Beiträge von Conni

    Taxman, den hat meine Mutter genutzt (freiberuflich Bilanzbuchhaltung für ein paar Kleinunternehmen) und ich bin dabei geblieben. Beim Installieren bekommt man direkt eine Liste der gewünschten Module angezeigt, auch EÜR. Es gibt Tipps und "Meckereien", wenn etwas nicht stimmt, z.B. bei Anrechnung von Wege-Pauschalen und Arbeitszimmer gleichzeitig, das kann man aber einfach ignorieren.

    Man kann auch Listen erstellen, die die Summe errechnen, für Arbeitsmittel, Haushaltsnahe Dienstleistungen z.B.

    In knapp 30 Beiträgen vom Fischstäbchenvirus von der Fischstäbchenkrise zur neuen Fragestellung:

    Wie geht ihr der "Schulspeisungskrise" entgegen? (Vor allem bei der Hitze) :hitze: :flieh:

    Ganz einfach: Immer eine Literflasche Sojasoße dabeihaben.

    Es gibt übrigens durchaus auch gefährliche Zehnjährige

    Ich hatte mal einen, der war etwa 1,65 m groß und wog ca. 90 kg. Er war überzeugt davon, dass er ein gefährlicher Dino sei und meine Kolleginnen trauten sich nicht, dazwischenzugehen (bzw. er rannte einfach zu schnell).

    Die Sozialarbeiterin empfahl dann, die Opfer vom Ort des Geschehens wegzubringen.

    Abgesehen davon, dass mir etwas die Fantasie fehlt, wie man sich da verletzen könnte (von der Bühne gefallen? Schminkstift in die Nase gesteckt?), deine Ansprüche an freudige Ereignisse möchte ich als niedrig bezeichnen.

    Rumgewuselt, dabei über ein Stuhlbein gefallen, war auch nur das Knie einen Hauch angeschlagen.

    Ja, sie sind niedrig. In der Hofpause davor hatten halt schon 5 Kinder ein Prügel-Treit-Schubs-Spiel gespielt, welches so heftig war, dass die Aufsicht mitkam und mir das erzählte. Stellt sich raus: Das spielen sie täglich in wechselnder Besetzung und maulen dann rum, wenn sie jemand tritt oder sowas.

    Und für den Fall, dass du in Brandenburg/Berlin unterrichtest:

    Die Kinder werden älter und je mehr Zeit vergeht, desto mehr lösen sie sich von der ehemaligen Klassenleiterin. Das kann durchaus ein Schuljahr dauern. Bei Erwachsenen setzt die Psychologie auch ein Jahr zur Gewöhnung an die neue Situation an nach einer gravierenden Änderung (Arbeitsplatzwechsel, Trennung etc.).

    Es wirkt auf mich manchmal etwas sektenmäßig. Zwei Drittel der Klasse kreischt "Frau X!" Sie fällt ihnen in die Arme, großes Gruppenkuscheln. Das klingt jetzt etwas zynisch, aber ich finde es schon sehr unprofessionell und mir gegenüber unsolidarisch. Ich hänge mich wirklich rein, mein Unterricht kommt bei den Kindern gut an und ich frage mich manchmal etwas wehleidig, ob sie nicht merken, was sie an mir haben.

    Ich finde deine Ansprüche an die Kinder hier unrealistisch. Das Verhalten der Kinder empfinde ich als relativ normal - 3 Jahre sind eine lange Zeit und es war (vermutlich) ihre erste Lehrerin, die bleibt für immer etwas Besonderes und legt die Erwartungen der Kinder an die nächste Lehrerin fest. Da kannst du nur schief in die Fußstapfen treten.

    Zu deiner Frage: Nein, sie merken nicht, was sie an dir haben. Die Kinder sind nicht deine Vorgesetzten, die nach Kriterien eine dienstliche Beurteilung verfassen - es sind Kinder und sie können die Qualität deiner Arbeit und das Engagement, das dahinter steht, noch nicht überblicken. Sie lösen sich emotional von ihrer bisherigen Lehrerin, gewöhnen sich an dich und kommen gleichzeitig in die Vorpubertät. Damit haben sie genug zu tun. Falls du übrigens in Berlin und nicht an einer Gemeinschaftsschule bist, wird sich das Klassengefüge im neuen Jahr noch mal ändern, wenn Kinder aufs grundständige Gymnasium gehen und ggf. neue dazukommen.

    Zitat

    Zum Beispiel im Klassenrat, wo ich nach zwei furchtbaren Tribunalen darauf bestanden habe, erstmal die Kommunikation zu klären, also gfK. Viel Widerstand, bei Frau X haben wir das nicht gemacht, es liegt nur an Ihnen, dass wir uns so streiten...

    Hier würde ich Grenzen setzen. Wenn Kinder von mir erwarten, dass ich ihr Verhalten verantworte und kontrolliere, weise ich das zurück und sage ihnen, dass sie es selbst ändern können und selbst dafür verantwortlich sind. Es dauert, bis das ankommt und bei manchen kommt es nie an, bis man sie abgibt. Das ist ein Teil unserer Arbeit.

    Hinzu kommt, dass die Kinder, wenn sie jünger sind, eher "kuscheliger" sind und eher körperliche Nähe suchen. Bitte erwarte das nicht von ihnen. So werden sie dich vermutlich nicht umarmen, egal wie gut du mit ihnen umgehst - sie kommen in eine Lebensphase, in der sie sich von Erwachsenen ab- und der Peergroup zuwenden.


