Beiträge von Lostart

    Vielleicht kommt es auch drauf an, wie viele 5 Punkte Gutachten ein SL vergibt und wie gut es begründet ist.

    Wenn er/ sie vielleicht dafür bekannt ist, dass er/ sie "nur" 1 von 10 Kolleg:innen eine 5 P Beurteilung gibt, ist es vielleicht weniger problematisch als wenn er/ sie 10/10 Kolleg:innen 5 P gibt.

    Ich sollte dazusagen, dass ich die nicht in jedem Teilbereich hatte. Allerdings dann immer im Gesamturteil

    Die Stelle ist formal unter Vorbehalt mit Dir besetzt, man rechnet aber damit, dass Du die Probezeit bestehst und dann endgültig befördert wirst.

    Deine Frage wäre etwas für eine/n VerwaltungsjuristIn. Falls Du das vorhaben solltest, würde ich mir weniger über die formalen Kriterien als viel mehr über den "Fallout" Gedanken machen.

    War rein hypothetisch.

    Ich bekam von meiner SL ein 4er Gutachten und selbst das wurde von der BR kassiert.

    War die einzige Bewerberin. Und ja manche Bereiche wurden mit 3 bewertet, wurden von der SL aber auch nicht angeschaut, weil keine Relevanz für Funktionsstelle. Mir egal, aber nervig trotzdem in dem Moment.

    Komisch, ich hatte 5 Punkte und es hat keiner irgendwas dazu gesagt.

    Ich wollte mal berichten wie es ausging:

    Ich habe mich insbesondere die letzten 3 Wochen vor Tag X durchgekämpft und quasi 24/7 dran gearbeitet. Letzten Endes hat es sich gelohnt und ich wurde in allen Bereichen bis auf einem mit 5 Punkten bewertet und in einem Bereich mit 4 Punkten, so dass ich ein 5 Punkte Gutachten bekommen habe.

    Ich habe gestern die Nachricht bekommen, dass die Berufung kommende Woche erfolgt.

    Bleibt jetzt zu prüfen, ob man die neunmonatige Probezeit irgendwie verkürzen kann, da ich die Stelle ja vorher schon kommissarisch besetzt habe. Ich befürchte jedoch, dass das nicht gehen wird.

    Danke in dem Sinne für alle, die hier unterstützt haben.

    Für alle, die noch mitgelesen habe. Ich denke, dass ich mich inzwischen gefangen habe. Habe mir ordentlich Fachliteratur zum Thema Beratung besorgt, mir ein eigenes Konzept überlegt und verschriftlich. Die schriftlichen Entwürfe zu Konferenz und Beratung stehen schon. Diese Woche fang ich dann mit dem schriftlichen Unterrichtsentwurf an. Ich habe aber auch noch knapp 5 Wochen Zeit.

    Sehr aufgeregt bin ich trotzdem noch, weil das Investment jetzt noch höher war.

    Eventuell können ja noch ein paar Leute schreiben, wie bei ihnen so das schulfachliche Gespräch ablief.

    Herzliche Grüße

    Das kann ich bestätigen: Die Schulleitungsqualifikation SLQ (die mit keinen Prüfungen o. ä. abschließt) im Rahmen von 104 Stunden ist ganz nett. Sie ist die Voraussetzung für die Teilnahme am EFV. Aber das EFV macht man nicht mal so nebenbei. Bei meinem wurde eine Durchfallquote von 20% genannt; ob das stimmt, weiß ich aber nicht.

    Soll zumindest im vergangenen Jahr so gewesen sein.

    Ich finde, dass das in NRW eigentlich auch alles ganz gut geregelt ist. Komme ursprünglich aus einem anderen Bundesland hierher. Da gab es die Posten ab A15 teilweise nur mit "Vorstellungsgespräch". Das wäre mir in meiner aktuellen Situation zwar deutlich lieber, es war aber teilweise durchaus dubios, wer da welche Posten besetzt hat.

    Wie dem auch sei. Bei mir hat die Dauer des Verfahrens auf jeden Fall enormen Frust ausgelöst und mich eigentlich auch ein bisschen demotiviert.. Beim A14 Verfahren ging das deutlich smoother. Da wurde gegen Ende der Probezeit mit mir ein Gespräch geführt und kurz nach Ende der Probezeit konnte ich die Stelle schon antreten.

    Sieh es so. Du hast Glück, dass sie dann doch ausgeschrieben wurde.

    Die Verzögerung deutet darauf hin, dass da zwischenzeitlich ein Unterbringungsfall unterwegs war.

    Glaube ich nicht. Soweit ich weiß betraf das sehr, sehr viele Stellen. Auch mehrere A14 Stellen an meiner Schule. Das war also eher n allgemeines Problem.


    Aber was genau ist ein Unterbringungsfall?

    Zwischen "Ankündigung", dass eine Stelle angedacht ist und jetzt.
    Die Bewerbung war vor 6 Monaten.

