Und weil du schreibst, du bist Quereinsteiger - ich bezweifle stark, dass du mehr als ein Jahrzehnt "draußen " warst - das ist nämlich bei mir der Fall.
Ich war insgesamt 12 Jahre in der (schwer)Industrie tätig. Was das nun mit dem Ganzen zutun hat, weiß ich auch wieder nicht.
Jede Erfahrung ist wertvoll. Tut aber hier nichts zur Sache. Du kannst das gerne Anzweifeln, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal.
Die Nachricht liebt aber beim Empfänger: Das heißt, wenn ich mich durch dich beleidigt fühle, dann ist das ein Gefühl, das sicher seine Berechtigung hat, eben weil ich es für mich so empfinde. Und dann ist es in dem Moment auch völlig unabhängig davon und egal, wie du es gemeint hast. Und daher wäre es sinnvoller gewesen an der Stelle zu schreiben, dass es dir leid tut, falls du mich mit dem von dir Geschriebenen verletzt hast. Das würde aber auch eine gewisse Reflexion voraussetzen, die ich dir ebenfalls abspreche. Wenn mir ein Schüler sagt, dass ich ihn irgendwie verletzt habe mit einer Bemerkung, dann sage ich auch, dass mir das leid tut und nicht in meiner Absicht lag. Du wahrscheinlich nicht.
Du drehst Dinge gerne so herum, dass sie von dir wegzeigen.
Was wenn ich nun sage, dass ich mich durch deine Aussage hier beleidigt fühle? Tut es dir dann leid? Double Standard much?
Ich belasse es nun dabei.