Das ist jetzt aber kein Alleinstellungsmerkmal der AfD.
Naja, aber die Mehrheit solcher Aussagen findet man schon bei der Afd. Und offen rechtsextrem ist von den relevanten Parteien auch nur die AfD, oder?
Das ist jetzt aber kein Alleinstellungsmerkmal der AfD.
Naja, aber die Mehrheit solcher Aussagen findet man schon bei der Afd. Und offen rechtsextrem ist von den relevanten Parteien auch nur die AfD, oder?
Ich glaube man muss einfach nicht alles wörtlich nehmen. Wenn mich auf dem Weg zur Schule ein Auto anfährt, kann ich auch nicht zur Schule kommen. Es ist doch klar, dass solche Regelungen immer nur den Regelfall abdecken.
Spannend ist aus meiner Sicht die Frage, wie es bei späteren Unterrichtsbeginn ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch dann eine Krankmeldung bis 7:00 Uhr erwartet werden kann. Man könnte argumentieren, dass die Arbeitszeit vorher anders genutzt werden kann. Am Ende hat die Schule ein berechtigtes Interesse frühzeitig informiert zu werden. Auf der anderen Seite das Interesse der Lehrkraft an einer freien Zeiteinteilung.
Bei den Attesten handhaben wir es in der Schule eher locker. Allerdings kenne ich auch persönlich Fälle, wo die Kinderkranktage ausgenutzt werden. Relativ am Anfang meiner Laufbahn hatten wir mal Kollegin, die ernsthaft der Meinung war, dass die moralisch noch Anspruch auf ein paar freie Tage hätte, weil sie noch keine Kinderkranktage genutzt hätte. Nächstes Jahr würde sie da besser drauf achten. Ich glaube, dass solche Fälle leider keine Einzelfälle sind. Da kann ich auch verstehen, dass man härtere Regeln fordert...
Das ist ein entsetzlicher Satz. Er legt denn diese "moralische Verpflichtungen" fest?
Soll wahrscheinlich "wer" heißen. Zum Thema Moral gibt es sicherlich eine Menge Abhandlungen. Am Ende muss sicherlich jeder Mensch sein eigenes Wertesystem entwickeln. Das führt halt dazu, dass es Menschen gibt, die keine Probleme mit einer rechtsextremen Partei haben. Andere finden es schlimm. So ist das halt. Aber deswegen muss niemand schweigen.
Ich fühle mich nur verpflichtet, etwas zusagen wenn es menschenverachtend oder grober Unsinn ist.
Bloß weil jemand AfD wählt... naja ist zwar auch Unsinn, aber das muss der demokratische Prozess aushalten können.
Ok, Du findest einzelne Aussagen der AfD also nicht menschenverachtend oder grober Unsinn? Ich finde sie sind beides. Aber Frau Storch hat damals auch ihre Aussage man solle an der Grenze notfalls auf Kinder schießen, um Flüchtlinge aufzuhalten, revidiert. Jetzt will sie nur noch auf Erwachsene Flüchtlinge schießen. So was ist dann für dich eher nicht menschenverachtend?
Natürlich darfst du scheiße finden. Aber eine Pflicht auf die Meinung von anderen zu achten haben wir nicht.
Es gibt auch eine moralische Verpflichtung. Nicht alles steht in Gesetzen.
Ich habe mal gelernt, dass ein Streik dem Arbeitgeber wehtun muss.
Dass das nicht so sein muss, sehen wir doch an den Lokführerstreiks. Natürlich tun sie der Bahn auch weh. Aber den weit größeren Schaden hat die Gesellschaft/Wirtschaft.
Die wohnen auch alle mietfrei in deinem Kopf, oder?
Verstehe nicht, was an dem Unternehmen Müller auf einmal so schlimm sein soll. Jeder hat das Recht sich politisch zu orientieren. Wenn das der Herr Müller eben nach Rechts tut...wo Problem?
Natürlich hat jeder das Recht. Aber Du verstehst nicht, was daran schlimm ist, wenn man eine rechte Partei unterstützt? In Geschichte nicht aufgepasst? Oder einfach mal in Welt gucken, was die Populisten / Nationalisten / Rechtsradikale dieser Welt so fordern.
Herr Müller hat das Recht eine rechte Partei zu unterstützen oder auch selber rechte Positionen zu vertreten. Aber alle anderen haben das Recht das scheiße zu finden und das genauso auch zu sagen. Vielleicht haben wir Deutsche auch die Pflicht darauf besonders zu achten.
Oder einfach weil dort die Stellen offen waren...
