Wir haben Internet im halben Teil der Schule. Allerdings ist es nun seit 8 Woche ausgefallen ... Solange man da nicht professioneller reagiert, bringt die ganze Digitalisierung nichts.
Beiträge von Tom123
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Ich bin promovierte Chemikerin, ich habe selbst 7 Jahre lang wissenschaftlich gearbeitet und publiziert. Was ist Deine Qualifikation in diesem Zusammenhang?
Ich habe nie behauptet, dass ich qualifizierter bin. Es stört mich, wenn du meinst, beurteilen zu können, welche Studien oder Forschungsergebnisse nun akzeptabel sind und welche nicht. Diese trägst du dann mit einer Gewissheit als offensichtlich und klar belegt vor. Siehe Maskenpflicht oder Öffnung der Schulen. Alle die etwas anderes behaupten, sind entweder unseriöse Studien oder haben irgendwelche Fehler gemacht. Dabei widersprichst du teilweise anerkannten Experten mit deutlich mehr Erfahrung als du.
Such einfach nach der Gemeinsamkeit aller erfolgreichen Länder und stelle fest: aha, die Anzahl der Tests war von Beginn an sehr hoch.
Es gibt noch eine Vielzahl weitere Aspekte, die dort mit reinspielen. Zum Beispiel kulturelle Unterschiede, Bevölkerungsdichte, ... Wenn es nur an den Tests liegen würde, könnten wir uns viele Dinge sparen. Letztlich ist es so, wie ich bereits geschrieben habe, wir wissen noch nicht genug.
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Ich schreibe, dass es trillionen mal wirksamere Massnahmen gibt und das denke ich mir nicht aus, das ist einfach offensichtlich.
Das ist wahrscheinlich für viele Menschen nicht offensichtlich.
Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne bei jeder der dort zitierten Studien die methodischen Mängel auseinandernehmen (hast Du sie selber eigentlich alle gelesen?).
Auf der einen Seite propagierst du wissenschaftliche Standards auf der anderen Seite denkst, du in gewissen Fragen die absolute Gewissheit hast. Du bist letztlich auch kein Experte für Coronaviren. Das ist deine persönliche Meinung, die vielleicht etwas qualifizierter als die des Durchschnittsbürgers ist aber nicht mehr.
Ich brauche einerseits keine "Studie" die mir sagt, dass der Himmel heute grau ist, es reicht wenn ich aus dem Fenster schaue. Andererseits gibt es in allen Fachbereichen zig mangelhafte Studien in denen ganz einfach falsche Informationen veröffentlicht wurden. Gerade im Zusammenhang mit Covid-19 häufen sich derlei Meldungen leider.
Das ist alles richtig, aber was ist deine Qualifikation zu wissen, welche Studien in Ordnung sind und welche nicht?
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Ich stelle mir da gar nichts vor. Wie schon jetzt sind das in erster Linie Symptome. Es gibt Ärzte, die testen, wenn man sich in ihrer Praxis nur mal räuspert, andere wollen auch bei Fieber und Erkältungssymptomen erst mal nicht testen. Man hat jedenfalls keinen Anspruch auf einen Test, wenn die App einen Kontakt zu einem positiv Getesteten anzeigt.
Du hast hier aber einen konkreten Verdacht und du arbeitest an einer kritischen Stelle. Wenn dein Arzt das nicht möchte, ist es ja ok. Meldung an die Schulleitung, die informiert das Gesundsheitsamt. Und wie bereits geschrieben, kann ich mir nicht vorstellen, dass man dann auf einen Test verzichten würde. Der das entscheidet kann einpacken, wenn du dann in der Schule irgendwelche Leute infizierst.
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Wollsocken: Das ist wieder deine persönliche Meinung. Mag sein, dass der MSN wenig bringt. Wir wissen es noch nicht genau. Und nur weil in der Schweiz mit ihren 9 Mio Menschen irgendwas klappt oder nicht klappt, heißt das nicht, dass das im Rest der Welt genauso funktioniert. Dafür kommen viel zu viele andere Faktoren zusammen.
