Beiträge von Tom123

    Schön, dass du weißt, was für einen Job ich mache.

    In vielen Großraumbüros sitzen mehr Leute, als in den meisten unserer Klassen :D

    Die meisten Menschen außerhalb der Schule werden aber sicherlich nicht in Großraumbüros mit mehr als 10/20 Menschen arbeiten. Persönlich kenne ich beispielsweise keine einzige Person-

    Aber darum geht es auch nicht. Es ok, dass Du Masken vollkommen unerträglich findest. Es ist ok, wenn Du deine Probleme damit darstellst. Aber angesichts der aktuellen Probleme in der Welt nun eine drohende Maskenpflicht als düstere Zukunftsperspektive darzustellen ist doch arg übertrieben. Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kannst, lass dich befreien. Wenn Du es politischen, ideologischen, ... Gründen ablehnst, suche dir einen anderen Job. Wenn man im Schuldienst ist, muss man mit solchen Vorgaben rechnen.

    Hier gibt es keinen Galgenhumor mehr. Nicht verwunderlich, Zeit für Humor ist nicht mehr bei der düsteren Perspektive mit FFP2-Maske und massiven Rückschritten in diesem Herbst/Winter und peinlichsten Maßnahmen.

    Wir wissen inzwischen alle, wer ein (großes) Problem mit Masken hat. Für die meisten von uns ist es vielleicht nicht schön aber ein notwendiges Übel oder wird halt als Regelung akzeptiert. Deswegen geht noch lange nicht die Welt unter. Ukraine-Krieg und auch Energiekrise sind für viele sicherlich deutlich schlimmer. Wenn es für dich so schlimm ist, musst du halt mal überlegen, ob der Job für dich noch der richtige ist. Wer mit anderen Menschen arbeitet, muss halt mit strengeren Regeln rechnen als jemand der alleine in seinem Büro sitzt.

    Da hat eine Lehrkraft eine Privatnummer rausgeben, was die andere Lehrkraft nicht wollte. Das ist nicht gut aber auch kein Weltuntergang. Deswegen rufen nicht gleich tausend gestörte Eltern oder Schüler dort an. Da sagt man das einmal nett, dass man das nicht wünscht und dann ist es in Ordnung. Wahrscheinlich hat sich die Lehrkraft dabei nichts gedacht. Bei uns gibt sicherlich die Hälfte der Lehrkräfte ihre Privatnummern freiwillig an Schüler raus. Natürlich hat jeder ein Recht darauf, dass seine Nummer geheim bleibt. Aber letztlich hat da jemand einfach nicht nachgedacht. Passiert halt.

    Ich finde einige Reaktionen schon echt übertrieben. Natürlich ist es nicht in Ordnung. Aber deswegen mache ich doch keine Dienstaufsichtsbeschwerde. Was ist wenn der nächste Kollege mehr als 10% der erlaubten Seiten aus einem Buch kopiert? Oder ein Arbeitsblatt unerlaubterweise verwendet? Oder vor der Schule falsch parkt?

    So etwas sollte man im zwischenmenschlichen klären. Wenn das nicht möglich ist, wäre die Schulleitung, der Personalrat oder die Personalversammlung oder die Dienstversammlung das richtige Organ. Und nur falls sich die Person uneinsichtig zeigt, würde ich vielleicht irgendwann mal über eine Dienstaufsichtsbeschwerde nachdenken.

    Ich würde aber auch nicht die Nummer wechseln. Im Normalfall bekommen die Eltern eine netten Hinweis, dass die Nummer rein privat ist und sie mich über meinen bevorzugte dienstlichen Kommunikationsweg erreichen können. Wenn das nicht klappt, werde ich halt ein wenig deutlicher. Die Nummer würde ich nur bei irgendwelchen extremen Eltern wechseln.

    Mag sein. Ist aber ungewöhnlich. Dann kann man halt nicht mailen. Dann spricht aber nicht die Sache, über die gesprochen werden soll, gegen den Mailkontakt. Es ist dann ein technisches Hindernis.

    In dem Fall wird aber auch kaum jemanden per E-Mail nach der Telefonnummer fragen.

    Ich habe auch nur gesagt, dass man nicht voraussetzen kann, dass die Eltern/Schüler nur per Mail Kontakt aufnehmen dürfen. Bei Schülern mag es dann noch gehen, wenn sie in der Schule einen Internetzugang und eine Mailadresse gestellt bekommen.

