Beiträge von Tom123

    Und tatsächlich hat das RKI seinen Wert heute - nicht mal 24 Stunden nach dem Bericht von gestern - wieder auf 0,9 korrigiert.

    Einen glücklichen Eindruck macht das nicht.

    Wurde in der PK heute dargestellt. Ich habe nur mit einem Ohr zugehört. Der Journalist war auf Basis der Zahlen auf 0,9 gekommen, Wieler hatte dann gesagt sie wären auf 0,96 aufgerundet also 1. Es hörte sich aber nicht so an, dass es jetzt nicht eindeutig war. Ich finde es auch schwierig, wenn jetzt Herr Kubicki oder Du die Zahlen des RKI bezweifeln. Ich denke es gibt genug deutlich kompetentere Menschen und bis auf einzelne Stimmen, scheinen doch die meisten Wissenschaftlicher keinen Zweifel an den eigentlichen Zahlen zu haben.(Was nicht heißt, dass man sie nicht anders interpretieren kann)

    Letztlich sagt er ja auch wie Drosten, dass das nicht erwiesen ist. Drosten sagt, wir wissen es nicht aber es kann sein, dass Kinder genauso gefährlich sind wie Erwachsene deswegen müssen wir vorsichtig sein.

    Die andere Seite sagt, es gibt keine Beweise, dass Kinder genauso gefährlich sind wie Erwachsene, deswegen können wir ruhig öffnen.

    Bei uns in der Tageszeitung stand allerdings auch drin, dass es jetzt in Süddeutschland einen Test mit 2000 Kindern und ihren Eltern geben soll, um genau das festzustellen. Ich denke mal, dass wir uns alle freuen würden, wenn (jüngere) Kinder für Erwachsenen nicht ansteckend sind. Normaler Unterricht in der GS wäre ja schon ein Traum.

    Was ich aber kritischer finde, dass immer noch mit der Durchseuchung argumentiert wird. Ich dachte, dass Thema wäre erledigt. Man weiß nicht, wie lange eine Immunität anhält und man ist sich doch klar, dass man keine signifikante Durseuchung schafft bevor ein Impfstoff auf dem Markt kommt. Selbst in den international am stärksten betroffenen Gebieten scheinen wir doch weit von einer Durchseuchung entfernt zu sein. Und wenn ich es richtig verstehe, wenn Durchseuchung müsste es auch ein Impfstoff geben und wenn es keinen Impfstoff geben kann, da keine Immunisierung, dann kann auch keine Durchseuchung funktionieren...

    Ich finde die Regelungen in Niedersachsen nicht mehr grenzwertig. Ich bin zwar selber nicht betroffen, aber laut RKI gehören Menschen ab 60 Jahren zur Risikogruppe. Die Verknüpfung zur Personalsituation an der Schule passt da nicht. Entweder ich gehöre zur Risikogruppe, dann sollte ich einen Anspruch auf Homeoffice haben egal wie die Personalsituation ist oder ich gehöre nicht zur Risikogruppe, dann habe ich diesen Anspruch nicht. Aber darf aus meiner Sicht nichts mit der Personalsituation zu tun haben.

    Auch die Behandlung von Angehörigen finde ich zu pauschal. Wenn der Ehemann oder die Ehefrau zur Risikogruppe gehört, finde ich es vollkommen ok, dass man das nicht anerkennt. Dann müssen die beiden Personen halt Abstand halten. Aber was ist, wenn das nicht möglich ist? Was ist, wenn die alleinerziehende Lehrerin ein krankes Kind hat? Oder die Pflege von Angehörigen übernehmen muss? Wenn die Oma noch im Haushalt lebt und nicht mehr alles alleine kann, dann gibt es dort oft keine Alternativen. Auch hier müsste es zu mindestens bei Härtefällen einen Rechtsanspruch geben. Die Vorgabe wälzt das Problem auf die Schulen ab.

    Naja, es gab doch schon die letzte Woche zwei Lager. Und es waren in beiden Lagern relativ wenig User, die es offensiv vertraten.

    Gerade du Moebius solltest doch anerkennen, dass es zu viele Aspekten inzwischen auch wissenschaftliche Belege gibt. Die Gefahr scheint doch größer als von einigen zu erst gedacht.

