Teil der SL als Angestellte?
Warum Angestellte? Seiteneinsteiger können in NRW Beamte werden.
Teil der SL als Angestellte?
Warum Angestellte? Seiteneinsteiger können in NRW Beamte werden.
Warum Angestellte? Seiteneinsteiger können in NRW Beamte werden.
Ohne 2. Staatsexamen? Mit A13?
Steht alles oben. Einfach nur lesen, werter Herr Schmidt.
Warum man damit ein 2 Klassensystem schafft, steht eindeutig da.
Ein Zweiklassensystem, weil ihr alle zusammen im Seminar sitzt? Du sagst, dass die Refis neidisch seien, weil Seiteneinsteiger mehr Geld bekämen und dass die Refis durch ihr Lehramtsstudium mehr Wissen hätten. Dass alle neidisch sind, kann ich nicht beurteilen, würde mich dann aber doch wundern. Den Wissensvorsprung kannst du nacharbeiten. Das musst du nur wollen.
Mehr steht da nicht. Alles nicht so dramatisch. Daher habe ich nachgefragt, was denn genau dazu führt, dass du daraus wieder so ein Drama machst. Wenn du live genauso dramatisch und unfreundlich bist, wundert es mich nicht, dass darauf niemand Lust hat. 😅 Aber das hatten wir ja schon.
Ich finde diese Leidensgeschichte etwas übertrieben. Es klingt für mich ein bisschen nach "Ich probiere mich mal als Lehrer, kann ja wohl nicht so schwer sein"... und dann kam der Praxisschock. Als Lehrkraft im Referendariat, im Seiteneinstieg und oft auch danach muss man nunmal sehr belastbar sein. Und dass du im Referendariat auch ausgebildet wirst bzw. Dinge ggf. nachholen musst, die andere schon im Studium gelernt haben, ist doch auch logisch. Du willst ja am Ende schließlich auch als vollwertige Lehrkraft angesehen werden... Davon abgesehen, stimmt natürlich, dass die Ausbildungsbedingungen je nach Schule sehr stark variieren - das trifft auf die Arbeitsbedingungen als Lehrkraft aber auch oft zu.
Ohne 2. Staatsexamen? Mit A13?
In NRW macht man das Ref berufsbegleitend. Man schließt mit 2. Staatsexamen ab.
Milli85 Es tut mir leid, dass DU so schlechte Erfahrungen gesammelt hast, aber deswegen den Seiteneinstieg zu verteufeln, finde ich etwas unpassend. Den diese Probleme sind eher die Deiner Schule, nicht die des Seiteneinstiegs. An berufsbildenden Schulen gab es diesen schon immer und eine Vielzahl an Personen im Kollegium haben keinen klassischen Weg genommen. Du bist auch nicht an Dein Bundesland gebunden. Jedes BL hat irgendeine Art von Seiteneinstig, mehr oder weniger niederschwellig.
Ich habe die Zeit auch als sehr herausfordernd empfunden. An meiner Schule waren jahrelang keine Seiteneinsteiger und zudem war mein Programm relativ neu und ich die Erste, die es absolviert hat. Unterstützung hatte ich nicht, aber ich hab mich irgendwie durchgebissen. Grundsätzlich kann man das als studiertes Mensch auch irgendwie hinbekommen. Der Aufwand ist enorm. Ich habe jedes Wochenende durchgearbeitet. Deswegen finde ich grundsätzlich schön, dass sich an meiner Schule nun mehr gekümmert wird, sehe aber auch, dass dadurch Ansprüche der Reffis stark gestiegen sind. Die Wünsche, die da manchmal geäußert werden, sind schon...ich sag mal....speziell.
Von daher wünsche ich mir: Einsatz von den Reffis, sich fehlende Kenntnisse anzueignen und auf Ratschläge zu hören und gleichzeitig Kollegien, die verstehen, dass da jemand ggf. mal einen Rat benötigt. Das ganze gepaart mit Schulleitungen, die auch mal eine Hospitation ermöglichen, damit man einfach mal schauen kann, wie andere das so machen.
