fachleute würden auf für sie fremdem Gebiet Informationen teilen, die jeder Grundlage entbehren: „Das sind Allgemeinplätze, die nicht über Kenntnisse von Studentenlehrbuchwissen hinausgehen.“

    Und zur Maskenpflicht:

    https://www.n-tv.de/panorama/Drost…le21841803.html

    Ich meine es wird ja nicht umsonst so sein, dass die Bundesländer in vielen Bereichen Masken vorschreiben oder empfehlen.

    Ich glaube bei euch, Susannae fehlt vielleicht einfach die richtige Schulleitung. Wir haben auch gerade mal Eltern, die am Anfang des Schuljahres gerne ihre Kinder am Klassenzimmer abholen wollen. Das war auch bei uns vor Corona verboten. Die Eltern werden dann direkt angesprochen und raus geschickt. Für die meisten Eltern ist das kein Problem. Und die 1-2, die meinen Stress machen zu müssen werden halt auf das Hausrecht verwiesen. Das wird ja wohl auch in Berlin so sein, dass der Schulleiter das Hausrecht hat.

    Bei den Kindern ist es doch in der Grundschule vollkommen unproblematisch. Wenn ich als Klassenlehrer den erkläre, dass ich möchte, dass sie auf dem Flur eine Maske tragen, dann machen sie es meist schon alleine deshalb, weil ich es möchte. Ansonsten kann man da viele tolle Aktionen raus machen. Richtung: Wir tragen Masken, um uns zu schützen. Plakate malen, Wettbewerbe, Sachunterricht.

    Wenn natürlich bei euch die Lehrkräfte selber da nicht hinter stehen, dann ist das das Problem. Aber nicht die Kinder oder Eltern. Auch Eltern sollten zu einem großen Teil hinter der Schule stehen. Und wenn ein Schulleiter darum bittet, Masken zu tragen, wird normalerweise die Mehrheit dem auch folgen.

    Das mag bei euch anders sein. Wahrscheinlich habt ihr auch ein besonderes Klientel. Aber ich denke, dass die meisten Grundschulen das Problem nicht haben.

    Zum Masken tragen:

    Irgendwo wurde mal dieser Artikel verlinkt:

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/mas…rus-1.4963751-2

    Es gibt eine ganze Reihe, um nicht zu sagen die Mehrheit, der wirklichen Experten, die vom Nutzen der Masken überzeugt sind. Da kann man echt nicht mehr verstehen, dass sich hier studierte Menschen, teilweise sogar Naturwissenschaftler, hinstellen und das Gegenteil propagieren.

    Susannea : Die Maskenpflicht soll verhindern, dass sich das Virus in der Schule klassenübergreifend ausbreiten kann. Also nicht von der ersten Klasse auf dem Flur auf die vierte Klasse überspringt. Außerdem sollen damit die Lehrkräfte geschützt werden. Also wenn jemand im Unterricht nach vorne kommt, setzt man die Maske auf.

    Bisher war es in Nds. auch freiwillig. Trotzdem haben sich bei uns alle daran gehalten. Probleme waren nur das Vergessen der Maske.

    Wir haben eine Kollegin, die hat Eltern und Kindern erklärt, dass sie zur Risikogruppe aber trotzdem gerne die Kinder weiter unterrichten möchte. Deswegen hat sie um das Aufsetzen von Masken gebeten. Es gab keine Klasse, die so diszipliniert die Masken genutzt hat. Und natürlich ohne Angst.

    Kommunikation mit Masken deutlich erschwert bis kaum möglich. Kinder verstehen uns kaum und wir verstehen sie kaum. Von einem gezielt sprachtherapeutischen Unterricht ganz zu schweigen.

    Es geht ja auch nicht um sprachtherapeutischen Unterricht. Es geht um Flur, Schulhof und eventuell bei direktem Kontakt mit Lehrern. Es ist doch klar, dass es da Situationen gibt, wo es Ausnahmen geben muss. Aber diese grundsätzlich negativen Erfahrungen gab es bei uns nicht. Bei uns haben die Kinder auch vor den Ferien schon mit Maske auf dem Schulhof gespielt.

    In Niedersachsen gab es bisher keine Pflicht. Nun gibt es eine Pflicht für Flure und Pausenhof, wenn sich Schüler dort treffen. Lief bei uns vor den Ferien auch wenn auf freiwilliger Basis vollkommen unproblematisch. Einziges Problem war, dass Kinder mal ihre Masken vergessen hatten. Die haben dann halt eine OP-Maske geschenkt bekommen.

