Beiträge von Schmidt

    Förderschwerpunkte hat der Schüler.

    Bspw. an der Uni Gießen hat man als Studierender die Wahl aus verschiedenen Förderscherpunkten https://www.uni-giessen.de/de/studium/stu…ebot/lehramt/l5. Vielleicht sagst du da mal bescheid, dass das so nicht richtig ist.

    Und du hast keine Vorlesung zu bestimmten Förderschwerpunkten sondern allgemein zur Diagnostik und Gutachtenerstellung.

    Als Student des Förderschullehramts hat man diese Vorlesungen durchaus. Darauf bezog sich Plattenspieler. Im Studium Grundschullehramt in Hessen, auf das ich mich in bisher jedem Post bezogen habe, gibt es diese Vorlesungen nicht. Wenn es diese Vorlesungen in Niedersachsen gibt, ist das schön, steht aber nicht im Gegensatz zu dem, was ich geschrieben habe.

    Wir bilden doch keine Förderschullehrkräfte aus sondern wollen die Grundlagen den "regulären" Lehrkräften vermitteln, die dann in Zusammenarbeit mit den Förderschullehrkräften das Kinder unterstützen sollen.

    Wer ist "wir"? Bis du an einer Universität in Hessen tätig?

    Auch in Hessen (z. B. Uni Gießen habe ich gerade geschaut) hat man im Studium förderschwerpunktübergreifend zwei Module sonderpädagogische Diagnostik inklusive Gutachtenerstellung als Teil der Prüfungsleistung und innerhalb der Förderschwerpunkte nehmen diagnostische Fragestellungen auch einen relevanten Teil der Inhalte ein.

    Im Studium für das Grundschullehramt gibt es keine Förderschwerpunkte.

    Ich habe es auch gelernt. Aber anscheinend hat Schmidt woanders studiert. Ein Blick in die Studienordnungen reicht übrigens nicht. Teilweise war es auch Bestandteil der Fachvorlesungen.

    Klar, wenn man Diagnostik als Teil einer 2 SWS Veranstaltung als "es lernen" bezeichnet, dann ist das natürlich so. Ihr seid beide sicher älter als 40. Vielleicht ändern sich Studieninhalte und das, was ihr vor 20 Jahren mal irgendwann im Studium gelernt habt oder auch nicht, hat nichts mit den aktuellen Studieninhalten zu tun. Aber nur ganz vielleicht.


    In den Modulhandbüchern steht im Übrigen ganz genau, was Inhalt der Module ist. Ich weiß, das gabs bei euch noch nicht, aber jetzt weißt du ja, wo du nachsehen kannst.

    "Verdeutlichung von Defiziten" klingt jetzt etwas negativ, aber grundsätzlich setzt Leistungsorientierung schon die Fähigkeit voraus, dass man sich einerseits über den Ist-Zustand bewusst ist und andererseits diesen mit dem Soll-Zustand abgleicht.

    Es geht um Grundschüler. Denk mal scharf darüber nach, wie sinnvoll es ist, 6-Jährige grundsätzlich mit der ersten Schulerfahrung bereits einem solchen Leistungsdruck auszusetze.

    Ich habe ja bereits vom ostasiatischen Schulsystem geschrieben. Derzeit schneiden einige ostasiatische Länder sowohl bildungsbezogen als auch wirtschaftlich sehr gut ab, was auch mit dem Leistungsgedanken der Bevölkerung zu tun hat. Mir ist bewusst, dass einige

    Ostasiatische Länder haben auch die höchsten Selbstmordraten unter Jugendlichen. Zudem läuft es bei uns wirtschaftlich besser, als in jedem ostasiatischen Land außer China. Falls du es vergessen haben solltest: Deutschland ist nach wie vor die dritt größte Volkswirtschaft der Welt. Dicht gefolgt aber nicht überholt von Japan. Was redest du da eigentlich?

    Ich sage auch nicht, dass es Bürgergeld gut geht. Aber rund ein Drittel bekommt es gut hin, ca. ein Drittel betrügt das Amt und fast ein Drittel ist selbst schuld, weil sie nicht vernünftigen mit ihrem Geld umgehen. Und dazwischen gibt es ein paar, die echte Probleme haben, obwohl sie alles richtig machen.

