Beiträge von Schiri

    Ich habe aber insgesamt das Gefühl, dass immer wieder neue Dinge auftreten, die man überlegen muss, die man vorher noch nicht auf dem Schirm hatte. Ich finde es wirklich schwierig insgesamt, alles zu bedenken..

    Das geht mir als intensiv mit der Thematik beschäftige Lehrkraft genauso!

    Das halte ich für strategisch ungünstig. Die EK, MK und OK sind meines Erachtens Teil der erweiterten Schulleitung. Diese nur bei Bedarf oder selektiv in die Runde zu holen, schafft eine Zweiklassengesellschaft. Alleine der Teil der Dienstbezeichnung "-direktor" dürfte klarmachen, dass es hier nicht um Lakaientätigkeit geht.

    Die erweiterte Schulleitung an meinen Schulen bestand bisher immer aus allen A15ern und der Schulleirung.

    Ich bin ganz bei dir und habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Die von dir genannten Personengruppen (+Schulentwicklung) sind bei uns alle permanenter Teil der Runde.

    Weil "alle A15er" aber sehr viele wären, sind einzelne in Absprache mit der SL nicht regelmäßiger Teil (z.B. Stundenplanung).

    Ich versuche Wolfgangs bisher nicht mit Zahlen untermauerten Annahmen etwas abzugewinnen und es gibt wohl Szenarien, wo die von ihm beschriebenen Effekte für Rentner/ Pensionäre ansatzweise eintreten können. Wenn ich ein mittelgroßes Depot aufgebaut habe und plane, jedes Jahr im Ruhestand etwa 7% zu entnehmen, macht es natürlich einen großen Unterschied, ob ich gerade am Hochpunkt beginne oder am Tiefpunkt. Wenn auf die erste größere Entnahme ein "Crash" folgt, wird sich das Depot vermutlich nie ganz erholen und immer weiter schmelzen.

    Andere Erklärungen für die genannten Thesen ohne Belege (Zahlen) habe ich nicht.

    Wie alt ist denn deine stellv. SL? Ziel ist dann richtiger SL oder? Ist halt so ne Frage, ob sich die stellv. SL Stelle sonst lohnt? Finanziell ist es ja eher ein Minusgeschäft, weil viel mehr Mehraufwant als deine A15-Koordinatorenstelle oder?

    Also ich war eher früh dran und mache den Job auch gerne. Trotzdem ist für mich wohl jetzt Schluss, weil ich meinen effektiven Stundenlohn nicht weiter senken möchte - bisher war das mit jeder Beförderung zweifelsohn der Fall 😀.

    Obwohl ich Bolzbold weitgehend zustimme, hier die für dich relevanten Passagen:

    So hätte ich auch wenigstens einen unterrichtsfreien Tag (hier auch wahrscheinlich undenkbar. An meiner alten Schule war das durchaus möglich, trotz VZ).

    Sofern ihr kein verbindliches TZ-Konzept habt, ist das zwar - je nach Stundenzahl - wahrscheinlicher, aber nirgends festgeschrieben!


    Kann ich selbst entscheiden, wie viele Stunden ich reduziere?

    In der Annahme, dass du keine zu pflegenden/ betreuuenden Angehörige hast, gilt §63 LBG: § 63 LBG NRW - Voraussetzungslose Teilzeitbeschäftigung | LexMea
    --> Wie Bolzbold sagt: Kann aus dienstlichen Gründen abgelehnt werden, ist in der von dir zitierten BR momentan nicht selten

    Außerdem wichtig: Besagte BR ist auch sehr auf die Einhaltung von Fristen bedacht. Du wirst also ohnehin regulär erst eine Änderung zum kommenden Schuljahr erreichen können.


    Kann man irgendwie einsehen, wie sich das auf das Gehalt auswirkt?

    Gehaltsrechner Öffentlicher Dienst --> Einfach bei Arbeitszeit den Prozentwert eingeben (z.B. 80% bei 20/25h)

    Ich befürchte natürlich, dass die SL das nicht gerne hören wird.