    Tatsächlich wurde die Stelle im Januar 24 der Schule gemeldet, die hat dann den Ausschreibungstext an die Behörde geschickt und dann wurde sie erst im Frühjahr 25 ausgeschrieben. Ich persönlich finde das schon extrem lang.

    Wir hatten fest damit gerechnet, dass ich innerhalb von 6 Monaten revidiert werde, bevor mein Kin zur Welt kommt und bevor ich anfange zu bauen.

    Das man die Sache dann 2 Jahre erstmal für "lau" macht, hat bei mir ehrlicherweise schon Frust ausgelöst, weil schließlich trotzdem ein Externer erfolgreicher sein kann und dann alles für die Füße war.

    Du machst einen Job seit zwei Jahren, es wird dir eine Stelle ausgeschrieben ("Wunschkandidat"), du weißt nicht mal, ob es einen anderen Kandidaten gibt und du ziehst zurück?
    Einerseits lese ich aus einigen Beiträgen "Vier gewinnt" und es ärgert mich total (Warum fortbilden, der andere User hat es auch so gemacht... der andere User bringt aber ganz sicher eine ganz andere Erfahrungskette mit, im Forum nachzulesen...), andererseits kann ich das jetzt nicht wirklich nachvollziehen, wie "beliebig" deine Bewerbung klingt. Vor 6 Monaten warst du ja schon Vater, hast du dir da keine Gedanken gemacht?
    Ich würde davon ausgehen, dass du unter diesen Umständen nicht denken solltest, dass du in 2-3 Jahren das nächste Angebot bekommst. Und sollte es keinen Gegenkandidaten geben, wirst du den Job weiterhin machen, bis die Stelle besetzt wird... Kannst du dann damit umgehen?

    (Dass Familie wichtiger sein kann, Prioritäten sich verschieben, steht außer Frage, das können hier viele hoch und runter beten. Aber was hat sich in den letzten 6 Monaten so sehr verändert, dass du jetzt _begründet_ zurückziehen möchtest?)

    "Einerseits lese ich aus einigen Beiträgen "Vier gewinnt" und es ärgert mich total " - da liest du aber völlig falsch. Ich habe mich nur in der letzten 2 Jahren vollumfänglich auf die kommissarische Ausführung dieser Stelle konzentriert und dafür Tag- und Nacht geackert neben der Familie.

    Ich habe mich auch vor 6 Monaten schon mit der Revision beschäftigt, habe das aber - da sich der Zeitraum jetzt wie gesagt schon seit 2 Jahren zieht - total aus den Augen verloren und jetzt ist der Moment für mich völlig überraschend gekommen und merke, dass ich diesen Revisionstag einfach völlig unterschätzt habe und der jetzt in mir blankes Entsetzen auslöst. War das falsch von mir? sicherlich. Das heißt aber nicht, dass ich mir die Möglichkeit mich zu bewerben nicht erarbeitet hätte. Ich habe zu dem Thema zahlreiche Elternabende gehalten, kollegiumsinterne Fortbildungen gehalten und gegeben, mit dem Schulträger verhandelt, Dinge implementiert, Technik aufgesetzt, in sämtlichen Schulmitwirkungsgremien gearbeitet usw.

    Ändert nichts daran, dass ich völlige Panik vor diesem Tag habe und ich nicht weiß, wie ich das hinbekommen soll. Da wird auch eine Fortbildung die ich nicht mehr besuchen kann nichts dran ändern.

    Ich weiß auch nicht was du mit "wie beliebig deine Bewerbung klingt" meinst. Es ist nicht so, dass ich für das Amt ungeeignet bin und mich - wie andere Leute das tun - einfach breit auf Beförderungen bewerbe in der Hoffnung, dass ich schon irgendwo der einzige Bewerber bin und reinkommen werde..

    Die Schulleitung sollte doch ein Interesse daran haben, dass du auf deine Revision gut vorbereitet bist, immerhin wollte sie dich doch für die Stelle.

    Ja, alles gut ;) ...Es gibt ja ohnehin keinen Termin mehr vor der Revision. Die ist schon Ende März.


    Ich denke, ich ziehe meine Bewerbung zurück und versuche mich noch einmal neu zu strukturieren. Ich finde es ehrlich gesagt schade, da ich der Wunschkandidat der Schule war – also niemand, der sich irgendwie vorgedrängt hat – und das Ganze jetzt zwei Jahre lang mit viel Herzblut betrieben habe.

    Aktuell habe ich jedoch nicht das Gefühl, dass ich mich im vollen Schulbetrieb und mit Baby zu Hause auch nur annähernd ausreichend darauf vorbereiten kann, zumal wir zusätzlich noch ein Haus sanieren. Die Dezernentin hat mir bislang auch noch nicht auf meine Bitte um einen Telefontermin geantwortet.