Ohne 2. Staatsexamen? Mit A13?
Warum ohne zweites Stex? In NRW schließen Seiteneinsteiger mit dem zweiten Stex ab. Je nach Position und Schulform eher A13Z oder A14.
Ich finde diese Leidensgeschichte etwas übertrieben. Es klingt für mich ein bisschen nach "Ich probiere mich mal als Lehrer, kann ja wohl nicht so schwer sein"... und dann kam der Praxisschock. Als Lehrkraft im Referendariat, im Seiteneinstieg und oft auch danach muss man nunmal sehr belastbar sein. Und dass du im Referendariat auch ausgebildet wirst bzw. Dinge ggf. nachholen musst, die andere schon im Studium gelernt haben, ist doch auch logisch. Du willst ja am Ende schließlich auch als vollwertige Lehrkraft angesehen werden... Davon abgesehen, stimmt natürlich, dass die Ausbildungsbedingungen je nach Schule sehr stark variieren - das trifft auf die Arbeitsbedingungen als Lehrkraft aber auch oft zu.
Zudem sind die meisten Dinge auch für klassische Liv/Refis. Keine Einarbeitung bezüglich Klassenbuch oder Noten.
In vielen Bundesländern ist ab Tag 1 Unterricht und Seminar, Schule und Mentoren sind einfach reines Glückspiel.
Jeder hat in dieser Ausbildungssphase am Limit. Ich erinner mich an meine 16 Unterrichtsbesuche und wie man nicht nur die hatte , sondern im Seminar noch komplett unnötige Referate machte.
Gekrönt von jemanden beim Studienseminar der in der Sek 1 Grundschulmethoden haben wollte. (Sie war Grundschullehrerin und der Realschulausbilder verstarb kurz davor, Ersatz für Sek 1 gab es nicht)
Du hast die eine Stelle als Seiteneinsteigerin zugetraut und bist nicht das Ref. angetreten.
Ich würde sagen, da hat sich jemand verzockt.
Es tut mir leid, dass DU so schlechte Erfahrungen gesammelt hast, aber deswegen den Seiteneinstieg zu verteufeln, finde ich etwas unpassend. Den diese Probleme sind eher die Deiner Schule, nicht die des Seiteneinstiegs. An berufsbildenden Schulen gab es diesen schon immer und eine Vielzahl an Personen im Kollegium haben keinen klassischen Weg genommen. Du bist auch nicht an Dein Bundesland gebunden. Jedes BL hat irgendeine Art von Seiteneinstig, mehr oder weniger niederschwellig.
Das stimmt leider nicht. Ich kann nur innerhalb meines Bundeslandes arbeiten. Weiterhin würde ich dich schon bitten meine Ausführungen richtig zu lesen. Nicht alles lässt sich auf meine Schule zurückführen.
Dass man direkt ins kalte Wasser geworfen wird und nicht hospitieren kann ist mittlerweile leider fast überall so. Genauso wie die Tatsache, dass es mittlerweile so gehandhabt wird Seiteneinsteiger nicht getrennt von Referendaren im Seminar auszubilden.
Dadurch erschafft man große Spaltungen, was das Gehalt und auch die Zeit nach dem Vorbereitungsdienst angeht und ich bleibe auch weiterhin dabei, dass ich es als ein Vollversagen empfinde, Seiteneinsteiger vor Grundschulklassen zu stellen. So etwas darf nicht sein. Hier wird Kindern erst einmal gelernt wie sie lesen und schreiben.
Solange es "nur" Gymnasiasten oder Berufsschüler sind, kann man das noch mit einem Zähneknirrschen hinnehmen. Nicht aber bei Grundschülern.
Sicher differiert die Quer- und Seiteneinsteigerausbildung zwischen den Ländern, aber Fakt bleibt, dass man wenig Begleitung bei sehr viel Verantwortung erhält.
