Beiträge von s3g4

    Kommt vermutlich auf den Bereich an. Wenn der TS im Bereich Physik promoviert hat, wird er vermutlich nicht Grafikdesigner unterrichten :-). Wenn man im Studiengang Physik oder Ingenieur Mathe oder Physik doof findet, hat man glaub ich auch als Student ein grundlegendes Problem. (wobei ich zugeben muss, dass ich als E-Techniker 'Theoretische Elektrotechnik' gehasst habe)

    Ich habe einen Großteil des Grundstudium gehasst. In den wenigsten Gesichtern war Enthusiasmus bei Statik, Dynamik oder Thermodynamik zu sehen.

    Während der Probezeit, wenn ich verbeamtet bin oder vielleicht verbeamtet in Elternzeit? Beginnt dann eine neue Probezeit für mich, wenn ich in den staatlichen Schuldienst wechsel? Bin schon 36...

    Wenn du dich aus dem Kirchendienst entlassen lässt, dann beginnt natürlich eine neue Probezeit beim nächsten Dienstherren. Was das mit dem Alter zutun hat verstehe ich nicht so ganz.

    Ob ein Wechsel möglich weiß ich nicht.

    Ich frage mich, wieso führt man nicht einfach einen grundständigen, rein fachbezogenen Bachelor ein, der dann später, im Master, durch Pädagogik + Didaktik + evtl.

    ein Zweitfach ergänzt wird. So hätten viele einen vollwertigen Abschluss, mit dem man tatsächlich auch etwas anfangen kann (je nach Fach, natürlich!).

    Genau so kannt das Lehramtstudium für berufliche Schulen in Hessen organisiert werden. Da hier immer zu wenige einen Lehramtsbachelor machen, kann man mit einem Maschinenbaubachelor fast reibungslos in den Lehramtsmaster übergehen. Alle anderen Lehrämter machen noch das Staatsexamen.

    Es gibt unzähliche Bereiche in der freien Wirtschaft, da werden ganz andere Gehälter bezahlt

    Es ist irgendwie auffällig, dass solche Aussagen immer nur von Lehrkräften von Regelschulen kommen.

    Es bekommt nirgendwo irgendjemand etwas geschenkt. Sicher gibt es ein paar Leute, die richtig gut verdienen. Für jeden der mehr als 100k€ im Jahr (Brutto) nach Hause trägt, gibt es 100 die unter 40k€ bleiben. Da gehören auch einige Akademiker dazu.

    Automobilindustrie/Traumjobs/Spitzengehälter: Lass uns da in zehn Jahren nochmal drüber reden, ok?

    Kann man doch jetzt schon. Die ganzen Zulieferer sind bereits fleißig dabei zu schrumpfen. Das wird bei den Herstellern auch noch kommen. Durch Elektro- und Wasserstoffautos sinkt die Komplexität erheblich und Bedarf nicht mehr so viele Ingenieure.

    Im Moment sind wahrscheinlich auch viele in Kurzarbeit...

    Glühbier ist die Lösung. Warmes Bier trinkt fast Niemand, also sinkt der Alkoholkonsum ohne es zu verbieten. Glühwein, Jagertee usw. muss eben Verboten werden. Das Problem, dass jeder sich einfach was mitbringen kann ist damit natürlich nicht gebannt. Vor allem, wenn jemand Kühlakkus für das Glühbier mitbringt 🤯

    Das ist aber kein alleiniges Phänomen der Kleinen. Meine Großen (Anfang 20 bis Mitte 40) haben sich auch immer viel zu erzählen ;).

    Da besteht das Problem, dass man hier auch Mal Personen disziplinieren muss, die älter sind als man selbst. Egal wie lange jemand gearbeitet hat. In der Schule wird wieder jeder zum Kind. :D

    (Vielleicht bin ich deswegen auch Lehrer geworden, das darf meine Frau aber nicht wissen🤭)

    Was ich mir als nächstes wünsche (gibt es in der Kombi noch nicht).

    Display:

    Auflösung: relativ niedrig aber 4:3 oder 16:10

    14" oder 15"

    Bildrate ≥ 120Hz und entsprechendR Reaktionszeiten

    Touchscreen!

    HDR10 wäre schön

    CPU:

    Mindestens 8 Kerne Ryzen

    RAM: mindestens 16Gb

    Speicher: 1tb nvme SSD

    Dedizierte Grafikkarte: RTX2060 oder AMD equivalt.

    Akku ausreichend groß für mindestens10 Stunde leichte Arbeit.

    Gewicht um die 1,5kg

    Bleibt abzuwarten wann es diese Kombination zu kaufen gibt.

    Dann formuliere ich es anders: da ich persönlich keinen "extra" Arbeitsplatz brauche (abgesehen von dem, den ich mir auch als Nicht-Lehrerin einrichten würde) und weder viel für Verbrauchsmaterial ausgebe noch ein großes "Materiallager" o. ä. habe, bin ich wohl 'raus aus der Diskussion, da ich scheinbar dahingehend eine Ausnahme darstelle.

    Bin ich dann wohl auch. Vielleicht sollte man sich überlegen wie man sich anderes organisiert.

