Die alte Leier der Killerspiele neu aufgekocht? Ernsthaft?
Beiträge von state_of_Trance
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Man kann sich schon auf das bisher im eigenen Unterricht gelaufene häufig nicht verlassen. Da empfinde ich das Erwarten von "Alltagswissen" sehr gewagt.
Ich hätte als ich meinen Job angetreten bin auch erwartet, dass über 18-Jährige mir den Unterschied zwischen Durchschnitts- und Momentangeschwindigkeit erklären können. Es ist aber konsistent nie so gewesen, dass das jeder konnte
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an was für eine Schule bist du, dass das "Alltagswissen" von 8-tKlässler*innen ist (Klasse geraten, da habe ich damals Pythagoras gemacht)
Die Vorstellung kommt wohl daher, dass der Satz des Pythagoras einer der wenigen Dinge ist, an die sich viele Erwachsene noch erinnern. Aber soweit ich weiß ist das nichts, was man als Kind VORHER wüsste

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Und von wegen DVDs etc, kauft ihr das nun alle neu im digitalen Format neu?
Natürlich nicht. Aber ich kaufe keine neuen DVDs für die Schule.
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state_of_Trance, gibt es die Unterrichtsreihen der "Zukunftsschulen" auch zu weiteren Themen (und ggf Fächern) kostenlos? Könnte vielleicht auch anderen angehenden Lehrkräften helfen...
Das weiß ich leider nicht. Ich habe das Dokument gefunden, während ich explizit nach "Unterrichtseinstieg Pythagoras" gesucht habe.
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Ganz generell kann ich dir dieses Buch zur U-Vorbereitung empfehlen:
https://www.friedrich-verlag.de/shop/schritt-f…nterricht-31040
Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen du machst jetzt Werbung für das Buch

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Die Tatsache, dass ihr noch Papiernotenlisten führt, wow. Da habt ihr euch das Prädikat rückständig aber nun wirklich verdient. Das hat ja selbst meine digitalferne Referendariatsschule schon 2015 nicht mehr gemacht.
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Schöne Idee, aber wer kauft die? Ich hätte keine Lust für eine Stunde 50 Hanuta privat zu kaufen.
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Witzig, dass er in MINT so schlecht ist. Da ist für Mathe ja wirklich Wolfram Alpha, was ich schon im Studium ausgereizt habe, das revolutionärere Tool

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state_of_Trance ich mache einfach als konkretes Problem, dass zwei Felder ausgerechnet werden, wie in deinem vorgeschlagenen Material.
Gut.
Ich würde das Ratespiel mit Griechenland aber wirklich weglassen.
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Informatiker, Informatiker, BWLer, Ingenieur... Aha.
Wo sind denn die Lehrerinnen, deren Mann beispielsweise Geisteswissenschaftler und NICHT-Lehrer ist. Oder einen Ausbildungsberuf ausübt?

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Woher soll das denn kommen? Vom Himmel fallen? Kennen die Schüler den Satz schon? Wenn ja, dann ist es ja keine Einführung mehr. Ich fände eine Erarbeitung von der Formel besser.
Oh wow, das ist mir gar nicht aufgefallen, dass sogar die Formel "spontan gesagt" werden soll.

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Um den Einstieg in die Unterrichtseinheit zu gestalten, habe ich ein Bild der Akropolis als stummen Impuls gewählt, um die Schüler "mathematisch frei" zu aktivieren. Daraufhin werde ich die Leitfrage stellen, ob das antike Griechenland etwas mit Mathematik zu tun hatte, in der Hoffnung, dass der Name Pythagoras irgendwann fällt.
Was ist das denn für ein Einstieg? Das hat weder mit Mathe noch mit dem Satz des Pythagoras zu tun. Zumal ich davon ausgehe, dass Schüler heutzutage diesen Namen eher nicht kennen oder mit Griechenland in Verbindung bringen. Das ist keine Leitfrage, sondern Quatsch. Ein solcher "Einstieg" würde dir mit Recht um die Ohren fliegen in einem Unterrichtsbesuch.
Schau doch mal beispielsweise diese Dokument an:
https://www.zukunftsschulen-nrw.de/fileadmin/user…_Pythagoras.pdfEs gibt tonnenweise Material zum Satz des Pythagoras.
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Die Verlage, die heute noch auf die ganzen analogen Formate setzen werden in naher Zukunft nicht mehr existieren.
Solange es Kollegen wie German gibt, die mit vollen Tüten aus analogem Junk aus der Didacta gehen , Kollegen, die trotz Tablets, Apple TV und Beamer mit Lautsprecher in ausnahmslos jedem Raum noch CD-player mitbringen, etc. Gibt, kann das noch dauern.
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Im Grunde ja.
Aber eine Grundhaltung der Verweigerung und des generellen Digitalpessimismus muss man nicht akzeptieren, finde ich, denn das wäre die Akzeptanz einer Haltung von Wirklichkeitsverleugnung.
Ich finde diese Haltung besonders bei Mitgliedern der (erweiterten?) Schulleitung absolut alarmierend.
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Mit prall gefüllten Tüten voller Bücher, Arbeitshefte, DVDs und Werbeprospekte ging ich nach Hause. Ich war eher überrascht wie wenig ich mit dem Thema Digitalisierung konfrontiert wurde.
DVDs? Ernsthaft? 2023? Meine Güte sind die Verlage immer noch rückständig. Ein Glück, dass ich denen kein privates Geld zukommen lasse, ich habe mich schon oft geärgert, dass es das Material immer noch nur optisch gibt.
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Vielen Dank für den Zuspruch hinsichtlich der Probezeit! Das bereitet mir tatsächlich immer wieder Sorgen.
Dann sage ich dir das auch nochmal: Du musst dir um die Probezeit keine Gedanken machen. Wenn du passable Alltagsstunden präsentieren kannst bestehst du die Probezeit ohne Probleme. Falls du aus gesundheitlichen Gründen zu viel fehlen solltest, könnte die Probezeit verlängert werden, aber selbst das wäre kein Problem. Es gibt keinen spürbaren Unterschied zwischen einer Verbeamtung auf Probe und auf Lebenszeit.
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Wir haben entschieden, dass ich Teilzeit arbeite, als ich noch mehr verdient habe als mein Mann. Das war völlig unabhängig vom Geld.
Und daraufhin erklärst du, wie du ihm die Karriere ermöglicht hast. Das war von Anfang an Kalkül, damit du in 50% Teilzeit darfst, weil du wusstest sein besserer Verdienst kommt.
Alles Gute zum Weltfrauentag.
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Tja, da sind sie wieder, die unterschiedlichen "Bubbles": Ich kenne - wie Anna Lisa - auch kaum jemanden, der/die noch im Home Office arbeitet, und gar niemanden, der/die Gleitzeit ohne eine Kernarbeitszeit hat.
Du kennst Büromitarbeiter, die TÄGLICH ins Büro müssen?!
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Aber die allerwenigsten sind doch jetzt noch im HO, das ist dich eher selten
Was ist das denn für eine Aussage? Ich kenne keine Büromitarbeiter, die nicht wenigstens einen Tag Home-Office machen, die meisten deutlich mehr oder gar nur.
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