Beiträge von Schmidt

    Also hier ist ein Schulwechsel sicher einfacher und schneller. Ein kurzes Gespräch und Unterschrift der Eltern, falls noch nicht volljährig, an der neuen Schule und Bücherabgabe an der alten Schule reichen. Arbeigeberwechsel ist auf jeden Fall zeitaufwändiger.

    Wen man eine Schule findet, die Platz hat.

    Das ist bei uns in der Region zur Zeit fast unmöglich, wenn man nicht irgendeine, eine Stunde entfernte "Gesamtschule" ohne Gymnasialenzweig nehemen will.

    Arbeitgeberwechsel ist, vor allem zur Zeit, einfach.

    Zitat

    Und nein, niemand muss Gespräche führen, auch nicht an der Schule. (Dazu können einen höchstens die Eltern zwingen.)

    Bei uns ist es Teil des pädagogischen Konzepts, dass sich Mobber und Gemobbte miteinander unterhalten und am Ende die Hand geben müssen. Dass das nicht dazu führt, dass das Mobbing aufhört, ist jedem klar, der selbst Mobbingerfahrung hat. Aber Hauptsache man hat irgendetwas super pädagogisches gemacht.

    Zitat

    Ich staune über diesen Stuss.

    Welchen Stuss genau?

    Bundeswehr, Polizei, Handwerker auf Montage, etc pp.

    Das sind Berufe, die man sich in dem vollen Wissen aussucht, dass man dort mit anderen Menschen sehr eng zusammen arbeiten muss. Man muss diese Berufe nicht ergreifen.

    Bei der Bundeswehr kommt es zudem darauf an, als was man dort tätig ist. Ich war als Offiziersanwärter/bin als Reserveoffizier im technischen Dienst. Dort gibt es im täglichen Betrieb kaum einen Unterschied zu einem Unternehmen. Als Heimschläfer oder bei der Reserve ist das nichts anderes, als in den meisten anderen Bürojobs. Das trifft auf viele Verwendungen zu.

    Du wechselt ständig den Beruf, ziehst jeden Monat um? Unangenehme Menschen gibt es überall.

    Richtig, mit denen muss ich aber nicht täglich stundenlang interagieren.

    Zitat

    Bei Klassenfahrten (bei uns eine am Gymnasium) und Gruppenarbeiten überlasse ich den Schülern die Auswahl, gut, wer niemand mag ...

    Schlimmer ist es, wenn jemand von niemandem gemocht wird. Zum Beispiel Mobbingopfer ohne Freunde in der Klasse.

    Zitat

    Auch Klassen oder die Schule kann man wechseln, es gibt immer wieder welche bei uns (von uns und zu uns von anderen Gymnasien) und manche kommen wieder zurück.

    An anderen Schulen ist die grundsätzliche Situation ja nicht anders.

    Es hat einen Grund, dass viele Menschen froh sind, die unnatürliche Schulsituation endlich hinter sich lassen zu können und dann in Studium oder Ausbildung aufblühen. So eine Zwangssituation wie in der Schule gibt es ansonsten einfach nicht.

    Ich hab in meinem Berufsleben einige kennengelernt, die ich nicht mochte und musste trotzdem mit ihnen zusammenarbeiten.

    In der Regel kann man solchen Leuten aus dem Weg gehen. Dass man täglich stundenlang im gleichen, unterdimensionierten Raum aufeinander hockt, dort irgendetwas zusammen erarbeiten, miteinander reden und diskutieren muss, gibt es im Arbeitsleben nicht. Man hat mal Phasen, in denen man enger mit einzelnen Kollegen zusammenarbeiten muss, man muss mal irgendenetwas fragen oder hockt im gleichen Meeting, aber den überwiegenden Teil des Tages werkelt man vor sich hin und hat seine Ruhe.

    Und Umgang mit zufälligen vielleicht einem unangenehmen Mitmenschen gibt es nur in "Zwangsgemeinschaften", im Sportverein kann ich jederzeit das Weite suchen.

    Dass man dauerhaft mit Menschen, die man nicht leiden kann eng zusammenarbeiten muss, Gruppenarbeiten macht, vielleicht aur Klassenfahrten im selben Zimmer schlafen muss, gibt es in der realen Welt außerhalb der Schule nicht.

