Beiträge von s3g4

    Die Nichte verdient sich ein Taschengeld, die ungelernte Alleinerziehende muss fürs Alter vorsorgen und sich versichern. Ich bin in der Lage, meine Wohnung selbst zu putzen, daher komme ich nicht in die Verlegenheit, kriminell zu werden. Ich bin auch alt genug, um Verantwortung für Menschen zu übernehmen, die ich beschäftigen wollen würde

    Ok dann nennen wir es halt immer Taschengeld. 🤣

    Nochmal, es geht doch ums Prinzip. Die paar Rentenpunkte retten einen auch nicht mehr. Die DRV ist KEINE Altersvorsorge.

    Bei allem anderen bin ich bei euch. Eine Versicherung während der Tätigkeit und beim Weg dorthin ist wichtig.

    Wie man damit umgeht, muss jeder selber wissen, aber die Möglichkeit zur zur legalen Beschäftigung besteht faktisch nicht, man hat die Option jemanden schwarz zu beschäftigen oder selber zu putzen

    Nach Berlin ziehen zur verwirrten susannea. Dort gibt es nur angemeldete.

    Auch auf lange Sicht ist das nachvollziehbar. Aus der Rente bekommen schon Menschen, die jetzt zu Mindestlohn Vollzeit arbeiten so wenig heraus, dass sie mit Bürgergeld aufstocken müssen. Ich kann jeden Geringverdiener verstehen, der nicht in das System einzahlen will, aus dem er im Endeffekt nichts herausbekommt.

    Nicht nur geringverdiener. Eines meiner Argumente Beamter zu werden, war genau dieses. Ich wollte aus dem Rentensystem raus. Alternativ wäre nur noch die Selbstständigkeit geblieben.

    Dann könnte sie sich damit selbstständig machen und schon ist das kein Problem mehr.

    Kenne viele, die das getan haben,

    Hätte, könnte, sollte. Die Realität sieht anders aus. Selbstständigkeit macht viele Angst, weil diese auch in Deutschland extra kompliziert gemacht wird.

    Mich würden aber deine Beweggründe für die Mitgliedschaft interessieren, s3g4

    Gerne. ich bin nicht nur passives, sondern auch aktives Mitglied im Vorstand. Die Mitgliedschaft kostet 20€ im Jahr, das kann ich verschmerzen. Der Förderverein hat mir z.B. eine Weiterbildung für knapp 10k€ bezahlt. Es werden ganz viele Zusatzangebote über den Förderverein organisiert und abgewickelt. Da verdiene ich und andere auch nochmal dran. Das ist eine Bereicherung, die der Dienstherr so gar nicht abbilden könnte.

    Frage ist ja, wann ist die Differenz für mich so gering, dass ich sogar Gewinn mit mache über die Steuererstattung ;)

    Letztendlich wollen sie meistens nicht soviel mehr haben, wie es einen spart, das absetzen zu können, aber das ist nur meine persönliche Erfahrung.

    Wenn man eine Reinigungskraft geringfügig beschäftigt kostet das für den Arbeitgeber nicht besonders viel mehr, als eine unangemeldete. Das Problem der Reinigungskraft wird sein, dass die Reinigung eines Haushalts nicht reicht und sie mehrere Haushalte braucht. Dann wird das Steuerlich richtig eklig.

    Die Probleme sind alle Hausgemacht, mit einem völlig unlogischen und viel zu komplizieritem Steuerrecht. Die Tatsache, dass es so viele Steuerberater gibt, zeigt ja schon wie schlimm es um das System steht.

    Unter-/Mittel-/Oberschichtsmodell ist mMn nicht mehr zeitgemäß. Passender finde ich das Modell der Erwerbsarbeitenden und der Habenden, die Arbeit nicht nötig haben. Wir kämpfen um die Krümel und fühlen uns dann erhaben, wenn wir ein Stück vom Kuchen haben

    Eine exzessive Kreditvergabe, die heute nicht nur durch die Zentralbank, sondern durch die private Schöpfung von Giralgeld erfolgt, trägt dazu bei, dass nur die Kreditnehmer aus der Geldschöpfung Nutzen ziehen. Einkommensschwache Schichten sind ohne Sicherheiten jedoch nicht in der Lage, Kredite zu erlangen. Daher vergrößert eine großzügige Kreditvergabe die Einkommensungleichheit. Thomas Mayer geht davon aus, dass diese Ursache der zunehmenden Ungleichheit der Verteilung der Geldvermögen relevanter ist als die von Thomas Piketty benannten Faktoren.[2

    . Bei meinen Jugendlichen habe ich den Eindruck, der Trend geht gerade dahin, einfach mal wieder real zu leben

    Tatsächlich habe ich zwei Mädchen im Alter um 18 (oder sowas) belauscht, als ich an der Kasse stand um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die haben auch darüber geredet, wie gut es ist ohne die üblichen social Media Apps. War nicht das erste Mal, der Trend gefällt mir.

    Ist das die Fortsetzung der Häuser-Diskussion? Ehrlich, wer sowas schreibt, hat wirklich keine Ahnung davon, wie wenig "wenig" ist. Du bekommst ganz sicher keine Grundsicherung sondern eine fette Beamtenpension.

    Nein ich nicht, aber der "normale" Arbeitnehmer. Ich sehe das bei meinem Vater. Der hat über 40 Jahre geschafft und hat jetzt eine Rente, die ich als Beleidigung empfinde.

    Ich weiß auch nicht wieso du mich jetzt angehst und woher du wissen willst ob ich weiß was wenig ist. Das weiß ich ganz genau und wahrscheinlich besser als viele hier. Ich komme eher aus der unteren Mittelschicht, zumindest war es das mal, der Sozialabstieg trifft diese Schicht ja besonders. Ich habe ziemlich lange mit wenig gelebt und weiß wie man Haushalten muss.

    Am Ende keine Rente und Grundsicherung vom Staat

    Alles richtig, aber das trifft doch jetzt eh jeden Arbeitnehmer. Das ist nun wirklich kein gutes Argument gegen Schwarzarbeit, eher eines dafür. Das Rentenponzi in Deutschland ist am Ende angekommen, wenn es keine Reform gibt.

    Ganz ausmerzen kann man Schwarzarbeit so oder so nicht, aber ein paar gute Anreize würde sicher helfen.

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