Was hast du denn selber schon an möglicher Literatur gefunden?
Revision NRW - Studiendirektor zur Koordination schulfachlicher Aufgaben /Digitalisierung Gesamtschule
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Ich hatte seinerzeit das hier https://www.beltz.de/fachmedien/pae…g-meistern.html
Und irgendwer hatte die grow-methode vorgeschlagen. Hab ich dann aber nicht genommen.
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Ich habe meine Bücher allesamt im Büro stehen - ich schaue morgen mal nach, was ich verwendet habe.
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Hast du da einen Literaturtipp oder so?
ZitatSoweit so gut, es hat nun fast 1,5 Jahre gedauert bis diese Stelle ausgeschrieben wurde und nun 6 Monate später habe ich die Benachrichtigung bekommen, dass im März meine Revision ansteht...
mmmm... deine Bewerbung ist 6 Monate her (und Interesse und Wissen länger, aber das lasse ich bei Seite) und du fängst jetzt erst an, dir Gedanken zu machen?
Es ist nicht nur eine Prüfung an sich, die du mal so mal so bestehen sollst, sondern du wirst später viele solcher Gespräche führen. Sich Gedanken zu machen, nach welchem Konzept du vorgehen möchtest (ob systemisch, lösungsorientiert, blablub..), ist doch wichtig! Und wenn du jetzt antworten möchtest "ist doch egal, ich weiß doch, wie man Gespräche führt": dann nutze die Literatur, die du bisher hattest, um es sauber strukturiert auf Papier zu bringen. -
Ich habe meine Bücher allesamt im Büro stehen - ich schaue morgen mal nach, was ich verwendet habe.
Köhler/Weiß "Unterricht kompetenzorientiert nachbesprechen"
Ansonsten habe ich noch Literatur zu Konferenzen und zum Schulrecht.
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In Niedersachsen gibt es diese Grundlage für SL https://www.st-heinrich-schule.de/data/dwl/2020/…che_fuer_SL.pdf, nach der auch alle A15+-Kandidaten, deren Verfahren ein Beratungsgespräch beinhaltet, ihre Gespräche strukturieren sollen.
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Hier handelt es sich nicht um eine Unterrichtsnachbesprechung sondern um eine kollegiale Beratung
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Hier handelt es sich nicht um eine Unterrichtsnachbesprechung sondern um eine kollegiale Beratung
Ich bin immer noch traurig darüber, dass man diese kollegiale Beratung machen muss. Ich würde sehr viel lieber über Unterricht sprechen.
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Bei der Revision zum Fachleiter müsste es sie noch geben. Unterrichtsnachbesprechung plus Beratung (plus Sitzung leiten)
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Bei der Revision zum Fachleiter müsste es sie noch geben. Unterrichtsnachbesprechung plus Beratung (plus Sitzung leiten)
Es kann sie auch bei anderen Revisionen noch geben. Es ist nur zeitlich aufwändiger (an einem ohnehin langen Tag), weil ja Dezernent:innen und zu prüfende Lehrkraft den zu beratenden Unterricht vorher auch gemeinsam sehen müssen. Bei mir wollte der Dezernent das trotzdem so (wie früher).
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mmmm... deine Bewerbung ist 6 Monate her (und Interesse und Wissen länger, aber das lasse ich bei Seite) und du fängst jetzt erst an, dir Gedanken zu machen?
Es ist nicht nur eine Prüfung an sich, die du mal so mal so bestehen sollst, sondern du wirst später viele solcher Gespräche führen. Sich Gedanken zu machen, nach welchem Konzept du vorgehen möchtest (ob systemisch, lösungsorientiert, blablub..), ist doch wichtig! Und wenn du jetzt antworten möchtest "ist doch egal, ich weiß doch, wie man Gespräche führt": dann nutze die Literatur, die du bisher hattest, um es sauber strukturiert auf Papier zu bringen.Ich möchte den Hintergrund meiner Situation kurz erläutern.
Im letzten Jahr ist bei mir privat viel passiert – unter anderem bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Als ich ursprünglich gefragt wurde, ob ich mir eine Bewerbung auf diese Stelle vorstellen könne, spielte das noch keine Rolle. Entsprechend hat sich mein persönlicher Fokus im vergangenen Jahr teilweise verschoben, was aus meiner Sicht auch ein realistischer und nachvollziehbarer Prozess ist.
Unabhängig davon habe ich die Aufgaben, um die es hier geht, weiterhin vollumfänglich wahrgenommen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich intensiv für diesen Bereich gearbeitet und viel Zeit und Energie investiert. Nun steht relativ plötzlich die Revision an.
Der einzige Punkt, der mir dabei tatsächlich Sorgen bereitet, ist das geforderte Beratungsgespräch. Beratung im weiteren Sinne gehört zwar zu meiner Tätigkeit, allerdings habe ich bislang keine Erfahrung in einem klar abgegrenzten, formalen Beratungssetting sammeln können. Das lag weniger an mangelnder Bereitschaft, sondern vielmehr an den Rahmenbedingungen meiner bisherigen Aufgaben.
