Beiträge von s3g4

    Kann man unterschiedlich sehen. Als dumm muss man niemanden bezeichnen, aber das ewige "man muss alle ernst nehmen in ihren Sorgen und gut zuhören" kann auch nach hinten losgehen. Man erinnere sich an die wilde Mischung aus Freaks und Bessergestellten, die als Querdenker durch die Gegend zogen. Abgesehen davon, dass dort sowieso niemand wollte, dass wer zuhört (Stichwort "Lügenpresse"), kann man die positive Aufmerksamkeit auch missverstehen.

    Jupp der hoch erhobene moralische Zeigefinger war schon immer die Lösung für alles nicht wahr 😉

    Doch, das gibt's. In der Schweiz sind wir Ausländer und es gibt Leute in der Bevölkerung, die uns echt nicht mögen. Ich finde die deutsche Attitüde bei diesem Thema echt schizophrenen. Auf der einen Seite das ewige Schuldbekenntnis, man darf nur ja nie laut aussprechen, dass es mit bestimmten Migrantengruppen ein Problem geben könnte. Auf der anderen Seite die Überheblichkeit, wir wären selbst überall auf der Welt herzlich willkommen. Das finde ich irgendwie anstrengend.

    Man redet sich selbst halt gerne diese Privilegien ein. Man hat als "nativer" Deutscher in Deutschland eine bessere oder einfachere Ausgangssituation. Zumindest in den meisten Fällen. Das gilt aber auch(oder noch mehr) für einen Franzosen in Frankreich oder eine Chinesin in China.

    Das ist sicherlich ein Problem. Gleiche oder faire Rahmenbedingungen für alle sind was, wofür man einstehen sollte.

    Vielleicht bin das nur ich oder es liegt an der Kultur an unserer Schule, aber ich halte das wirklich für Zeitverschwendung zumindest bei uns. Wenn es Diskriminierung an Schulen gibt (egal wer da diskriminiert wird), dann halte ich solche Aktionen schon für sinnvoll.

    Wir machen so viel Veranstaltungen, Fahrten und Ausflüge zusammen. Keine der Aktivitäten hat Antidiskriminierung als Leitmotto, aber diese Kultur wird einfach gelebt. Vielleicht ist es bei uns auch etwas einfacher, weil viele bei uns im Wohnheim wohnen und dort so oder so zusammen leben und klar kommen müssen/wollen.

    Quittengelee zu deiner Eingangsfrage:

    Es gibt das Programm Schule gegen Rassismis/ Schule mit Courage.

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/mitmachen/courage-schule-werden/

    Hier geht es nicht unbedingt darum, diejenigen, die bereits tief in der braunen *** stecken rauszuholen. Es geht eher darum, den Nährboden für ein respektvolles, couragiertes Miteinander zu schaffen, in dem man sich bekennt und aktiv eingreift, wenn diskriminierendes Verhalten beobachtet wird oder sich jemand entsprechend äußert. Dafür muss man als Schule eine Haltung haben und der große Teil der Schulgemeinde, allen voran die Schulleitung und Lehrerschaft absolut dahinter stehen, dass es einen Unterschied macht, wer, weswegen, in welcher Form "angemacht" wird. Da reicht es nicht, wenn sich 1-2 Lehrkräfte oder die Schulsozialarbeiterin aufreiben. Ich finde es toll, dass du dir diese Gedanke machst und aktiv etwas unternehmen möchtest.

    In dem Zusammenhang macht es auxh Sinn sich mit Haim Omers "Neuen Autorität" zu befassen. Hat nichts explizit mit (Rechts)Extremismus zu tun, hier geht es eher um den Umgang mit Grenzüberschreitungen aller Art.

    Ich habe das auch schon an vielen anderen Schulen gesehen. Also zumindest dieses Logo. Ich überlege nur gerade wie das mit den jährlichen Projekten aussieht. Machen diese Schulen jedes Jahr solchen Projekte? Wie sieht so ein Projekt aus? Die anderen Punkte sind einfach Selbstverständlichkeiten.

    1. Ich setze mich dafür ein, dass meine Schule nachhaltige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen durchführt, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
    2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, dann wende ich mich dagegen, spreche dies an und unterstütze eine offene Auseinandersetzung, damit wir gemeinsam Wege finden, einander respektvoll zu begegnen.
    3. Ich bin aktiv, damit meine Schule jedes Jahr Projekte gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, durchführt.