    Ich behaupte mal, dass alle Eltern ein Handy benutzen und in der Lage sind, einen Emailaccount einzurichten. "Unsere" Eltern wurden zu Beginn der Coronamaßnahmen verpflichtet, eine Emailadresse anzugeben. Das hat nach einiger Zeit auch funktioniert.

    Auch eine Selbstverpflichtung, telefonisch außerhalb der Schule für Schüler oder Eltern erreichbar zu sein ist doch Murks. So macht man sich die Arbeit unnötig schwer. Per Email, ok.

    Du kannst keine Eltern verpflichten einen Emailaccount einzurichten.

    Am Ende ist die Sache doch recht einfach. Du musst für die Eltern erreichbar sein. Das passiert in der Regel durch die Dienstmail. Für alle anderen gibt es halt eine Sprechstunde oder telefonischen Kontakt über die Schule.

    Im Übrigen verstehe ich nicht, was man telefonisch klären möchte, was nicht auch per E-Mail ginge. Der wesentliche Unterschied ist doch, dass am Telefon die Dokumentation schwieriger ist.

    Nicht jeder Mensch nutzt E-Mails. Wir haben tatsächlich noch Eltern, die offiziell keine Mailadresse haben. Letztlich ist das aber auch kein Problem. In der Regel hinterlassen die Eltern einfach beim Sekretariat eine Rückrufbitte. Die Lehrkraft ruft dann bei Gelegenheit (von der Schule) zurück. Ansonsten verabredet man einen Zeitraum, wo die Lehrkraft in der Schule telefonisch erreichbar ist. Während Corona gab es mal die Vorgabe, dass man für mind. eine Stunde pro Woche telefonisch in der Schule erreichbar sein musste bzw. eine Sprechstunde anbietet. Da saß man halt im Lehrerzimmer und hat gearbeitet und gewartet, ob sich jemand meldet.

    Das ist dann eher ein Problem der unterrichtenden Kollegen. In NRW war (oder ist?) die Ansage (gewesen), Stoßlüften alle 20 Min für 5 Min. Aber da gab es dann auch Profis, die die ganze Zeit alle Fenster aufgerissen haben und sich dann über die Temperaturen beschwert haben.

    Schafft ihr es mit Stoßlüften die Temperatur zu halten? Bei uns führte auch Stoßlüften plus offene Fenster in der Pause zu sinkenden Temperaturen.

    Entsprechende Pflichten lassen sich aber auch aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn, insbesondere aber auch aus der ArbStättVO i.V.m. ASR A3.5 ableiten.

    Auch aus dem Runderlass Arbeitsschutz an Schulen ergibt sich die Pflicht. Dann wäre nur die Frage, wann eine Gefährdung vorliegt.

    Wir sollten aber auch nicht die Verantwortung für die Kinder aus dem Blick verlieren. Wenn die Schulleitung feststellt, dass 32 Grad Innentemperatur die Gesundheit der Kinder gefährdet, möchte ich den Schulträger sehen, der dagegen argumentiert. Man kann ja ganz formal einen Antrag an den zuständigen Schulausschuss stellen. Die örtliche Presse wird das sicherlich verfolgen. Letztlich ist man Schule gar nicht so machtlos wie man immer tut. Kein Politiker möchte sich eine schlechte Schulpolitik ankreiden lassen und gerade auf kommunaler Ebene sind die Wege immer recht kurz.

    Was das angeht habe ich resigniert.

    Heute 31,95 Grad ( CO2 Ampel mit Temperaturanzeige im Kl. Raum) , Rollos helfen wenig.

    Winter( der Spruch: wir öffnen alle Fenster und Türen, wann immer es geht. Hängt in allen Klassenräumen) 2 Grad teilweise. Unterrichten mit Mantel und Schal.

    Offensichtlich gilt das Arbeitsrecht nicht für Lehrer…

    Ich denke die Frage ist eher, was man mit sich machen lässt.

    Kleiner Ansatzpunkt:

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…eitsmanagement/

    Bei 2 Grad im Winter wäre eher die Frage, ob die Schulleitung oder der Elternvertreter zu erst beim Bürgermeister anruft. Als Schulleitung würde ich natürlich fragen, ob irgendwo eine Notbetreuung stattfinden kann, da wir das Schulgebäude selbstverständlich bis zur Behebung des Schadens nicht nutzen können.