    Ist das noch "erfrischend naive Arroganz" oder schon Bösartigkeit? Woher kommen diese Weisheiten eigentlich?

    Überraschung. Ich komme selbst aus eher bescheidenen Verhältnissen. Ich habe mein Studium finanziert. 50% Bafög habe ich bekommen. Theoretisch hätte meine Eltern die anderen 50% zahlen sollen. Das konnten sie aber aus bestimmten Gründen nicht. Das System kennt leider nur den Regelfall und hat keine Ausnahmen für besondere Härtefälle.

    Du meinst, deine Eltern konnten mir ihrem Geld nicht umgehen und keinen Unterhalt zahlen, weil sie sich über ihre Verhältnisse verschuldet haben? Das ist kein besonderer Härtefall, sondern gar nicht ungewöhnlich.


    Wirklich arm waren deine Eltern auch nicht, wenn sie dir zumindest anteilig Unterhalt hätten zahlen müssen. Das ist gar kein Vergleich zum Bürgergeld heute.

    Sagt derjenige, der als Mann versucht Frauen zu erklären, dass sie bei der maskulinen Form selbstverständlich mitgemeint sind.

    Hm? Meinst du mich? Dann hast du missverstanden, was da steht. Bei der männlichen Form sind Frauen natürlich nicht gemeint. Ein Ingenieur ist ein Ingenieur, eine Ingenieurin eine Ingenieurin. Die generische Pluralform hingegen meint niemanden mit, sondern bezeichnet schon von sich aus alle Geschlechter.

    Dann erklär uns doch bitte, wie man 5 Jahre Studium in einem Jahr nacharbeitet? Wir lauschen alle gespannt.

    In meinem Lehramtsstudium hatte Didaktik in den beiden Unterrichtsfächern zusammen einen Umfang von knapp 1,5 Semestern. Das kann man gut in ein paar Wochen nacharbeiten. Wie kommst du auf fünf Jahre? Facheissenschaftlich solltest du durch dein Stududium ja gut aufgestellt sein.

    1. ich habe das natürlich nicht mit mir machen lassen, sondern freundlich erklärt, dass ich in meiner Eigenschaft als Expertin für xy hier sitze. Interessant, dass Du denkst, ich wäre dann Kaffee kochen gegangen.

    Was soll ich denn sonst denken, wenn du dss so schreibst? Wenn du nicht gegangen bist, wo ist dann das Problem? Ich wurde auch schon für einen Praktikanten gehalten, weil ich damals sehr jung aussah. So what? Alle lachen, sind ein bisschen peinlich berührt und gut ist.

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    Da Frauen selten genannt werden, kommt man weniger auf die Idee, dass bei den Ingenieuren auch Frauen dabei sind. Das ist einfach so.

    Nein, die Tatsache, das es unter Ingenieuren wenige Frauen gibt, führt zu sowas. Wenn im Raum 10 von 20 Personen Frauen sind, ist es wurscht, ob jemand Ingenieur*innen sagt oder Ingenieure.

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    Wenn Du random Menschen fragen würdest, sie sollen mal eine Gruppe von Ingenieuren /Ärzten/chemiker etc malen, werden die meisten Männer malen.

    Die meisten Menschen würden irgendwelche Strichmännchen malen.

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    ICH sehe natürlich Frauen, die in solchen Branchen unterwegs sind. Aber andere eben nicht. Dass Du mir hier erklärst, ich solle mal die Augen aufmachen, ist genauso anmaßend wie, ich solle mich mitgemeint fühlen, wenn es heißt: Ingenieure

    Außer ein paar 70+ Ewiggestrigen sieht jeder überall Frauen. Mir erschließt sich wirklich nicht, wie man das anders sehen kann. Die meisten Menschen denoen nur nicht darüber nach, weil es mittlerweile vollkommen normal ist, dass Frauen überall und in allen Berufen unterwegs sind.

    Du sollst dich auch nicht mitgemeint fühlen, du BIST genauso grmeint, wie Männer. Das ist die Bedeutung der generischen Form.

