Beiträge von Schmidt

    Insofern kann man nicht pauschal sagen, dass in diesen Ländern anders als hier Leistung gefordert werden würde, sondern dass eben eine andere Leistungsvorstellung gilt, die sich auch je nach Fach unterschiedlich auswirkt.

    Jein. Der einzige Bereich des fremdsprachlichen Unterrichts, in dem deutsche Schüler ostasiatsichen gegenüber einen Leistungsvorteil haben, ist das Sprechen, weil das hier mittlerweile eine wichtige Komponente des Unterrichts ist, während es in Asien vergleichsweise unwichtig ist.

    Grundsätzlich haben Schüler ja durchaus etwas zu tun und lernen auch nicht nichts. Es wird nur viel Zeit an den falschen Stellen verschwendet und zu wenig Wert auf handfeste und messbare Leistung gelegt.

    Wenn Du um 9:00 Uhr krank wirst, dann ist es auch in Ordnung. Aber wenn du schon vorher krank bist, kann man doch erwarten, dass Du dich auch vorher abmeldest.

    Woher weiß ich um 7:00 Uhr, dass ich krank bin, wenn ich dann noch schlafe? 🤔

    Zitat

    Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass die ganze Schule sich nach dir richtet, weil Du ausschlafen möchtest?

    Hm? Von einer späten Krankmeldung sind genau drei Personen betroffen: ich, der Vertretungsplaner und ein Springerkollege bzw. eine VSS-Kraft. Seid ihr an deiner Schule nur zu dritt?

    Zitat

    Hm? Wenn Du um 11:00 Uhr Schule hast, sei froh, dass dein Arbeitgeber die ermöglicht vorher zu Hause zu arbeiten. Er könnte auch sagen seien sie um 8:00 Uhr in der Schule und arbeiten sie bis 11:00 Uhr an ihrem Schreibtisch.

    Mein Dienstherr könnte das anweisen, ja. Hat er aber bisher nicht. Also schlafe ich außerhalb meiner dienstlichen (vor Ort) Verpflichtungen, wann ich es für richtig halte.

    Zitat

    Wenn Du Vollzeit arbeitest ist es durchaus akzeptabel, dass Du an einem normalen Arbeitstag dich rechtzeitig abmeldest, wenn Du krank bist. Wie soll es denn sonst laufen?

    Ich melde mich rechtzeitig krannk. Das war bisher in den seltenen Fällen, in denen es mal vorkommt, nie ein Problem. Warum du dir Probleme und Geschichten ausdenkst, weißt du hoffentlich wenigstens selbst.

    Zitat

    Soll der Stundenplaner dann um 10:00 Uhr aus dem Unterricht kommen um einen Vertretungsplan für dich zu bauen?

    Ein Kollege des Vertretungsplanerteams weißt dann einen VSSler oder einen Kollegen aus dem Vertretungspool an, die Vertrwtung zu übernehmen. Oberstufenunterricht kann auch mal ausfallen. So kompliziert, wie du dir das vorstellst, ist das nicht.

    Zitat

    Dann fehlt noch jemand. Oder hält die Schule grundsätzlich jemanden in Bereitschaft damit Du ausschlafen kannst?

    Die Schule hat VSS Kräfte und einen (wechselnden) Pool an Vertretungslehrern. In diesem Pool bin ich auch und musste innerhalb meiner Bereitschaftszeit auch schon vertreten. Habt ihr das nicht?

    Zitat

    Natürlich ist das was anderes wenn man wirklich erst später erkrankt

    Dann sind all die von dir ausgedachten Probleme auf einmal weg? Oder gibt es vielleicht doch Mechanismen, die für genau die Fälle, in denen Ausfälle erst nach Schulbeginn bekannt werden vorgesehen sind?

    Das Thema Resilienz ist natürlich super wichtig für Lehrkräfte aller Schularten! In diesem Projekt geht es teils darum herauszufinden, welche speziellen Herausforderungen es im Gymnasialbereich gibt und um den Umgang damit. In anderen Studien ist der Fokus dann auf weiteren Schularten.

    Welche speziellen Herausforderungen gibt es denn in dieser Hinsicht an Gymnasien, die es an Real-/Haupt-/Mittel-/Gesamtschulen nicht gibt? Oder geht es hierbei explizit um die Oberstufe? Die Formulierung Gymnasium/Sek II legt das nahe.

