Beiträge von Schmidt

    Die Damen hätten ja mit einer Fahrgemeinschaft fahren können.

    Ich sehe nach wie vor nicht, warum du denkst, die Schulleitung hätte etwas falsch gemacht. Es ist nicht deren Aufgabe, den privaten Transfer zur Dienststelle zu gewährleisten. Der Dienstantritt muss pünktlich erfolgen und fertig. Ob die Damen einen Führerschein machen und mit dem Auto kommen, zu Fuß gehen, eine Fahrgemeinschaft bilden oder was auch immer, ist der Schulleitung egal.

    Ich verstehe auch nicht, warum es dir so schwer fällt zu akzeptieren, dass du etwas falsch verstanden oder hineininterpretiert hast. Kommt vor.

    Ich verstehe das Problem nicht. Selbst, wenn man mit irgendwelchen Formeln rechnen möchte und damit händisch/mit Taschenrechner überfordert ist, kann man Formeln in Tabellenkalkulationsprogrammen definieren und dann nur noch Zahlen eintippen, ohne personenbezogene Daten zu speichern.

    Der rein rechnerische/technische Vorgang der Notenvergabe war bei mir wirklich noch nie anstrengend, kompliziert oder zeitaufwendig.

    Davon hatte ich auch zwei Kolleginnen an meiner damaligen Ausbildungsschule. Die Antwort der SL war dort einfach: „Es ist ihre Aufgabe pünktlich den Dienst anzutreten. Wie sie dies ermöglichen, ist ihr Problem.“

    Da haben die beiden Damen dann doch noch im Alter von ca. 35 bzw. 40 den Führerschein gemacht und ein KFZ angeschafft, wohl weil sonst eine Disziplinarklage gedroht hätte.

    Das ist Beitrag #20. Auch da steht nichts davon, dass die Schulleitung jemanden dazu zwingen will (noch mal: wie soll das gehen), mit dem Auto zu kommen. Wenn die Damen es mit dem ÖPNV, Fahrrad oder zu Fuß geschafft hätten, pünktlich zu sein, wäre das genauso möglich gewesen.

    Als Lehrer ist man selbst dafür verantwortlich, pünktlich zum Dienst zu erscheinen. Wenn das nur mit dem Auto geht, muss man das Auto nehmen oder näher an die Dienststelle ziehen. Etwas anderes steht in plattyplus Beiträgen nicht.

    Warum sollte es eine andere Lösungg geben? Sollen die Damen mit späterem Unterrichtsbeginn belohnt werden, weil sie keine Lust haben, pünktlich am Dienstort zu sein?

    Wow, d.h. du trägst bei jeder Klassenarbeit jede einzelne Punktzahl händisch ein, schaust dann pro Schüler und Notenschlüssel nach, was das für eine Note ist, trägst sie ein. Trägst pro Schüler mündliche Noten, schriftliche Leistungen usw händisch ein und rechnest dann am ende eines Halbjahres den gewichteten Schnitt über all diese Leistungen aus mit dem Taschenrechner und trägst das Endergebnis dann wieder ein?! Und das wieder pro Schüler.

    Und wie siehts hier mit einer Sicherung aus? Wird alles regelmäßig kopiert? Falls der Planer einmal verloren gehen sollte?

    Respekt!!! Habe gedacht, dass sowas ausgestorben ist :pirat:

    Was ist daran kompliziert?

    Ich unterrichte Informatik, betreibe ein "IT-Unternehmen" und bin technikaffin. Trotzdem verwende ich für die Notenverwaltung Papier. Ob ich die Noten der Klassenarbeit händisch irgendwo eintrage oder in ein Tabellenkalkulationsprogramm eintippe dauert ungefähr gleich lang.

    Generationen von Lehrern haben das geschafft; warum sollte das auf einmal nicht mehr gehen?

    So hat es Plattyplus meiner Meinung nach beschrieben (siehe unten; als Reaktion auf die Anmerkung von Yestoerty, dass es auch Lehrkräfte gäbe, "die aus umwelttechnischen Gründen kein Auto wollen"):

    Du scheinst, nicht zum ersten Mal, andere Beiträge angezeigt zu bekommen, als ich.