    Das ist nicht auszuschließen, aber ein gutes Gespräch kann da nicht schaden. Letzter Hinweis, der auch Bolzbolds Argumente unterstützt: Falls es dir gelingt, unterjährig eine Änderung zu erzielen, gehe davon aus, dass
    a) dein Stundenplan nicht besser, sondern nur leerer wird (z.B. mehr Hohlstunden)
    b) du nicht unbedingt die arbeitsintensiven Lerngruppen loswirst, da die SL natürlich die beiden korrekturfreien Nebenfach-S1-Klassen besser umverteilen kann als den Oberstufen-LK mit 29 SuS (Extrem formuliert, aber ich hoffe, die Botschaft wird klar).

    Ich will dich nicht entmutigen, bin selbst auch Teilzeitkraft, aber TZ alleine löst kaum ein Problem.

    Alles Gute!

    und welche Vorteil hat diese Milchmädchenrechnung? Linke Tasche, rechte Tasche

    Kann gut sein, dass ich einen Denkfehler oder das Konzept noch nicht verstanden habe, aber was ich meine, ist:

    Wenn eine Person in einer Ehe in den nächsten Jahren spürbare Gehaltssteigerungen erwartet (z.B. Beförderung plus nächste Erfahrungsstufe in 2027), wäre es dann nicht sinnvoll, dass diese Person NICHT die Kinderzuschläge bekommt, weil die Gehaltssteigerungen dann real werden, während die andere Person immerhin Ausgleichszulage bekommt, also nominal nicht schlechter gestellt ist.

    Wäre es umgekehrt, hätte Partner(in) 1 ja die Ausgleichszulage, die die Gehaltssteigerungen (zumindest teilweise) nicht wirksam werden lassen und Parter(in) 2 hätte - wie vorher - keine relevanten Zulagen.

    Die Verbesserung der Situation in diesem Szenario aufgrund des ins Grundgehalt integrierten Familienzuschlags eins lasse ich mal raus.

    Gedankenspiel: Bei verheirateten Beamtenpaaren bekommt ja nur eine/r die Kinderzuschläge. Wäre es dementsprechend sinnvoll, sicherzustellen, dass diese (ggf über Änderung des Kindergeld zeugs) an denjenigen Elternteil gehen, wo der negative Effekt am geringsten wäre, oder wird es da eine Durchschnittsberechnung o. Ä. geben?

    Ich habe tatsächlich den Entwurf überflogen, dazu aber nichts gefunden.


    Konkretes Beispiel: Ausgleichzahlung wäre 400€. Elternteil A wird nächstes Jahr von A14 auf A15 befördert, bei Elternteil B steht außer den planmäßigen Erhöhungen nichts an. Wäre es dann sinnvoll, die Familienzuschläge an B adressieren zu lassen, weil A dann die Gehaltserhöhung tatsächlich bekommt (und nicht nur den Anteil der Ausgleichszahlung am Gehalt reduziert) und B immerhin die Ausgleichszahlung bekäme?

    1. Januar 2027 (Strukturreform): Die bisherige Familienstufe 1 wird in das Grundgehalt integriert

    Insgesamt alles sehr unerfreuliche News, aber wie lest ihr die zitierte Änderung? Führt das dann bei Beamtenpaaren dazu, dass sie die Stufe 1, die ja bisher aufgeteilt wurde, dann beide voll bekommen?


    Edit: Hat jemand Quellen dazu? Ich habe es für meinen Fall (andere Besoldungsklasse und Mietstufe als im Beispiel) noch nicht ganz durchdrungen...

    Nein. Momentan hängt zumindest die BR Köln meines Wissens nach auch 1,5 Durchgänge hinterher (also ausgeschriebene Stellen von vor zwei Jahren sind noch nicht besetzt), daher würde ich nicht allzu bald mit Stellen rechnen.

    Andererseits haben anstehende Landtagswahlen noch nie geschadet (subjektive Theorie!)

    Bisher hat mir das aber noch niemand bestätigt, dass die PV-Anlage das bei ihm auch wirklich kann.

    Hier! Ich! Bei uns war die Kaskadenschaltung kein Problem, der (sonst schreckliche) Netzbetreiber hatte sogar die Anleitung online.
    Konkret: Haus und Auto haben immer Vorrang, aber dann hat WP Vorrang vor Einspeisung. Führt bei einer 10kWp-Anlage dann aber auch "nur" zu knapp 20% Abdeckung durch PV (einiges davon Warmwasser).