    Tribunale würde ich abbrechen. So lasse ich mit mir nicht umgehen.

    Ein Tipp noch: Wenn die Beschwerde kommt, dass es bei Frau X ganz anders war, könntest du in geeigneten Situationen (gfK wäre eine) nicht sagen: "Ich will es anders." sondern: "Ihr seid jetzt 'die Großen' und deshalb dürft ihr etwas Neues lernen. / etwas lernen, das für Kinder in der 3. Klasse noch zu schwierig ist." Trage das überzeugend vor, auch wenn du dabei schwindelst.

    1. Lärm, festgefahrene Strukturen, fehlende Gelder, fehlende Schulbauten, abgeranzte Schulbauten etc.
    2. leicht: guter Stundenplan, nette Schüler, Kollegen und Eltern, schwer: schwierige Kollegen, Eltern, Kinder, Schulleitung, fehlende Gelder, Aufgaben on top, nicht funktionierendes Digitalzeugs, fehlende/teilkompetente IT-Abteilung
    3. Abgrenzung gegenüber komischen Anforderungen, Einhalten der bezahlten Arbeitszeit, Dickfelligkeit gegenüber Leuten, die mir das Berufsleben schwerer machen.
    4. Bzgl. 3. bisher keine.
    5. Angebote zu 3. und "Konfliktgespräche führen", außerdem "Ungefragte Ratschläge geben, bevor sie dir jemand anders gibt - proaktiv werden!"
    6. 3.
    7. 3.
    8. Als Lehrkraft aktuell im Berufsleben stehen, ADHS/AuDHS haben und hilfreiche Tipps geben können, die unhilfreichen kenne ich zur Genüge. "Mach doch mal eine Pause/Schalte doch mal ab/Leg alles weg/lass das nicht an dich ran"- Am A die Räuber!

    Rechnen mit Geld?
    Kommunikation?
    Verkehrserziehung?
    Aggregatzustände erforschen?

    Gravitation

    Fällt Eis auf die Tüte / den Becher oder die Kugel?

    Fällt Schokoeis schneller als Vanilleeis?

    Welche Eisfarbe steht dem Kind, mit dem ich mich jetzt gern auseinandersetzen möchte, am besten? Farb- und Eissti(el)beratung

    Sinkt das Bildungsniveau gleich schnell wie das Gewicht von Eiskugeln (mehrjähriges Forschungprojekt)

    Das Projekt möchte ich sehr gerne durchführen und freue mich auch darauf. Es wird schon im Kollegium kommunizier, tdass ich es nicht machen möchte "blockieren, mich komisch "anstelle", und Problem mache wegen des Geldes und dass deswegen das Projekt kippt. Jemand anders möchte es nicht übernehmen.


    Kennt jemand noch eine andere als meine vorgeschlagene Lösung Rechnungslegung auf Schule oder Förderverein?

    Das munkelnde Kollegium wählt eine besonders munkelfreudige Lehrkraft aus, die mit einer Einkaufsliste, die du zusammenstellst, in ihrem Privatauto in den Baumarkt fährt und das Geld vorschießt.

    Oder eben - wie Maylin schreibt - jemand vom Förderverein.

    Bzgl. der Haftung sehe ich es wie Fridolina. Ggf. gibt es bestimmte Anforderungen, die an die Werkzeuge gestellt werden, wenn sie im Unterricht eingesetzt werden und das dann durch Werkzeuge oder Materialien aus dem Baumarkt nicht gewährleistet ist?


    Und: Ja, das machen Lehrer oft so. Ich habe vor einigen Jahren an meiner Ex-Schule meiner Schulleitung mitgeteilt, dass ich nicht noch mehr Geld für Wandertage auslege, bevor ich die seit 4-6 Wochen offenen Beträge erstattet bekomme. Meine Schulleiterin war not amused, ging im öffentlichen Sekretariatsbereich (mit Durchgangsverkehr) auf die persönliche Ebene. Ich bin in solchen Situationen manchmal etwas sprachlos - da war in dieser sehr gut, denn meine Schulleiterin konnte nicht aufhören zu reden und verstrickte sich immer weiter in Widersprüche. 2 Tage später war das ausstehende Geld auf meinem Konto. Danach klappte das für die restlichen Wochen des Schuljahres.

    Ich unterrichte momentan 15 von 15 Stunden in meinen studierten Fächern, davon 10 in denen, in denen ich auch im Referendariat ausgebildet wurde.

    Als Berufsanfängerin habe ich 3 von 27 Stunden wöchentlich in nicht studierten Fächern unterrichtet (Kunst und ein Profilkurs am PC) und 10 in Fächern, in denen ich nicht im Ref ausgebildet wurde.

    Ich musste noch nie Englisch und Sport unterrichten und bin froh drum, das könnte ich von der Didaktik her nicht und mir tut die Seiteneinsteigerin leid, die das derzeit an unserer Schule (freiwillig) tut. Also ein bisschen leid.

    In Kunst fühle ich mich immer etwas unsicher, weil ich es eben nicht studiert habe. Fortbildungen haben hier wenig gebracht, weil die, die angeboten wurden, eher für in diesem Fach ausgebildete Lehrkräfte waren und Techniken vorausgesetzt wurden, die ich nicht kannte und nicht konnte.

    In Mathe (studiert, aber nicht im Ref) habe ich einige Fortbildungen für den Anfangsunterricht besucht und fühlte mich danach deutlich sicherer.

    Im Sachunterricht (ebenfalls nicht im Ref) bleibt auch immer eine gewisse Unsicherheit.

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