Wenn es eine Maskenpflicht gäbe, würde ich es gut finden. Letztlich würde man es wahrscheinlich doch wieder so machen, dass Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine tragen können, befreit werden. Außerdem sind ja Gesichtsvisiere auch noch eine Alternative.
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Bei Apple soll mit dem nächsten Update irgendwelche Probleme mit der Schnittstelle beseitigt werden. Wahrscheinlich gibt es bei Android ähnliche Kinderkrankheiten.
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Welche weiteren Kriterien stellst du dir denn vor? In der Regel wird man ja nicht feststellen können, wo der Kontakt stattgefunden hat.
Wenn wir das ganze mal auf den Bereich Schule beziehen, der uns ja eigentlich interessiert. Wenn ich als Lehrkraft eine Warnmeldung bekomme und es dafür keine pausible Erklärung gibt, wird man doch fast immer einen kostenlosen Test durchführen. Und gerade für uns Lehrkräfte ist es mit dem Arbeitgeber doch total einfach. Ich rufe meine Schulleitung an und teile es ihr mit. Jede einigermaßen vernünftige SL, wird mich sofort auffordern zu Hause zu bleiben. Letztlich würde es ja auch auf die SL zurückfallen, wenn man am Ende positiv im Unterricht war. Und wenn die SL doch möchte, dass ich komme, lasse ich es mir schriftlich geben.
Als Beamter oder auch angestellte Lehrkraft muss ich mir auf keine Sorgen über berufliche Konsequenzen durch Fehlzeiten machen. Also alles gut.
Ich denke, da haben andere Berufsgruppen ganz andere Probleme. Ich denke, dass es da doch den einen anderen Chef gibt, der kein Verständnis hat und gerne möchte, dass man trotz Warnung zur Arbeit erscheint.
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Warum sollte man 10 kg Papier transportieren? Täglich! Also langsam wird's albern.
Aber um die Daten zu transportieren, muss ich doch kein Gerät durch die Gegend schieben. Ein USB-Stick wiegt 15g. Und hat schon mal jemand vom Internet gehört?
Langsam wird es von Dir albern. Wenn du kein Dienstkaptop oder Tablett mit nach Hause nehmen willst, ok. Wenn du keines haben willst, ok. Aber höre doch mal auf mit diesen bekloppten Argumenten von Transportunternehmen die Diskussion kaputt zu machen. Generationen von Lehrkräften haben sogar Bücher durch die Gegend getragen. Und nein sie waren auch keine Transportunternehmen.
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Nee. Die 0.5 % Letalität vermute nicht ich, das ist im Moment die offizielle Zahl. Und dass die Letalität in verschiedenen Altersgruppen erheblich unterschiedlich ist, ist überhaupt keine Vermutung sondern eine Tatsache. Über mögliche Spätfolgen habe ich gar nicht spekuliert sondern festgestellt, dass es die auch bei anderen Virusinfektionen gibt. Das ist auch eine Tatsache.
Ich zitiere dich noch mal
"wird am Ende eine ähnliche Zahl herauskommen und sie wird deutlich niedriger sein, als zunächst befürchtet. "
"dann wird die Letalität noch mal deutlich unter die bislang geschätzten 0.5 % sinken."
Selbst die 0,5 sind eine Schätzung und keineswegs eine Tatsache. Es mag sein, dass wir nachher noch deutlich niedriger liegen, nur leider weiß das momentan keiner und ich möchte halt ungerne Versuchskaninchen spielen...
Zu den Spätfolgen hattest du den Vergleich zu Epstein-Barr gezogen und geschrieben: "Gerade bei Epstein-Barr ist es halt auch so, dass etwa 95 % aller Menschen seropositiv sind und die meisten Leute haben von der Infektion gar nichts gemerkt. So wird es irgendwann auch bei SARS-CoV-2 sein." Für solche Prognosen ist es für mich noch deutlich zu früh. Zumal wir noch nicht mal genau wissen, wie es mit der Immunität aussieht und vor allem wie lange sie hält. Was ist wenn die Immunität nach 6 Monaten oder 12 Monaten wieder weg ist? Für eine seriöse Aussage über eine neue Krankheit braucht man einfach viel mehr Zeit. Wir sind immer noch an einem Zeitpunkt, wo wir mehr vermuten als wissen. Das wird gerne vergessen. Insbesondere auch bei den Diskussionen über Schulöffnungen...
