Beiträge von s3g4

    Mehr Technik, mehr "Alltagsweltbezug", mehr "schülerzentrierter Unterricht" (was auch immer das sein soll), jeweils von Leuten, die das auch vorher schon gefordert habe.

    Jeder, der was zu entscheiden hat, wird behaupten, Pisa zeige, dass jetzt wirklich das gemacht werden sollte, was er vorher auch schon wollte.

    Wenn mein Finger beim Zwiebelschneiden auf einmal anfängt weh zu tun und sich eine rot Flüssigkeit verteilt, dann brauche ich wahrscheinlich ein größeres Messer.

    Respekt und Wertschätzung ist keine Einbahnstraße. Was ihr zwei also dem christlichen Religionsunterricht an mangelnder Offenheit unterstellt, solltet ihr vielleicht zunächst einmal selbst leisten innerlich, um nicht alles nur pauschal als Indoktrination abzutun, was dort geleistet wird.

    Ich weiß was du meinst. Aber alles gute, was Kirchen machen braucht den Deckmantel von Religion überhaupt nicht. Aber ich belasse es mal dabei.

    Wenn einem sonst nichts mehr einfällt, greift man halt ein bisschen in die stereotype Klischeekiste und stellt das Gegenüber als unmündigen Mitleidsempfänger dar ^^

    Was hast du denn gemacht?

    Edit: Erstell du bitte mal an einer 1500-Personen-Schule auch nur eine Woche lang den Vertretungsplan. Dann sprechen wir nochmal.

    Dann will ich sicher nicht von jedem angerufen werden. Schon gar nicht alle um 7 Uhr.

    Das hat mit Lerchen und Eulen nicht viel zu tun, sondern vielmehr damit, dass unsere ganze Arbeitswelt darauf ausgerichtet ist, dass sie eben schon ab 7 Uhr morgens beginnt und nicht erst ab 11. Danach sollte man an ARBEITStagen auch als erwachsener Beamter (bzw. Angestellter) in der Lage sein sich zu richten.

    Ja und? mein Arbeitstag beginnt aber dann nicht. Das steht auch nirgends. Man kann sich das natürlich auch einfach aus den Fingern saugen.

    Der Arbeitstag von manchen beginnt auch vielleicht erst um 22 Uhr, muss der auch um 7 Uhr wach sein, weil das andere auch sind?

    Durch meine Abordnung an eine Behörde habe ich an diesen Tagen Gleitzeit von 06:00 bis 20:00. Aber hier sieht man mal wieder die lebensfremden Lehrkräfte, die nie was "richtiges" gearbeitet haben.

    Genau....warum auch sachbezogene Anwendungen, Argumentation u.ä. vermitteln, wenn die rein mechanische Abarbeitung von Kalkülen auch reicht....die dann später ohnehin niemand mehr verwendet. Das bereitet mit Sicherheit gut auf das Berufsleben vor.

    Wird ja nicht gemacht. Den Unsinn, den man in den Büchern liest verwirrt nur mit bescheuert konstruierte "Anwendungen".

    Du siehst auch bei state, dass die "kompetenzorientierung" in Anführungszeichen gesetzt wird. Weils einfach nur wenige richtig umgesetzt bekommen. Daher kann das ruhig wieder weg.

    Da gibt es einiges. Aber ein Aspekt ist, dass direkte Demokratie voraussetzt, dass sich der Wähler ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt hat um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Im Idealfall ist es so, dass die Argumente beider Seiten ausgetauscht werden und sich der Wähler im Diskurs eine fundierte Meinung bildet. In der Praxis ist aber oft so, dass dieses Wissen beim Wähler gar nicht vorhanden ist. Entsprechend trifft er eine Entscheidung ohne ausreichend informiert zu sein. Es wird auch kaum möglich sein, dass sich der Bürger über alle Themen umfassend informiert. Dafür gibt es (theoretisch) Fachpolitiker, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Die Gesundheitsexperten der SPD diskutieren dann gemeinsam den Standpunkt ihrer Fraktion. Natürlich gibt es auch Fragen, die man gut basisdemokratisch entscheiden kann. Aber viele Themen sind einfach sehr komplex.

    Ich finde das als eine schwache Ausrede dafür. Klar das Volk muss das erstmal lernen, also kommt vielleicht erstmal blödsinn dabei raus. Aber es einfach gar nicht zu machen ist keine Lösung. In der Schweiz funktioniert es doch auch, oder sind Deutsche einfach zu dumm dafür?

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