Auch in der Oberstufe ist eine solche Vergleichsarbeit meiner Meinung nach unsinnige Mehraufwand ohne Erkenntnisgewinn.
Beiträge von state_of_Trance
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Kann mir mal jemand erklären, was das mit diesen "Vergleichsarbeiten" soll? Dann ist eine Klasse hält schwächer, so what? Was ändert das?
Solche Absprachen und Vergleiche sind nur Extrastress mit 0 Mehrwert. Ich kann den Kollegen verstehen, dass er das einfach ignoriert.
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Nimm dir den Lehrplan und sieh zu, dass du fachlich auf Zack bist. Ich kenne deinen vorherigen Weg nicht, aber ganz oft gibt es irgendwas, was man zuletzt im Abi hatte und selbst da nur so halb und was in Studium und Job niemals aufgetaucht ist.
Das erleichtert die didaktische Reduktion und die fachliche Sattelfestigkeit ist die Grundlage für einen guten Mint-Unterricht.
+1.
Diese unsägliche analytische Geometrie oder manche Aspekte der Stochastik kommen im Studium in der Regel gar nicht oder so gut wie gar nicht vor. Das ist nicht schwer, aber anschauen muss man es sich trotzdem.
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Es wundert mich, dass der Beitrag von Quittengelee hier so wenig Beachtung fand. Ich halte es ebenfalls für höchst alarmierend, so viel positives Feedback zu erwarten. Wenn es kommt, schön. Man sollte seine Zufriedenheit aber nicht davon abhängig machen.
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Na, ein Glück, dass bald in Niedersachsen die schriftlichen Abiturprüfungen in den Grundkursen wegfallen werden! Die mündlichen Prüfungen werden ja nicht zentral gestellt.
À+
Ich hatte meine letzte schriftliche Gk-Prüfung 2019 oder so. Wir raten da dringend von ab, seit vielen Jahren.
Wir sind aber auch ein kleines Weiterbildungskolleg und die allermeisten Schüler verlassen uns mit Fachabitur. Deshalb sind das so geringe zahlen.
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Grippe ist auch nicht vorbei. Surprised Pikachu face.
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An jeder Schule, an der ich bisher tätig war, ist es so, dass während schriftlichen Prüfungen immer zwei Lehrkräfte Aufsicht führen. Wenn ein Schüler während der Prüfungszeit die Toilette benutzen möchte, geht eine Lehrkraft mit, die andere Lehrkraft bleibt im Prüfungsraum. Ich dachte immer, dass das an den meisten Schulen so praktiziert wird. Zumindest ist es an allen mir bekannten beruflichen Schulen in BW so (und ich kenne viele).
Sowas habe ich ja noch nie gesehen oder gehört. Zwei Lehrkräfte einplanen für eine popelige Klausur?
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höherer inhaltlicher Anspruch (dadurch z.B. mehr AB III als im Grundkurs), aber auch der Anspruch, mehr Leistung in weniger Zeit schaffen zu können.
Leistung ist bereits Arbeit pro Zeit, die Aussage macht keinen Sinn.
Davon abgesehen: Faktor 3 ist gut, ja. Faktor 2 ist eigentlich bei allem außer einer ordentlichen Zeichung (die kann ich auch nicht schneller) zu wenig. Ich gehe teilweise sogar auf Faktor 4.
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Ich weiß ja nicht, welche Massen da bei euch jedes Jahr wechseln, bei uns kommt das nicht mal jedes Jahr vor, eher alle paar Jahre mal vereinzelt jemand. Ich würde das nicht als Zeichen großer Durchlässigkeit werten.
Das weiß er auch nicht, glaub mir.
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Nein, natürlich nicht. Mich interessiert die Umsetzung von "Längere Klogänge werden kontrolliert". Ich bezweifle, dass das 100 % legal möglich ist. Und natürlich möchte ich nicht mir den S auf Toilette.
Und der Schüler, der vielleicht Blasenprobleme oder gar Durchfall hat, sicherlich auch nicht.