    Das ist genau das, was ich meine, du zitierst zusammenhangslos. Es bezog sich darauf, dass es nicht die ganze Zeit im Unterricht möglich ist, so wie du sagst in den Gängen und beim Laufen durch den Raum und zur Toilette ist dies natürlich möglich, sicherer wäre aber durchgängig und das ist nicht möglich und auch nicht zulässig.

    Das hast du aber leider am Anfang nicht geschrieben. Dann kannst du dich nicht beschweren, falsch zitiert zu werden.

    DAS Stoßlüften soll die Aerosole entfernen, mit Masken kommen ja auch welche, wenn auch weniger. Also wäre das idealste beides, aber gerade in der Grundschule ist dies einfach nicht möglich. Die Kinder sehen die Mundbewegungen nicht, die Mimik nicht, das Gesicht nicht richtig, viele haben Angst. Viele von uns haben schnell auf Visiere umgestellt, weil es anders nicht geht, aber damit entstehen die Aerosole ja trotzdem und müssen weggelüftet werden.

    Ich habe doch gar nicht gesagt, dass es nicht geht. Also dauerhaft im Unterricht geht nicht. Und auf ein Problem habe ich auch nicht hingewiesen. Langsam nervt mich, dass du ständig nicht vernünftig liest und mich vollkommen aus dem Zusammenhang zitierst.

    Du schreibst doch in deinem ersten Beitrag, dass es nicht möglich ist. Im zweiten Post schreibst du, dass du das nicht gesagt hast.

    Und du schreibst auch, dass die Kinder die Mimik nicht sehen können und dass die Angst haben, wenn jemand MNS trägt. Sind das keine Probleme auf die du hinweist?

    Deine Einschränkung im zweiten Post, dass es nur nicht dauerhaft geht, finde ich richtig. Muss aus meiner Sicht auch nicht sein. Es mag auch sein, dass es Kinder gibt, die Angst davor haben. Aber an vielen Schulen wird es aus meiner Sicht kein Problem sein.

    DAS Stoßlüften soll die Aerosole entfernen, mit Masken kommen ja auch welche, wenn auch weniger. Also wäre das idealste beides, aber gerade in der Grundschule ist dies einfach nicht möglich.

    Warum geht das nicht beides? Bei uns haben die Kinder ihren MNS aufgesetzt, wenn sie durch die Klasse gelaufen sind oder mit der Lehrkraft gesprochen haben. Alleine am Platz war es bisher ja nicht notwendig. Hier werden auf Probleme hingewiesen, die in der Praxis gar nicht da sind. Auch auf den Fluren haben unsere Grundschüler bisher schon ohne Probleme ihren MNS getragen.

    Sawe schrieb doch, ihm würde ganz anders, wenn er doch das sähe. Und so wird es sicherlich vielen gehen. Bilder bewegen emotional halt mehr, erst recht, wenn sie so 'realistisch' dargestellt sind.

    Du kannst aber nicht sagen, du möchtest nicht als Experiment fungieren und dann darauf bestehen, regelmäßig getestet zu werden.

    Angst macht der Sachverhalt, nicht das Video.

    Ich hätte kein Problem damit, wenn Schule weiterhin mit Abstand stattfinden würde. Ich verstehe aber auch, dass man unter dem Druck der Gesellschaft das nicht aufrecht erhalten kann. Also wünsche ich mir möglichst viele Test, um eine Infektion in der Schule möglichst schnell zu erkennen und einzudämmen.

    Den wissenschaftlichen Sachverhalt kann man auch beschreiben. Oder im Video abstrakter darstellen. So eine Darstellung soll Angst verbreiten.

    Lustigerweise sind das dann gerade oft Lehrkräfte, die sich für regelmäßige Tests an Schulen aussprechen ...

    Ich kann nicht nachempfinden, warum das Video Angst verbreiten soll. Aber gut.

    Ich kann Schulöffnungen kritisieren und trotzdem Test für Lehrkräfte erwarten. Wo ist der Widerspruch? Wenn die Schulen geöffnet werden, möchte ich gerne ein möglichst großes Maß an Sicherheit.

    Es gibt bei uns keinen Abstand mehr in der Schule, also wo liegt das Problem am normalen Schulsport?

    Was hilft es mir, wenn bei dir keine Abstandsregeln mehr nötig sind? In meinem Bundesland gibt es noch Regeln für den Schulsport.

    P.S.

    Auch ohne Regeln würde ich versuchen, den Unterricht so zu gestalten, dass Infektionen möglichst verhindert werden.

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