Beiträge von s3g4

    Genau das versuche ich dir gerade begreiflich zu machen, dass das eben genau doch so ist.

    Mich beschleicht das Gefühl, dass bei dir viele Dinge Hausgemacht sind. Es verurteilt dich doch keiner, wenn du dir keine Zeit für Sport nehmen möchtest. Das ist alleine deine Entscheidung. Zu behaupten, dass du 365 Tage im Jahr keine Zeit dafür haben könntest ist aber einfach gelogen.

    Ich gebe zu: Meine Ausreden sind auch immer lang und ausschweifend

    Meine leider auch. Ich habe für meine Umstände aber mittlerweile Zeitslots geschaffen, die ich (fast) ohne Nachdenken einfach nutze. Manchmal kommt was dazwischen, dann ist das eben so. Der nächste wird dann aber auf jeden Fall genutzt :) Die Ausnahme bestätigt die Regel

    trotzdem schaffe ich in der Regel maximal 2 Stunden eigenen Sport insgesamt dabei

    Das ist doch besser als nichts. Die Verpflichtungen und Zeiten ändern sich doch auch jedes Jahr und du findest doch auch Zeit für Sport. Auch wenn es vielleicht weniger ist als du gerne hättest. Wenn dich das stört, dann würde ich gemeinsam mit der Familie nach einer Lösung dafür suchen. Wenn für dich so in Ordnung ist, dann ist das eben so. Beschweren kannst du dich dann aber nicht.

    Selbst wenn man unter der Woche wirklich keine Zeit findet, dann ist doch Samstag oder Sonntag morgens in jedem Fall Zeit. Ja es ist unbequem vor allen anderen aufzustehen.

    Würde bei uns einfach daran scheitern, dass der Sport der Kinder erst zwischen 18 Uhr und 20 Uhr endet und man dann noch eine Stunde fahren muss, also ja, ich könnte noch so strikt sein, bei uns ist einfach für den eigenen Sport oder eigene Freiräume wenig Zeit und flexibel oder täglich ginge da gar nichts.


    22.30 Uhr ist die Bettgehzeit der Kinder in der Regel, wenn ich also noch Schulsachen machen will, dann oft danach (oder eben jetzt, schnell nach dem Abendessen, während das kleinste Kind noch zockt), dementsprechend später steht man morgens auf.

    Und von 04:00 bis 18:00 wird nur gearbeitet? Kappa hat es eigentlich schon gut beschrieben wie es gehen kann, wenn man will.

    So nachhaltig ist das nicht - weil du "all bott" in die Werkstatt musst.

    Ersatzteile sind weniger nachhaltig, wie ein komplett neues Auto? Ernsthaft?

    Ich habe noch nie ein Auto mit weniger als 100.000km besessen. Meinen Astra von 2008 habe ich 10 Jahre gefahren und nun mit 440.000 km als Spenderfahrzeug abgegeben. Jetzt habe ich einen Passat aus 2006 mit 240.000 km. Den werde ich fahren bis er nicht mehr möchte.

    Vielleicht habe ich auch eine andere Einstellung dazu. Meine Autos kosten in der Anschaffung nie mehr als 5000€ und werden eben so lange es sich noch rechnet am leben erhalten. Das wird mit der Zeit schwieriger, weil der Gebrauchwagenmarkt aktuell furchtbar ist.

    Mein altes Auto hat mich auch nur ca. 20ct/km gekostet, ich habe das mal überschlagen. Das war aber auch ein 1000 Euro Auto und jegliche Reparatur wurde zum Freundschaftspreis in der Dorfwerkstatt gemacht.

    was anderes kommt mir auch nicht in die Tüte. Ich fahre nur alte Autos mit Dellen und Macken. Finde ich nachhaltiger, ein neues Auto würde ich mir niemals kaufen.

    Das fängt damit an, dass Beurlaubungen an Klausurtagen nur in absoluten Ausnahmefällen möglich sind und nicht immer alle Klassenlehrkräfte auch alle Klausurtermine in den Fächern kennen (können).

    Genau deswegen gibt es bei uns eine Laufzettel für Beurlaubungen. Jede Lehrkraft an den entsprechenden Tagen muss mit Unterschrift die Beurlaubung zur Kenntnis nehmen. Erst wenn alle Unterschriften eingesammelt sind, ist Beurlaubung wirksam.

    Die Kosten sind eher noch gering angesetzt. Man kann ein Auto heute kaum mehr mit 30ct/km betreiben. Die Treibstoffkosten machen dabei nur etwa 1/3 der Gesamtkosten aus.

    Das kommt wirklich drauf an. Reparaturkosten sind sehr individuell, das mache ich fast alles selbst. Fahre eigentlich immer mit gebrauchten Reifen. 30cent ist bei mir zu hoch angesetzt. Mag bei anderen, die nicht diese Möglichkeiten haben aber durchaus zutreffen.

    Ja, diese Krisen gab es immer und wird es immer geben. Aber "im Schnitt" und über die Jahrzehnte (und so sollte man einen ETF anlegen) erwirtschaftet der immer noch durchschnittlich deutlich mehr Rendite als es z. B. mit "normalen" Zinsen gerade möglich ist (Stichwort: Aktiendreieck). Natürlich sollte man auch antizyklisch handeln dann als Anleger und in Krisenzeiten kaufen. Das kann mal alles nutzen für sich.

    Es gibt eine einfache Regel:

    Time in the Market beats timing the Market.

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