    Mein Vater hat mir gestern von einem Beitrag von Drosten und dem RKI erzählt, wo diese geäußert hätten man würde aktuell prüfen, ob die Vielzahl asymptomatischer Infektionsverläufe eventuell dadurch erklärt werden könnte, dass die davon Betroffenen bereits früher von einem der anderen Corona-Viren im Rahmen einer Erkältung/eines grippalen Infekts betroffen gewesen sein könnten und somit womöglich bereits über eine Teilimmunantwort verfügten, die mildere Verläufe erlaube, da das Immunsystem schneller adäquater zu reagieren vermöge. Ich habe leider keinen Artikel dazu gefunden, finde es aber doch interessant genug...

    Das war im (letzten?) podcast. Kannst du u.a. auf der Seite des NDR nachlesen/hören.

    Es ist doch die übliche Diskussion. Moebius und Wollsocken sehen es einfach anders. Letztlich bin ich auch eher bei Nymphicus.

    a) Die Schulen scheinen doch eine größere Rolle beim Infektionsgeschehen gespielt haben. Den Hinweis auf die Heinsbergstudie habe ich auch schon mal gebracht. Damals wurde das noch als lächerlich abgetan und beweise gefordert. Es wäre ja alles nur der Karneval gewesen. Damals wurde es in einem Interview erwähnt. Da wurde noch gesagt, dass man diese Auffälligkeit untersuchen will. Nun schreibt die? Wissenschaftlerin, dass der Zusammenhang da ist. Frage ist natürlich wie das Insgesamt aussieht. Aber man kann es doch langsam nicht mehr ignorieren.

    b) Es gibt immer mehr Hinweise über die Verbreitung als Aerosol. Es gibt inzwischen mehrere Studien. Auch hier. Welchen Einfluss das hat, weiß man nicht. Aber man kann es langsam nicht mehr ignorieren. Gleichzeitig die Frage, ob 1,50 m Abstand wirklich reichen. Oder man nicht doch die 2 m braucht oder noch mehr.

    c) Es gibt immer wieder den Hinweis, dass Kinder keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Aber auch das ist nicht bewiesen. Im Gegenteil war im Podcast bei Drosten die Vermutung, dass Kinder genauso zum Infektionsgeschehen beitragen.

    Alle diese zum relativ neue Erkenntnisse, lassen Schulöffnungen durchaus kritisch sehen. Insbesondere auch im Bezug auf den Schülertransport. Normalerweise müssten Lehrer viel stärker darauf bestehen, dass man vorsichtiger vorgeht, das der Infektionsschutz eingehalten wird etc.. Es müsste vielmehr öffentlich "Stress gemacht" werden. Statt dessen wird die Gefahr klein geredet. (Es gibt keine Beweise für Schulen als Hotspot ...) Wo sind die Forderungen von Lehrerverbänden, die Lehrer mit digitalen Geräten auszustatten? Wo sind die Forderungen den Datenschutz nicht auf die Lehrer abzuwälzen? Forderungen aktuelle Mehrarbeit auszugleichen? Infektionsschutz einzuhalten? Gebäude und Sanitäranlagen zu renovieren? Was hilft es wenn die Landesregierung utopische Schülerzahlen pro Raum vorschlägt, aber die Klassenräume fast immer zu klein sind? Man könnte mal einfach die Schulen fragen, wie viele Kinder sie mit 1,50 m oder 2 m in die Klassen bekommen. Bitte auch an die Wege denken. Und dann das mal öffentlich anzuprangern. Ich denke, die Mehrheit der Schulen hat Probleme mit der Einhaltung der 1,50 m und dann die Klassen nur zu halbieren. Von fehlenden Waschbecken rede ich mal lieber nicht...

    Danke Nymphicus. Ich finde gerade deinen Verweis auf die Studie für uns bedenklich:



    Edda Klipp

    @EddaKlipp

    · 22. Apr.

    We present our pre-preprint results from our physical-location and demographics-specific model. We have simulated the COVID-19 outbreak in an entire German municipality. Early results show that schools are major hubs for infection transmission.

