Wie oben bereits geschrieben:
1. "Bremsklotz" i. S. v.: die anderen SuS lernen dadurch langsamer widerspricht, soweit ich weiß, dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand.
Um welche Art der Inklusion geht es?
Dass es einen Unterschied macht, ob man einen Schüler mit Asperger so beschulen, dass er das Abi wie alle anderen in der Klasse schafft oder ob man einen GE Schüler, der das Abitur nicht erreichen wird, einfach mit drinsitzen hat, siehsts du sicher auch.
Zitat2. Wenn die SuS mehr oder weniger nur daneben gesessen haben, warum habt ihr ihnen keine adäquaten Aufgaben gegeben?
Der Unterricht hat ein Ziel, das alle erreichen sollen.
Bei einem Schüler, der bspw. im Rollstuhl sitzt, plane ich den Unterricht für alle so, dass die Behinderung dem Ziel nicht im Wege steht.
Bei einem Kind mit Förderbedarf (GE/Lernen/emotionale Entwicklung) das das Ziel der Stunde, geschweige denn das Abitur, gar nicht erreichen kann, geht das nicht.
Ich jedenfalls habe keine Zeit, den Unterricht doppelt oder dreifach zu planen, weil ich neben dem regulären Unterricht noch zusätzliche Ziele und dazu passende Materialien für Schüler mit Förderbedarf (GE/LE/EE) brauche.
