Beiträge von s3g4

    In diesem Zusammenhang stellt sich für mich natürlich die Frage, in welche Erfahrungsstufe ich eingruppiert würde – das macht ja durchaus einen finanziellen Unterschied.

    Da hier die Einstufung vom Schulträger vorgenommen wird, sollte die Eingruppierung ähnlich wie im Öffentlichendienst sein. Aber es kann auch einfach verhandelt werden. Der christliche (kirchlich?) Träger ist nicht an den TV-L gebunden und im Vertrag kann auch deutlich mehr als E13 vereinbart werden.

    Wenn jemand sagt "Setz die Kappe ab, ich will ja deine leuchtenden Augen sehen ;) " fände ich das ebenfalls creepy, nicht besonders witzig und schon gar nicht ironisch. So wie andere offenbar auch.

    Die leuchtenden Kinderaugen sind doch ein runningag hier.

    Wenn zu meinen Schüler*innen jemand sagen würde, "Setz bitte die Kappe ab, hier regnet es ja nicht" würde ich das als Witz verstehen.

    Ich finde diese, in einen blöden Witz verpackte, Anweisung schlimmer. Weil sowas wirklich gemacht wird. Als Schüler habe ich das dann halt gemacht und mir dabei gedacht was für eine Witzfigur die Lehrkraft ist, sich über sowas aufzuregen. Ich habe diese dann auch nicht mehr ernst genommen.

    Frage ich mich schon seit einigen Jahren! Ich würde sogar soweit gehen und von Verwahrlosungstendenzen sprechen, innerlich und äußerlich.

    Danke für die Bestätigung meiner These:

    Aber man kann oberflächliche Menschen mit "guter" Kleidung einfach hinters Licht führen.


    Ich finde auch nicht, das was hier im Forum größtenteils zu diesem Thema geäußert wird, repräsentiv ist. Alle Kollegen in meinem Umfeld, aktiv oder im Ruhestand, äußern sich wesentlich kritischer zum Thema 'Kappe/Bekleidung'. 8)

    Das hilft uns sicher viel weiter, dass du ein repräsentatives Umfeld hast. Ich komme an anderer Stelle nochmal darauf zurück.

    Der Erziehungsauftrag der Schule schließt natürlich auch Kleidung mit ein. Eigentlich nicht so schwierig, außer man möchte diskutieren. Danke, war alles.

    Das kann ich keinem Gesetz, Verordnung oder Erlass entnehmen. Worauf stützt sich deine Annahme?

    Meiner Meinung nach beruht das, wie wir hier schon öfter gelesen haben, nur auf Befindlichkeiten. Und die sind ziemlich unterschiedlich. Wenn jeder hier eine andere Auffassung haben werden die Erziehungsversuche im besten Fall einfach ignoriert, im schlimmsten Fall führt er zu Verwirrungen.

    Solange keine primäre oder sekundären Geschlechtsmerkmale direkt zu sehen sind oder verbotene Symbole aufgedruckt sind, geht dich das überhaupt nichts. Du meinst vielleicht dir steht es zu, hier kommentieren zu dürfen. Rechtlich bist du damit auf ganz dünnem Eis.

    Man könnte also festlegen, dass nur der ein Zeugnis erhält, der an dem Tag anwesend ist.

    Nein, so ein Regelung würde nie durch ein Beteiligungsverfahren durchkommen. Es wäre eine unsinnige Regel, die in keinem Verhältnis steht. Bei Zwischenzeugnissen bis zum Abschluss wäre es noch egal, weil diese Zeugnisse niemand mehr braucht später. Aber bei Abschlüssen wäre es überhaupt nicht denkbar so eine Regelung einzuführen.

    Wenn es doch durch irgendeinen Zufall durchrutschen würde, würde das Verwaltungsgericht die Vorschrift sofort einkassieren.

    Das eigentlich mach es damit natürlich zu einer... Naja, wie dem auch sei.

    Ich kann die Floskel auch weg lassen. Eine Beleidigung erkenne ich hier beim besten Willen nicht. Wenn du es so auffasst, dann ist deine Position wackliger als ich dachte.

    Ich bin nicht dagegen, weil das früher so war, sondern weil es mir missfällt, eine Kopfbedeckung in Gebäuden zu tragen

    Das ist dein persönliches Problem. Mir gefällt auch der Kleidungsstil von vielen Lehrkräften nicht. Dazu sage ich aber nichts weil es mir gar nicht zu steht. Gleiches gilt für die Schülerinnen und Schüler.

    Ich hab z.B. auch keinen Regenschirm in Gruppen aufgespannt, wenns nicht regnet.

    Eine Kopfbedeckung schränkt keine Dritten physisch ein, sie berührt niemanden. Der Regenschirm schon. Das ist etwas völlig anderes.

    Daher empfinde ich diese unsachliche Antwort als überflüssig und unnötig, aber auch da darf man anderer Meinung sein.

    Kannst du ruhig, Befindlichkeiten bei anderen abzuladen ist auch ziemlich unsachlich. Das habe ich damit ausgedrückt.

    Ja, die Teilkrankschreibung ist vermutlich eher für "längere Krankschreibungen" (nach OP oder so).
    Mein Mann hatte vor zwei Jahren quasi eine solche.

    Auch wenn es sowas eigentlich nicht gibt, haben wir das an der Schule schon öfters auch einfach gemacht. Z.B. nach einer Operation und natürlich nur auf Verlangen der Person. Für die Zeit der Krankschreibung wurde dann auf freiwilliger Basis ein Teil des Unterrichts wieder gemacht. Ich habe das natürlich immer kritisch überwacht, fand die Lösungen aber immer gut. Natürlich nur mit ärztlicher Empfehlung.

    Im Anschluss folgte meistens eine Wiedereingliederung. Diese musste meist nicht so lange sein.

    Das Vorgehen ist rechtlich in einer eher hellgrauen Zone und bei einem Kollegen wurde in dieser Zeit sogar ein Termin beim Versorgungsamt anberaumt. Das konnten wir aber abwehren, weil offensichtlich keine Dienstunfähigkeit gedroht hatte.

    Ich erlebe in der Schule oft Folgendes:
    Bis zu zwei Wochen nach den Schulferien sind die Schüler noch nicht leistungsbereit oder -willig, weil gerade erst Ferien waren. Ebenso zwei Wochen vor den nächsten Ferien sind sie ebenso wenig leistungsbereit oder -willig, weil ja bald Ferien sind. Als Lehrkraft muss ich also regelmäßig gegen entsprechende Widerstände angehen.

    Henne - Ei?

    Keine Ahnung. Ich finde die Tatsache auch nicht besonders schlimm. Ich mochte die entspanntere Stimmung vor den Ferien immer als Schüler.

    Wenn körperliche Beschwerden dich zum Beispiel ganz schön KO bringen, du aber trotzdem 3-4 Stunden am Tag arbeiten kannst, dann ist es für alle eine win-win-Situation, eine Teilkrankschreibung zu haben.
    Kein Mensch bleibt gerne 100% zuhause. Genesung geht auch dadurch schneller, der Arbeitgeber hat natürlich auch was davon.

    Also wie eine Wiedereingliederung, aber von vornherein. Joa sowas wäre sicherlich eine gute Sache.

    Also ich bleibe auch gerne zu 100% Zuhause muss ich zugeben. Vielleicht kommt mein Eindruck aber auch daher, dass ich wirklich sehr sehr selten überhaupt krank bin. 2-3 Tage pro Jahr maximal, in den meisten Jahren aber gar nicht. Wenn es mehr und auch länger wäre würde ich vielleicht anders denken.

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