Wenn die Alimentation nicht fürs Studium der Kinder ausreichen würde, bekäme man Bafög, so wie es bei mir als Angestellte (E13) mit fast voller Stelle und Ehepartner ohne Einkommen bzw. mit - damals noch - 450€ Job war.
Ich halte vieles für Jammern auf sehr hohem Niveau und denke auch, dass die Kinderzuschläge in Koppelung mit dem Wohnort etwas überdimensioniert sind, aber neidisch bin ich nicht - ich käme ja aus dem Neid als Angestellte gar nicht mehr raus.
Wenn ich z. B. daran denken würde, dass meine Rente nur leicht höher ist als die Mindestpension, die Beamte auch bei jahrelanger Teilzeit erhalten.
M. E. sollte man dennoch dabei bleiben, das Kinderkriegen generell maximal zu fördern, aber nicht so sehr finanziell, sondern durch Betreuungs- und Bildungsangebote, kostenlose Teilnahme an Interessengruppen, kostenlosen ÖPNV usw.. Denn es braucht eben Nachwuchs für alle möglichen Bereiche und zwar in ausreichender Zahl.
Wobei ich persönlich als demnächst in Rente Gehende vermutlich noch ganz gut dran bin und eventuell noch gepflegt werden kann, wenn’s mal soweit ist.