Öffentlicher (Nah)-Verkehr ist Deutschland ist, äh, nicht wirklich gut.
Die Schweiz zeigt, dass es auch anders gehen kann. Das wird aber nicht zur Kenntnis genommen, sondern argumnetiert, man müsse nr genug Zeit verschwenden (also überlange Umsteigezeiten einplanen), damit es trotzdem klappt.
Hm? Natürlich wird das zur Kenntnis genommen? Wie kommst du darauf, dass dem nicht so sei? Hier gibt es aber nun mal mehrere Perspektiven:
1. Die Perspektive, in der man eben in der Situation, wie sie jetzt ist, von A nach B kommen muss. Dann ist der Hinweis darauf, dass man Umsteigezeiten einplanen und vielleicht einen Tag vorher fahren kann, vollkommen in Ordnung. Dass das nicht immer geht bleibt savon unberührt.
2. Die Perspektive, in der man generell über den Schienenverkehr spricht. Um die ging es gerade an der Stelle aber nicht (hier im Thread natürlich schon).
Meinetwegen kann der Bau neuer Autobahnen und die Subventionierung bereits bestehender Autobahnen sofort eingestellt werden. Die 11 - 13 Cent pro Kilometer zahle ich meinetwegen selbst. Wenn das Geld dann 100% in den Ausbau des ÖPNV / des Schienenverkehrs geht, dort endlich mal reformiert wird und am Ende tatsächlich ein brauchbarer Massenverkehr herauskommt, wäre allen geholfen.
Mich fragt nur keiner. Ich gehe wählen, bin Parteimitglied und mache kommunal ein bisschen was. Das wars dann aber auch schon.
Zitat
Ich fasse zusammen: es ginge, in Deutschland wurde es verkackt und die Nutzerinnen lassen es mit sich machen.
Die männlichen Nutzer nehmen das Auto, während die weiblichen Nutzer (= Nutzerinnen) "es mit sich machen lassen"? Das ist schon etwas sexistisch von dir, meinst du nicht?