Beiträge von Schmidt

    Schon, aber die Schule hat eine Homepage, wer Interesse an einem Jahr Italien hat, wird in der Lage sein, zu googeln.

    Die braucht man nicht googlen, der Link steht im Ausgangspost. Die Stellenausschreibung auf der Website scheint aber keine nennenswerten Informationen zu enthalten.

    Und genau deshalb ist ein Boykott, ist eine Nichtteilnahme der Nationalmannschaft das richte Zeichen.

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgendeine relevante Mannschaft die WM boykottiert? Da geht es um viel Geld.

    Warum geht ihr automatisch davon aus, dass jemand, der sich frisch weg vom Jura-Referendariat in Großkanzleien bewirbt, sofort mit Handkuss genommen und irrsinnig hohem Verdienst eingestellt wird?

    In der Regel haben Jura Absolventen eine recht realistische Einstellung zu ihrem weiteren Verlauf. Wenn jemand fest mit der Einstellung in eine Großkanzlei rechnet, dann hat die Person in der Regel ein Prädikatsexamen, erwartet im zweiten Examen ebenfalls ein Prädikat und hat die Wahlstation im Referendariat schon in einer Großkanzlei verbracht. Häufig gibt es sogar schon ein Einstellungsangebot für nach dem zweiten Examen. Und tatsächlich ist ein doppeltes Prädikat fast eine Einstellungsgarantie.

    BWLer solltest du auf keinen Fall mit Juristen in einen Topf werfen.

    Wenn ich die Berichterstattung der letzten Monate richtig mitverfolgt habe, ist es selbst für Gutverdiener (m/w/d) schwierig, in München eine Wohnung zu bekommen. Das dürfte dann erst Recht für ein Paar mit 1x Lehrkraft im Vorbereitungsdienst und 1x Trainee/Berufseinsteiger der Fall sein.

    Wenn sein/ihr Partner am unteren Ende des Großkanzleigehalt einsteigt, haben die beiden zusammen ein Haushaltsnettoeinkommen in den oberen 10% Deutschlands. Nach dem Ref sind die beiden in den oberen 4% Deutschlands.

    Bitte nicht so viel Informationen.

    Welches Bundesland? Wie gut liest die Klasse? Wo seid ihr zu dem Zeitpunkt thematisch? Wie lang bist du als Praktikant in der Klasse? etc. pp.

    Eine Frage hätte ich noch: Du hast ja gestern die rührende Geschichte mit dem Nachbarsjungen Rainer erzählt. Es ist eine Sache, in einem inklusiven Setting zu arbeiten oder ehrenamtlich Menschen mit Einschränkungen zu helfen, aber könntest du dir auch konkret eine gleichberechtigte Freundschaft mit einer Person mit Down-Syndrom vorstellen? Hattest du in den letzten 20 Jahren eine Freundschaft mit einer Person mit (vergleichbaren) Einschränkungen? Es geht mir dabei nicht darum, dich hier in irgendeiner Form zu verurteilen, sondern vielmehr darum, ein ganzheitliches Bild zu erhalten.

    Wärst du inklusiv beschult worden, würdest du wahrscheinlich nicht über Menschen mit Behinderung schreiben, als wären sie Aliens.

    Und genau das ist der Punkt. Wer welche Freundschaften bis ins Erwachsenenalter pflegt, ist irrelevant.

    Wenn es um gesellschaftliche Teilhabe geht, und darüber sprechen wir doch, bin ich mal so direkt und würde dich fragen, wie viele deiner Schülereltern du dir ernsthaft als gute Freunde vorstellen könntest. Wie hoch schätzt du den Anteil an Lehrkräften in deinem Kollegium, die mit mindestens einem Elternteil eines Schülers (m/w/d) deiner Schule gut befreundet ist?

    Toleranz und inklusive Gesellschaft, da bin ich auch dafür, aber wir müssen uns da an die eigene Nase fassen und uns selbstkritisch fragen, ob wir selbst in unserem Privatleben so tolerant und inklusiv sind wie wir uns wiederum Schule wünschen.

    Wo ist der Zusammenhang zum Thema?

