Beiträge von Schmidt

    Ich habe jetzt das Angebot bekommen, bis zum Sommer den CCNA1 und 2 zu machen und dann bis zum Jahresende den CCNA3. Zusätzlich bekomme ich noch zwei Ermäßigungsstunden.

    Ich frage mich nur, woher ich die ganzen Vorbereitungsstunden herholen soll. Ich schätze den zusätzlichen Zeitauftwand innerhalb eines Jahres auf über 500 Zeitstunden, dass ist mehr als ein vollständiger zusätzlicher Arbeitstag pro Woche.

    4 bis 5 Ermäßigunggsstunden wären angemessen, 2 sind etwas wenig. 500 Stunden in 46 Wochen sind ca. 11 Stunden pro Woche, 2 Ermäßigungsstunden sind ca. 4 Zeitstunden (inklusive wegfallender Korrekturen etc.), du sollst also 7 Zeitstunden deiner Freizeit pro Woche auf die Fortbildung verwenden. Das ist spürbar, aber vertretbar.

    Insgesamt Mo-Fr 1,5 Stunden pro Tag und am Samstag noch mal ein etwas längerer Block von 3-4 Stunden gehen schon.

    Vielleicht ist die Sache mit dem Kurzzeitgedächtnis auch nur eine sprachliche Spitzfindigkeit, aber es ist definitiv so, was man kurz mal lernt, verschwindet schnell, und es muss immer wieder geübt werden.

    Das ist ein Abruf- bzw. Verknüpfungsproblem, kein Speicherproblem.

    Warum man hier deswegen den Klugscheißer raushängen lassen muss erschließt sich mir allerdings auch nicht. Wir haben doch alle verstanden, was Humblebee uns sagen wollte

    WOW, jetzt bin ich doch überrascht. Naja, nur teilweise, denn man hört ja immer von den großen Bildungsungleichheiten in Deutschland, aber ich dachte immer: "Wenn ein Kind nur wirklich will, schafft es es zu Bildungserfolg, auch wenn es jetzt nicht Topbedingungen sind, in denen es aufwächst.". Dass bei einem Kind aus guten Verhältnissen tatsächlich so viel herumgedoktert wird: Vlt. halte ich mich da zu wenig in besseren Kreisen auf, aber ich dachte, dass man einfach akzeptiert, dass das Kind schlichtweg nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, statt auf Biegen und Brechen den Schein zu wahren. Das würde ich persönlich meinem Kind nie antun, weswegen die Eingangsmotivation für den Thread auch war, zu schauen, ob die User hier eher zur Fraktion "Mein Kind muss auf das Gymnasium gehen." oder eher zur Fraktion "Mir ist am wichtigsten, dass mein Kind glücklich ist, ob Hauptschule oder Gymnasium." gehören.

    Ein gutes Beispiel für Realsatire.

    Dass soziale Ungleichheit/Bildungsungleichheit im hessischen Lehramtsstudium nicht vorkommt, ist gelogen. In der Einführung in Erziehung und Innovation (Teil des Erstesemester Moduls Bildungswissenschaften), die für alle Lehrämter verpflichtend ist und auch 2014 schon war, ist die Besprechung sozialer Ungleichheit fest verankert. Darüber wird ausführlich gesprochen und natürlich wird dort auch Bourdieu thematisiert.

    Ja, und? Gibt es ein Problem mit der Aussage? Geht auf dem AB etwas verloren?

    Nein. Lies einfach den Beitrag auf den sich meine ursprüngliche Aussage bezog.

    Zitat

    Eben das schon isr nicht relevant. Es gibt für normale Menschen keinen Grund erreichbar sein zu wollen. Insofern muss man sich keine gedanken darum machen, mit welcher technischen Lösung das möglich wäre. Irgendwie scheint ja die Erreichbarkeit für manche Leute doch wichtig zu sein.

    Ob Menschen erreichbar sein wollen, überlässt du bitte den jeweiligen Menschen selbst. Das hast du nicht zu entscheiden.

    Pauschal ist die Aussage auch noch falsch. Als meine Mutter schwer krank war, musste ich sehr wohl erreichbar sein.

    Es ging bei der ursprünglichen Diskussion gar nicht zentral um die Erreichbarkeit, sondern darum, dass die ausschließliche Nutzung eines Smartphones gegenüber der ausschließlichen Nutzung der Festnetztelefonie keine Nachteile hat, sondern je nach persönlichen Präferenzen sogar deutliche Vorteile hat.

