Nur mal so zur Erweiterung der Wahrnehmung:
Aus einem Artikel über den synodalen Weg vom März 2020:
„
Die Oberhirten unter ihrem Vorsitzenden Reinhard Kardinal Marx sahen sich schließlich genötigt, gemeinsam mit der Laienvertretung, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, den „Synodalen Weg“ einzuschlagen, mehr Demokratie zu wagen. Denn, so legt eine von der Bischofskonferenz (DBK) beauftragte wissenschaftliche Untersuchung, die sogenannte MHG-Studie, von 2018 nahe: Sexualisierte Gewalt wird vom exklusiven und hierarchischen System dieser Kirche begünstigt, von männerbündischen Macht- und Schweigekartellen.
„Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“, „Priesterliche Existenz heute“, „Liebe in Sexualität und Partnerschaft“ heißen nun die Synodalforen des neuen 230-köpfigen Gremiums, das in einem zweijährigen Prozess dauerhafte Strukturveränderungen herbeiführen und die Glaubwürdigkeit der Kirche verbessern soll. Neben Klerikern und anderen kirchlichen Mitarbeiter*innen setzt es sich auch aus prominenten Katholik*innen wie der Dichterin Nora Gomringer, Wissenschaftler*innen, Ordensleuten und 15 Vertreter*innen der Katholik*innen unter 30 Jahren zusammen. Anfang September sollen in einer zweiten Versammlung Ergebnisse präsentiert werden.“