Beiträge von s3g4

    Dann kann es ja mit der Ablehnung der Kirche so wichtig sein.

    Wenn man vor Ort einen KiGa Platz benötigt, muss man auch nehmen, was man bekommt … innerhalb der Flächen-Kommune.

    Dass es zu Ärger kommt, wenn das Kind nicht fußläufig untergebracht wird, ist von Kirche ganz unabhängig.

    Ich kann nicht verstehen, warum man Religion so sehr ablehnt, sich offen dagegen positioniert, dann aber die kirchliche KiTa oder die evangelikale Privatschule auswählt.

    Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Ich lass es daher lieber, aber vielleicht denkst du nochmal über deine Aussagen hier nach.

    Wie kommst du darauf?

    Ich bin kein Experte, aber nach meinem Verständnis und auch den Erinnerungen aus meiner Zeit als Schüler nach folgt Religionsunterricht ähnlichen Prinzipien wie Geschichts- oder Politikunterricht, d. h. primär erfolgt eine Auseinandersetzung mit Quellen, was natürlich auch Quellenkritik beinhaltet.

    An sowas kann ich mich nicht erinnern. Ich hatte eigentlich durchgehend, bis ich Religion abgewählt habe, den örtlichen Pfarrer als Religionslehrer. Das war wie ein ausgedehnter Konfirmationsunterricht.

    Die Mehrheit in Deutschland sieht/sah es anders.

    https://de.statista.com/infografik/243…big-bezeichnen/

    38% ist also die Mehrheit? c'mon man, merkst du nicht dass es nicht besser wird?

    Seit wann sind schulische Inhalte von der Personenzahl, die das wichtig finden abhängig?

    In Antimons Beispiel geht es aber nicht um Werte, sondern um grundsätzlich einen Kitaplatz. Und der Nachbarort ist aus organisatorischen Gründen nicht für alle Eltern eine Option, mal von Freundschaften zu Nachbarskindern ganz abgesehen.

    Und die Kita im Nachbarort wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch von einer Kirche betrieben. Ich hätte 15km Fahren müssen zur nächsten Kita, bei der die Kirche keine Finger drin hatte. Und da hätten wir wahrscheinlich keine Chance gehabt auf einen Platz.

    Das freut mich.

    Tatsächlich geht es aus katholischer Sicht ja nicht nur um den Segen, sondern darum, ob ein Sakrament gültig zustande kommt.

    Heiraten zwei evangelische Christen, so reicht aus katholischer Sicht schon die standesamtliche Trauung aus, damit die Ehe sakramental ist (es sei denn, einer der Eheleute war mal katholisch (und ist es aus kirchlicher Sicht damit immer noch)).

    Für Katholiken hingegen gilt die Formpflicht, damit es eine gültige sakramentale Ehe ist (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Formmangel_(Kirchenrecht)). Ich glaube nicht, dass deine Tochter eine Dispens für eine freie Trauung erhalten hat?

    Das mag nach viel Geschwätz klingen, nach Haarspalterei, nach Nebensächlichkeit, und es ist natürlich jedem selbst überlassen, ob man daran glaubt und ob es einem wichtig ist. Aber zur Kenntnis nehmen sollte man es schon, finde ich, wenn einem eigentlich wirklich etwas an der kirchlichen Trauung liegt und man sie nicht nur aufgrund der Kulisse und der Tradition vollzogen hätte.

    Wieso sollte mich die Ansicht der Kirche dazu interessieren? Selbst Glaubender ist das doch völlig nebensächlich.

    Wisst ihr was völlig revolutionär wäre? Ein denzentraler Glaubensansatz ohne Institutionen. Davon ist nämlich in keinem Schriftstück von Religionen die Rede. Jeder glaubt einfach daran, was er/sie möchte und kommt mit evtl. nach Lust und Laune mit anderen zusammen. Oder halt auch nicht.

    Ein Rentenpunkt kostet gegenwärtig 8024,41€, dafür gibt es 36.04€ Rente im Monat (und nachträglich so einen Zahlung leisten zu dürfen, ist ein reglementiertes Privileg)

    https://www.finanztip.de/gesetzliche-re…npunkte-kaufen/

    Tja, mit der Verbeamtungsurkunde werden einem Ansprüche im sechsstelligen Bereich (durchaus auch im Höheren) gegenüber einer Versicherung in der DRV überreicht (zusätzlich zum höheren Nettogehalt) - aus der Perspektive stellt sich die titelgebende Frage eigentlich gar nicht

    🤣 Sage ich doch, das sollte wirklich niemand machen. Die 8000€ bis zur Rente anlegen, hat man deutlich mehr von

    Es besteht dazu noch die Möglichkeit, nach dem Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis Rentenpunkte nachzukaufen (dies ist ansonsten recht reglementiert). Dazu könnte man ja einen Teil seiner Ersparnisse aus dem netto-Gehaltsvorteil verwenden

    Das ist richtig, würde ich aber niemandem empfehlen.

    Das ist nicht richtig. Verlässt man das Beamtenverhältnis, so wird die Person in der gesetzlichen Rentenversicherung für die gesamte Zeit nachversichert (ja, 100% bezogen auf die Zeit), der Dienstherr bezahlt jedoch nur den Arbeitgeberanteil in die RV, wohingegen man als angestellter Lehrer in der Zeit ja bereits Arbeitgeber- + Arbeitnehmer-Anteil in die RV eingezahlt hätte. Das macht rund 50% weniger Beitrag in die RV aus. Das wiederum führt zu weniger Rentenpunkten und das wiederum macht diese Lösung wenig attraktiv

    Nein das ist und war auch immer falsch.

    Zitat

    Der nachträglich zu entrichtende Versicherungsbeitrag (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) ist alleine vom ehemaligen Dienstherrn zu tragen

    Na wenn die Boomer in Rente/Pension gehen, wie das alles noch gestemmt werden? Meine leicht pessimistische Vermutung ist, dass der Laden dann zusammenbricht.

    So ein Unsinn. Welcher laden denn? Alsob das Land pleite gehen könnte. Der Schuldenberg wächst natürlich weiter. Aber das wird sich eh nie ändern bis zur nächsten Währungsreform. Und dann fängt das Spiel von vorne an.

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