    Schön wâre halt nur, wenn das Kollegium sich einig wäre und nicht ein Teil des Kollegiums jetzt meint Feuerwehr spielen zu müssen um die Ausfälle auszugleichen und sich dann auch noch zu beschweren, dass es selber einem ja auch nicht gut ginge, man aber trotzdem dageblieben wäre.

    Das Problem ist wie immer... Die Lehrkräfte meinen, dass sie die Welt retten müssen. Mir fällt da so einiges ein, dass man machen könnte. Am Ende kann man es auch auf eine Klage ankommen lassen. Aber da müssen natürlich die Lehrkräfte mitziehen.

    Die einen kommen nicht, weil ihnen die Maßnahmen zu weit gehen, die anderen nicht, weil ihnen ein Schattendasein für sich oder Angehörige sicherer erscheint.

    Sicherlich. Wobei ich da bisher kaum Fälle kennen gelernt habe. Bei uns ist es tatsächlich so, dass wir im Verein noch relativ kulant sind aber auf Landes- und Bezirksebene deutlich strengere Regeln haben. Alle Meisterschaften sind momentan beispielsweise mit Test und Maskenpflicht in bestimmten Bereichen. Das hält bestimmte Menschen fern. Andererseits denke ich auch, dass Maßnahmengegner sich eher mit gleichgesinnten treffen. Das ist sicherlich eine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht zu begrüßen ist.

    Ich kenne außer einer Kollegin eigentlich niemanden, der in den letzten Monaten überhaupt an Tests gedacht hätte, außer die Person war explizit krank.

    Das zeigt mal wieder wie sehr wir inzwischen alle in unseren Blasen leben. Die meisten Menschen in meinem Umkreis testen sich ab und zu mal. Wir haben aber auch im Verein 2-3 Leute, die nicht mehr kommen, weil sie mit unseren Corona-Maßnahmen Problem habe. Letztens hatten wir auf einer Veranstaltung einen Vater, der mit diesem "Masken töten Kinder"-Quatsch angefangen hat. Wir haben uns dann schnell geeignet ist, dass es besser ist wenn er geht. Er wollte uns noch verklagen, weil nur getestete Kinder übernachten durften. So trennt es sich halt ...

    Nun gut, aber hej, Corona ist beendet und wenn ist es nur ein Schnupfen :pfeifen:

    Das finde ich auch am schlimmsten. Die ganze Leute auch teilweise hier im Forum, die einem erzählen, dass das Corona kein Problem ist oder gar nicht und Masken schützen sowieso nicht usw.. Wenn jemand sagt, Mensch ich gehe das Risiko ein. Oder eine Freundin von mir sagt, dass wir sowieso in Gottes Hand sind. Damit kann man ja umgehen. Aber die Leute, die die Fakten einfach nicht wahr haben wollen. Das ist echt anstrengend.

    Es ist aber die Frage, wie viel Leute ins Fitness-Studio gehen, wenn sie sich schlapp fühlen.

    Problem ist ja, dass sich nicht alle krank fühlen. Bei meinem Bruder wurde es nur entdeckt, weil er sich für das Pflegeheim testen lassen musste. Zu Hause hat er 5 Tage renoviert während er in Quarantäne war. PCR war auch positiv.

    Nachdem wir keine Masken mehr brauchten und viele diese weggelassen haben, war man plötzlich im Frühjahr bei gutem Wetter anfällig für hartnäckige Erkältungskrankheiten. Offensichtlich war das Immunsystem nicht mehr trainiert.

    Davor wurde ja auch gewarnt. Zeigt auch wie effektiv die Masken doch sind. Das mit dem Immunsystem trainieren ist aber nicht ganz so einfach. Da gab es ein paar spannende Berichte zu. Fazit war, dass das Immunsystem kein Muskel ist und man das nicht einfach sagen kann, dass Infektionen wichtig sind um das Immunsystem zu trainieren. Letztlich infizieren wir uns mit bestimmten Krankheiten so oder so. Jetzt kamen sie nur alle zu einem Zeitpunkt X. Hier ist zum Beispiel ein Bericht:

    https://www.apotheke-creussen.de/2022/03/19/ist…s-dem-training/

    Gab auch noch ein paar seriöse Quellen. Habe jetzt nur keine Lust zu googeln.

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