    Die 4 h bei 60 °C. Es kostet unglaubliche Mengen an Energie das Wasser um 30 °C mehr aufzuheizen. Die Temperatur bringt wirklich nix, hau einfach Vollwaschmittel mit Peroxiden rein. Die haben den Hasen-Dreck auch immer klein bekommen.

    Die Diskussion hatte ich mit meiner Frau auch öffters. Sie war auch der Ansicht, dass je länger ein Gerät läuft desto mehr Strom verbraucht wird.

    Dann haben wir die Stromaufnahme mal gemessen und siehe da, 60°C mit längerer Laufzeit hatte ca. 40% weniger Stromaufnahme.

    Interessant 👍 Vielleicht teste ich das mal.

    Es ist allerdings vom Ablauf her so praktisch, dass die Kochwäsche exakt genauso lange wie der Trockner läuft... 4 Stunden sind ja ewig und in der Zeit schaffe ich sonst 1x Kochwäsche und 2 normale 😕

    Machst du so oft Kochwäsche? Wir kochen wenn überhaupt nur Unter-, Bettwäschen und Handtücher. Vielleicht einmal im Monat.

    Aber auf Privatflüge verzichten, jetzt vor den Sommerferien? Das tun nur wenige freiwillig. Wir hatten diese Diskussion hier schon öfter (und ursprünglich ging es ja um Rechtsextremus).

    Es wird nur auf Mobilität rumgeritten. Für mich als Energietechniker ist das einfach nur zu kurz gedacht und zu polarisierend. Wie die Debatte geführt wird, das ist zum scheitern verurteilt. Es muss viel umfassender gehandelt werden. Mit dem Unsinn der "letzten Generation" passiert genau das Gegenteil.

    Aber ich würde sagen zurück zum Thema.

    Extremist bedeutet auch, nicht Mainstream zu sein

    bitte Extremisten nicht verharmlosen.

    Und welche Maßnahmen schlägst du vor? (Für harmlose ist es 50 Jahre zu spät.) Wir haben fast alles erlaubte Kohlenstoffdioxid erzeugt.

    keine Ahnung was harmlose Maßnahmen sein sollen. Aber:

    • Bürokratie für Solaranlagen und kleinwindanlagen komplett abschaffen.
    • Dezentralisierung der Stromnetz und besonders der Betreiber.
    • Überkonsum bzw. schnelllebige Konsumgüter bekämpfen
    • Kernkraftwerke bauen
    • Stromnetze ausbauen
    • Forschung unterstützen
    • Leitzinsen auf 20% anheben oder Rückkehr zum Goldstandard, damit Kriege nicht mehr finanzierbar sind.

    Das war's jetzt mal aus der hohlen Hand

    Klimakleber wollen die Erde bewohnbar halten, sie setzen sich also für schwache (z. B Bewohner in Afrika oder Lateinamerika aber auch Arme in Europa) ein. Dass das gedankenlose Egoisten, die weder auf ihr Auto noch den Urlaubsflug verzichten wollen, stört, verstehe ich sogar. Ich bin dann doch lieber Extremist (für meine Mitmenschen und mich) als Zerstörer unseres Lebens.

    ich kann dir nicht verbieten Extremist zu sein. Ich finde es nur schade, wenn du deine Zeit damit verschwendest und dem Ziel schadest.

    Aber ich denke ich belasse es dabei, weil eine Diskussion mit Extremisten ist meist genauso fruchtbar, wie mit einem Baum.

    Nicht drei bis fünf Jahre, aber auch keine 30 Jahre mehr (und höchstens noch 10 Jahre für Änderung).

    (Wenn bestimmte Kipppunkte fallen (und manche fallen vermutlich bereits bei 2 Grad Celsius Erwärmung), ist keine Umkehr mehr möglich. Dann wird ein Großteil der Erde für Menschen unbewohnbar werden und wo gegen diese Menschen hin? Es wird unsere Gesellschaft zerstören. Auch Korallenriffe oder Regenwälder sind unrettbar verloren, wollen nur aktuell viele nicht hören und verteufeln die, die darauf hinweisen.)

    Mit Reaktionismus kommt man aber nicht weiter. Mir fallen viele Möglichkeiten ein, die nichts mit sinnlosen Straftaten zu tun haben. Der Zweck(welcher so eh nicht erreicht wird) heiligt nicht die Mittel.

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