Das ist jetzt natürlich nicht auf dich speziell bezogen.
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In allen Ländern, deren limitierender Faktor nicht ein kollabierendes Gesundheitssystem war, wird am Ende eine ähnliche Zahl herauskommen und sie wird deutlich niedriger sein, als zunächst befürchtet. Sollte es so sein, dass noch viel mehr Infizierte unentdeckt bleiben, weil sie das Virus bereits in der Nasen- und Rachenschleimhaut mit IgA plattgemacht haben (siehe Fakten-Thread), dann wird die Letalität noch mal deutlich unter die bislang geschätzten 0.5 % sinken.
Das Problem ist, dass das alles deine Vermutungen sind. Wir können nicht seriös abschätzen wie hoch Letalität am Ende sein wird. Vor allem wissen wir auch noch nicht, welche Probleme wir wirklich mit Spätfolgen haben werden. Vor 6 Monaten war die Corona noch (fast) kein Thema. Da kannst du doch nicht jetzt ernsthaft die Spätfolgen mit den Spätfolgen anderer Krankheiten vergleichen.
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Ja ... und mit einer nie dagewesenen Diagnostik und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Bei der Grippe wird üblicherweise überhaupt nicht erfasst, wer wirklich am Virus gestorben ist, man schätzt einfach anhand der Übersterblichkeit. Würden wir in der Schweiz z. B. nur anhand der Übersterblichkeit die Corona-Toten schätzen, wären es signifikant weniger. In Deutschland gäb's nach dieser Methode vermutlich überhaupt keine Corona-Toten.
In den meisten stark betroffenen Ländern ist doch die Übersterblichkeit deutlich höher als die offiziellen Coronatoten. Wenn du so vorgehst und ggf. die Wirkund des Lockdowns einrechnest, wirst du eher auf deutlich mehr Corona-Tote kommen.
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Ohne zu wissen, welche Langzeitfolgen auf uns zukommen ist es auch mehr als kritisch zu sagen: Wir kriegen es sowieso irgendwann mal, ist doch egal.
Auch ohne Impfstoff wird sich die Situation voraussichtlich verbessern. Es ist doch sehr wahrscheinlich, dass wir in 6-12 Monaten bessere Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente haben.
Es ist mir unverständlich, wie angesichts der aktuellen Studienlage man immer noch meint, dass Schulöffnungen so unproblematisch sind. In Deutschland wird doch im Regelfall geplant, ohne Abstandsregeln zu öffnen. Dazu wird in der Praxis kaum getestet. Wir haben einen Schüler, wo Eltern und Geschwister positiv getestet wurden. Nach Ablauf der Quarantäne kommt er ohne Test zurück an die Schule. Nur wer Symptome zeigt, wird bei uns auch getestet.
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Die Grundschule/Primarstufe besuchen aber keine Jugendlichen bis 19 Jahre.
Sondern? Unsere Grundschüler sind noch keine 19 Jahre alt.
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Ich habe gerade schon im Diskussionsthread geantwortet. Die Frage ist ja, warum es beispielsweise in Schweden oder Israel anders ist. Macht die Schweiz was anders, so dass es nicht zu Infektionen kommt? Oder übersieht man sie nur, weil Kinder oft ohne Symptome sind. Testet ihr denn die Schüler regelmäßig?
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Mal eben aus dem NRW-Thread kopiert / geklaut:
Prof. Barbash, Israel: Schulöffnung ohne Abstand war ein Riesenfehler (ab 1:00)
https://www.n-tv.de/mediathek/…emse-article21872919.html
In D wurde auch einige Schulen wieder dicht gemacht als die Infektionen zunahmen.