    Zitat

    Also ich würde schon sagen, daß Dir als Sek 2 Lehrerin zuzumuten ist den Führerschein zu machen und sich ein KFZ zuzulegen. Das Thema wäre damit dann für die Behörde erledigt. die einfachste Möglichkeit wäre, wenn Du eine aufnehmende Schule findest, die eine passende Beförderungsstelle ausschreibt, auf die du dich bewirbst. Wirst auf diese Stelle befördert, muß die abgebende Schule dich gehen lassen und das mit sofortiger Wirkung. Sowas hat eine Kollegin von mir vor einigen Jahren auch gemacht und das ging dann sogar innerhalb von 3 Wochen mitten im Schuljahr.

    Das hier war Plattyplus Beitrag, als Reaktion darauf, dass die Entfernung und dir Fahrt mit dem ÖPNV zusammen unter Umständen ein Grund für eine Versetzung sein könnten.

    Da steht nichts davon, dass die Schulleitung irgendwen zu irgendetwas zwingt (wie sollte sie das überhaupt machen?). Dort steht lediglich, dass die Behörde die Anreise mit dem ÖPNV nicht als Versetzungsgrund sehen dürfte, weil die Anreis mit dem Pkw für Lehrer durchaus zumutbar ist. Was grundsätzlich richtig ist.

    Das gilt natürlich auch für morgentliche Verspätungen oder den Sonderwunsch, nicht zur ersten Stunde eingesetzt zu werden.

    ... führt dazu, dass sich viele Menschen überhaupt nicht (mehr) testen lassen und dann eben infektiös in der Gegend rumlaufen. Ob du das gut findest oder nicht, ist da irrelevant.

    Mir erschließt sich nicht, was du sagen willst.

    Menschen Geld zu stehlen ist verboten. Ich finde es nicht gut, dass Menschen Geld gestohlen wird und halte es für sinnvoll, das weiterhin zu verbieten. Dass dennoch Menschen Geld gestohlen wird, hat darauf doch gar keinen Einfluss. Wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, dass man das Bestehlen von Menschen auch gleich erlauben (=nicht mehr unter Strafe stellen) kann, weil es ja so oder so passiert, dann darf das ein vernunftbegabter Mensch durchaus absurd finden.

    Das sehe ich genauso. Ein Anspruch auf Versetzung ergibt sich natürlich aus der Begründung, dass man kein Autofahren möchte, nicht, und wie man zur Schule kommt, ist letztendlich ein "privates Problem". Genau das schrieb übrigens Chilipaprika schon am 14.08. ;) .

    Mir geht es lediglich darum, dass die Schule/die Schulleitung niemanden unter Druck setzen sollte, unbedingt mit dem Privatwagen zur Schule zu kommen (wie Plattyplus es scheinbar als selbstverständlich ansieht); das fände bzw. finde ich einfach nicht in Ordnung.

    Wieso sollte die SL Menschen unter Deuck setzen, mit einem bestimmten Verkehrsmittel zur Arbeit zu kommen? Das ergibt keinen Sinn. Solange die Kollegen pünktlich sind und nicht ständig rummeckern, dass sie so einen beschwerlichen Weg hätten, ist doch alles in Ordnung.

    Unpassendes Kommentar, meiner Meinung nach! Schon einmal überlegt, dass es Mitmenschen gibt, welche womöglich aufgrund von Unfall - Behinderung o.ä. keinen Führerschien haben bzw. kein Auto mehr betreten!!!

    Dieser Anteil dürfte verschwindend gering sein. Sollte es nachweislich so sein, wäre das natürlich ein vernünftiges Argument.

    In der Regel haben Menschen ohne Führerschein, von denen ich auch mehrere kenne, allerdings keinen, weil sie keine Lust dazu haben. Das wäre dann ein schlechtes Argument.

    Kein Auto zu haben ist sicher nicht unüblich, wenn es aber notwendig ist, um zum Dienst zu kommen, geht es eben nicht ohne.

    Es ist im Übrigen keineswegs abartig, dass Arbeitnehmer ihre Fortbildungskosten selbst finanzieren. Das gilt im Übrigen auch für die Ressource Zeit, eine Freistellung vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge ist keineswegs selbstverständlich. Hier haben wir eigentlich ganz gute Bedingungen.