    Beliebte Methode: wenn man gegen etwas ist, sucht man das schlechteste Beispiel als Repräsentanten und erklärt daran, warum die Sache insgesamt schlecht ist. Wenn man dafür ist, sucht man den besten Repräsentanten und erklärt daran, warum die Sache gut ist.

    Das Phänomen ist aus der Soziologie bei der Einordnung von Menschen (in-group/out-group) bereits bekannt.

    Das stimmt so nicht. Das Staatsexamen ist nicht schwerer oder leichter als der Master, aber anders: Es ist eine staatliche Prüfung, die mit dem Studium erstmal nichts zu tun hat. Daraus ergibt sich eine gewisse Unberechenbarkeit, die zu einem guten Teil für den Ruf des StEx verantwortlich sein dürfte.

    In Hessen machen die Examensprüfungen nur 30% der Gesamtnote aus. 60% kommen von den studierten Modulen, 10% von der Examensarbeit.

    Ich habe nach wie vor ein Problem damit, dort Ausbeutung zu sehen, wo nicht eine Zwangslage ausgenutzt wird.

    Die Analogie zur Ausbeutung ist - andersherum - der Wucher. Auch den gibt es nicht, ohne dass eine Zwangslage ausgenutzt wird.

    Wahrscheinlich unterscheiden sich deine (vollkommen berechtigte) juristische Sicht und die/unsere umgangssprachliche Sicht auf den Begriff "Ausbeutung". Ich verstehe deine Sichtweise aber durchaus.

    Wer eine für sich sinnstiftende und (für sich) auskömmliche Tätigkeit ausübt, wird per definitionem nicht ausgebeutet.

    Wenn der Arbeitgeber es ausnutzt, dass Arbeitnehmer so eine Einstellung haben, ist die Grenze zur Ausbeutung häufig überschritten.

    Zitat

    Dank eine kleinen internen Datenlecks weiß ich z. B., was unser Geschäftsführer (mehr als ich) und unsere Chefärztin (viel mehr als ich) bekommen. Sollte ich mich jetzt ausgebeutet fühlen?

    Ausbeutung heißt nicht, dass andere mehr verdienen. Ärzte und Geschäftsleitung machen einen ganz anderen Job, als du.

    Zitat

    Ein Waldorflehrer verdient allemal noch mehr als ein Sozialarbeiter. Sollte der Sozialarbeiter sich ausgebeutet fühlen? Immerhin hat er auch studiert.

    Sozialarbeiter verdienen zu wenig. Da wird auch ausgenutzt, dass sich viele Idealisten dort tummeln.

    Allerdings hat die Cloud, als ich ein neues Handy bekam, trotz täglicher Sicherung, eine Woche verschluckt. Nicht mehr auffindbar. Und sowas finde ich blöd und kümmere mich lieber selbst um alles.

    Privat nutze ich auch klassischen Speicher und Backup bei mir vor Ort; Consumer Clouds sind unzuverlässig und unnötig.

    Im professionellen Umfeld haben Cloud Lösungen den Vorteil, dass man deutlich weniger Infrastruktur im Unternehmen braucht und dadurch auch weniger manpower. In meinem Nebengewerbe haben wir bspw. Backups in externem Cloudspeicher und nutzen auch O365, weil man das nichr ständig selbst updaten muss.

    Clouds sind kein Allheilmittel, haben aber ihren Einsatzzweck. Das muss man von Fall zu Fall abwägen.

    Knapp daneben ist auch knapp vorbei. Hätte es sich um einen Cyberangriff gehandelt - bei dem der Verursacher sicher nicht so kooperativ gehandelt hätte - wären deine schönen Vorbereitungen und Daten futsch.
    Da arbeite ich doch immer noch lieber nach der alten Weisheit der PC-Freaks:
    Nach dem Backup ist vor dem Backup. Und zwar lokal auf SSD oder Stick. Und nicht in Wolkenkuckucksheim. ;)

    Geh lieber weiter HTML "programmieren". Das ist sicher eher deine Expertise.

Werbung