Immobilien, gerade selbstbewohnte, sind keine Investitionsobjekte, sondern Verbindlichkeiten. Das hat in Deutschland bisher nur noch niemand verstanden.
Wahrscheinlich hat es niemand verstanden, weil es nicht richtig ist. Es ist Vermögen. Weder Verbindlichkeit noch Investitionsobjekt. Eigentlich musst du zwei Dinge ansehen. Was verdiene ich während meines Berufslebens und welches Vermögen kann ich damit aufbauen. Wenn ich mich dafür entscheide in Düsseldorf zu wohnen, dann bekomme ich dafür einen Mehrwert. Genauso wenn ich einen Porsche statt einen Dacia fahre. Die Frage ist nur, warum wird das eine vom Land bezuschusst und das andere nicht. Wenn ich der Argumentation folge, müsste ich auch mehr Gehalt bekommen, wenn ich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen eine besondere Diät brauche. Oder wenn ich meine Eltern im Pflegeheim unterstützen muss ...
Menden: 308.000 €
Düsseldorf: 742.000 €
Man bracht kein Mathematikgenie zu sein, um zu sehen, dass die Rechnung von plattyplus nicht aufgeht.
Du hast dann aber auch z.B. bei Pensionierung einen höheren Wert. Wenn beide nur ihr Haus mit 67 verkaufen und nach 37 Jahren Dienst in Pension gehen hat die Person aus Düsseldorf ein höheres Vermögen.
Dazu gibt es eine ganze Reihe anderer Vorteile für den Stadtbewohner. Ich wohne selber eher ländlich. Aber ich wäre damals sicherlich auch gerne in die Stadt gezogen. Aber dort gab es weniger Stellen und die hohen Immobilienkosten waren sicherlich auch ein Argument. Dann spart der Stadtbewohner vielleicht auch, weil er im Gegensatz zum Landbewohner den öffentlichen Nahverkehr benutzen kann. Vielleicht braucht er kein Auto. Wenn ich mit dem Verein irgendwo hinfahre, fahren wir mit dem PKW. Andere Vereine setzen sich in den Zug. Zu vielen Fachärzten fahre ich eine Ewigkeit, dazu das bessere kulturelle Angebot.
Es zieht die meisten Lehrkräfte auch ohne Zuschläge in die Stadt. Stellen in der Stadt sind in der Regel deutlich begehrter als im Umland. Und dann macht man diese Stellen noch finanziell attraktiver?
Dann wäre man nach 17,3 Jahren im Sauerland schuldenfrei, aber erst nach 38 Jahren in Düsseldorf. In letzterem Fall hätte man auch ca. 650.000€ Zinsen gezahlt.
Fazit: Lohnen kann es sich nur für den reichen Erben/ Lotteriegewinner mit drei Kindern. Also vermutlich für einen vernachlässigbaren Anteil ;).
Nee, du rechnest nur nicht zu Ende. Du musst den Wert der Immobilie bzw. ihre Wertentwicklung mitrechnen. Dazu kommt, dass die zweite Finanzierung schon sehr selten sein wird. Entweder würde ich ein deutlich preiswerteres Haus oder eine ETW kaufen. Rechne doch mal mit einem kleinen Reihenhaus oder einer ETW für 500.000 €.
Ja, habe ich. Die Situationen sind aber in einem ähnlichen Kontext. Mrs Pace, und auf die bezog ich mich, hat explizit darauf hingewiesen, dass man sich nicht krankmelden könne, wenn das Kind krank ist. Und das ist so eben nicht richtig. Führt die körperliche oder geistige Belastung durch die Pflege eines kranken Kindes dazu, dass man selbst nicht in der Lage ist zu unterrichten ist eine Krankmeldung zulässig.
Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Wenn ich selber durch die Belastung erkrankt bin, bin ich krank. Das wird dann ggf. durch ein Arzt festgestellt und entsprechend wird man krankgeschrieben. Dann stellt sich natürlich die Frage, wer dann das Kind betreut. Aber mich selber einfach krank zu melden, weil ich mein Kind betreuen möchte/muss/soll, ist rechtswidrig. Und es reicht sicherlich auch nicht aus, dass ich wenig Schlaf bekommen habe oder die Betreuung meines Kindes belastend ist. Auf Klassenfahrt betreuen die Lehrkräfte auch die Kinder und sind nicht am nächsten Tag alle krank.
Entschuldigung, auf dem Niveau möchte ich nicht mir dir diskutieren. Wenn du Belastungen durch Kinder mit zocken oder feiern vergleichst bin ich raus.
