Um welches Bundesland geht es denn?
Beiträge von s3g4
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Naja, Beamte können gar nicht streiken. D.h. bis zur Privatisierung der Bahn gab es gar kein Streikrecht und trotzdem lief es. Letztlich schadet auch jeder Streiktag dem Arbeitgeber. Es gibt sicherlich verschiedene Ideen, wie man das Umsetzen könnte. Das einfachste wäre eine Ankündigungsfrist. Streiks müssen 7 Tage vorher angekündigt werden und der nächste Streik kann erst angekündigt werden, wenn der erste beendet ist. Das würde vielen Pendlern und vor allem der Wirtschaft massiv helfen.
Es geht doch in diesem Fall nicht um den Schaden für den AG. Der Streik hat massive gesamtwirtschaftliche Folgen.
Ich frage mal andersrum: Was machst Du, wenn jetzt ab morgen Deutschlandweit nur die 100 Mitarbeiter streiken, die beispielsweise für die Rechenzentrum der Banken notwendig sind. Forderung 10fachen Lohn. Solange kein Zahlungsverkehr mehr. Oder Fluglotsen, Hafenlotsen, Brückenwärter, ... Eine Freund von mir arbeitete bei einer Firma, die Weltmarktführer ist. Er hatte nur eine relativ kleine Aufgabe. Es gab aber wohl in der ganzen Firma mit einer fünfstelligen Mitarbeiterzahl nur 5 Leute, die das Wissen hat es zu machen. Solche Gruppen hast Du in fast jedem großen Betrieb. BMW, Mercedes, Bayer, Telekom, da gibt es überall kleine Gruppen mit Spezialwissen. Was ist, wenn die sich zusammenschließen, eine Gewerkschaft gründen und streiken? Letztlich müssen wir das irgendwie einschränken. Die Frage ist nur, wie wir die Grenzen setzen.
Zusammenfassung: im Arbeitskampf darf der Arbeitgeber und Dritte nicht beeinträchtigt werden. Interessante Theorie
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich deine Beiträge lese höre ich immer "Red sun in the Sky" im Hinterkopf.
Naja, es ist natürlich ein wenig Einseitig gedacht, wenn wir nur an den AN denken
Wir? Die Gewerkschaft denkt an seine Mitglieder und der Arbeitgeber an sich.
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Vielleicht formulierst du dein Anliegen nochmal etwas geordneter. Ich habe ehrlich wenig von deinem Anliegen verstanden.
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Was bringt ein Streikrecht, wenn der Arbeitgeber schon vorher weiß, wie viele Tage er ohne Zugeständnisse maximal aussitzen muss bis die Streiktage verbraucht sind? Wozu dollte der Arbeitgeber dann Zugeständnisse machen?
In einer sozialen Marktwirtschaft muss man doch sozial zum Arbeitgeber sein
Das ist selbstverständlich eine Einbahnstraße.Es ist eigentlich absurd, dass hier mehrheitlich Beamtete sich über Streiks auslassen. Habt ihr schonmal gestreikt? Ich schon, mehrmals. Jetzt darf ich es nicht mehr. In meiner Freizeit eine Kundgebung besuchen ist kein Arbeitskampf.
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Wenn du etwas bewegen bzw. verändern möchtest an der Zielsetzung einer bestimmten Gewerkschaft- in deinem Fall wohl die GEW, nachdem du immer nur auf dieser herumhackst, aber keine der anderen Gewerkschaften für Lehrkräfte ansprichst- dann musst du Mitglied werden und dich aktiv einbringen.
Die GEW vertritt meiner Meinung nach nicht die Interesse der Lehrkräfte. Dafür haben wir leider nur die unterschiedlichen Verbände unter dem DBB.
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Wieso. Die Bahn streikt ja nicht.
Du verstehst arbeitskampf überhaupt nicht oder?
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"Neben den massiven Beeinträchtigungen des Alltags für weite Teile der Bevölkerung sollten sich die Verantwortlichen ins Gedächtnis rufen, dass in Europa Krieg herrscht. Diese Tarifauseinandersetzung darf nicht zum Sicherheitsrisiko werden."
Nette Erpressung. Finde ich unmöglich solche Aussagen.
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Mails fressen Strom
Ja und nein. Die Mailserver laufen so oder so. Die Mail, die ich verschicke ist deutlich weniger energieintensive wie die Papierkopie.
iPads liegen inzwischen teilweise noch unausgepackt in Kellern rum.
Deswegen kauft man auch keine Spielzeuge.
Nachhaltigkeit ist nun mal bewusster Umgang mit Ressourcen und Papier durch digitale Endgeräte zu ersetzen ist nicht per se nachhaltig.
Per se ich erstmal nichts nachhaltig. Wir kaufen in der Schule doch gar keine digitalen Endgeräte, außer für die Lehrkräfte. Diese Geräte hätte sich unsere Lehrgruppen auch so gekauft oder hatte schon welche. Wenn sie diese nicht mehr brauchen, dann verkauft man sie halt wieder. Da gibt es riesige Potentiale zum nachhaltigen Handeln. Das hast du bei Papier gar nicht, da gibts nix mehr zu holen.
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Und wenn? Wäre das schlimm?
Für den Dienstherren sicherlich nicht. Einen Beruf sucht man sich aber in der Regel aus anderen Gründen aus.