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    Ja, das Wettern gegen das Gerndern durch einzelne Personen erweckt bei mir den Eindruck, sie fühlen sich bedroht. Warum, weiß ich nicht.

    Bedroht von was? Und wer wettert hier gegen irgendetwas?

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    Was die Frau mitmachen musste, die auf dem Sparkassen-Formular als Kundin angeredet werden wollte, mag ich mir kaum ausmalen. Aber ich verstehe sie. Der Shitstorm damals war trotz fehlender Social Media Kanäle gewaltig. Und da frage ich mich, warum stört sich der männliche Kunde daran, dass die Frau hier plötzlich auch genannt werden will?

    Genau, nur der böse Mann hat sich darüber ausgelassen. Dass viele Frauen in solchen Situationen genauso abgehen, wie manche Männer willst du nicht wahrhaben. Wenn das Feindbild klar ist, hat der Tag Struktur.

    Und das ist die mönnliche Arroganz (?) vernünftige Argumente habe ich nicht gelesen.

    Hm? Muss ich Scherze für dich mit mehr als einem Emoji kennzeichnen?

    Argumente für oder gegen was? Du darfst gerne Gendern, ich mache es nicht. Manche Genderformen sind lustig, so wie viele andere sprachliche Phänomene. Keine Ahnung, warum du dabei so emotional wirst. Wer nicht gendert ist dadurch nicht frauenfeindlich, grenzt niemanden aus oder was du ansonsten so alles unterstellen willst.

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    (Fehlt nur noch weibliche Hysterie, monatliche Befindlichkeiten usw.)

    Hm? Keine Ahnung, was du mir zu unterstellen versuchst.

    Ja, das ist schön, dass ein Mann hier sowas äußert. Es ist nämlich tatsächlich so, dass ich mich nicht angesprochen fühle, wenn Von Ingenieur gesprochen wird. Ich bin Ingeneurin und würde auch gern so genannt werden.

    Es geht hier um die generische Nennung des Plurals. Im Plural sind die Ingenieure Menschen aller Geschlechter. Natürlich bist du eine Ingeneurin, das stellt niemand in Abrede.

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    Nur weil Deine Frau und ihre Freundinnen damit kein Problem haben, muss das nicht für alle Frauen gelten.

    Nicht nur die Freundinnen meiner Frau, auch meine Freundinnen sehen das Problem nicht. Aber ja, das gilt offensichtlich nicht für alle Frauen. Es sind aber auch offensichtlich nicht die fiesen Männer, die die armen Frauen klein halten wollen.

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    Vor allem in Branchen, die wenige Frauen haben, ist das Sichtbarmachen wichtig.

    Augen aufmachen? Man sieht Menschen in Berufen mittlerweile viel häufiger, als man über sie spricht. Wenn NASA Ingenieure irgendetwas entwickelt haben, gibts dazu ein Video, in dem Frauen und Männer zu sehen sind. Frauen sind überall und in allen Berufen sichtbar.

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    In meinem Leben vor dem Lehramt wurde ich in Meetings Kaffeekochen geschickt oder als Sekretärin betitelt.

    Warum lässt du sowas mit dir machen?

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    Sprache macht sichtbar und warum sich so viele davon bedroht fühlen, nur weil ein Geschlecht genannt wird, das vorher nicht genannt wurde, verstehe ich einfach nicht.

    Sichtbar sein macht sichtbar.

    Was die Unterstellung eines Bedrohtseins soll, erschließt sich mir nicht. Das ist eine ganz typische, irrationale Unterstellung. Du darfst gerne soviel Gendern, wie du willst. Alle anderen auch. Es wäre nur hilfreich, die Emotionen rauszunehmen und Menschen, die nicht Gendern, nicht irgendeinen Quatsch vorzuwerfen.

    Ich hoffe, ihr Frauen hört jetzt mal gut zu, wie euch Männer hier erklären, wie ihr euch zu fühlen habt.

    Und die wissen, wovon sie sprechen, sie kennen nämlich ein paar Frauen!

    Da ist er wieder, der moralische Zeigefinger, weil es über vernünftige Argumente nicht klappt. Klassiker

    Wir gut, dass du als Frauenversteher zur Seite stehst. Da haben die Damen ja nochmal Glück gehabt. ;)

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