Es ist vollkommen eindeutig, dass deine Empfehlung rechtswidrig war. Es geht nicht darum, ob es angemessen ist oder nicht. Es geht darum, ob es erlaubt ist oder nicht. Sich krank zu melden ohne erkrankt zu sein ist kein Kavaliersdelikt. Wenn jemand dir das nachweisen kann, kann das ernste Konsequenzen haben.
Die vier Tage Sonderurlaub sind sicherlich auch nicht dafür gedacht, dass sich die Betreuungsperson vollständig erholt. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen oder Unfällen, wo die Betreuungsperson über Wochen ausfallen könnte.
Ich vermute mal, dass die Idee dahinter ist, dass man innerhalb dieser 4 Tage eine alternative Betreuung organisiert. Viele Eltern werden das sicherlich sowieso schon im voraus überlegt haben.
Mal sollte auch überlegen, was der Ausfall für die Schule bedeutet. Wir sind teilweise inzwischen in einer Situation, dass dann auch eine Klasse zu Hause bleiben muss. Da hat die Schule auch einen Anspruch, dass die Lehrkräfte zum Dienst erscheinen.
Sollte der Fall auftreten, dass eine Lehrkraft sich um ihr Kind kümmern muss und es keine Möglichkeit gibt Ersatz zu beschaffen, gibt es noch andere Möglichkeiten als ein Betrug. Eine gute SL löst solche Probleme beispielsweise dadurch, dass Minusstunden angerechnet werden. Die SL könnte die betreffende Lehrkraft ins Homeoffice schicken. Bei älteren Kindern können diese ggf. ausnahmsweise mitgebracht werden. Vielleicht haben Schulen Kontakte zu örtlichen Kindergärten, Krippen oder Tagesmüttern, wo eine Betreuung organisiert werden können. In Nds. und sicherlich auch in allen anderen Bundesländern gibt es die Möglichkeit unbezahlten Sonderurlaub aus wichtigen Gründen zu erhalten. Und wenn es alles nicht hilft, teile ich der SL mit, dass ich meinen Dienst leider nicht antreten kann, da ich mein Kind betreuen muss. Wenn ich nachweisen kann, dass es keine Alternative gab, wird das rechtlich auch nicht zu beanstanden sein.
Es ist nämlich keineswegs so, dass der Beamte nur Pflichten hat. Aber wenn es natürlich Alternativen gibt und ich trotzdem zu Hause bleiben möchte, geht es nicht.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ihr macht das mit eurem "es ist eh alles schrecklich und hoffnungslos und wird nur noch schlimmer" ja auch:
Engagiert euch und macht es besser. Oder hört auf zu jammern.
Würde ich gerne, aber wie? Die GEW und co sind doch gerade das Problem. Da von unten etwas zu ändern ist auch (nahezu) unmöglich. Es gibt zwar 1-2 kleinere Verbände, dich ich interessant finde, aber die spielen letztlich keine Rolle. Aber irgendwie passt das auch. Wenn ich ins Kollegium schaue, sind viele der Meinung, dass es uns Lehrkräften so gut geht...
So ist es halt in der Demokratie. Es ist schwierig, wenn man eine abweichende Meinung hat, sie durchzusetzen.
Ich glaube, dass das dauert. Aber Moebius hat natürlich vollkommen recht. Wir wissen alle nicht, was hinter den Kulissen schon gelaufen ist.
Ich fand 2021 schlimmer. Da ist der Maskenwahn komplett durch die Decke gegangen.
Du musstest eine Maske tragen, um andere zu schützen? Was für ein schreckliches Jahr! Hast Du mal überlegt, wie viele Berufsgruppen schon immer eine Maske benötigt haben?
Nun - genau deshalb hinkt der Vergleich mit den Unternehmen. Investitionen und Ausgaben des Staates bewirken durchaus einen "Gewinn". Das nennt sich dann "Bildung", "Innere Sicherheit", "Äußere Sicherheit", "Funktionierende Verwaltung", ja - und durchaus auch: Funktionierende Infrastruktur, damit Unternehmen Gewinne machen - und davon einen Teil als "Ertrag" - vulgo "Steuern" an den Investor Staat zurückzahlen.
Da bin ich sogar ganz bei dir. Aber leider sind diese Ausgaben oft nur ein kleiner Teil der Bundeshaushalte. Gilt natürlich für die Ampel genauso wie für andere Regierungen. Würde die Ampel ein Programm starten um die Bildung zu verbessern wäre ich sofort dabei. Wie bereits geschrieben: Kindergeld um 100 € reduzieren und das Geld in die Schulen stecken. Und dann noch mal um 100 € reduzieren für gratis Mittagessen und ein gutes Ganztagsangebot. Und für Babys gibt es ein Begrüßungspaket mit Sachleistungen wie in skandinavischen Ländern.