Ich frage mich daher, ob es sinnvoll ist, meine Bewerbung allein aufgrund dieses Aspekts zurückzuziehen – obwohl ich die übrigen Anforderungen erfülle und mir den Aufgabenbereich über einen längeren Zeitraum erarbeitet habe.
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Es kann sie auch bei anderen Revisionen noch geben. Es ist nur zeitlich aufwändiger (an einem ohnehin langen Tag), weil ja Dezernent:innen und zu prüfende Lehrkraft den zu beratenden Unterricht vorher auch gemeinsam sehen müssen. Bei mir wollte der Dezernent das trotzdem so (wie früher).
Bist du stellvertretender Schulleiter geworden? Ich habe es so mitbekommen, dass die Unterrichtsnachbesprechung nur bei dieser Stelle (und wie Chili gesagt hat, bei Fachleitungen) noch gemacht wird.
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Köhler/Weiß "Unterricht kompetenzorientiert nachbesprechen"
Ansonsten habe ich noch Literatur zu Konferenzen und zum Schulrecht.
Danke Dir. Das erste Buch habe ich tatsächlich im Regal stehen, weil ich es mir damals direkt gekauft habe. Eventuell kann man das ja für mein Setting anpassen. Gerne kannst du mir noch einen Literaturtipp zu Konferenzen PNen...
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Ich bin immer noch traurig darüber, dass man diese kollegiale Beratung machen muss. Ich würde sehr viel lieber über Unterricht sprechen.
Warum sollte man das prüfen? In der Position kommt du nicht mit Nachbesprechung von Unterricht in Berührung.
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Du willst eine Revision absagen , weil du Schiss vor dem Beratungsgespräch am Revisionstag hast?
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Bist du stellvertretender Schulleiter geworden? Ich habe es so mitbekommen, dass die Unterrichtsnachbesprechung nur bei dieser Stelle (und wie Chili gesagt hat, bei Fachleitungen) noch gemacht wird.
Nope. Ganz klassische Funktionsstelle. Aber ich habe auch das Gefühl, dass der Trend insgesamt davon weg geht, in Revisionsverfahren Unterricht nachzubesprechen. Die zugrunde liegenden Beurteilungsrichtlinien wurden aber nach meiner Wahrnehmung nicht dementsprechend geändert.
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Nope. Ganz klassische Funktionsstelle. Aber ich habe auch das Gefühl, dass der Trend insgesamt davon weg geht, in Revisionsverfahren Unterricht nachzubesprechen. Die zugrunde liegenden Beurteilungsrichtlinien wurden aber nach meiner Wahrnehmung nicht dementsprechend geändert.
Dann hoffe ich der Dezernent kommt auf mich zu und sagt: Herr State, wenn Sie kein Beratungsgespräch machen wollen, besprechen Sie doch einfach Unterricht nach.
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Du willst eine Revision absagen , weil du Schiss vor dem Beratungsgespräch am Revisionstag hast?
Es gibt – wie eingangs beschrieben – noch weitere Punkte, die mich derzeit stark verunsichern. Möglicherweise gehört das zu diesem Prozess dazu. Wenn man es allerdings so zuspitzt formuliert, wirkt meine Haltung im Rückblick vielleicht überzogen, auch wenn sie sich für mich in der Situation sehr real anfühlt.
Ich hätte im Vorfeld selbst nicht damit gerechnet, dass mich etwas einmal in einen solchen Zustand versetzen könnte. Diese Erfahrung kannte ich so bislang nicht – auch nicht im Zusammenhang mit der A14-Revision.
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Ich hatte mein erstes Beratungsgespräch überhaupt in der Revision selbst. Klar war ich bei UBs als Ausbildungslehrer in den Nachbesprechungen dabei und habe natürlich solche von der anderen Seite erlebt. Das war für mich kein Grund für einen Rückzug der Bewerbung.
Mittlerweile habe ich natürlich ein paar Gespräche mehr auf dem Buckel.
Seinerzeit habe ich mich im Vorfeld beim damaligen stv. SL meiner alten Schule informiert, wie das abläuft und dann auf der Basis der Literatur mir ein Konzept erstellt. Das habe ich dann auch so durchgezogen und hatte noch das Glück, dass ich die Knackpunkte der Stunde (einer der DezernentInnen war auch noch Fachdezernent für das Fach) präzise benennen konnte.
Das kann also durchaus gutgehen, wenn man vorbereitet ist und geistig flexibel ist, um dann die Knackpunkte der Stunde mit den Beratungsaspekten zu verknüpfen. Ich denke, das können viele andere AspirantInnen auch.
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Die Angst besteht doch eben vor dem kollegialen Beratungsgespräch ohne Unterricht.
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