Manchen Menschen merkt man auch an, ob sie Schicksalsschläge hinter sich haben. Das mit den Erfahrungen wollte ich nicht in Abrede stellen, ich finde es bloß falsch, da zu pauschalisieren. Pauschale Urteile sind m. E. pauschal falsch.
Es gibt Menschen, die ohne bestimmte eigene Erlebnisse sehr wohl in der Lage sind, Dinge nachzufühlen und entsprechend zu reagieren und es gibt solche, die durch bestimmte Erfahrungen entweder verbittert werden oder arrogant gegenüber anderen ohne solche Erfahrungen.
Hier wäre auch das berühmte „eigene Kinder“ ein gar treffliches Beispiel. Sollte man als Lehrkraft nicht „eigene Kinder“ zur Voraussetzung machen, damit bestimmte Erfahrungen „richtig“ gemacht werden können? Halte ich ebenfalls für eine unsinnige Forderung.