    Die relevante Begründung bei SuS ist die Aufsichtspflicht. Sowohl wir als Schulen, als auch die Eltern müssen bei Minderjährigen sicherstellen, dass diese nicht auf dem Schulweg „verloren“ gegangen sind, einen Unfall hatten, etc. Dank digitaler Krankmeldung ist das aber ebenfalls recht unkompliziert und ohne Anruf möglich, wenn man sich als Schule entsprechend organisiert ( und seine Elternschaft „umlernt“).

    Warum müssen diese Schüler bzw. ihre Eltern dann bis 7:00 Uhr bereits melden, dass sie/ihr Kind um 10:05 Uhr nicht zum Unterricht erscheinen werden/wird, weil sie/es krank sind/ist? Wir erwarten das jedenfalls nicht von unseren Schülern bzw. deren Eltern.

    Ich bin definitiv keine Lerche, schlafe also so lange, wie irgend möglich morgens, aber auch ich merke in 99% der Krankheitsfälle schon am Vorabend oder im Laufe der Nacht, dass ich zu krank sein werde, um zu unterrichten am Folgetag. Was spricht dagegen, in dieser Mehrzahl der Fälle, die uns als Erwachsene betreffen, dann halt direkt wenn man es merkt in der Nacht die Mail mit der Krankmeldung abzusenden oder eben in dem Fall sich ausnahmsweise (und zähneknirschend) den Wecker früher zu stellen für eine telefonische Benachrichtigung am Morgen, damit das Stundenplanungsteam (das ja auch noch Unterricht hat und nicht den ganzen Vormittag über im Stundenplanungszimmer sitzen kann) frühzeitig planen kann?

    Nichts spricht dagegen.

    Ich stehe aber nicht grundsätzlich um 6:45 Uhr auf, um für den seltenen Fall der Fälle, dass ich kank bin, bis 7:00 Uhr anrufen zu können. Wenn ich um 9:00 Uhr mit Migräne, die mich am Arbeiten hindert, aufwache, dann rufe ich um 9:05 Uhr an.

    Das Ergebnis ist eine massive Leistungverschlechterung in diesem Zeitraum. Dafür hätte man im übrigen kein Pisa gebraucht, jeder, der den direkten Vergleich hat, erzählt das seit Jahren.

    Ein halbwegs objektiver Vergleich, der das Gefühl machweist, ist schon hilfreich. Gefühlt passiert so einiges, das objektiv gar nicht zutrifft.

    Was ihr zwei also dem christlichen Religionsunterricht an mangelnder Offenheit unterstellt, solltet ihr vielleicht zunächst einmal selbst leisten innerlich, um nicht alles nur pauschal als Indoktrination abzutun, was dort geleistet wird.

    Konfessioneller Religionsunterricht leistet nichts anderes, als Indoktrination. Deshalb ist er konfessionell und nicht religionswissenschaftlich. Dass einzelne Lehrer etwas offener sind oder sich um eine ausgewogene Darstellung bemühen, ändert daran nichts. Bayern ist wenigstens so ehrlich, und schreibt Gottesfürchtigkeit als "Bildungs"ziel der Schule fest vor.

    aber ich habe doch nie in Frage gestellt, dass die ECTS nicht angemessen seien. Sondern umgekehrt: eine 2/3-Beschäftigung mit einem 2/3 Studium, das wird echt schwierig, erst recht, wenn beide feste Zeiten haben (2/3 Krankenpflege würde da viel einfacher gehen).

    Möglicherweise habe ich dich falsch verstanden. Egal, im Kern stimme ich dir jedenfalls zu: 2/3 potentiell unflexibles Studium + 2/3 unflexible Arbeit ist schwierig bis unmöglich.

    steht in meinem Zitat "NICHT Vollzeit".

    Und? Da steht "sind schon eine Aussage, wenn tatsächlich nicht Vollzeit". Daraufhin fragte ich, warum 2/3 einer regulären Semesterleistung Vollzeit sein sollten. Selbst, wenn 30 CP Vollzeit Anwesenheit wären, wären es 2/3 dieser Leistung nicht. Die CP sind für die zu erbringende Anwesenheit und Gesamtleistung schon angemessen.

    Zitat

    abgesehen davon, die TE wird wohl nicht in Hessen sein, da im Master UND das Praxissemester im Masterstudium.

    Kann sein, es ging eher ums Prinzip.

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