Beiträge von Schmidt

    Laut Curriculum NRW (neu einsetzende Fremdsprache Französisch):

    Am Ende der Qualifikationsphase erreichen die Schülerinnen und Schüler im Grund-
    kurs die Niveaustufe B1 mit Anteilen von B2 des GER.

    Die Niveaustufen sind nicht äquidistant. B1 ist ungefähr auf halbem Weg zu B2.

    Wenn es bei Französisch so ist, wie bei Englisch, wovon ich ausgehe, dann hat zum Ende der Q-Phase ein signifikanter Teil de SuS kein B2 erreicht.

    Die von dir getätigten Aussagen suggerieren, dass oftmals der, der gemobbt wird, eine Teil- bzw. Mitschuld trägt. Habe ich dich da richtig verstanden?

    Ich verstehe es eher so, dass er der Ansicht ist, das Wort Mobbing werde zu freizügig verwendet, auch für zahlreiche Situationen, die gar kein Mobbing sind. Das bloße Gefühl "gemobbt" zu werden ist nicht ausreichend um ein Problem festzustellen.

    Ich habe Kollegen, die sich (vollkommen ernst gemeint) gemobbt fühlen, weil sie, wie die meisten anderen auch, keinen freie Tag im Stundenplan haben oder weil manche Kollegen nichts mit ihnen zu tun haben wollen. Eine Referendarin hat sich gemobbt gefühlt, weil ihr im Nachgespräch zu einem UB (in dem ich gesessen habe und in dem kein Mobbing stattgefunden hat) nahegelegt wurde, einiges deutlich zu verändern, weil sonst der Erfolg des Vorbereitungsdienstes in Gefahr sei.

    Wie bei vielen Themen sollte man mit solchen Labels vorsichtig sein. Sie für jede Art der empfundenen Benachteiligung zu verwenden, entwertet die echten Mobbing Fälle.

    Die Gleichsetzung von Israel mit Terroristen (à la "irgendwie doch beide Seiten schuld") finde ich bedenklich und gefährlich und werde deshalb weiterhin darauf hinweisen.

    Israel hat Gaza quasi komplett zerbombt und Kinder verhungern lassen. Aber klar, alles Terroristen, die zerstört werden müssen. Red dir das nur schön.

    "they / them" kommt als Pronomen in so vielen meiner Bücher (ich lese in der Regel englische Bücher) vor, dass ich sie hier nicht alle nennen kann. Es ist als ganz normales Pronomen für non-binäre Personen im Sprachgebraucht seit Jahren angekommen. Ich bin mir sicher, dass die allermeisten Jugendlichen dieses Pronomen kennen, sei es durch englische Videos auf Youtube, TikTok oder ähnliches.

    They/them wird nicht nur für non-binäre Menschen verwendet, sondern auch wenn man das Geschlecht der Person, über die man spricht nicht kennt. Bspw. bei Partnern von Personen. Und ja, natürlich kennt das jeder Jugendliche (der englischsprachigen Content ansieht) aus dem eigenen Medienkonsum.

    Das ist meine persönliche Meinung!!

    Deine persönliche Meinung geht aus lauter Empörung am Thema vorbei.

    Das für die falsche Verwendung von Pronomen Punkte abgezogen werden, ist normal. Dass für eine nicht-binäre Person oder eine Person, deren Geschlecht nicht bekannt (oder rlevant) ist die Pronomen they/them sind, ist auch normal. Pronomen sind das übliche Mindestmaß des Genderns, das es in den meisten Sprachen gibt. Wenn jemand konsequent als "es" oder "er" über deine Tochter sprechen würde, wäre das für dich sicher auch mindestens merkwürdig.

    Es bleiben zwei Fragen: Was bedeutet "massiver Punktabzug"? Was ist dein Problem mit der Verwendung von Pronomen?

    Wenn man alle Räuber gejagt hat, darf man die Polizeiuniform schon vor Dienstschluss an den Haken hängen.

    Natürlich, wie kann man das anders sehen? Es gibt ja keine leistungsbezogene Bezahlung bei der Polizei, deshalb muss man sich als Polizist natürlich selbst ausdenken, was zu den Aufgaben gehört, diese dann abarbeiten und so tun, als wäre damit die Dienstpflicht erfüllt. Ist doch logisch.

    Würde man de infolge eigener Effizienzoptimierung freigewordene Zeit mit "[s]ich anderweitig in der Schule ein[bringen]"-Tätigkeiten (bis zur Marke von 41 Wochenstunden... nein, m.E. überhaupt um irgendeine Zeit) füllen, täte man m.E. das, was wir Lehrer ggü. effizienten Schülern ja (i.S.e. falschverstandenen 'Förderung' derselben) eigtl. vermeiden sollen, also diesen mehr Arbeit zuordnen, weil sie früher als andere fertig sind - so wie das diese Schüler als Strafe empfinden könnten, wäre zumindest mir dies ebenfalls Selbstgeißelung...

    Du magst offenbar walls of text. Das hier ist ein Satz, der auch noch inhaltlich keinen Sinn ergibt. Du stehst in einem Dienstverhältnis/Arbeitsverhältnis und hast darauf Pflichten zu erfüllen. Unter anderem gehört dazu deine Arbeitszeit. Klar kannst du das doof finden, es ist aber nun mal so. Du kannst natürlich erheblich weniger arbeiten; nachweisen kann dir das so oder so niemand. Arbeitszeitbetrug bleibt es aber dennoch.

    In jedem anderen Beruf ist das genau so, es gibt wahnsinnig große unterschiede in der Produktivität, und dass jemand 40 Stunden die Woche nach Zeiterfassung absitzt heißt bei weitem auch nicht, dass jemand 40 Stunden pro Woche arbeitet.

    Das stimmt und ich bin auch nicht unbedingt ein Fan davon, dass Arbeit in Zeit und nicht in Leistung gemessen wird. Aber so ist das System im öffentlichen Dienst nun mal. Das kann man doof finden, man muss sich aber trotzdem im Zweifelsfall daran halten. In so fern ist der Wunsch, weiterhin Arbeitszeitbetrug begehen zu wollen und daher eine Zeiterfassung abzulehnen, keine gute Begründung. Dass der Arbeitszeitbetrug ja auch mit einer Zeiterfassung einfach weitergehen kann (und wie überall auch wird), ist so offensichtlich, dass mich der Begründungsversuch doppelt irritiert.

    Seh ich anders. Bei vielen isses weit vor Ablauf der 40 Stunden in der Woche gut, bei anderen nie.

    Wieso muss man eigentlich mit Erwachsenen darüber diskutieren, dass sie ihre Arbeitszeitverpflichtung zu erfüllen haben und, zumindest nicht regelmäßig, nicht mehr arbeiten müssen, als diese? Das ist auch so ein Lehrerding. In keiner anderen Behörde ist das ein Problem, aber Lehrer müssen wieder etwas Besonderes sein.

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