    Ich betone auch hier noch einmal, dass es mir nicht um die Arbeitsbelastung vor Ort geht. Das habe ich bisher ja auch gut hinbekommen.

    Als meine SL damals mit mir das Gespräch geführt hat, stand ich vor einer komplett anderen Ausgangslage und ging fest davon aus, dass der Bewerbungs- bzw. Revisionsprozess maximal sechs bis zehn Monate dauern würde. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich bald Vater werde.

    Lieben Dank für eure Beiträge! Das hat schon etwas geholfen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand noch beim ersten Punkt (Ablauf der Schulzuweisung) weiterhelfen könnte. Vielleicht kennt sich jemand aus?

    Irgendwann zwischen Februar und April (ich kenne deine Bezreg. nicht) werden die SL ihre Bedarfe an die jeweilige Bezreg. melden. Die sehen dann dort vor Ort welche Stellen ggf. über Versetzung besetzt werden können.

    Wenn du eine Freigabe durch deine SL hast (die werden dir das ja mitgeteilt haben) gibt die Bezreg. bzw dein/e zuständige/r Dezernent sein Votum ab. Solltest du die Freigabe bekommen, wird für dich jetzt nach einer aufnehmenden Schule gesucht. Sollte keine aufnehmende Schule gefunden werden, wirst du nicht versetzt.

    Du selbst kannst dieses Verfahren beeinflussen, indem du dich selbst um eine aufnehmende Schule kümmerst und diese Schule dich dann bei der jeweiligen Bezreg. anfordert.

    Der offizielle Versetzungsbescheid erfolgt dann erst sehr spät im Frühsommer. Es gibt aber Wege das vorher zu "erfragen"

    Zu deiner erweiterten SL wie zB deiner AL: Ich würde davon ausgehen, dass diese schon darüber Bescheid weiß. An vielen Schulen werden die Versetzungen nämlich in den Teamrunden der SL besprochen. Sagen musst du das natürlich niemandem...ist doch deine Privatsache

    Der Philologenverband bietet dazu regelmäßig Fortbildungen an, die nächste Ende Januar ist aber schon ausgebucht. Ich fand die ganz gut.

    Danke Dir für den Hinweis. Allerdings muss ich bei sowas passen, da diese Sachen zur Unterrichtszeit sind und meine SL mich dafür nicht freistellen würde. Ich glaube hier im Haus hat das auch jeder ohne eine extra Fortbildung dazu gemacht. Muss das also alleine hinbekommen.

    Tapp nicht in die Falle das abzuwerten, nur weil du Angst davor hast. Das macht es nicht einfacher.

    Frag deine Dezernentin doch einfach, was sie erwartet.

    Bist du dir sicher, dass die Beratung völlig frei und ohne Unterrichtsbeobachtung ist? Meiner Beratung ging damals sehr wohl eine Unterrichtsbeobachtung eines Kollegens voraus. Das ist jetzt natürlich schon etwas her.


    Falls dich die Sinnfrage dann doch noch quält.... ich berate so ca. 2-3 mal im Monat einen Kollegen. Das hängt natürlich von Position, Aufgabengebiet und vielleicht auch Schulform ab, aber das ist jetzt keine so abwegige Tätigkeit....

    Ich bin sehr sicher, dass mit dem Beratungsetting beispielsweise kein Unterrichtsbesuch verbunden ist. natürlich kann (und sollte es vielleicht sogar) einen Unterrichtsbezug haben.

    Wir haben einige OBAS bei uns in der Schule. Einige von denen suchen regelmäßig meinen Rat wenn es darum geht digitale Tools in ihrem Unterricht einzusetzen. Ich hatte an sowas für eine Beratung gedacht.

    Du willst eine Revision absagen , weil du Schiss vor dem Beratungsgespräch am Revisionstag hast?

    Es gibt – wie eingangs beschrieben – noch weitere Punkte, die mich derzeit stark verunsichern. Möglicherweise gehört das zu diesem Prozess dazu. Wenn man es allerdings so zuspitzt formuliert, wirkt meine Haltung im Rückblick vielleicht überzogen, auch wenn sie sich für mich in der Situation sehr real anfühlt.

    Ich hätte im Vorfeld selbst nicht damit gerechnet, dass mich etwas einmal in einen solchen Zustand versetzen könnte. Diese Erfahrung kannte ich so bislang nicht – auch nicht im Zusammenhang mit der A14-Revision.

    Köhler/Weiß "Unterricht kompetenzorientiert nachbesprechen"

    Ansonsten habe ich noch Literatur zu Konferenzen und zum Schulrecht.

    Danke Dir. Das erste Buch habe ich tatsächlich im Regal stehen, weil ich es mir damals direkt gekauft habe. Eventuell kann man das ja für mein Setting anpassen. Gerne kannst du mir noch einen Literaturtipp zu Konferenzen PNen...

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