    Vielleicht solltest du erst mal nachlesen, um was es überhaupt geht, bevor du um dich schießt.

    Das zeigt mir mein Festnetzgerät auch.

    Und mal ganz ehrlich: was kann denn soo wichtig sein, dass ich es unterwegs (was auch immer "unterwegs" genau ist) erfahren muss?

    Schlechte Nachrichten z.B. verdaue ich lieber zu hause auf dem sofa als im Supermarkt an der Kasse

    Ich denke, mit der Forderung nach ständiger Erreichbarkeit machen wir uns selbst etwas vor.

    Bitte meine Aussagen nicht aus dem Kontext reißen. Ich habe nicht behauptet, immer erreichbar sein zu wollen, ständig wichtige Nachrichten zu bekommen oder im Supermarkt zu telefonieren. Es ging um die Aussage, man sei mit Fetnetz und Anrufbeantworter zuhause immer erreichbar und wichtige Nachrichten gingen nicht verloren.

    Weder telefoniere ich im Supermarkt an der Kasse (damit jeder mithören kann?), noch bin ich ständig erreichbar oder will das sein (dir ist schon klar, dass man nicht ran gehen muss, wenn auf dem Handy ein Anruf angezeigt wird, dass man frei entscheiden kann ob/wann man zurückruft und dass du auch auf Textnachrichten nicht sofort reagieren musst, oder?).

    Nur, weil ich mit einem Handy prinzipiell immer erreichbar sein könnte (minus Funklöcher), heißt das nicht, dass ich das ein muss. Die Kontrolle darüber liegt nach wie vor bei mir, mit dem Vorteil, dass ich stets erreichbar sein kann, wenn ich will.

    SchülerInnen, die man erst wieder aufbauen muss ... das kann schon an den Lehrern liegen, aber meiner Erfahrung nach auch an den Eltern, die - egal was es (dem Kind) kostet, das Abitur für ihr Kind wollen.

    Meiner (natürlich nicht repräsentativen) Erfahrung nach liegt es in 9/10 Fällen an den Eltern. Entweder direkt, wenn sie ihrem eigenen Kind vermitteln, dass das Abitur das einzig Wahre sei, alles andere automatisch in präkere Verhältnisse führt und nur dumme Kinder kein Abi schaffen; oder indirekt über andere Schüler, die die Ansichten ihrer eigenen Eltern kopieren und sich als Gymnasiasten für was Besseres halten. Dass Lehrer Kinder unterbuttern, weil es am Gymnasium (noch) nicht klappt, habe ich bisher eher selten erlebt.

    Man muss allerdings auch dazu sagen, dass die Abschulung (auch da steckt ja schon eine Wertung drin) mancherorts tatsächlich wenig hilfreich ist, weil dort wegen Überlastung auch keine Förderung stattfindet.

    a) geht's etwas weniger polemisch? Ich habe geschrieben, dass zwischen Panik und Verharmlosen eine große Bandbreite an Möglichkeiten vorhanden ist, du argumentierst wieder mit Panikmache.

    Das beantwortet meine Frage nicht.

    Zitat

    b) Ob Schulen nun Hotspots sind oder nicht stellt sich wohl erst gerade / oder bald raus. Jedenfalls ist die Zahl der Schulen in Bayern, die entweder Distanz- oder Wechselunterricht machen gewachsen, die Zahl der SchülerInnen in Quarantäne hat sich deutlich gesteigert. Schön, wenn es bei Euch recht entspannt ist, bei uns sind mehrere SchülerInnen infiziert, Klassen und Kolleginnen/Kollegen in Quarantäne. Ebenso sind bereits - glücklicherweise - SchülerInnen daheim geblieben, weil ein Elternteil in Quarantäne (bzw. sogar infiziert) war.

    Quarantäne heißt nicht, infiziert zu sein. Wieviele Menschen in Quarantäne sind, sagt nichts über das Infektionsgeschehen aus. Dass Schulen keine Infektionsherde sind, kann man durch die gesamte Pandemie bisher beobachten. Dass es so erscheint, weil an manchen Orten ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden, weil es einen Infektionsfall gibt, wundert mich allerdings nicht.