    @rki_de @c_drosten @hendrikstreeck
    Diesen Thread anzeigen

    Bisher wurde doch von einigen abgestritten, dass Schulen eine größere Rolle beim Infektionsgeschehen spiel(t)en.

    Bei uns läuft fast normaler Unterricht und ein Teil einer Abschlussklasse vertratscht eine Lektion zur Vorbereitung auf eine Prüfung die im Kanton Baselland bereits sistiert ist. Das ist natürlich kurz vorm Weltuntergang, klar.

    Darum geht es doch nicht. Es hätte wohl keiner etwas dagegen, wenn du in deiner Stunde mit den Schülern über deinen Unterricht oder über Gott und die Welt quascht. Aber bitte nicht wissentlich im Unterricht der Kollegin und vor allem über den Unterricht der Kollegin. Wenn ich einen Schüler auf dem Flur sehe, der gerade woanders Unterricht hat, dann schicke ich ihn dort hin und "tratsche" nicht mit ihm über die Zeitstruktur Kollegin.

    Sogar an der Grundschule ermutigen wir die Kinder zu Feedback. Und auch ich diskutiere mit meinem Schüler über meinen Unterricht. Aber es geht darum, dass du dich negativ über den Unterricht deiner Kollegin äußerst. Und das scheinen zu mindestens die meisten hier komisch zu finden. Entweder man spricht die Kollegin direkt an oder klärt es mit der Fachschaft oder mit der Schulleitung (oder höher). Aber ich lästere niemals vor Schülern oder Eltern über Kollegen. Das gehört sich bei uns nicht.

    Ah ja. Was ist ein "Problem" wenn ich gegenüber 19-20jährigen Maturanden erwähne, dass ich es für nicht besonders effektiv halte im Fernunterricht am Stundenplan festzuhalten und im 45-min-Takt Video-Chats zu machen? Das ist meine Meinung, die ich mit jedem vernünftigen Erwachsenen eigentlich ziemlich normal diskutieren kann.

    Du diskutierst aber nicht mit irgendwelchen Erwachsenen sondern mit deinen Schülern, die ihr gemeinsam unterrichten wollt. Wenn du Bedenken an den Methoden deiner Kollegen hast, solltest du es intern klären. Überlege mal jemand sagt auf einem Elternabend: Ich halte den Unterricht von Herrn/Frau Wollsocken für nicht so effektiv.

    Es gibt duzende valide Hinweise darauf, dass dem nicht so ist. Duzende, sogar hunderte von Schulen, die NICHT zu Infektionsherden wurden, wobei es sich beim zitierten Fall in Frankreich auch nicht um einen Infektionsherd handelte, da ja kaum was an Infektionen in die Familien getragen wurde. Es lässt sich in der Schweiz unterdessen auch anhand von Berechnungen zeigen, dass der Schulbetrieb *nicht* zu einer weiteren Steigerung der Basisreproduktionszahl beigetragen hat sondern diese im Gegenteil aufgrund von anderen Massnahmen, die getroffen wurden, sogar bei laufendem Schulbetrieb gesunken ist. In Dänemark ist der Schulbetrieb seit dem 15. April in Teilen wieder aufgenommen, dies hat NICHT dazu geführt, dass die tägliche Zahl an Neuinfektionen wieder gestiegen ist. Die Aussage, dass der Schulbetrieb eine entscheidend negative Rolle im Infektionsgeschehen spielt oder gespielt hat, ist damit ganz eindeutig valsifiziert.

    Ich würde dir da allerdings bei Dänemark als Beispiel widersprechen wollen. Soweit ich weiß, kann man das nicht wirklich vergleichen. Ich meine, dass Dänemark doch deutlich anders vorgeht. Die haben einen Abstand von mind. 2 m - wir haben "nur" 1,50 m. Selbst mit 1,50 m kriegen wir nur 9-10 Schüler in eine Klasse, brauchen aber teilweise 12 und 13. Was nun? Dann wird in Dänemark zweimal am Tag desinfiziert. Bei uns nicht. Und ich meine auch gelesen zu haben, dass die Kinder nach Möglichkeit sich draußen aufhalten sollen.