    Bei meinem alten AG wurden wir dazu angehalten, jedes Jahr Fortbildungen zu besuchen. Natürlich wurden diese vom Betrieb bezahlt. Inklusive Lohnfortzahlung, Freistellung und bei Bedarf Übernachtungskosten und Verpflegungsgeld.

    Das ist schon wieder so ein Lehrerding, dass man es für normal hält, Fortbildungen selbst bezahlen zu müssen.

    DAs kommt auf die Teststation drauf an, bei unserer Apotheke reicht ihnen der mitgebrachte positive Test. Und so steht das auch in der Testverordnung, aber einige legen das eben doch anders aus.

    Ich mache daheim einen Schnelltest. Wenn der postutiv ist, rufe bei meinem Hausarzt an, der gibt mir einen Termin am nächsten Morgen in der Infektsprechstunde. Da fahre ich mit dem Auto hin, warte alleine in einem Isolationsraum. Ein Arzt macht den Abstrich und am Abend weiß ich, ob der PCR Test positiv war.

    Dass das vielerorts schief läuft, ändert nichts daran, dass Infizierte nicht durch die Gegend zu laufen und schon gar nicht zur Arbeit zu gehen haben.

    Für die Bildung der Zeugnisnoten andere als die mitgeteilten Noten zu verwenden wir vor Gericht nicht bestehen.

    Das sind keine anderen Noten. Ansonsten: vielleicht. Das würde sich dann im Ernstfall zeigen. Vielleicht hast du ja eine entsprechende Entscheidung zur Hand?

    Man stelle sich vor ein Schüler bekommt - in dieser Reihenfolge - die Noten ausreichend, gut, gut mitgeteilt.

    Aufgrund einer "interne Buchführung" erhält er auf dem Zeugnis die Note ausreichend. Diese führt zur Nichtversetzung, weil bei einem "gut" ein Notenausgleich möglich gewesen wäre, bei einem "ausreichend" aber nicht.

    Kaum haltbar ...

    Pädagogische Ermessen gibt durchaus den Spielraum, auch Tendenzen in die Bewertung einfließen zu lassen. Endnoten bestehen nicht nur aus drei schriftlichen Noten.

    Und es führt auch nie eine einzelne Note zur Nichtversetzung. Das ist immer ein Gesamtbild.

    Ich empfehle das mit Vorsicht zu genießen. Da kommt es immer darauf an, wie die Schulleitung drauf ist. Das kann auch ganz schnell als "angekündigte" Krankmeldung nach hinten losgehen.

    In der Praxis wird das bei einem einzigen Tag höchstens zu einem Dienstgespräch bei der Bezirksregierung und "auf die Finger klopfen" führen (vorausgesetzt, die Schulleitung meldet das weiter). Am Ende des Tages ist die Situation m. E. nach menschlich nachvollziehbar - da werden die wenigsten Sachbearbeiter in der Verwaltung höhere Anstrengungen übernehmen, um das zu nachzuverfolgen.

    Eine einzelne Krankschreibung "mit Ankündigung", wird niemandem auch nur ein müdes Gähnen abringen.

    Stille-Post-Effekt, wer weiß, was im Seminar wirklich gesagt wurde und wie es begründet wurde. Also viel Aufregung um nichts.

    "Voll gut" oder "voll mangelhaft" bspw. halte ich im Übrigen auch für merkwürdige Bewertungen, die ich selbst nicht verwende.

    Nehmen wir mal das Vokabellernen: Wie geht dann das ohne das klassische Wiederholen zuhause? Im Unterricht ist dafür doch eher wenig Zeit.

    Es kommt darauf an, wie man Wörter wiederholt. Am besten funktioniert Anwenden im Kontext. Am schlechtesten funktioniert klassisches Hinsetzen, eine Seite zuhalten und versuchen sich an Wörter zu erinnern. Sinnvoll ist spaced repetition, am sinnvollsten digital bspw. mit Anki (mit Vokabeln im Kontext). Das führe ich früh ein, dann klappt das ohne Stress. Das Handy haben die SuS sowieso dauernd in der Hand.

    Ich versuche dafür, wöchentlich ein paar Minuten im Unterricht frei zu machen, aber grundsätzlich muss das noch außerhalb der Unterrichtszeit bearbeitet werden. Das wird gerne auf dem Weg zur Schule erledigt.

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