Für die Grundschule gilt schon seit mindestens 30 Jahren: 3 Kinder ersetzen den Hochschulabschluss.
Wäre auch für NRW ein Modell. Danach gibt's dann noch die fetten Zuschläge für das dritte Kind.
Für die Grundschule gilt schon seit mindestens 30 Jahren: 3 Kinder ersetzen den Hochschulabschluss.
Wäre auch für NRW ein Modell. Danach gibt's dann noch die fetten Zuschläge für das dritte Kind.
Während der Begriff „Job“ der Verrichtung von Arbeit zur Selbsterhaltung oder Lebensunterhaltssicherung zugeordnet werden kann und keine Möglichkeit zur Identifikation mit der Tätigkeit bietet, spricht man von Beruf, um die soziale oder personale Funktion der Arbeit zu beschreiben.[3] Während beim Beruf der Arbeitsinhalt und die Qualifikation von wesentlicher Bedeutung sind, steht beim Job die Einkommenserzielung im Vordergrund
Das steht auch in dem Wikipedia-Aritkel. Dementsprechend ist der Lehrerberuf ganz sicherlich für mich ein "Job". Die Einkommserzielung steht eindeutig im Vordergrund.
Könnte ich das gleich Einkommen mit ähnlichem Arbeitsaufwand anderswo erzielen, würde ich auch ohne mit der Wimper zu zucken wechseln.
Ich empfinde es regelrecht überheblich und völlig daneben sich als Lehrer so wichtig zu stellen wie Personen, die in medizinischen oder sicherheitsrelevanten Berufen arbeiten.
Und selbst die machen “Jobs“. Aber Lehrer sind natürlich nochmal „wichtiger“ oO
Genau das nicht.
Doch, ganz genau das!
Es hat - zumindest bei mir - damit zu tun, für welche Schulart, Ausbildung und "Lebensaufgabe" man sich als Lehrer bewusst entscheidet.
Das ist keine Lebensaufgabe, das ist ein Job wie jeder andere auch.
Übrigens "bin" ich nicht Lehrer, ich "arbeite als" Lehrer. Das ist ein großer Unterschied.
Das ist ja in deinem Fall auch gar kein Problem. Du hast ein Lehramt studiert, in dem du Erwachsene unterrichtest, auch wenn es gelegentlich noch recht junge Erwachsene sind. Anders ist das beim Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen. Das richtet sich an die Altersgruppe der 10- bis 19-jährigen. Wenn man dann keine Schüler:innen unter 16 unterrichten möchte, hat man ein Problem.
Ja sorry, dass mit bei Studienbeginn (gerade 19) nicht wusste, dass der Umgang mit den kleinen mir keinen Spaß macht. BK hatte ich damals nicht auf dem Schirm, da hat mein Umfeld mir zu sehr gesagt, das wäre "assi" und Gymnasium wäre doch besser. Ich habe übrigens nicht Gym/Ge studiert, in RLP war das Lehramt Gymnasien, steht auf meinen Zeugnissen.
Ich bin übrigens in meiner gesamten erweiterten Familie der erste, der am Gymnasium war (danach hat noch meine Schwester Abitur gemacht) und der einzige, der studiert hat. Soviel dazu.
Ich habe zum Glück für mich einen Ausweg im zweiten Bildungsweg gefunden. Wenn das sich auflöst, werde ich mich Richtung BK orientieren, was zum Glück geht mit meinen Fächern.
Da sind die 14-15... Neee 17 wäre für mich die Schmerzgrenze.
Das ist so stufenweise.
5-7 Hölle auf Erden.
8-9 Nervige Pubertiere, aber schon erträglicher als die Kleinen.
So ab Klasse 10 fängt der Job dann an, auch Spaß zu machen.
Kennt ihr alle Karin Ritter nicht? Die war sogar mal im Forum.
Die echten Lehrer verstehen den jetzt:
Anzeige ist raus
Dat jibt ne Anzeije ans Ordnungsamt.
Ja da hatte ich vor lannger Zeit mal einen Mathekurs. Ähem was soll ich sagen, war gegenüber meinen Klassen in der Realschule Erholungsurlaub. Wirklich.
Auch dort gibt es solche und solche Klassen. Ich glaube dir aber sofort, dass viele Klassen an einer "normalen" Realschule heutzutage schwieriger sind. Ich finde aber auch den generell den Unterricht mit Kindern schwieriger und anstrengender.