Und ja. Da gibt es sicher auch Unterschiede an den Schulen. An meiner war vor 6 Jahren der letzte Referendar und nie ein Seiteneinsteiger in meinem Bereich. Das macht große Unterschiede, aber trotzdem finde ich das generelle System fragwürdig. Auch wenn du selbst Seiteneinsteigerin warst und vielleicht besser unterstützt wurdest.
Als Lehrkraft im Referendariat, im Seiteneinstieg und oft auch danach muss man nunmal sehr belastbar sein. Und dass du im Referendariat auch ausgebildet wirst bzw. Dinge ggf. nachholen musst, die andere schon im Studium gelernt haben, ist doch auch logisch.
Das halte ich für Unsinn. Auch hier differiert es.
Seiteneinsteiger geben von Anfang an über 20 Stunden. Refis hospitieren eine gefühlte Ewigkeit und steigern sich dann schrittweise. Das ist von der Belastbarkeit ein himmelweiter Unterschied und hat nichts mit "Hier spielt jemand Lehrer zu tun."
Auch haben sie keine 22 Pflichtstunden und permanente Ansprechpartner.
in Zweiklassensystem, weil ihr alle zusammen im Seminar sitzt? Du sagst, dass die Refis neidisch seien, weil Seiteneinsteiger mehr Geld bekämen und dass die Refis durch ihr Lehramtsstudium mehr Wissen hätten. Dass alle neidisch sind, kann ich nicht beurteilen, würde mich dann aber doch wundern. Den Wissensvorsprung kannst du nacharbeiten. Das musst du nur wollen.
Dann erklär uns doch bitte, wie man 5 Jahre Studium in einem Jahr nacharbeitet? Wir lauschen alle gespannt. Man hat eine Spaltung, wenn Gehaltsunterschiede da sind und man Seiteneinsteigern unbefristete Verträge gibt und Refis danach um ihre Stelle bangen müssen. Das braucht man nicht zu diskutieren und um das zu wissen, muss man nicht studiert haben. Auch wenn du mit Vorliebe wieder gerne provozierst.
Ich würde sagen, da hat sich jemand verzockt.
Danke. Auf diese super konstruktive Antwort haben wir alle händeringend gewartet.
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Im Ernst. Natürlich hätte ich beim nächsten Mal anders gehandelt. Aber genau deshalb habe ich ja dieses Thema erstellt.
Warum ohne zweites Stex? In NRW schließen Seiteneinsteiger mit dem zweiten Stex ab. Je nach Position und Schulform eher A13Z oder A14.
Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Im Föderalismus ist alles möglich. ![]()
Dann erklär uns doch bitte, wie man 5 Jahre Studium in einem Jahr nacharbeitet? Wir lauschen alle gespannt.
In meinem Lehramtsstudium hatte Didaktik in den beiden Unterrichtsfächern zusammen einen Umfang von knapp 1,5 Semestern. Das kann man gut in ein paar Wochen nacharbeiten. Wie kommst du auf fünf Jahre? Facheissenschaftlich solltest du durch dein Stududium ja gut aufgestellt sein.
Ich verstehe nicht so recht, wie sich die Ausbildung von Seiteneinsteigern und Referendaren im Seminar unterscheiden sollte. Referendare bringen doch auch "nur" die fachwissenschaftliche Ausbildung mit. Das Bisschen Didaktik und Pädagogik, was man im Studium an die Hand bekommt, ist marginal und kann man sich an zwei Wochenenden in der Fachliteratur anlesen. Dass die Bewertungsmaßstäbe am Ende gleich sind, ergibt sich ja vermutlich aus dem Aspekt des grundsätzlichen Qualitätssicherungsanspruchs an schulisches Personal.
Den beschriebenen Umgang der Kollegen mit Seiteneinsteigern finde ich sehr traurig und würde behaupten, dass das an keiner meiner bisherigen Schulen so gewesen ist. Kollege ist Kollege.
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