Aber leider geht viel Geld beispielsweise in Sozialleistungen. Erhöhung des Bürgergeldes, Geld für Flüchtlinge, mehr Kindergeld, Mütterrente der CSU, mehr dies mehr das. Alles Dinge, die man durchaus nachvollziehen kann, aber sich einfach nicht leisten kann. Also muss man da ran. Reformieren, Sparen, etc.. Es muss noch nicht mal so sein, dass man Leistungen massiv kürzt. Beim Bürgergeld würde ich eine Unterscheidung zwischen arbeitsunfähigen Menschen und arbeitsfähigen Menschen machen. Oder der Anspruch steigt entsprechend der Einzahlungen in das Sozialsystem. Wer 30 Jahre arbeitet und dann arbeitslos wird, kriegt ein gutes Bürgergeld. Wer 20 ist und arbeiten kann, bekommt nur einen Grundbetrag.
Oder bei Flüchtlingen. Warum schaffen es andere Länder, dass die Flüchtlinge viel schneller an die Arbeit kommen? Da müssen wir uns einfach verbessern. Wir brauchen Arbeitskräfte und haben Flüchtlinge, die arbeiten sollen. Da muss Bürokratie abgebaut und die Regeln geändert werden.
Die SPD hat doch heute sehr eindrucksvoll bewiesen, wo es lang geht. Sparen ist nicht das Ziel. Alle Versprechen bleiben. Nur die Zuschüsse zu Strom und Gast laufen drei Monate früher aus, weil laut Ampel die Preise sowieso unter den Grenzen liegen.
Die Frage ist nicht mehr, wie verteilen wir das vorhandene Geld, sondern wie begründen wir das Aussetzen der Schuldenbremsen. Was dann die nächsten Jahre passiert, kann uns egal sein.
Und zum Vergleich mit den Unternehmen. Wenn ein Unternehmen so hohe Schulden wie Deutschland hätte, wäre es schon längst pleite. Natürlich braucht die Wirtschaft Kredite. Aber die Kredite werden aufgenommen mit dem Ziel langfristig damit mehr Gewinn zu machen. Die Bundesregierung missachtet aber wie ihre Vorgänge die langfristigen Folgen. Ein Teil wird sicherlich in unsere Zukunft investiert. Aber das meiste sind Wahlgeschenke. In Zukunft wird es nicht besser sondern schlechter. Denn zusätzlich zu den Schulden von heute müssen dann die neuen Schulden und die Renten etc. finanziert werden.
Dem könnte das Schulamt entgegenwirken, indem es schon im März, wenn Teilzeitanträge für das kommende Schuljahr gestellt werden, den Einsatz mit den Lehrkräften absprechen würde, und sich an die Absprachen halten würde. Klassleitungen könnten mit einer, am besten zwei Ermäßigungsstunden angerechnet werden, auch bei Vollzeitkräften. Wahrscheinlich käme am Ende ein Stundenplus heraus. (Und: ja, für den Staat wäre es etwas teurer.)
Ermäßigungsstunden für Klassenleitungen finde ich sinnvoll. Aber wo willst du aufhören? Kollegen, die Deutsch unterrichten bräuchten auch Ermäßigungen. Kollegen mit vielen LE oder ES-Kindern ebenso. usw. Und muss die Sportlehrkraft dann mehr arbeiten um es auszugleichen?
Ich bin inhaltlich bei der CDU. Wir müssen genau überlegen, wo Schulden sinnvoll sind. Schulden um Wahlprogramme zu finanzieren sind nicht sinnvoll. Schulden um konkrete Gefahren abzuwehren sind natürlich etwas anderes.
Man sollte aber auch die ganzen Erhöhungen der Sozialleistungen mitbedenken. Oder die ganzen freiwilligen Zahlungen der Bundesregierung. Oder auch die Aufnahme von Flüchtlingen. Die Regierung hat durchaus die Möglichkeit finanziell auf bestimmte Krisen zu reagieren. Aber sie möchte auch bestimmte politische Wünsche durchsetzen. Es geht nicht darum, dass zu wenig Geld da ist. Es geht darum, wo man Prioritäten setzt. Ganz einfache Lösung. Bürgergeld kürzen, Kindergeld zu Gunsten von höheren Zuschüssen an Schulen und Kindergärten kürzen, usw. Ist natürlich politisch nicht gewollt. Aber dann kann nicht sagen, wir haben kein Geld um wichtige Projekte zu finanzieren.
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