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Vielleicht meinst Du etwas anderes, aber eine Feststellungsprüfung wäre in diesem Fall unzulässig. Da sie sowieso dem Genehmigungsvorbehalt der SL unterliegt, sehe ich da wenig Chancen, dies durchzukriegen.
So jemandem kann man ruhig einfach mal mündlich abfragen, ob das rechtlich einwandfrei ist oder nicht. Wie man die Sache dann nennt, ist ja nochmal eine andere Frage.
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Gut, dann kriege ich halt weniger Pension, auch weil ich Teilzeit arbeite. Scheiß drauf, meine Work-Life-Balance und meine Gesundheit sind mir viel wichtiger.
Na ein Glück, dass du einen Mann hast, der dir diese Lifestyle Entscheidungen finanziert. Ich hoffe, es kommt nicht zu Trennung. Wobei, bei der Scheidung gehst du sicherlich auch mit einem fetten Plus nach Hause.
Nein, emanzipiert ist dein Modell definitiv nicht, das stimmt.
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Es ist ja ok, wenn man es selbst entscheiden kann und zusätzlich vielleicht über leere niedersächsische Landstraßen pendelt.
Dass die Leute allerdings die überlasteten Züge und Autobahnen in Ballungsräumen nutzen (müssen), um in Innenstadt Büros (die Wohnraum sein könnten) zu sitzen, dafür habe ich kein Verständnis.
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Verpflichtende Präsenz hat immerhin den Vorteil, dass die zugehörige Arbeitszeit auch korrekt erfasst wird...insbesondere auch mit Blick auf ein verbindliches Ende der täglichen Arbeitszeit.
Das ist richtig. Das ist ja auch ein Nachteil am Lehrerberuf, er vereint quasi die Nachteile von Präsenz und Home Office in einem besonders unattraktiven Paket.
Wer in einem Verwaltungsjob zuhause den Rechner runter fährt, hat auch korrekt seine Arbeitszeit erfasst und geht da nicht spontan nochmal ran.
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Ich sage auch allen meinen Schülern, dass sie auf gar keinen Fall einen Job mit verpflichtender Präsenz wählen sollten, außer sie wollen aus irgendeinem Grund unbedingt Arzt oder... Lehrer werden.
Vom Lehramtsstudium rate ich allerdings auch jedem ab. Man kann ja was richtiges studieren und immer noch Lehrer werden, wenn man möchte.
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Ich kenne z. B. im Gegensatz zu dir state_of_Trance niemanden, der im IT-Bereich arbeitet (und diese Personen sind es doch u. a., die in deinem Bekanntenkreis mehrere Tage pro Woche - wenn nicht ausschließlich - im HO arbeiten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, oder?).
Richtig. In meinem Bekanntenkreis ist aber außer Lehrern auch niemand, der nicht in irgendeiner Form mit IT zu tun hat. Selbst meine Schwester in der Spedition ist zwei Tage zu Hause.
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In meinem direkten Umfeld kenne ich NIEMANDEN, der nicht mindestens einen Tag (die meisten mehrere bis quasi ausschließlich) im Home Office arbeitet. Ich bin da weit und breit der einzige, der täglich auf der Arbeit präsent sein muss, offensichtlich.
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@mutterfellbach: Och bitte nicht noch eine Anhängerin der Kleinschreibung...
Seh ich genauso. Dieses ständige Kleinschreiben erinnert mich an das Internet der frühen 2000er. Heutzutage halte ich das nicht mehr für angebracht.
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Punkt 3 finde ich besonders wichtig. Mir erzählen sogar Kolleg*innen, dass sich Teilzeit nicht auf die Pension auswirke, sofern man vor der Pension wieder auf Vollzeit geht
Mir geht es hier nicht um „Teilzeit ist böse, macht alle Vollzeit wegen der Pension“, sondern um das Unwissen, das herumgeistert…Das sind wohl die gleichen, die meinen, wenn sie etwas steuerlich absetzen bekämen sie es geschenkt.
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