Wenn man extrem trotzige Kinder hat, dann ist Aufgaben in der Pause machen manchmal schon das Mittel der Wahl und das machen sie in aller Regel auch nur einmal... Und sowas wie "Wer fertig ist, darf sich ein Ausmalblatt nehmen" wäre auch schon eine Belohnung.
Ich fand die Umfrage ebenfalls sehr plakativ und sehr stark auf die Bestrafung und Belohnung ausgerichtet. Die Verhaltenstherapie ist heute schon weiter (4. Welle der Verhaltenstherapie).
Und ja, natürlich ist es aus meiner Sicht eine Belohnung, wenn man nach der Arbeit etwas machen kann, was vielleicht weniger anstrengend ist, besser "läuft" mehr Spaß macht. Was man unter Belohnung versteht, wurde aber nicht einmal erfragt.
Auch eine nochmalige Definition der Angsstörungen hätte ich gut gefunden - insbesondere auch, wie sie sich bei Kindern und Jugendlichen äußern. Wir sind ja keine Psychologen, die das täglich parat haben müssen, wir haben vorrangig andere Aufgaben und wenn wir alles andere auch immer wissen und parat haben müssten, dann könnten wir gar nicht unterrichten, weil wir ständig Fortbildungen besuchen müssten.