    Die beschriebene Situation ereignete sich vor circa 50 Jahren. Das finde ich weniger "unfassbar" als den Umstand, dass heute, im Jahr 2026, Identitätskategorien wie ethnischer Hintergrund, ökonomischer Status, sexuelle Präferenz sowie politische und religiöse Ansichten immer noch primäre Faktoren sind, nach denen Mitglieder unserer Gesellschaft entscheiden, ob sie Freundschaften eingehen oder nicht.

    Ich fand hier ein interessantes Zitat:

    ( Quelle )

    Das Zitat (am Beispiel der Identitätskategorie "race") bestätigt meine Vermutung, dass Schule zwar ein Ort sein kann, an dem Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Identitätskategorien aufeinander treffen und womöglich sogar Freundschaften schließen, diese Freundschaften nach Ende der Schulzeit jedoch seltener Bestand haben als Freundschaften von Menschen gleicher Identitätskategorien.

    Bei allen Überlegungen rund um das Thema "Schulentwicklung und Gestaltung von Bildungsprozessen" sollten wir stets im Hinterkopf behalten, dass Schule nie isoliert betrachtet werden kann, sondern immer auch mit Bezug auf die Zeit danach.

    Ergibt Sinn. Weil weiße Menschen ja nach der Schule eh nie mit schwarzen oder braunen Menschen befreundet bleiben, sollten wir Schulen nach Hautfarben trennen. Nach Vermögen der Eltern sollte so oder so getrennt werden. Das ist ja klar.

    Erster Satz: "Ein hoher Zuckerkonsum kann...". Ja, natürlich kann das ein hoher Zuckerkonsum. Das ist etwas ganz anderes als "Oha, ich habe Soße mit Zucker gegessen und deshalb eine Entzündung bekommen." Ich hoffe, dass du den Unterschied siehst.

    Zitat

    Wenn man sich "normal" ernährt, isst man eine ganze Menge Zucker, ohne es zu merken. Das Zeug ist wirklich in allem drin, besonders convenience food. Darauf zu achten finde ich vernünftig.

    Es steht auf den Lebensmitteln, wieviel Zucker enthalten ist. Wie soll man nicht merken, wieviel Zucker in den Lebensmitteln ist, die man kauft? Wenn man nicht weiß, wieviel Zucker man zu sich nimmt, dann will man es nicht wissen (oder man nimmt fast ausschließlich Fast Food zu sich/geht essen).

    Wir ernähren uns übrigens normal und kommen nicht ansatzweise an die empfohlene Höchstmenge Zucker (die so oder so schon sehr hoch ist).

    Der Zusatz von Zucker bringt dir im täglichen Leben eigentlich nur Nachteile. Darauf so gut es geht zu verzichten ist eine gute Idee.

    Grundsätzlich ja, das mache ich auch. Genauso wie wir weitgehend auf Salz verzichten. Aber wenn es zu Weihnachten Braten und Kuchen gibt, dann wird Braten und Kuchen gegessen.

    Wieso ist kein Zucker eine Essstörung?

    Weil das Fixieren auf Zucker ein Problem ist. Zucker ansich kann der Körper gut verarbeiten. Natürlich ist es sinnvoll, auf die Menge zu achten, aber so krampfhaft zu versuchen jedes Gramm Zucker aus dem Leben zu verbannen ist Quatsch. Der Glaube daran, man habe eine Entzündung gehabt, weil man Zucker konsumiert hat, ist genauso unsinnig.

    Ich rede mit meinen Schülern tatsächlich ab und an und wenn ihnen bewusst wird, dass ein Verhalten für andere nicht so witzig war wie gedacht, dann kann eine Möglichkeit sein, sich zu entschuldigen. Es sind Menschen.

    So, wie manche Lehrer glauben, dass eine "Entschuldigung" von Mobbern eine echte Entschuldigung sei? Ja, manchmal entschuldigen sich SuS tatsächlich und meinen es auch so. Wenn sie aber vom Lehrer geschickt werden oder sich entschuldigen sollen, während die Lehrkraft daneben steht, ist das aber erstmal nicht mehr, als das Reproduzieren einer Floskel.

Werbung