    Losgelöst von deinem Beitrag:

    Ich möchte auch noch mal auf Podcast mit Drosten vom 20. April hinweisen.

    Das heißt, möglicherweise ist die Frage, die offen ist und die uns Hoffnung machen könnte, auch eine, die negativ beantwortet werden muss? Kinder spielen möglicherweise die gleiche Rolle wie alle anderen?
    Christian Drosten
    Das wäre eine Schlussfolgerung, die man ziehen könnte. Da muss man aber sagen, das ist nur eine Studie.....

    Es sieht nach dieser Studie so aus: Kinder infizieren sich genauso häufig wie Erwachsene. Ob sie gleich viel ausscheiden, wissen wir nicht.Ich kann noch eine Sache dazusagen, die vielleicht interessant ist hinsichtlich dieser Überlegung der Ausscheidung. Bei der italienischen Studie, in dem Dorf Vo, wo wir vorhin schon drüber geredet haben, da wurde die vielen Asymptomatischen und die vielen Symptomatischen verglichen, ungefähr Hälfte/Hälfte symptomatisch und asymptomatisch. Allerdings in allen Altersstufen verglichen: Ist hier die Virusausscheidung unterschiedlich, die Viruslast im Rachen? Und die Antwort ist ganz klar: Nein, wir können keine Unterschiedlichkeit nachweisen, die Patienten scheiden im Mittel genauso viel Virus aus, egal ob sie Symptome haben oder nicht, im Rachen. In der Lunge weiß ich es nicht, da wurde es nicht gemacht.

    Soll nicht heißen, dass Kinder ein Risiko darstellen aber was man immer mal wieder hört, dass Kinder keine/weniger Erwachsenen anstecken ist genauso wenig erwiesen.

    +++ 14:05 Selbst in Corona-Infektionsherd keine Durchseuchung +++

    Eine Herdenimmunität liegt in Frankreich laut einer Studie des Pariser Pasteur-Instituts selbst in stark betroffenen Regionen noch in weiter Ferne. Die Forscher untersuchten 661 Lehrer, Schüler eines Gymnasiums in Crépy-en-Valois im Département Oise und deren Familien. Dabei kam heraus, dass nur 26 Prozent eine Corona-Infektion durchgemacht und Antikörper entwickelt haben. Dies reiche bei Weitem nicht aus, um eine Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen zuzulassen, so die Forscher. Ab einem gewissen Anteil von Immunisierten an der Gesamtbevölkerung gilt eine Pandemie auch ohne Impfstoff als beherrschbar. Diese sogenannte Herdenimmunität liegt bei etwa 60 bis 70 Prozent - vorausgesetzt, dass die Antikörper wirklich zu einer mehrere Monate andauernden Immunität führen. An der Schule in Crépy-en-Valois nördlich von Paris infizierten sich zwischen Februar und März 41 Prozent der Schüler und Schulmitarbeiter mit dem Coronavirus, aber nur 11 Prozent der Verwandten. Insgesamt haben innerhalb dieses sogenannten Cluster also nur 26 Prozent Antikörper entwickelt.

    ntv-Ticker

    Scheint ja doch ein Fall zu sein, wo sich eine Schule als Infektionsherd entwickelt hat. Hat jemand mehr darüber mitbekommen?

    Klar, aber wie gesagt. Es ist ja ein grundsätzliches Problem. Wenn ich kein Gerät habe, melde ich das der Schulleitung und die müssen sich Gedanken machen. Entweder ich kann in der Schule arbeiten oder sie stellen mir ein Gerät. Wenn beides nicht möglich ist, kann ich halt nicht arbeiten.

    Die Mentalität einiger Kollegen privat Dinge für die Schule anzuschaffen ist doch das eigentlich Problem. Ich meine nicht diejenigen, die etwas anschaffen und damit zufrieden sind, dass sie die Kosten absetzen können. Das ist zum Beispiel bei mir der Fall. Ich bin bereit etwas zu investieren, dafür kann ich zu Hause arbeiten und muss nicht zur Schule fahren und habe mein Büro so wie es mir gefällt und bin deutlich produktiver. Das spart mir wiederum Zeit. Fahrtzeit und effektiveres Arbeiten.