Drosten hatte noch mal darauf hingewiesen, dass viele Untersuchungen, die jetzt feststellen, dass Kinder weniger infektiös sind, das Problem haben, dass sie die Zeit der Schulschließungen betrachten. Man müsste eigentlich den Effekt in Schweden untersuchen, da man dort die Schulen nicht geschlossen hatte.
„Was da rauskommt, spricht Bände“, sagte Drosten. Die Forscher in Schweden kommen zu dem Schluss, dass 7,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von 19 Jahren bereits mit dem Coronavirus infiziert waren. Bei den Erwachsenen bis 65 seien es hingegen nur 6,5 Prozent.
Für Drosten bedeuten diese Ergebnisse aber nicht, dass die Schulen in Deutschland weiter geschlossen bleiben sollten. „Wir müssen die Schulen öffnen – aber sehenden Auges.“
Bleibt trotzdem die Frage, warum es in der Schweiz anscheinend anders ist.
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Gerne Gegenbeispiele, wenn ihr eine Lehrkraft kennt, die nach zwei Jahren von Keynote/Pages weggekommen ist. Auch wenn ihr nur von einer gehört habt, um zwei Ecken oder so.
Hier. Am Anfang Pages genutzt. Keynote auch mal. Dann war der Pencil weg und ich bin auf MS Office auf dem Laptop und ipad umgestiegen. Nutze momentan neben Excel und Word vor allem OneNote. Ich mache nur selten Präsentationen. Finde dabei aber sowohl Keynote als auch Powerpoint gut. Frage ist eher, welches Gerät ich dabei habe.
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Ich hab grundsätzlich nix dagegen, wenn Leute ihre Macs und iPads benutzen. Die Argumentation, die sie häufig nutzen (besser, schneller, stabiler) stimmt nur leider seit Windows 7, spätestens seit Windows 10 absolut nicht mehr.
Ich nutze privat einen Laptop mit Windows und in der Schule ein IPad. Genau das sind aber auch meine Erfahrungen. Ipad aufklappen und einsatzbereit. Windows braucht länger, dann muss oft etwas installiert oder eingestellt werden usw. Dazu spielt auch gerade die Größe bei mir eine Rolle. Das Ipad ist da einfach klein und handlich.
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Wir werden sehen, ob es noch die notwendigen 40 Millionen werden. Ich lasse mich gern überraschen.
Warum sollten 40 Mio notwendig sein? Es gibt Berechnungen, wie viele notwendig sind, um allein mit der App das Infektionsgeschehen zu kontrollieren. Aber das ist ja überhaupt nicht der Plan. Auch mit 10 Mio kann es einen Nutzen geben. Auch mit weniger kann es etwas bringen. Sobald jemand dadurch gewarnt wird, der bei der klassischen Nachverfolgung übersehen wurde, ist ein Gewinn.
In Göttingen, Leer etc. war es auch am Anfang eine Person, die nicht wusste, dass sie das Virus in sich trägt.
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Vor allem es gibt keine feste Zahl, die erreicht werden muss, damit die App Sinn macht. Auch wenn am Ende nur 10 Mio die App nutzen, kann das ein großer Vorteil sein. Die 60 Mio sind ja nur relevant, wenn die App die einzige Maßnahme wäre. Wenn die App nur 10% der Infektionen verhindern kann, ist es doch super. Gerade jetzt bei den Öffnungen haben wir immer mehr Probleme, dass sich unbekannte Menschen näher kommen. Da kann die App helfen.
Auch kann man die App ja auch noch später laden. Wenn die Infektionszahlen hoch gehen, wird vielleicht der eine oder andere die App noch laden. Im Herbst / Winter werden wir noch keinen Impfstoff haben, aber die Leute werden wieder mehr drin sein und die Angst vor Corona wird weniger werden.
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Wir wissen nicht, wie viel die App bringt. Aber wollen wir nun diskutieren, wie viele Leben gerettet werden müssen, damit es sich lohnt sie zu installieren? Wer die Möglichkeit hat, sollte sie nutzen. In einem Jahr können wir überlegen, ob es etwas gebracht hat.
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