    Im Kontext der Diskussion habe ich aber mal eine Frage, an die Leute, die sich hier durch Stift-, Ordner- und sonstige Materialkäufe aus den 10% der Einkommensreichsten raus rechnen: Wie viel Geld gebt ihr denn im Monat für benötigte Materialien aus?

    Ich kaufe alle paar Monate neue Stifte. Ich schätze mal 10€ alle drei Monate. Als weitere Ausgaben könnte man noch den verbrauchten Strom und die anteilige Nutzung des Internetanschlusses. Für die Coronazeit müsste man diesen doch von der Steuer absetzen können oder?

    Sorry, aber das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Ich muss mein halbes Schlafzimmer als Arbeitszimmer und Materiallager nutzen. Wenn ich mehr Platz will (z. B. extra Zimmer) muss ich umziehen und mehr Miete zahlen. Normale Menschen arbeiten in einem Büro und brauchen privat allenfalls einen Drucker, um Osterkarten zu gestalten.

    Ich brauch meine Drucker zuhause auch im Prinzip für nichts anderes. Ich benutzte ihn aber manchmal, weil ich faul bin und nicht in der Schule 1-2 Seiten drucken will. Einen PC-Arbeitsplatz hatte ich schon immer und auch mehrere Ordner im im Regal, viel mehr ist es jetzt auch nicht. Ich könnte auch alles in der Schule machen, aber ich mache lieber bei mir.

    Ich mache Dienstreisen von rund 1000 km im Jahr, 17ct pro km bekomme ich wieder usw. usf.

    Da würde ich aber mal die Richtlinie für Reisekosten prüfen. Ich bekomme 35ct pro km für die gesamte gefahrene Strecke.

    Das hat m.M.n. auch wenig damit zu tun, ob mein Gehalt angemessen ist und schon gar nicht, ob ich zufrieden im Leben bin ;)

    Doch das spielt, zumindest für mich ein ein Rolle. Hätte ich das Gefühl ich würde nicht ausreichend entlohnt, würde ich mich verändern wollen.

    Wenn man sich selbst vorrechnen will, dass Lehrer wenig verdienen, dann kann man das auch. Umgekehrt auch.

    Ich frage mich immer: Was ist denn der Grund ins Lehramt zu wechseln bzw. zu gehen wenn man dort 1) weniger verdient als in der freien Wirtschaft, 2) mehr arbeiten muss, als in der freien Wirtschaft und 3) auch noch Arbeitsmaterialien selbstbezahlen muss, die man in der freien Wirtschaft gestellt bekäme? Warum bleibt man dann nicht in der bzw. geht in die freie Wirtschaft?

    Frage an alle, nicht nur an diejenigen, die hier in diesem Thread schon gepostet haben.

    Ich vermute es kommt daher, dass hier viele die Verhältnisse in der Wirtschaft nicht erlebt haben.

    Mir war, bevor ich den Schritt zum Lehramt gemacht habe, klar was ich verdienen werde.

    Hier mal mein ganz persönlicher Vergleich. Ich war zuvor in einem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie in der Entgeltgruppe E8 beschäftigt.

    Industrie: 40h/Woche; 30 Tage Urlaub

    Jahresbruttogehalt: 63.805€

    Jahresnettogehalt: 43.065€

    Lehramt: A13 Stufe 3

    Jahresbruttogehalt: 63.937,32€

    Jahresnettogehalt(bereinigt mit Krankenversicherung): 46.027,10€

    Es bleiben mir also etwa 3000€ mehr im Jahr. Dazu kommt noch, dass ich weniger Fahrten habe wegen der Ferien.

    Mein Verdienst war auch ganz ok, ich habe auch schon für weniger gearbeitet bzw. Kommilitonen von mir arbeiten auch für weniger. Sicher ist auch mehr drin, ist halt zu Frage zu welchen sonstigen Konditionen? Viel Reisetätigkeit, Personalverantwortung, Budgetverantwortung, Bereichsverantwortung... also mehr Verantwortung für meist nicht signifikant mehr Geld. Jeder findet immer etwas zu meckern. Das Niveau ist bei beamteten Lehrkräften aber wirklich unverschämt hoch. Dass man dann komische Blicke von anderen Berufsgruppen erntet, ist für mich sehr verständlich.

    Feiertage liegen dieses Schuljahr auch fast alle am Wochenende (3. Oktober, 1. Mai), wenn sie nicht sowieso immer in den Ferien liegen (Allerheiligen, Dreikönig, Fronleichnam).

    Allerheiligen und Dreikönige sind nicht in viele Bundesländern überhaupt ein Feiertag. Leider wohne ich einem der Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen :(

    Ich komme beim Zählen auch auf ca. 14 Wochen (BW).

    Und wieso beschwerst du dich dann? Wir haben 6 Wochen im Sommer, 2 im Herbst, 3 über Weihnachten und 2 Ostern. Also immer 13 Wochen. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich die Wochen noch nie gezählt habe und irgendwie im Kopf hatte, es wären doppelt so viele wie mit 30 Tagen Urlaub.

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