    Es geht mir darum den Eigenverbrauch, der in Zukunft ggf. durch eine Klimaanlage weiter ansteigt, abzudecken.

    Das steht jetzt bei uns auch an und ich war fast schon ein bisschen enttäuscht, wie effizient diese Dinger sind. Tragen kaum zur Amortisation der PV-Anlage bei ^^!

    In NRW kann man sich die Differenz zur Vollzeitstelle auszahlen lassen.

    An meiner Schule wurden TZ-Kräfte dann bei Schulveranstaltungen wie Sportfest/Tag der Offenen Tür/Basar zum Ausgleich nicht eingeplant. Ich hatte 5 Jahre eine TZ-Stelle mit 80 %, bin jedes Jahr mindestens einmal auf Klassenfahrt/Schüleraustausch gewesen und fand diese Regelung immer sehr fair.

    Das höre ich immer wieder, aber meiner Kenntnis nach ist das für verbeamtete Lehrkräfte falsch. Hier sieht die BASS nur den Ausgleich vor:

    "Nach den NRW-Richtlinien für Schulfahrten — BASS 14-12 Nr. 2, Punkt 4 — muss die Schulleitung bei der Dienstreisegenehmigung darauf achten, dass teilzeitbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer entsprechend ihrer Pflichtstundenzahl seltener an mehrtägigen Schulfahrten teilnehmen."

    Ansonsten ist das eine der vielen Dienstpflichten, die du mit 30%-TZ genauso machst wie mit voller Stelle (nur theoretisch halt seltener, was bei mir z.B. (und sicher auch bei vielen anderen) mitnichten der Fall ist).

    Also in der Sache hilft es uns sicherlich, wenn du nochmal genau aufführst, wer wann EZ nehmen will und wann die Ferien liegen. Ich finde man könnte "überwiegend" auch so verstehen, dass ein höherer Anteil als in der Gesamtjahresrelation auf die unterrichtsfreie Zeit entfällt. Mit meinen Sommerkindern kenne ich das Leid aber nur zu gut und ich teile deinen Eindruck, dass es am Ende zu großen Teilen an der Sachbearbeitung hängt. Ich habe immer mit dem Antrag selbst schon ewig viel geschrieben, warum das m.E. in unserem Fall gerechtfertigt ist. Dreimal hats geklappt, einmal nicht (keine vier Kinder, nur vier Anträge ;)).
    Man hätte wohl klagen müssen und das war es uns nicht wert.

    So wie es sich mir bisher darstellt, kann ich die Ablehnung aus Sachbearbeitungssicht aber leider auch erst einmal nachvollziehen.

    Was hat denn das mit Steuerhinterziehung zu tun, wo doch die Einnahmen nicht zu versteuern sind bei den meisten privaten PV-Anlagen?

    In dem Fall, wo der Zähler rückwärts dreht, zahlst du ja dann auch nicht für den danach tatsächlich aus dem Netz bezogenen Strom, bis er wieder den Ausgangspunkt erreicht. Auf diesen Strom hättest du aber Steuern zahlen müssen. Ich vermute, das ist gemeint. Ich finde das nachvollziehbar, aber geahndet worden ist das sicherlich noch nie - wie soll es auch genau nachgewiesen werden.

    Wirklich rückwärtslaufen dürften eigentlich so gut wie keine mehr, auch nicht vor der Anmeldung und dem Austausch.

    Oh, vielleicht ist das abhängig vom BL oder Netzbetreiber, aber hier macht das jeder "alte" Ferraris-Zähler!

    Schaugn' mer mal. ENBW hat wohl den Vorarlbergischen Elektrizitätswerken 10 ct/KW für die Abnahme des Stroms bezahlt. zumindest kolportiert - und beklagt das die AfD auf FB.
    Nach und nach werden auch neue Stromzähler in den Haushalten und Behörden installiert, die auch rückwärts laufen können.

    Den ersten Teil verstehe ich ohne Kontext nicht. Der zweite Teil ist m. E. Quatsch. Genau diese Zähler werden doch großflächig ersetzt.


    Edit: s3g4 war schneller

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