    Wer das aber nicht will, sollte es auch klar gegenüber seiner Schule deutlich machen. Und dann muss die Schule entweder einen Arbeitsplatz in der Schule stellen oder ein Gerät. Ich finde es schwierig, dass sich manche Kollegen genötigt fühlen ein Gerät zu kaufen, obwohl sie es nicht wollen.

    Und wenn genug Lehrer sich weigern würden, wären die Länder oder Schulträger auch schnell unter Druck. Aber statt dessen meckert man zwar, macht es aber mit.

    Aber das führt jetzt natürlich an der HoS-Diskussion vorbei. Deswegen meinte ich, dass es ein grundsätzliches Problem ist.

    Die Sache ist ja ganz einfach. Wenn alle Lehrer sich weigern ihre private Geräte zu nutzen, wird man reagieren müssen. Allerdings finde ich es jetzt in der Krise schon ok sich auf die BuT-Kinder zu konzentrieren. Als Lehrer ist ja eher eine grundsätzliche Sache. Die meisten werden ja private Geräte haben, die sie auch bereits als Werbungskosten geltend gemacht haben. Da müsste man halt bei der nächsten Anschaffung sich verweigern.

    Ich verstehe, dass du es aus Familiensicht siehst. Nur es bringt uns allen nichts, wenn die Infektionszahlen wieder hochgehen. Was hat es für einen Sinn, wenn man privat versucht Kontakte zu reduzieren und das Kind dann im Kindergarten auf 10 andere Kinder trifft? Wie stellst du dir denn eine Öffnung des Kindergartens vor? Wie sollen sich die Mitarbeiter dort vor Infektionen schützen?

    Für die Eltern ist es natürlich blöd, aber ich sehe nicht die Alternativen. Notfalls müssen die Eltern halt vom Arbeitgeber frei gestellt werden, wenn es keine Notbetreuung für sie gibt. Ob nun bezahlt oder unbezahlt. Da muss man halt überlegen, was uns wichtig ist. Und die Leute dürfen in die Notbetreuung. Auf die, die wir jetzt verzichten können, können dann halt nicht arbeiten. Aber alles besser als in einem halben Jahr eine unkontrollierbare zweite Welle zu haben ... Aus meiner Sicht muss es jetzt (im Sommer) vor allem darum gehen, dass wir die Zahlen runterkriegen. Was sagte Herr Drosten gestern? Die Intensivestation des Charites wird immer voller. Sie sehen noch nichts von einem Rückgang. Da muss man alles zurückstellen, was ein hohes Infektionsrisiko hat.

    Auszug aus dem aktuellen KMS zum Homeschooling an Bayerns Mittelschulen zum Umgang mit benachteiligten und schwer zu erreichenden Schülergruppen:


    o ca. 30- 45 Minuten pro Schüler täglich"

    Vor allem die letztgenannte Zeitangabe ist heftig!

    Naja, da es ja in Bayern keine benachteiligten Schüler gibt, ist doch alles ok...

    Nach der Selbstbild der bayrischen Regierungen ist doch bei Ihnen sowieso alles ok.

    Die Bundesfamilienministerin Giffey hat heute verkündet, dass Kita-Öffnungen vor August (!!!!!) nicht möglich sind. Unfassbar.

    Das ist eine wirkliche Katastrophe. Sollen die Mütter mit kleinen Kindern wieder an den Herd zurück?

    Das Maß ist langsam voll.

    Ehrlich gesagt finde ich das gut und richtig. Ich habe gerade mit einer Mutter gesprochen, die im Kindergarten arbeitet. Sie hatte nur Notbetreuung und auch Kinder auf dem Schoss. Was will sie sonst aus 1,50 m Abstand mit einem weinenden Kind machen? Ich denke es absolut sinnvoll, die Kinder im Kindergarten auf das absolut notwendigste zu reduzieren. Notbetreuung und ansonsten schließen. Gerade auch für die dort arbeitenden Erzieher. Aus meiner Sicht gilt das übrigens auch mindestens für Klasse 1 und 2.

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