Das größte Problem dabei ist das unterschiedliche Verständnis beider Parteien. Der Dienstherr möchte ganz bestimmt Leistungen haben und bezahlt dafür eben entsprechend. Wenn der Beamte allerdings das Tauschmittel gar nicht so wichtig ist, sondern etwas anderes dann wird damit im Endeffekt die Entlohnung gedrückt. Das passiert am Ende auch, wenn der Dienstherr mitbekommt, dass die Besoldung ja immer noch fürstlich ist obwohl die davon inflationiert. Wurde hier schon oft gesagt.
In dieser Frage steht der Dienstherr nicht auf unserer Seite.
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Was Gymshark vermutlich meint: wenn Papier gespart wird, werden mehr Mails rumgeschickt, Beamer laufen, iPads müssen regelmäßig neu angeschafft werden. Papiersparen bedeutet heutzutage ja nicht, auf Schiefertafeln auszuweichen.
iPads muss niemand kaufen und meHR Mails verschicken frisst kein Brot. Bei Beamern darf man halt nicht das billigste kaufen, dann müssen die auch nicht oft getauscht werden. In den 6 Jahren an der Schule habe ich noch keine wechsel erlebt.
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Was bedeutet denn Nachhaltigkeit? Bewusster Umgang mit Ressourcen, sodass diese möglichst lange nutzbar sind. Der reine Verzicht ist erst einmal nicht nachhaltig, da eine Alternative möglicherweise wenig Nutzen bringt oder vielleicht sogar mehr Ressourcen verbraucht.
Die meisten anderen bisher genannten Optionen entsprechend da eher dem Gedanken von Nachhaltigkeit: ressourcensparende Beschaffung/Herstellung, lange oder Mehrfach-Nutzung, ressourcensparende Wiederaufbereitung oder Entsorgung.
Bei Papier könnte das z.B. sein, Papier zu verwenden, das bei der Herstellung möglichst wenig Wasser verbraucht, geringerer Bleichgrad, regionale Hölzer (= kurze Transportwege), hoher Recyclinggrad, u.ä.
Nein, das ist das Nutzen von unnötigen Ressourcen. Das ist alles nur nicht nachhaltig. Selbst wenn man den Prozess optimiert.
Die Alternative bringt wenig Nutzen? 🤣🤣 Alles klar.
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Das könnt ihr machen, hat aber nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.
Sondern?
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So jung bist du doch auch nicht, dass du die Bankenkrise von 2008 nicht erlebt hast - oder bist du nur schlecht informiert?
Aber wer Aktien oder Fonds damals hatte und nicht verkauft hat, hat auch nichts verloren. Verstehe deine Aussage gar nicht. Buchverluste interessieren mich doch gar nicht.
Lektion 1. Möglichst niedrige Zeitpräferenz haben.
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Kein oder möglichst wenig Papier verwenden.
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Und die Sache mit dem Layout verstehe ich nicht. Die Word-Datei der Lehrer, wo sie reinschreiben, kommt doch von der Schule. Das ist doch die Zeugnisvorlage - was willst du da anpassen.
Zeugnisse erstellen ist doch reine Datenschubserei. Noten, Name und Kommentare rein. Der Kram drum herum bleibt gleich und der Inhalt ist sehr minimalistisch. Digitalisierung bedeutet besonders solche banalen Vorgänge zu automatisieren, sowas händisch zu machen biete 0 Mehrwert.
Ich hoffe sehr dass ihr wenigstens mit der Serienbrieffunktion arbeitet.
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So kann man sich eigene Fehler auch schön reden. Wenn die anderen daran Schuld sind, dass man "Bankberatern" vertraut, ist das Leben einfacher.
Bankberater, sind Verkäufer und beraten höchstens die Bank selbst. Leute die einem Finanzprodukte verkaufen wollen vertraue ich grundsätzlich nicht.
Wenn man Anlageformen sucht, führt an einer tiefgehenden Beschäftigung mit unterschiedlichen Anlageklassen nichts vorbei.
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a) entweder die Leitlinien in den letzten beiden Jahren gravierend geändert haben oder
Ja das scheinbar so, ich habe schon ähnliche Fälle in anderen Fachrichtungen gesehen, die noch vor 4-5 Jahren locker durchgegangen wären.
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Klassenlehrkräfte prüfen auf Vollständigkeit und ergänzen Dinge wie Fehlzeiten, prüfen die gedruckten Zeugnisse und unterschreiben entsprechend.
Genau das mache ich auch als Klassenlehrkraft bzw. das wird auch in der Zeugniskonferenz gemacht bevor die Daten übernommen werden.
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Mit dem Drucker im Lehrerzimmer? Oder dem am PC angeschlossenen Kopierer?
Also so wie der Schulleiter etc.
Ich habe immer selbst gedruckt, die Kolleginnen auch. Seit einiger Zeit stehen sogar zwei PC-Arbeitsplätze mit Drucker dafür im Lehrerzimmer zur Verfügung.
Sorry habe mich verschrieben 😉 wieso sollte es heißen.
Wie ich was drucke weiß ich selbst. Das Sekretariat hat Zugriff auf unsere Noten in den digitalen Klassenbüchern. 2 Klicks und die Zeugnisse sind im Druck. Dafür braucht es keine Lehrkräfte mehr.
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Da wäre ich nicht zu wählerisch, was ich dafür mache
Ich schon. Für A14 würde ich meine Schule im Traum nicht verlassen. Und an eine Realschule würde ich mich schon gar nicht abordnen lassen. Ich bin dafür zu. Glück auch gar nicht ausgebildet.
Btw steigt durch die Abordnung das Schmerzensgeld ja noch um das Trennungsgeld 🤣
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