    Zitat

    Edit: Bzgl. Gesundheitsämter: Wie können Du oder ich beurteilen, ob sie maßlos übertreiben? Ich kann auch sagen, manche Gesundheitsämter tun zu wenig (und das sehe ich hier vor Ort). Generalisierung sollte man hier sehr vorsichtig einsetzen.

    In meiner Stadt wird so gut wie nie in Quarantäne geschickt. Unser Gesundheitsamt schickt keine Sitznachbarn und keine Lehrer in Quarantäne und trotzdem explodieren unsere Zahlen nicht. An meinem Wohnort, wo Freunde von mir Lehrer sind, werden in der Regel ganze Klassen in Quarantäne geschickt, die auch überwiegend getestet werden und bisher durchweg negativ zurückgekommen sind. Ein Freund ist mittlerweile zum dritten mal in Quarantäne (natürlich negativ getestet, wie auch alle anderen in diesem Quarantäne Durchgang). Das ist doch absurd.

    Zitat

    c) Es geht nicht darum, dass die SL "Besonnenheit" zeigt, sondern dass sie von vorgesetzter Stelle zur Verharmlosung angehalten wird - und zwar ganz generell. Die vorgesetzte Stelle kennt nicht jede einzelne Situation, dennoch "empfiehlt" sie ganz generell bestimmte Formulierungen.

    Inwiefern soll verharmlost werden? Schulen sind, wenn Hygienemaßnahmen vernübfrig geplant und umgesetzt werden, nicht weniger sicher als der ÖPNV oder Restaurants. Natürlich können sich Menschen in Schulen infizieren. Das ist, wie schon gesagt, ein no-brainer.

    Das erodiert nämlich die Glaubwürdigkeit jeglicher Aussage von Behörden (oder in dem Fall der SL) ... wenn man so etwas mitbekommt, wird man nie wieder Vertrauen in Statements dieser Institutionen haben.

    Verharmlosen und "Panik schüren" sind Extreme, dazwischen gibt es auch noch was (und das klingt jetzt arg nach D.Trump, der bzgl. Covid auch sagte "I like to play it down ... I don't want to start a panic" - man sieht, wo die USA damit gelandet ist.

    Welche Aussagen erwartest du denn?

    Wir werden alle sterben und jeder zweite Corona Infizierte wird nie wieder gesund (was natürlich vollkommener Quatsch ist, aber hier offenbar durchaus geglaubt wird) aber sie müssen ihre Kinder natürlich trotzdem in die Schule bringen? Schulen sind keine Hotspots. Dass sich auch an Schulen Menschen infizieren ist ein no-brainer. Dass manche Gesundheitsämter es mit der Quarantäne maßlos übertreiben ist ungünstig für den Schulbetrieb, aber kein Anzeichen dafür, dass es an Schulen besonders schlimm zuginge. Dass Schulen 100%ig sicher sind, ist natürlich Unsinn und es behauptet auch niemand. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, in die Schule zu gehen. Wir kriegen das alle zusammen ganz gut hin, wir sind entspannt, halten Abstand, husten uns nicht gegenseitig an. Bei uns gab es mittlerweile zwei positiv Getestete Schüler, aus den Klassen ist niemand in Quarantäne gegangen (nicht mal die Sitznachbarn und schon gar nicht die Lehrer) und trotzdem ist der Rest gesund geblieben. Ein bisschen mehr Besonnenheit ist hier absolut notwendig.

    Da wird kein Druck ausgeübt. Zur Führung gehört es auch, die Moral zu erhalten, dafür ist diese Handreichung gedacht. Niemand hat etwas von einer Schulleitung, die so daherredet, wie hier bspw. Nymphicus/Firelilly. Von einer Schulleitung erwarte ich, dass sie nicht wild Panik schürt und so eine angespannte Situation befeuert, sondern besonnen reagiert, beruhigt und Panik verhindert.

    da ich jemand bin, der das Telefon noch Oldschool am Ohr hält, sehe ich es als einen Vorteil des Festnetztelefons, dass es nicht so heiss wird, lange Akku hat und man nicht so dran festklebt - Strahlung soll da ja auch noch ne Rolle spielen.

    Headset ;) Wenn ich länger telefoniere, ausschließlich mit Headset. Heiß wird mein Handy allerdings nicht. Auch nicht nach 4 Stunden Telefonat.

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