Das heißt aber meiner Ansicht nach auch nicht notwendigerweise, dass man den Kontak mit Menschen mit Behinderung oder die Arbeit mit ihnen ablehnt, nur vielleicht nicht als Schwerpunkt der eigenen Arbeit.
This.
Das heißt aber meiner Ansicht nach auch nicht notwendigerweise, dass man den Kontak mit Menschen mit Behinderung oder die Arbeit mit ihnen ablehnt, nur vielleicht nicht als Schwerpunkt der eigenen Arbeit.
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Finde ich sehr Einseitig, Behinderung ist schließlich ein sehr breites Spektrum. Die Aussage würde ja z.B. auch SuS im Rolli oder anderen vielleicht eher körperlichen Einschränkungen ausschließen, oder z.B. SuS mit Asperger etc.
Diese Behinderungen kommen natürlich immer mal wieder vor, an jeder Schulform. Aber es geht mir explizit um die Förderschule, deren Sinn und Zweck die Arbeit mit Behinderten ist. Dem kann ich nichts abgewinnen, möchte ich auch nicht. Das kann man jetzt traurig, verwirrend oder unmenschlich finden, ich habe mich dafür aber nicht entschieden und möchte diese Arbeit nicht Vollzeit machen.
Ja, "ich will nicht". Als ich mich fürs Studium für Gymnasiallehramt entschieden habe, habe ich beschlossen, dass ich nicht mit kleinen Kindern oder Behinderten arbeiten möchte. Genauso wie ich mich bei meiner Bewerbung am WBK dafür entschieden habe, überhaupt nicht mit Kindern arbeiten zu wollen. Solche unmöglichen Versetzungen und Abordnungen tragen sicherlich nicht zur Zufriedenheit und Gesundheit der Lehrkräfte sowie zur Qualität des stattfindenden Unterrichts bei.
Ich finde es nicht behindertenfeindlich zu artikulieren, dass man es unzumutbar findet, an einer Förderschule zu unterrichten als ausgebildete Sek2-Lehrkraft.
Du findest keine Unterrichtsinhalte langweilig? Also mir steht die pq-Formel wirklich bis oben hin ![]()
Ich hoffe du behältst Recht. Ich werde euch hier informieren, falls an meiner Schule etwas ähnliches läuft (und hoffe, dass ich nicht betroffen sein werde :D)
Verstehe ich, aber das könnte ich eine Weile tolerieren, bis ich wieder an ein anderes WBK oder BK versetzt werde. Grund- und Förderschule empfände ich auch für ein halbes Jahr als absolute Zumutung. FÜR ALLE.
Auf jeden Fall. Würde ich an eine Förderschule versetzt werden oder müsst dort mehrere Jahre verbringen, würde ich um Entlassung bitten.
Das wäre eine Entscheidung gegen die ich mich mit Händen und Füßen wehren würde. Ich würde mich mit Fakultas Mathe und Physik nicht an eine Förderschule abschieben lassen, solange auch BKs, Gymnasien und von mir aus auch Gesamtschulen diese Kombination nachfragen.
Das Gute ist ja, wenn du dir das Zentralabitur Mathe in NRW mittlerweile anschaut, fehlt da auch nicht mehr viel aus der Sek1. Alles anspruchsvolle ist ja sowieso raus ![]()
"Somi"-Note regelt halt.
Verwaltungsrichter haben da andere Kriterien als das Wohlfühlgefühl der Gymnasiallehrkraft, den in beiden Fällen handelt es sich um eine Tätigkeit die mit A13 bewertet wird also gleichwertig ist
Wie ist das eigentlich, wenn man A14 ist? Soll man dann spontan die Förderschule leiten?
Oder wenn man mit A13 an eine (aktuell ja noch) A12-Grundschule kommt. Ist das amtsangemessen? Das fühlt sich sicherlich auch ganz toll an, wenn man A13/A14 erhält und die Arbeit an der Grundschule dann (ausbildungsbedingt) schlecht macht.
und bereits bei seinem ersten Eintreffen an der Zweitschule gefragt, wo er denn hier einen Versetzungsantrag einreichen könne, um an eine dritte Schule zu kommen, an der seine Arbeit wertgeschätzt wird.
Ja, so würde ich mich auch "vorstellen".
und würde es für mich als Höchststrafe empfinden, an einer Grundschule zu landen.
Aber das ist OK? Das ist genau was ich gesagt habe.
Ich finde du, Frosch, könntest eingestehen, dass du hier übertreibst.
Natürlich denkt kein Sachbearbeiter "Ach dem Gymnasial-/WBK-Kollegen" zeige ich es jetzt mal und schicke ihn an eine Förderschule. Aber es ist trotzdem die mit Abstand schwierigste und inkompatibelste Schulform für ausgebildete Gym-Kollegen.
Also ganz ehrlich, das hier grenzt an Zensur!
Ich finde bei Grund-und Förderschulen muss ein Riegel vorgeschoben werden. Man hat sich bewusst dagegen entschieden so kleine [...]Kinder zu unterrichten und für Förderschule muss man auch eher geboren sein.
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Edit by Mod: durchgestrichene beleidigende Bemerkung entfernt, kl. gr. frosch, Moderator
Das wird teuer für das Land. Die ganzen Krankmeldungen und Frühpensionierungen.
Danke für die Erklärung.
Aber erzeugt das eine aufschiebende Wirkung? Und ist es letztlich so, dass letztinstanzlich eben auch Gymnasiallehrkräfte an Grund- oder Förderschulen gegen ihren Willen versetzt (!) werden können?
Das würde mich auch interessieren. Ich bin ernsthaft schockiert. Das geht nicht, das geht einfach absolut gar nicht.
Ohje, ich höre immer von der verregneten Kölner Bucht, weil Staulage der Mittelgebirge.
Ja, viel Regen, kein Schnee, typischerweise auch kein erwähnenswerter Sommer, wobei der Klimawandel das ordentlich gedreht hat. Mittlerweile sind sie eher zu heiß.
Also wettermäßig ist ganz NRW eine Zumutung. Da braucht man sich keine Illusionen machen. Und nein Humblebee, Niedersachen ist nur noch schlimmer 😉
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