Beiträge von MarieJ

    Falls es von Interesse ist:

    Bei mit gab es leider erhebliches Schmerzen in der Zeit des Eisprungs, war lt. einem Arzt auch psychosomatisch - wie bescheuert.

    Eine Ärztin hat mir dann irgendwann mal gesagt, dass das häufiger vorkommt, man aber die Ursache meist nicht genau angeben kann, weil mehrere Dinge da im Zusammenspiel ursächlich sind und man leider nur Schmerzmittel geben kann. Wärmflasche half mir aber auch.

    Nach den Geburten ist es schlimmer geworden. Dafür war die Mens nicht schmerzhaft, sondern nur irgendwann zu heftig blutig.

    chilipaprika Wie Samu schreibt: man kommt sofort in die Wechseljahre. Wobei da nicht mehr viel Wechsel ist. Dann treten bei den meisten die beschriebenen Beschwerden auf, bei manchen kommt auch noch Unlust auf Sex dazu. Es gibt aber auch Frauen, die solche Beschwerden kaum haben. Asiatinnen sollen angeblich viel weniger unter diesen Beschwerden leiden.

    Was das mit dem Träger zu tun hat, verstehe ich nicht ganz. Ja, ich kenne furchtbare Schulklos, aber wir sind uns hoffentlich einig, dass das ein Missstand ist, der dringend behoben gehört und kein "aber wenn wir dreckige Klos haben, sollen alle dreckige Klos haben"-Wettbewerb.

    Ich wollte mit meiner Bemerkung überhaupt nichts Despektierliches über katholische Schulen sagen (war selber auf einer und fand die gut, obwohl ich atheistisch bin) oder irgendwelche Neiddebatten lostreten. Es ging mir lediglich darum, deutlich zu machen, dass es bei den meisten Schulen eben doch bisweilen einfach nötig ist, mal in die Runde nach Tampons oder Binden zu fragen.

    Edit: ich überlege gerade, wie der Thread heißen könnte...

    „Mit oder ohne Gebärmutter - Orgasmen und andere interessante Dinge“

    Mir ist noch dazu eingefallen, dass ich die Ärzt:innen damals gefragt habe, wohin die Eier beim Eisprung nun ohne Uterus so wandern. Auch das fanden die ne komische/seltene Frage, ich fand das eine ganz offensichtliche Frage.

    Ich sag auch nicht jedem ob ich Hunger und Durst habe, das ist auch eine soziale Norm...

    Es wird ja auch von niemandem verlangt, dass man jedem sagt, dass man grade blutet. Nur sollte es kein Tabu sein und genauso gesagt werden können wie „Ich hab mich (oder doch „mir“?) in den Finger geschnitten und brauche ein Pflaster“ oder eben „ Ich habe Durst“.

    Was das bei letzterem mit irgendeiner sozialen Norm zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Meinst du, dass man einfach nicht ständig seine Empfindungen allen mitteilt?

    Das ist ja klar, hat aber mit der Diskussion um falsche Scham nichts zu tun.

    Gegen fehlende Tampons haben wir "Erste-Hilfe-Päckchen" auf den Toiletten in der Schule, da muss auch niemand in die Runde fragen oder aushelfen.

    Gut ausgestattetes katholisches Mädchen- und inzwischen auch ein paar Jungen- Gymnasium, oder? Diese Klos sind mit denen an anderen Schulen nicht zu vergleichen.

    Ich kenne da Frauen, die es insbesondere gegenüber Männern als "Schwäche" betrachten.

    Du kennst offenbar die falschen Frauen.

    Ich spreche auch in der Schule nicht nur offen, sondern offensiv über Menstruation. Manchmal ist es Mädchen peinlich, darauf versuche ich Rücksicht zu nehmen, aber nur individuell. Allgemein greife ich das Thema immer offen auf, Peinlichkeiten kann man nur abbauen, wenn man über die Dinge spricht. Falsche Scham ist nichts Gutes.

    Unkenntnis muss auch dringend abgebaut werden.

    Es gibt z. B. immer noch Menschen, die keine Menstruationstassen kennen oder darüber nicht genug wissen. Ich gehöre mit meinen 60 jugendlichen Lenzen zu den Alten und bin immer wieder erschüttert, wie rückständig manches heutzutage ist.

    Darf ich fragen, wie die Antwort lautet?

    Habe ich in dem Post vor deiner Frage kurz geschrieben.

    Weil die Orgasmusempfindungen vermutlich individuell unterschiedlich sind und sich - zumindest bei mir - auch nicht jeder Orgasmus gleich anfühlt, ist eine genaue Beschreibung des Unterschiedes schwierig.

    Ich versuche es mal:

    Mit Gebärmutter dauerte die Erregungsphase insgesamt länger und der Orgasmus war irgendwie kräftiger und pulsierender. Die Orgasmusempfindung hat sich bei mir nach der OP mit zunehmender Besserung der Beckenbodenmuskulatur wieder hin zu „kräftiger“ entwickelt, aber ich komme schneller (manchmal auch schneller als ich möchte).

    Für mich war es gut, es nach der Op erst ein paar Mal alleine auszuprobieren.

    Interessanterweise oder blöderweise erzählen einem die Ärzt:innen auch, dass man mit Geschlechtsverkehr etwas warten soll, nicht aber, ob man mit Masturbation warten soll. Meist werden die angeblich nur so allgemein gefragt, ab wann Sex nach der Op erlaubt sei.

    Darf man jetzt mal raten? Die Schreibweise deutet auf diese Codierungen zur Diagnose von Krankheiten hin - bin Grade krankgeschrieben, daher sah ich diese Schreibweise eben.

    Jetzt müsste ich aber googeln, ob es diese U sowieso gibt und was es bedeutet.

    Darf ich aber nicht - mach ich aber gleich🤣

    Bei mir hat auch die zweite Astra deutlich „gewirkt“. Am Tag nach der Impfung war ich mit Gliederschmerzen und Fieber sehr platt, am zweiten nur noch schlapp. Hoffe mal, dass mein Immunsystem kräftig gearbeitet hat.

    OT

    Apropos Gebärmutter: ich bin extrem froh, dass ich mir diese vor zehn Jahren - also mit 50 - trotz der relativen Nähe zu mehreren anderen OPs habe entfernen lassen. Es war sicher keine Spaziergang, aber tausendmal besser, als alle vier Wochen das Gefühl zu haben, fast zu verbluten. Meine Menstruationsbeschwerden wurden stetig schlimmer wegen großer Myome und von Wechseljahren war bei mir mit 50 noch keine Spur zu merken.

    Interessanterweise haben mir die Ärzte und auch eine befragte Ärztin keine Antwort auf die Frage geben können, wie sich das Fehlen der Gebärmutter auf das Empfinden beim Orgasmus auswirkt. Schließlich kontrahiert diese ja dabei. Es wurde auch in den Vorgesprächen seitens der Ärzte überhaupt nicht angesprochen. War damals wohl noch nicht erforscht oder von Interesse … Ich hatte den Eindruck, dass die alle von dieser Frage sehr überrascht waren.

    Bei den Männern wird bei eventuell potenzverändenden Eingriffen selbstverständlich bereits im Vorfeld intensiv darüber gesprochen.

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