Es gilt hier wirklich das Broken window Prinzip. Liegt irgendwp Dreck run, dauert es nicht lange bis das ganze Treppenhaus vermüllt ist. Wenn eine Klasse als Müllklasse bekannt ist, unbedingt 5 Minuten vorher durch die Reihen gehen und schauen, ob unter den Tischen Müll liegt- Auch im Chemieraum schauen ob Müll in den Wasserausgüssen liegt. Falls ja bleibt der Ordnungsdienst so lange da, bis aufgeräumt ist. Notfalls bin ich 10 Minuten später in der nächsten Klasse. Aber sobald das durchgeht, sieht die Klasse beim nächsten Mal aus, als hätte es im Kinio eine Schmeiß mit Popcorn Veranstaltung gegeben. Und Ja beim nächsten Mal, schon während der Stunde kontrollieren und wenn da eine offene Tüte Chips liegt, dann fragen ob jemand Eigentümsansprüche erhebt, falls nicht --> Müll. Falls doch: Schreiben an die Eltern. Ach ja, im Chemieunterricht bedeutet das, dass grundlegende Sicherheitsvorschriften nicht beachtet wurden. Im praktischen Arbeiten hat das Einfluss auf die Bewertung.
Spätestens in Klasse 10 funktioniert es.
So etwas sind aber auch deutliche Belastungsfaktoren für Lehrkräfte, was den genannten Punkt wieder bestätigt. Damit man eine schwierige Klientel in den Griff bekommt, darf man nie locker lassen. Das kostet viel Kraft. Wir haben ja in der Abendrealschule und den unteren Semestern auch Härtefalle des ersten Bildungsweges in den Klassen, ganz unbekannt ist mir das also nicht in der "Erwachsenen"bildung. Meist ist es aber harmloser, weil die größen pubertären Auswüchse bereits in der Vergangenheit liegen.
Wie muss ich mir diese "schlimmen Zustände" eigentlich vorstellen? Ist ne ernst gemeinte Frage, ich glaube nämlich, ich habe überhaupt keine Ahnung von sowas ...
Lautes Rumgeschreie, Heulanfälle, fliegende Stühle, keine bis kaum Deutschkenntnisse, kein Material dabei, Eltern alles egal bzw. nicht erreichbar, alle Arten von Gewalt zuhause, Verwahrlosung,…
Das kann vieles bedeuten. Eine gute Freundin von mir hat den Job jetzt komplett geschmissen ![]()
Meiner Info nach nicht. Der Träger muss grundsätzlich erstmal weiterbeschäftigen; kann er das nicht mehr (z.B. wegen Schließung), erfolgt die Übernahme durch das Land NRW.
Schon etwas älter, aber interessant dazu vielleicht auch das hier: https://lehrernrw.de/wp-content/upl…chulen-2014.pdf (S. 16).
Du hast sicher mitbekommen, dass ein kirchliches WBK in der Gegend aufgelöst wurde. Die Kollegen, Beamte in Kirchendienst, wurden an andere kirchliche Schulen des BISTUMS zwangsversetzt. Das sind teilweise wirklich weite Wege (und alles „Kinder“schulen). Fieses Schicksal.
Ach was, der harte Forenkern weiß sogar ohne nachzuschauen, wer welche Reaktionen gesetzt hat. Oder wer sie setzen wird 😂
Ansonsten halte ich die Forderung vieler Kolleginnen und Kollegen, die Pläne möglichst kompakt, idealerweise ohne Freistunden/Springstunden/Hohlstunden zu machen, für utopisch. Für die Vertretungsplanung ist das halt sehr schwierig.
Ich empfinde einzelne Hohlstunden als etwas positives und entlastendes. Längere solche Phasen kann man auch gut zum arbeiten nutzen. Setzt natürlich entsprechende Räumlichkeiten voraus. Die NaWi-Kollegen haben eigentlich immer mindestens den Rückzugsort der Sammlungen,
Das ist ja nichts gegen NRW, wo Kollegen die teilweise Jahrzehnte nur Erwachsene unterrichtet haben and Grund--und Förderschulen abgeordnet werden.
Und andersherum geht das einfach?
Ja. Da wird man in NRW einfach hin abgeschoben, entweder gleich bei Vertragsunterzeichnung oder später als Abordnung.
Schmidt, du musst nicht verwirrt sein, Plattenspieler war es bezüglich des Vorschlags selbst und hat den Beitrag offensichtlich ironisch verfasst.
Warum?
Warum nicht?
Man kann seinen Job auch ordentlich machen, ohne durch leuchtende Studentenaugen motiviert zu sein.
Typisch Lehrer. Wehe man möchte "Karriere" machen. Die Motivation darf immer nur ausschließlich intrinsisch sein.
So machen sich Kolleg(inn)en gegenseitig kaputt.
Ich mache Klausur- und Nachklausurplanung für A14 in einem kleinen System. Damit habe ich noch eine der umfangreicheren A14-Aufgaben an meiner Schule.
Webuntis administriere ich auch mit, für den Bruchteil einer Entlastungsstunde. In großen Systemen sind diese Aufgaben aber nicht ansatzweise mit dem vergleichbar, was ich an einer Schule am unteren Ende der Existenzberechtigung zu leisten habe. Da muss schon ordentlich was her an Entlastung.
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